Die Kugel rollt derzeit zwar nicht im österreichischen Fußball, aber die Szene übt sich aufgrund der von der Kleinen Zeitung exklusiv enthüllten Ereignisse rund um den DSV Leoben in fast schon hyperaktiver Bewegungstherapie. Unabhängig von den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kripo wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs geht es auch um ein Heilverfahren für den dadurch zwangsläufig angeschlagenen Ruf des Kicks in seiner Gesamtheit. Nach den Hausdurchsuchungen, von denen auch der Zweitligaklub im Donawitzer Stadion unmittelbar betroffen war, bleiben jedenfalls nun in den kommenden Wochen die Behörden am Ball. Es gilt, die bei DSV-Obmann Mario Bichler und weiteren beschuldigten Personen sichergestellten Datenträger auszuwerten. Dies wird dem Vernehmen nach einige Wochen in Anspruch nehmen.
DSV Leoben
Betrugsverdacht: Auch der Klub ist ein Teil des Skandal-Systems
Nach den Hausdurchsuchungen im Umfeld des DSV Leoben wegen Betrugsverdachts werden nun die Daten ausgewertet. Die Bundesliga agiert zurückhaltend, hat den Klub aber schon um Stellungnahme ersucht.
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