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Oberkärntner KopfSeine Gitarren erzählen Geschichten

Für jedes der zwölf Lieder auf seiner CD kam eine andere Resonatorgitarre zum Einsatz. Inspiriert wird Gottfried Gfrerer, der Gitarren auch selbst baut, in Seeboden und im Leobengraben.

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Diese Holzhütte ist für Gottfried Gfrerer der ideale Platz zum Üben, denn hier stört er niemanden © WILLI PLESCHBERGER
 

In einem alten Bauernhaus im Leobengraben (Krems) schrieb Gitarrist Gottfried Gfrerer ein Jahr lang zwölf Lieder, die im Herbst 2018 auf der CD „Polychrome“ erschienen sind. Das Besondere daran ist, dass er jedes Stück auf einer anderen seiner zahlreichen Resonatorgitarren aus den 1930er-Jahren gespielt und aufgenommen hat. Der 52-jährige Seebodener sammelt, restauriert und baut diese historischen, teilweise bunt bemalten Gitarren, die als Vorgänger der E-Gitarren gelten, nach. Die Konstruktion des Instruments beruht auf dem Prinzip eines mechanischen Lautsprechers, des Resonators. Dieser hat die Form eines flachen Trichters und besteht aus Aluminiumblech. Die Gitarrensaiten versetzen den Resonator in Schwingungen, die den Ton der Saiten verstärken.

Resonatorgitarren in der Werkstatt des Experten Foto © KK/GFRERER

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