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Corona Österreich und WeltTest bei Merkel negativ, 4474 Corona-Fälle in Österreich

4474 bestätigte Covid-19-Fälle in Österreich +++ Deutsche Kanzlerin Angela Merkel nicht infiziert +++ Land befasst Staatsanwaltschaft mit Ischgler Fall +++ 601 neue Todesfälle in Italien +++ Faßmann: Matura soll ab 18. Mai stattfinden +++ Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Blog!

 
  • 4474 Personen sind in Österreich bisher positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden, Stand Montag, 22.30 Uhr.
  • Die Fälle aufgeteilt nach Bundesländern: Burgenland (85), Kärnten (135), Niederösterreich (609), Oberösterreich (764), Salzburg (404), Steiermark (503), Tirol (1.065), Vorarlberg (352), Wien (557) (Stand: 22.30 Uhr).
  • Bildungsminister Faßmann: Matura soll ab 18. Mai stattfinden
  • Land Tirol befasst Staatsanwaltschaft mit Ischgler Fall
  • Bei der deutschen Kanzlerin Angela Merkel wurde keine Infektion festgestellt
  • Italien meldet am Montag 601 neue Todesopfer. Am Sonntag waren es 651, am Samstag 793. Insgesamt starben in Italien bereits 6.077 Personen am Virus.
  • UN-Generalsekretär António Guterres fordert einen weltweiten Waffenstillstand
  • Seit 15. März stieg die Zahl der Arbeitslosen in Österreich um 115.600 Personen
  • Britische Regierung verhängt Ausgangssperre
  • Weltweit stieg die Zahl der Infizierten auf über 360.000 Personen (Stand: 22 Uhr)

Wann bin ich ein Verdachtsfall?

Wie fühlt sich die Erkrankung Covid-19 an? Und wie kann sie von einer Erkältung unterschieden werden? Der Experte gibt hier Antworten. Und das Gesundheitstelefon 1450 ist völlig überlastet - auch wegen unnötiger Anrufe.

Die wichtigsten aktuellen Meldungen weltweit im Ticker

23.05 Uhr: Warten auf klare Regelung für Baustellen

Der Gipfel der Bausozialpartner mit der Regierung brachte Montagabend vorerst kein Ergebnis. Das Ringen um Lösung geht weiter. „In den nächsten Tagen“ soll es so weit sein.

Einige wenige Baustellen sind noch in Betrieb, darunter etwa die – eingeschränkte – Fortführung des Baus der gigantischen Chipfabrik des Halbleiterherstellers Infineon in Villach. Doch die Bauriesen Strabag und Porr haben bereits Mitte letzter Woche angekündigt, den größten Teil ihrer Baustellen vorübergehend zu stoppen.

>> Mehr zum Corona-Baugipfel

22.45 Uhr: Rendi-Wagner fordert in ZiB2 mehr Tests

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner bleibt - trotz Absage des Gesundheitsministers - bei ihrer Forderung nach wesentlich mehr Coronavirus-Tests in Österreich. Sie verwies auf die diesbezügliche Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie die mit umfassenden Tests erreichten Erfolge in Taiwan, Südkorea und Venetien. "Wir müssen diesem Erfolgsprinzip folgen", sagte die SPÖ-Chefin Montag in der "ZiB2".

Die frühere Gesundheitsministerin präzisierte, was sie mit ihrer Forderung nach "flächendeckenden" Tests gemeint habe: Das sei nicht räumlich gemeint, sondern dass all jene Österreicher getestet werden, die Kontakt mit infizierten Erkrankten hatten - also auch jene, die selber keine Symptome zeigen.

22.30 Uhr: Zahl der Infizieren steigt in Österreich auf 4.474 Fälle

Am Montag wurden in Österreich Hunderte weitere Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Stand 22.30 Uhr liegen 4474 Fälle vor. Zum Vergleich: Sonntagnachmittag waren es erst 3244 Fälle.

