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Kleine KinderzeitungFür Kinder erklärt: Ist das Coronavirus gefährlich für mein Haustier?

Wir geben gerade besonders gut auf andere Menschen acht. Aber wie sieht es eigentlich mit unseren Haustieren aus? Ob das Virus für deinen Vierbeiner gefährlich ist und was du wissen solltest.

Experten sagen: Hunde und Katzen können sich nicht mit dem Virus anstecken. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest © (c) WavebreakmediaMicro - stock.adobe.com
 

1 Kann ich mein Haustier anstecken?

Vielleicht machst du dir Sorgen um deinen Hund, deine Katze oder deinen Hamster. Immerhin heißt es, wir sollen Abstand zu anderen Menschen halten, um sie zu schützen. Aber ist das Coronavirus auch gefährlich für unsere Haustiere? Müssen wir Abstand zu den Tieren halten, um Hunde und Katzen zu schützen? Keine Sorge: Experten glauben, dass Haustiere nicht an diesem Virus erkranken können. Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass diese Tiere sich bei uns anstecken können. Trotzdem solltest du ein paar Dinge beachten.


2 Warum du trotzdem vorsichtig sein musst

Du solltest mit Tieren trotzdem vorsichtig umgehen. Zwar können sich Hunde und Katzen nicht bei Menschen anstecken, aber sie können das Virus auf ihrem Fell oder ihrer Schnauze haben. Das kann dann passieren, wenn ein kranker Mensch das Tier streichelt. Das Virus gelangt dann von seinen Händen auf das Fell des Tieres. Streichelt jemand anderes das Tier, kann das Virus dadurch auf seine Hände gelangen.

Nach dem Kuscheln und Spielen mit deinen Vierbeinern: Vergiss nicht dir die Hände zu waschen
Nach dem Kuscheln und Spielen mit deinen Vierbeinern: Vergiss nicht dir die Hände zu waschen Foto © (c) Getty Images/iStockphoto (101cats)

3 Was du tun solltest

Weil Tiere das Virus auf ihrem Fell haben können, solltest du ein paar Dinge beachten, um gesund zu bleiben:

  • Wasch dir gut die Hände, nachdem du mit deinem Haustier gekuschelt oder gespielt hast.

  • Achte jetzt noch mehr darauf, dass der Futternapf, das Katzenklo und die Spielzeuge sauber und gereinigt sind.

  • Wenn du Hunden, Katzen oder anderen Tieren begegnest, die nicht deine eigenen Haustiere sind: Streichle diese Tiere nicht!

  • Solltest du krank werden, halte Abstand zu deinem Haustier und streichle es nicht. So hilfst du, andere Menschen zu schützen.
    Tierärzte sind auch weiter für euch da. Sollte dein Haustier etwas brauchen: Macht euch einen Termin aus
    Tierärzte sind auch weiter für euch da. Sollte dein Haustier etwas brauchen: Macht euch einen Termin aus Foto © (c) Getty Images (FatCamera)

4 Das gilt für Tierheime und Tierärzte

Wie viele Geschäfte haben auch die Tierheime jetzt geschlossen. Das heißt aber nicht, dass die Tiere nicht versorgt werden. Sie können weiterhin dort leben und es wird gut auf sie aufgepasst. Allerdings darf man in den Tierheimen gerade nicht vorbeikommen, um die Tiere zu besuchen oder mit Hunden spazieren zu gehen. Das soll dich und andere Menschen vor Ansteckungen schützen. Wer ein Tier aufnehmen will, kann im Vorhinein einen Termin mit dem Tierheim ausmachen für die Zeit, in der die jetzigen strengen Regeln nicht mehr gelten.

Sollte dein Haustier etwas brauchen, hat der Tierarzt natürlich für euch geöffnet. Am besten rufen deine Eltern beim Tierarzt an und machen einen Termin aus.

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