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Runder Geburtstag

Erst belächelt, heute gefeiert: Sebastian Kurz ist 30

Sebastian Kurz hat die Twen-Zone verlassen. Europas jüngster Außenminister ist heute 30 Jahre alt. Feiern wird er nicht groß, sondern gemütlich im Kreis der Familie in Niederösterreich, sagte er zur "Kleinen Zeitung".

INTERVIEW: AM SEBASTIAN KURZ
Sebastian Kurz © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Die Karriere des gebürtigen Wieners reiht sich durchaus in eine gewisse österreichische Tradition ein. Mit Hannes Androsch (SPÖ) und Karl-Heinz Grasser (FPÖ/später ÖVP) gab es schon zwei Mal Jungstars, die sich früh mit geschliffener Rhetorik die Herzen von Volk und Medien zu erobern. Doch bis ganz oben haben es weder Androsch noch Grasser geschafft. Kurz geht es besser an.

Taktisch geschickt hat der heute 30-Jährige seine Karriere Schritt für Schritt aufgebaut und wartet gelassen auf den für ihn günstigsten Zeitpunkt, es einmal an der Spitze zu versuchen. Steine in den Weg würden ihm parteiintern wohl kaum gelegt werden. Kurz, wiewohl auch in den eigenen Reihen als Ich-AG mitunter kritisiert, gilt den Schwarzen derzeit als einziger potenzieller Heilsbringer.

Dabei begann für Kurz, Sohn einer Lehrerin und eines Ingenieurs, die ÖVP-Karriere durchaus holprig. Als er sich als Schüler bei der Jungen ÖVP Meidling bewerben wollte, riet man ihm dort davon ab. Er ließ sich nicht entmutigen, heuerte in einer anderen Bezirksorganisation an und schaffte es, mittlerweile Jus-Student, 2008 an die Spitze der Wiener Jungen ÖVP, die Bundesorganisation leitet er seit 2009.

MINISTERRAT: KURZ
Gefragt: Sebastian Kurz Foto © APA/ROLAND SCHLAGER

 Politisch auffällig wurde er erstmals 2008, als ihn der damalige Wiener Parteichef Johannes Hahn als Kandidaten für die Nationalratswahl auf die Liste nahm. Mit einem Mandat wurde es nichts, das holte er sich zwei Jahre später im Wiener Landtag nach einem eher grenzwertigen Wahlkampf, sein Geil-o-Mobil ist dank Kurz' späterer Karriere der wahrscheinlich bekannteste Polit-Bolide des Landes.

Damals hätte wohl kaum jemand vorausgesagt, dass jener frech bis präpotent auftretende Jung-Politiker sechs Jahre später bereits wohl eingesessener Außenminister sein wird, der in Wien den Gastgeber der Syrien-Friedensgespräche geben durfte und international zum Schließmeister der Balkan-Flüchtlingsroute ausgerufen wurde. Zu verdanken hat er das dem damaligen Vizekanzler Michael Spindelegger, der Kurz im April 2011 zur allgemeinen Überraschung nicht einmal 25-jährig zum Staatssekretär machte, und das auch noch im heiklen Integrationsbereich.

Viel Häme schlug dem Polit-Jungspund entgegen, doch Kurz bekehrte seine Kritiker rasch. Ihm zugeschrieben wurde eine Versachlichung der Integrationsdebatte. Er selbst präsentierte sich in der Sache firm, gab sich bescheiden und vermied Fehler. Schnell hatte nicht nur der Boulevard einen neuen Liebling gefunden. Was auch immer Kurz vorschlägt, es wird heute gerne medial transportiert. Überdies hat er sich mit einer viel-gelikten Facebook-Seite auch seinen eigenen PR-Kanal geschaffen.