Die Aufteilung auf die Bundesländer gestaltete sich am Montagabend wie folgt: Burgenland (85), Kärnten (135), Niederösterreich (609), Oberösterreich (764), Salzburg (404), Steiermark (503), Tirol (1.065), Vorarlberg (352), Wien (557).

21.50 Uhr: Zahl der Infektionen steigt weltweit auf über 360.000

Eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf der Basis von Behördenangaben ergab, dass sich bis Montagabend mindestens 361.510 Menschen mit dem Erreger Sars-Cov-2 infiziert haben. Die Zahl der Todesfälle stieg auf mindestens 16.146.

Allein in Europa sind inzwischen mehr als 10.000 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Inzwischen hat sich das Coronavirus auf 174 Länder rund um den Globus ausgebreitet.

Die Dunkelziffer bei den Infektionsfällen dürfte weltweit noch deutlich höher liegen. In den meisten Ländern werden nur Menschen mit starken Symptomen auf das Coronavirus getestet.

21.30 Uhr: Johnsons Rede an die britische Bevölkerung

Der britische Premierminister Boris Johnson sprach in seiner Rede an das Volk von der größten Gefahr für das britische Volk seit Jahrzehnten und rief dazu auf, zu Hause zu bleiben. Nicht lebensnotwendige Geschäfte werden geschlossen und die Polizei erhält neue Befugnisse, um die Ausgangsbeschränkungen durchzusetzen. Die Maßnahmen würden noch am Montagabend in Kraft treten. Wegen des neuartigen Coronavirus gelten weltweit mittlerweile für mehr als eine Milliarde Menschen Ausgangssperren oder Ausgangsbeschränkungen.

>> Regierung verhängt nun doch sofortige Ausgangssperre

Hier die Ansprache zum Nachsehen:

21.18 Uhr: Werder Bremens Profis verzichten auf Gehalt 

Die Fußball-Profis und Verantwortlichen des deutschen Fußball-Bundesligisten Werder Bremen haben dem Verein wegen der drohenden Einnahmeverluste in der Coronakrise einen freiwilligen Gehaltsverzicht angeboten. "Der Mannschaftsrat ist auf uns zugekommen, proaktiv", sagte Sport-Geschäftsführer Frank Baumann am Montagabend gegenüber Bremer Medien. Konkrete Zahlen nannte Baumann aber nicht.

21.30 Uhr: Sorge um Rios Armenviertel

Das Coronavirus ist in den Armenvierteln Rio de Janeiros angekommen. Die Stadtverwaltung bestätigte am Montag den ersten Fall aus einer der Favelas. Er versetzte die Behörden in Alarmbereitschaft, auch weil die Hygienebedingungen in den Favelas nicht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsprechen.

21.20 Uhr: In Kärnten gibt es aktuell 133 bestätigte Fälle

Im Bundesländervergleich befindet sich Kärnten mit 133 bestätigten Coronafällen nach wie vor zahlenmäßig an vorletzter Stelle. Weniger gibt es nur im Burgenland (83).

>> Alle relevanten Informationen zur Coronakrise in Kärnten

21.10 Uhr: Belgien zerstörte 2019 Vorrat an Schutzmasken

Wenige Monate vor Beginn der Corona-Krise hat die belgische Regierung sechs Millionen derzeit dringend benötigter Schutzmasken zerstören lassen - ohne für Nachschub zu sorgen. Die Masken waren 2009 für den Kampf gegen die Schweinegrippe angeschafft worden, wie das belgische Nachrichtenmagazin "Le Vif" am Montag unter Berufung auf das Protokoll eines Treffens der belgischen Risiko-Management-Gruppe berichtete.

Im vergangenen Jahr seien sie dann wegen ihres abgelaufenen Haltbarkeitsdatums entsorgt worden. Aus Kostengründen habe Gesundheitsministerin Maggie De Block keinen Ersatz angeschafft.

Dem Bericht zufolge handelte es sich bei den zerstörten Masken um den Typ FFP2. Dies seien die einzigen Masken, die eine Ansteckung mit dem Coronavirus verhinderten.

