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Nachtkritik"Così fan tutte": Gefährliche Liebschaften, gefährdete Liebschaften

Gekürzt, asketisch, auf die Essenz reduziert: Nein, so machen‘s nicht alle. Aber gerade deswegen ist „Così fan tutte“ in der Inszenierung von Christof Loy bei den Salzburger Festspielen mit Dirigentin Joana Mallwitz und einem idealen Mozart-Ensemble ein unbedingter Erfolg.

Ideales Mozart-Ensemble: Lea Desandre (Despina), Johannes Martin Kränzle (Don Alfonso), Bogdan Volkov (Ferrando), Marianne Crebassa (Dorabella), Andrè Schuen (Guglielmo), Elsa Dreisig (Fiordiligi) © APA/GINDL
 

Salzburger Festspiele 2013: Christoph Eschenbach, der spontan für Franz Welser-Möst übernommen hatte, ließ es an ein paar Kanten und Pfiffigkeiten fehlen. Und Sven-Eric Bechtolfs sehr klassisch angelegte Inszenierung blieb ohne Risiko, ohne Überraschungen. Die letzte „Così“ beim Festival war nur ein bedingter Erfolg…

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Lodengrün
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Guglielmo, markanter Bass?

Was steht im Kloiber? Diese Partie mag ja ein Bass singen, aber dann, der Alfonso liegt tiefer, haben wir 2 Bässe in den Ensembles. Klingt nicht gerade prickelnd. Und Herr Schuen, ein Sänger den ich überaus schätze, würde es nie im Schlaf einfallen sich als Bass zu bezeichnen.

Lodengrün
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allein ist zu wenig. Argumente die gegen das von mir Gesagte bitte. Und dann gleich auch noch warum man ein Drittel von der Oper kürzen muss. Ich habe mit Loy etliche Male gearbeitet und weiß das er gute Oper machen kann.

Lodengrün
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Und wieder

jemand der zwar drückt, sich aber auf eine Diskussion nicht einlässt. Wäre für mich, der mehr als 40 Vorstellungen von diesem Werk am Buckel hat, interessant andere Aspekte kennen zu lernen.