Dennoch schluckte so mancher, als Kurz mit nicht einmal annähernd 30 zum Außenminister aufstieg. Ohne abgeschlossenes Studium und ohne jegliche außenpolitische Erfahrung würde selbst das Polit-Talent am Minoritenplatz an seine Grenzen stoßen, meinten Freunde wie Feinde. Der selbstbewusste Neo-Minister ließ sich davon nicht beirren. Forsch ging Kurz seine neue Aufgabe an und vollzog gleich die nächste Image-Korrektur.

2014 in der UNO, Treffen mit Generalsekretär Ban Ki-moon Foto © APA/DRAGAN TATIC

Als die Flüchtlingswelle losging, gab der Außenminister den Mahner. Bis heute redet er einer gewissen Abschottung das Wort, da ansonsten die Integration der Asylsuchenden nicht funktionieren würde. Dass er gerade das besonders umstrittene australische Modell bewarb, war taktisch eine seiner schwächeren Leistungen. Kampagnisiert hat der Integrationsminister zwischenzeitlich gegen Islam-Kindergärten. Zuletzt legte Kurz auch noch mit dem Wunsch nach 1-Euro-Jobs für Flüchtlinge nach und überlegt, die Vollverschleierung in der Öffentlichkeit verbieten zu lassen.

Ähnlich offensiv geht er es in der Türkei-Politik an. Kurz scheut die Auseinandersetzung mit Ankara nicht, ist auch einer der Skeptiker des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei. Seinen Beliebtheitswerten schadet all das nicht, kommen von ihm doch in der Regel mehrheitstaugliche Ideen. Kurz ist in so gut wie allen Politiker-Rankings ziemlich einsamer Spitzenreiter, was vor allem den Koalitionspartner ziemlich verdrießlich stimmt.

AM KURZ IN ITALIEN: PAPST FRANZISKUS / KURZ
2015 bei Papst Franziskus Foto © APA/DRAGAN TATIC

Wenn er will, wird Kurz also die ÖVP in die nächste Nationalratswahl führen, ist man sich inner- und außerhalb der Partei einig. Ob er allerdings will, ist eine andere Frage. Unangenehme Aufgaben zu übernehmen ist nicht seines, klagt man in der Volkspartei. So verweigerte er etwa die Übernahme der Wiener ÖVP, was angesichts von deren damaligem Zustand freilich niemanden überraschen durfte.

Statt selbst das Ruder zu übernehmen, setzte Kurz mit Gernot Blümel einen Vertrauten an die Spitze der Hauptstadt-Partei, was man durchaus als Teil seines Karriere-Puzzles sehen kann. Der stets joviale, dabei aber auch durchaus glatte Außenminister versteht es geschickt, Netzwerke zu basteln. Als Förderer hat er unter anderem den niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll auserkoren, in der ÖVP keine schlechte Wahl.

Ob Kurz Kanzler kann, wird freilich nicht nur von ihm abhängen. Angesichts der Umfrage-Werte der Volkspartei würde es wohl auch für ihn schwer sein, die ÖVP an die Spitze zu führen. Insofern könnte Kurz, der seit vielen Jahren in einer fixen Beziehung lebt, seine 30er-Jahre auch dazu nützen, sein Studium zu beenden, in die Privatwirtschaft zu wechseln um später möglicherweise ein fulminantes Polit-Comeback zu feiern. Möglich ist in Sachen Kurz derzeit ziemlich viel.

Neue Gesetzespläne übermittelt

Integrationsminister Sebastian Kurz hat erste Entwürfe zur Verschärfung der Ausländergesetzgebung an den Koalitionspartner SPÖ übermittelt. Enthalten seien darin die Pläne für verpflichtende Ein-Euro-Jobs, das Recht auf Deutschkurse, eine schärfere Integrationsvereinbarung sowie die Kürzung der bedarfsorientierten Mindestsicherung, teilte ein Sprecher des Ministers mit.