20.45 Uhr: Tschechien schließt Grenzen für tägliche Berufspendler

Tschechien schließt seine Grenzen nun auch für tägliche Berufspendler, die in die Nachbarstaaten zur Arbeit fahren. Sie könnten entweder daheimbleiben oder sich für mehrere Wochen eine Unterkunft im jeweiligen Land suchen, sagte Innenminister Jan Hamacek nach der Kabinettssitzung am Montag in Prag. Die bisherige Ausnahme für die rund 12.000 Grenzpendler, die in Österreich beschäftigt sind, dürfte damit gefallen sein.

>> Mehr zur Situation in Tschechien

20.40 Uhr: Arsenal-Trainer wieder gesund 

Mikel Arteta, der spanische Trainer des englischen Fußball-Clubs Arsenal, ist nach der Ansteckung mit dem Coronavirus nach eigenen Angaben wieder gesund. Der 37-Jährige war am 12. März positiv getestet worden und hatte sich in Quarantäne begeben. "Ich fühle mich jetzt wirklich gut", sagte Arteta dem spanischen Sender La Sexta. "Ich glaube, dass ich mich davon erholt habe."

20.37 Uhr: Vier Mitarbeiter des Landes Burgenland positiv getestet

Die Betroffenen, drei Männer und eine Frau, die demselben Referat angehören, stehen unter häuslicher Quarantäne, teilte der Koordinationsstab Coronavirus des Landes Burgenland Montagabend mit.

Bereits die ganze vergangene Woche sei keiner der betroffenen Mitarbeiter mehr auf seinem Arbeitsplatz im Landhaus Neu gewesen.

20.35 Uhr: Ausgangssperren in Südafrika

Wegen der Coronavirus-Krise hat Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa eine landesweite Ausgangssperre verkündet. Diese solle ab Mitternacht am Donnerstag für 21 Tage gelten, verkündete Ramaphosa am Montagabend. In dem Land mit rund 58 Millionen Einwohnern ist die Zahl der Covid-19-Fälle in weniger als drei Wochen auf über 400 gestiegen. In Afrika haben mehr als 40 Länder insgesamt über 1.000 Fälle bestätigt.

 

Der Meteorologe Marcus Wadsak erklärt, warum es so wichtig ist, die täglichen Steigerungsraten niedrig zu halten. Zum Vergleich: Von Sonntag auf Montag lag der relative Zuwachs der Infizierten in Österreich bei 20 Prozent. Am Tag davor bei rund 15 Prozent.

21 Uhr: Galatasaray-Trainer positiv auf Coronavirus getestet

Galatasaray-Trainer Fatih Terim ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der 66-jährige Coach des Fußball-Clubs aus Istanbul am Montag auf Twitter bekannt gab, werde er im Krankenhaus behandelt. "Ich bin in sicheren Händen. Seid nicht besorgt", schrieb Terim.

20.30 Uhr: Johnson dürfte härtere Maßnahmen verkünden

Der britische Premierminister Boris Johnson will sich noch am Montagabend um 21.30 Uhr (MEZ) mit einer Ansprache zum Coronavirus-Ausbruch an die Briten wenden. Erwartet wird, dass der Premier härtere Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus Sars-CoV-2 ankündigt. Bisher hatte sich die Regierung in London mit Zwangsmaßnahmen stark zurückgehalten. Erst nach langem Zögern wurden Ende vergangener Woche Schulen, Pubs und Restaurants geschlossen.

20.18 Uhr: Formel-1-Chef: 15 bis 18 Rennen heuer geplant

Insgesamt fallen die ersten acht der geplanten 22 Rennen der Saison bereits aus. Welche davon wann nachgeholt werden, ist offen. Monaco verzichtete bereits auf ein mögliches neues Datum. Details zum Kalender nannte Geschäftsführer Chase Carey nicht.

