Singen und/oder Tanzen: Die Idee von ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz, in der heurigen Pause von „Dancing Stars“ auf eine Wiederbelebung der Marke „Die große Chance“ zu setzen und dabei Hundeflüsterer, Zauberer, Seifenblasenkünstler und Marionettenspieler auszusparen, war goldrichtig – wie nicht nur die Quote der Premiere letzten Freitag zeigte (durchschnittlich 529.000 Zuschauer bei 22 Prozent Marktanteil).

Denn ob man nun danach mit Zuschauern oder Entertainment-Experten aus der Branche sprach: Gut unterhalten haben sich alle gefühlt. Wobei sich anfangs das Anmeldungsinteresse von Talenten dem Vernehmen nach in Grenzen hielt, aber was nun in der ersten Sendung auf den Bildschirm kam (es war übrigens die dritte von sechs voraufgezeichneten Shows, der ORF wählte erst danach die Reihenfolge aus), strotzte nur so vor sehens- und hörenswerten Darbietungen wirklich aller Altersklassen made in Austria.

Bei der Jury-Besetzung könnte man freilich genauso gut casten wie bei der Showact-Zusammensetzung. Die Soundmischung hat ebenfalls noch Luft nach oben. Aber durch die wechselnden Juroren lernt auch der ORF, wer das Zeug für diesen Posten hat. Und lässt sich künftig hoffentlich nicht von anderen Kriterien leiten.

Die große Chance - Let's sing and dance - Österreichs Sänger:innen und Tänzer:innen sind gefragt: egal wie alt, egal ob Solo-Act, Duett oder Gruppe - jeder, der singen, tanzen oder vielleicht sogar beides kann. Jedes Genre und jede Stilrichtung ist am Start - ob klassisch, traditionell oder modern! Jede und jeder hat die Möglichkeit auf den Sieg und einen Gewinn von 50.000 Euro. Fanny Stapf und Andi Knoll begrüßen in jeder Sendung eine hochkarätige dreiköpfige Jury, die entscheidet, wer den Sprung in die Live-Shows schafft.  - Im Bild: Rebecca Wagner.
 Foto: ORF/Roman Zach-Kiesling. Veröffentlichung honorarfrei nur für redaktionelle Berichterstattung in Sendungszusammenhang und mit Copyrightangabe. Kontakt: foto@orf.at
„Die große Chance“ unter dem Motto „Let‘s sing and dance“: Am 15. März tritt etwa Rebecca Wagner auf © Zach-Kiesling/ORF