Das Integrationsgesetz soll ein Sammelgesetz werden, das in mehrere Bereiche eingreift. Die Gesetzestexte wurden von der Sektion Integration des Ministeriums in den letzten Monaten erarbeitet. Zielgruppe sind laut Ministerium dauerhaft niedergelassene Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft, Asylberechtigte, subsidiär Schutzberechtigte und rechtmäßig niedergelassene Drittstaatsangehörige. Als Ziel definierte Kurz, im zweiten Halbjahr gemeinsam mit der SPÖ einen fertigen Entwurf zu verhandeln.

Kommentare (42)

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57f225744571b3158bc19c84f82cc103
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heute wird er von seinen Aussenministerkollegen ausgelacht.

sie halten den typen ,für einen Großredner.
mit dem können sie machen was sie wollen.

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MS25912071
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und morgen..

wird Sebastian Kurz wohl über alle jene lachen, die ihn unterschätzt haben oder aus parteipolitischen Überlegungen grundsätzlich gegen seine Vorschläge sind.

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in_dubio_pro_reo
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gefeiert?

was war seine leistung bisher?
ausser das "geilomobil"?

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Caesar2
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Kreisky:"Lernen Sie Geschichte"...

Ich erwarte mir von einem Politiker eine abgeschlossene Berufsausbildung (oder ein abgeschlossenes Studium). Ein ordentliches Ausmaß an Lebenserfahrung kann auch nicht schaden. Egomanische Partei-Karrieristen haben wir genug!

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Irgendeiner
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Nein,ich erwarte von einem Politiker nur zwei Sachen

Hirn und Rückgrat,wenn einer dumm ist gehört er nicht in ein Amt denn wer zu blöde ist sich über die Usancen von Amt und Staat kundig zu machen oder die zu verstehen ist automatisch ein Geisterfahrer,das geht vielleicht bei einem Dorfkaiser,weiter oben wird der Flurschaden riesig und außerdem nerven die ungemein.Noch schlimmer aber ist die zweite Sorte die intellektuell zwar könnte aber nicht will weils einen mehr befördert auf Schwachsinn zum Beispiel im Verfassungsrechtlichen zu surfen um das Gejohle geistig Unmündiger zu bedienen,Kurz ist nicht dumm,ein Opportunist ist er und ich will ihn nicht feiern,sondern feuern.Möge die Dauer seines Amtes dem Namen gerecht werden,ins Geilomobil und ab.

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Aristokritos
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Irgendein Faktencheck

Wunderbar, perfekt: "Nur" mit "Hirn" und Rückgrat ausgestattet ist also der idealtypische (und damit unter Garantie erfolglose) .
Politiker;
1.Bitte: Nenne aus dem reichen Fundus Deines historischen Wissens einen tatsächlich erfolgreichen (damit meine ich eine bleibende Leistung hinterlassend) Politiker, oder "Herrscher", wie man sagt.
2.Bitte: Nenne einen lebenden Politiker(in), der/die diesen Kriterien entspricht. (sag jetzt aber nicht Angela Merkel, denn das würden Deine Seelenverwandten in Griechenland ganz anders sehen!)

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Irgendeiner
8
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Du hast es nicht ganz begriffen,Aristo,nicht irgendeinen Politiker

sondern den einer Demokratie der hat genau eine Aufgabe,das Gemeinwohl mit dem nötigen Sachverstand,also mit Hirn zu unser aller Wohl zu befördern und sich dabei nicht wie ein Fähnchen im Wind nach dem Grölen Tauloser oder Böswilliger zu richten,also ein Rückgrat zu haben.Und ein Beispiel willst,na,van der Bellen und die gute Nachricht ist,Aristo,Du kriegst die Chance bei dem ein Kreuz zu machen,nütze sie.Und Aristo,wo nur der Erfolg zur Meßlatte des Tuns wird bricht immer der Irrsinn aus,Kärntens erfolgreichster Politiker hieß Jörg,wir hatten Jörg,jetzt hama nichts mehr.Da ist ein Unterschied zwischen einem Schlagersänger und einem Amtsträger,solltma eigentlich wissen,sonst geht man unter,wie wir in Kärnten.