20.15 Uhr: Starker Anstieg bei den Todesopfern in Frankreich

Die Opferzahl stieg in Frankreich innerhalb eines Tages um 186 auf 860 Todesopfer. Die Zahl der Neuinfizierten stieg im Vergleich zum Vortag um 20 Prozent auf 19.856.

20 Uhr: Niederlande verbieten alle Zusammenkünfte bis 1. Juni

Die Niederlande haben die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie erheblich verschärft. Alle Veranstaltungen und Zusammenkünfte seien bis zum 1. Juni verboten, kündigte Justizminister Ferdinand Grapperhaus am Montag in Den Haag an. Bisher hatte ein Verbot von Veranstaltungen ab 100 Personen bis zum 6. April gegolten.

In den Niederlanden wurden bisher 4.749 Corona-Infizierte gemeldet und 213 Todesfälle (Stand 23. März).

Die bisher geltenden Regeln in den Niederlanden wurden von vielen ignoriert. Foto © AP

19.50 Uhr: Harvey Weinstein wurde positiv getestet

Der frühere Filmproduzent, der vor wenigen Wochen wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung verurteilt wurde, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichten amerikanische Medien in Berufung auf die Gewerkschaft der Justizwachebeamten.

19.45 Uhr: Brasilien isoliert sich zunehmend

Brasilien hat wegen der Covid-19-Pandemie auch die letzte seiner zehn Grenzen auf dem Landweg dicht gemacht. Ausländer, die nicht ständig in Brasilien leben, dürften für 30 Tage nicht mehr aus Uruguay einreisen, hieß es in einer Verfügung, die unter anderem Justizminister Sergio Moro und Gesundheitsminister Luiz Henrique Mandetta am späten Sonntagabend (Ortszeit) unterzeichneten. In der vergangenen Woche hatte das größte und bevölkerungsreichste lateinamerikanische Land schon seine Landgrenzen zu insgesamt acht Nachbarländern geschlossen.

19.40 Uhr: "Wer in der Lage ist zu helfen, bitte melden"

Das Land Vorarlberg rüstet sich angesichts der steigenden Zahlen an Coronavirus-Infizierten weiter für den "worst case". Es richtete am Montag vorsorglich einen Aufruf an Personen mit medizinischer/pflegerischer Ausbildung, im Bedarfsfall zur Verfügung zu stehen. "Wer in der Lage ist zu helfen, bitte melden", so Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP).

19.30 Uhr: Dow Jones verliert 3,13 Prozent

Ein umfangreiches Notpaket der US-Notenbank Fed zur Linderung der Corona-Krise ist am Montag an den US-Börsen verpufft. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 3,13 Prozent auf 18.574,29 Punkte. Er weitete somit die Verluste der bereits sehr schwachen Vorwoche aus und fiel auf den tiefsten Stand seit November 2016.

>> Die Wirtschaftsmeldungen im Überblick

19.20 Uhr: Olympia-Verschiebung laut IOC-Mitglied beschlossene Sache

Laut dem früheren IOC-Vizepräsidenten Richard Pound ist eine Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio wegen der Corona-Krise bereits beschlossene Sache. "Auf der Grundlage der Informationen, die das IOC hat, wurde eine Verschiebung beschlossen. Die zukünftigen Parameter wurden noch nicht festgelegt, aber die Spiele werden nicht am 24. Juli beginnen, soweit ich weiß", sagte Pound der Zeitung "USA Today" am Montag.

19.18 Uhr: Vatikan stoppt Veröffentlichung seiner Tageszeitung

„L ́Osservatore Romano“ erscheint ab kommenden Donnerstag nur noch in der digitalen Ausgabe erscheinen und per Email , teilt der Vatikan mit. Das Blatt soll nach Ende der Epidemie wieder gedruckt werden.

19.15 Uhr: Mobilfunk-Volumen 81 Prozent höher als vor der Krise

Seit dem Ausbruch der Corona-Krise und den Maßnahmen der Bundesregierung steigerte sich die Zahl der täglichen Mobilfunk-Minuten in Österreich auf mehr als 112 Millionen. Das ist vor allem auf den massiven Anstieg bei Telearbeit zurückzuführen.

