Überraschende, bisweilen paradoxe Ergebnisse fördert eine von Servus-TV bei OGM in Auftrag gegebene Umfrage zutage. Mit Andreas Babler als Spitzenkandidat würde die SPÖ zwar besser abschneiden (26 Prozent) als unter Hans-Peter Doskozil (24 Prozent), allerdings ginge sich unter einem SPÖ-Chef Babler eine Koalition aus FPÖ und ÖVP aus. Weil viele Rendi-Anhänger Doskozil den Rücken kehren würden, würde der burgenländische Landeshauptmann ein schlechteres Ergebnis als der Traiskirchner Bürgermeister einfahren, Doskozil könnte allerdings an der Spitze einer progressiven Mehrheit ins Kanzleramt einziehen – jedoch mit zwei Unwägbarkeiten: Doskozils Koalition bestünde aus vier Parteien, eine davon wäre die KPÖ (SPÖ, Grüne, Neos).