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advitam
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Re: Du hast es nicht ganz begriffen,Aristo,nicht irgendeinen Politiker

Friede Freude Eierkuchen! Träume weiter lieber Clown

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Aristokritos
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Doch, ich hab´s jetzt gar sehr begriffen:

Immer nur auf etwas oder jemanden Bezug zu nehmen, das oder den es NICHT gibt/ geben kann, verweist eindeutig in den Bereich der OU-TOPIA, und durch nichts hast Du Dich je besser als Utopist charakterisiert, als jetzt; und VdB zu nennen wird ja selbst bei Dir Dein häufiges "Man lacht" hervorrufen, ganz sine grano salis.

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Irgendeiner
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Ach Aristo,nimm einfach zur Kenntnis,nicht alles was man tun kann

tut man,nicht in einem Forum,nicht im Geschäftsleben,nicht in der Politik,in einem haben die Christen recht,es ist der breite ebene Pfad der zur Hölle führt.Und ein Erfolg,Aristo,so leicht er zu erringen sein mag,ist keiner mehr wenn da mehr Flurschaden entsteht als Gutes.Und nein Aristo,das ist keine Utopie,ich fordere ein gesetzlich verbrieftes Recht ein,nämlich daß Politiker nicht sich selbst sondern der Res publica nützen,Du hast schon aufgegeben,ist aber Dein Problem.Und van der Bellen,Aristo,Kaufempfehlung!

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Aristokritos
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Ave Caesar!

Aber "Student der Rechtswissenschaft" + Taxifahrer müsste doch auch vor Ihrem strengen Dictum Gnade finden, oder Bürokaufmann, oder Zahnarzthelferin?

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Crazycat
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Schnösl

Kurz ist ein rechtspopulistischer Wichtigtuer, dem es in erster Linie um seine eigene Karriere geht. Maßlos überschätzt! Wünsche mir einen Außenminister, der sich für ein starkes, gemeinsames Europa einsetzt und dem Integration ein echtes Anliegen ist.

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gremsi
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Kurz möchte

in Europa ein Internierungslager für Flüchtlinge so wie in Australien, wo gegen jede Menschenwürde verstoßen wird.
Er möchte ein Burkaverbot und Frauen einer weiteren Unterdrückung aussetzen. Glaubt er denn wirklich, dass diese Frauen keine Burka tragen werden? Wohl eher nicht. Diese Frauen werden dann von ihren Männern zuhause eingesperrt und von der Zivilisation abeschirmt.
Er möchte ein-euro-jobs. Und kann nicht einmal erklären was genau er damit meint.
Ich halte diesen Mann für einen reinen Populisten, ohne substantiellen Hintergrund. Er posaunt irgendwelche Parolen hinaus, um auf primitive Weise Wähler zu aktivieren. Die ÖVP hat besseres verdient. Sie braucht endlich wieder einmal eine Führungskraft á la Leopold Figl. Ein Mann mit Herz und Hirn. Leider ist dieser bei weitem nicht in Sicht. Übrigends würde so eine Führungskraft auch den anderen Parteien nicht schaden. Liebe Politiker: Hört bitte auf mit diesem seichten Populismus und kümmert euch endlich um unser Land.

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schadstoffarm
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Basti ich will ein Kind von dir

und ein dichtes Österreich.

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Daniel vi
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Gratulation

Zuerst: Alles Gute, Gesundheit Herr Kurz!
Lange haben Bürger wie ich, auf einen Politiker wie sie es sind gewartet.
Endlich verteidigt ein Politiker sein und unser Land - ohne sofort vor dem Ausland sowie Konzernen in die Knie zu gehen.
Bleiben sie sich treu! Lassen Sie sich nicht verbiegen. Das Land und seine Bürger danken es ihnen.
Lg aus Villach

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29fuge53
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Re: Gratulation

Wer bei diesem Kommentar das Zeichen "Daumen nach unten " drückt, ist sehr sehr krank!
Wären bei der ÖVP alle Politiker so wie Herr Kurz,hätte sie kein Problem, wieder an vorderster Front zu stehen!
Herr Kurz, bravo bravo, lassen sie unser Österreich nicht unterwandern.