>> Massive Steigerung durch Homeoffice

19 Uhr: DFB droht bis zu 50 Millionen Euro Verlust

Der Deutsche Fußball-Bund rechnet durch die Corona-Krise mit massiven finanziellen Einbußen. "In einem Worst-Case-Szenario wird uns Corona für das Wirtschaftsjahr 2020 einen Verlust von 50 Millionen Euro bringen", sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius in einem am Montag veröffentlichten Telefon-Interview des Magazins "Sponsors".

18.54 Uhr: 27 Ordinationen in Oberösterreich geschlossen

Neben Tirol ist in Österreich Oberösterreich besonders stark von der Coronakrise betroffen. 707 Fälle wurden zuletzt aus dem Bundesland gemeldet. Erschwert wird die Lage, weil in Oberösterreich aktuell 27 Ordinationen von niedergelassenen Ärzten aufgrund von Corona-Erkrankungen oder Quarantänemaßnahmen geschlossen sind.

18.52 Uhr: Champions League und Europa League offiziell verschoben

Der europäische Fußballverband Uefa hat bekannt gegeben, dass die Finale von Champions League und Europa Leagzue nicht wie geplant Ende Mai stattfinden werden. Einen Ersatztermin gibt es noch nicht. Das Frauen-Champions-League-Finale hätte im Viola Park in Wien stattfinden sollen.

>> Arbeitsgruppe soll nun Optionen prüfen

18.50 Uhr: Macron und Xi fordern außerordentlichen G-20-Gipfel

Angesichts der Corona-Krise wollen Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Chinas Staatschef Xi Jinping einen außerordentlichen G-20-Gipfel einberufen. "Die beiden Präsidenten waren sich einig, dass die Abhaltung eines solchen Gipfels sinnvoll wäre", erklärte der Elysée-Palast am Montag in Paris, nachdem Macron und Xi miteinander telefoniert hatten.

Bei dem Gipfel solle es insbesondere um eine gemeinsame Linie - in Abstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) - über Behandlungen und die Entwicklung von Impfstoffen gehen. Ferner liege der Fokus auf der Stabilisierung der Weltwirtschaft durch koordinierte Haushalts- und Währungsmaßnahmen sowie die Unterstützung der schwächsten Staaten, erklärte die französische Präsidentschaft.

18.50 Uhr: ORF schickt Armin Wolf und Co. in die Selbstisolation

Der ORF setzt weitere Maßnahmen, um den Betrieb in Zeiten des Coronavirus sicherzustellen. So werden die "Zeit im Bild"-Sendungen ab Dienstag aus einem isolierten Studiobereich gesendet. Die Moderatoren Armin Wolf, Nadja Bernhard, Tarek Leitner und Margit Laufer ziehen dafür für zwei Wochen in das isolierte Areal am Küniglberg.

>> ZiB-Moderatoren ziehen in eigene Isolationsbereiche

18.48 Uhr: Voest führt Kurzarbeit in 50 Gesellschaften ein

Die Nachfrage in den wichtigsten Kundensegmenten sei "innerhalb weniger Tage eingebrochen", deswegen werde in rund 50 europäischen Konzerngesellschaften Kurzarbeit angemeldet, neben Österreich unter anderem in Deutschland, Belgien und Frankreich, teilte der Konzern am Montagabend mit. Wie stark die voestalpine die Kurzarbeit nutzen wird, will man in den nächsten Wochen anhand der Produktionsauslastung entscheiden. Einige Standorte unter anderem in Frankreich, Italien, Peru, Brasilien oder den USA stehen bereits temporär still. 

18.47 Uhr: EU-Parlament will Räumung griechischer Flüchtlingscamps

Um eine schnelle Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern, müssten die Lager möglichst rasch vorsorglich geräumt werden, schreibt der Vorsitzende des Innenausschusses, Juan Fernando López Aguilar, am Montag in einem Brief an den EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarcic.