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scionescio
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Wenn die Sonne tief steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten ...

in diesem Fall halt ein opportunistischer und eitler Selbstdarsteller, der mit seinem lächerlichen Populismus bei einer Bevölkerungsschicht Zuspruch erzielt, die so vergesslich ist, dass es ihr noch immer nicht aufgefallen ist, dass der heißen Luft nichts Substanzielles folgt - und der noch die Chuzpe hat, Zustände anzuprangern, die er in seiner Zuständigkeit schon längst hätte ändern können!

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Zum besseren Verständnis...

...hätten Sie dazuschreiben sollen/müssen welcher Politiker in unserer Regierung kein opportunistischer Selbstdarsteller ist. In der Art wie sie schreiben, müssen Sie sich in der Politik sehr gut auskennen. Es ist aber so, dass in einem demokratischen Staatsgefüge immer mehrere das Sagen haben. Sonst hätten wir ja eine Diktatur. Nebenbei spielt der Neid eine Sonderrolle weil ja alle behaupten das vernünftige wäre auf ihrem Mist gewachsen. Also heiße Luft bringt da wohl mehr das Wetter.

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Aristokritos
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@scionescio

Um Aufzählung substanzieller Leistungen anderer Regierungsmitglieder wird gebeten. Danke!

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scionescio
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Wird sein Versagen besser, weil es noch andere Dampfplauderer in der Regierung gibt?

Zuviel Kickl lesen führt schon zu seltsamen Gedankengängen...

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Aristokritos
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Jedem das Seine

Regierende müssen regieren, daher "etwas leisten", und da wäre ein Gesamtbild wichtig, wo man die Mehr- und die Minderleister unterscheiden kann.
Oppositionsabgeordnete "müssen/können/dürfen" opponieren;
so einfach ist das...

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scionescio
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Auch das ist ein mehr als bedenkliches Verständnis ...

Oppositionelle sollen also aus Prinzip dagegen sein, weil automatisch die Regierenden immer unrecht haben?
Warum bekommen nach ihrem Verständnis oppositionelle Abgeordnete ein Gehalt, wo sie doch nur dagegen sein müssen und nichts leisten müssen dh sie werden nach ihrem Verständnis für ihre Anwesenheit und das Dagegensein bezahlt?
Ich komm einfach mit der blauen Denkweise nicht klar ...

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Aristokritos
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@scionescio, zur Information:

In einer Demokratie sind Kritik, Kontrolle und Aufzeigen von Alternativen die AUFGABEN der Opposition; dass dies auch mit sehr viel Arbeit verbunden ist, wissen ALLE Oppositionsparteien; diese Aufgaben sind zu unterscheiden von sog. "substanziellen Leistungen", im Sinne von für den Staat unmittelbar wirkenden Maßnahmen der Legislative durch die Parlamentsmehrheit und der Exekutive durch die Regierung.
Vielleicht ist etwas mehr Klarheit in so gewisse farbige Bildschirmstörungen gekommen.

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wiegehtndas
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Kurz ist ein Jahrhunderttalent als Politiket wieDavid Alaba im Fussball

Wenn man da die anderen Hoffnungsträger ansieht, wird einem Angst und Bange um Österreich. Die Parteiketten müsste er halt sprengen. Die Frage ist, wie lange er sich das mit den Hacklwerfern in der ÖVP antut.

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sapientia
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@wiegehts...

Die Parteiketten hat er schon gesprengt!
Oder erkennen Sie noch einen Unterschied zwischen seinen Prinzipien und denen der FPÖ bezüglich Asylanten und Integration?
Eines sollte ihm und Ihnen in diesem Zusammenhang zu denken geben: Alaba ist (auch) nicht Europameister geworden ;-)

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wiegehtndas

Sie meinen er soll auch zu Bayern München gehen? MfG

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