Aktuell leben nach Angaben des griechischen Bürgerschutzministeriums mehr als 40.700 Migranten auf Lesbos, Samos, Kos, Leros und Chios - dabei liegt die Kapazität eigentlich bei rund 7.000 Plätzen. Rund 1.500 von ihnen sind laut EU-Kommission unbegleitete Minderjährige.

18.46 Uhr: Sechstes Todesopfer in der Steiermark

Ein 78-jähriger Mann aus dem Bezirk Leibnitz ist am Montag verstorben, teilte die Landessanitätsdirektion mit. Der Patient habe sich in Spitalsbehandlung befunden und hatte erhebliche Vorerkrankungen. Es ist der erste Todesfall aus der Südsteiermark.

>> Corona in der Steiermark im Überblick

18.45 Uhr: Weltbank will 150 Milliarden Euro für Entwicklungsländer

Die Weltbank steht nach eigenen Angaben bereit, die Entwicklungsländer in der Virus-Krise in den kommenden 15 Monaten mit 150 Milliarden Dollar zu unterstützen. Weltbank-Präsident David Malpass forderte zudem die 20 führenden Industrieländer (G20) auf, den ärmsten Ländern der Welt die Aussetzung aller zwischenstaatlichen Schulden-Zahlungen zu erlauben.

18.40 Uhr: Verlangsamung  in Italien - 601 neue Todesopfer

Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer und der Infizierten in Italien ist am Montag erneut angestiegen, allerdings langsamer als in den vergangenen Tagen. 602 mehr Todesopfer als am Vortag wurden am Montag gemeldet. Der Zuwachs ist niedriger als am Sonntag, als die Zahl der Todesopfer um 651 gestiegen war. Die Bilanz der Todesopfer überschritt somit die 6.000-Marke und stieg auf 6.077.

>> "Wir sehen Licht am Ende des Tunnels"

18.32 Uhr: Olympia - Großbritannien wird nicht an Corona-Spielen teilnehmen

Großbritannien, bei den Sommerspielen 2016 in Rio das an Gold zweiterfolgreichste Team, wird bei einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus keine Teilnehmer zu den Olympischen Spielen in Tokio senden. Dies bekräftigte der Vorsitzende der British Olympic Association, Hugh Robertson, am Montagnachmittag. Australien bereitet seine Sportler bereits auf Bewerbe im kommenden Jahr vor.

>> Absage würde Japan bis zu 65,9 Milliarden Euro kosten

18.31 Uhr: IWF erwartet heuer Rezession und 2021 Erholung

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet wegen der Coronavirus-Pandemie mit einer mindestens so starken Rezession wie nach der weltweiten Finanzkrise 2008. Im nächsten Jahr sollte sich die Weltwirtschaft dann aber wieder erholen, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa am Montag. "Je schneller das Virus gestoppt wird, desto schneller und stärker wird die Erholung ausfallen."

18.23 Uhr: ÖVP-Landtagsabgeordnete in OÖ erkrankt

Landtagsabgeordnete Regina Aspalter aus Maria Neustift (Steyr-Land) wurde positiv getestet, informierte Landtagspräsident Wolfgang Stanek (ÖVP) am Montag.

18.22 Uhr: EU-Länder einig über Aussetzung der Schuldenregeln

Die Schulden- und Defizitregeln werden vorübergehend ausgesetzt. Dem stimmten die EU-Wirtschafts- und Finanzminister am Montag zu. Sie billigten den Vorschlag der EU-Kommission, die sogenannte Allgemeine Ausweichklausel des Stabilitäts- und Wachstumspakts zu ziehen.

Dies soll den EU-Staaten vorübergehend freie Hand für Hilfspakete für Unternehmen und Arbeitnehmer geben.

18.20 Uhr: Weltweite Ausbreitung beschleunigt sich

Es habe 67 Tage gedauert, bis die ersten 100.000 Fälle bestätigt waren, elf Tage für die zweiten 100.000 und nur vier Tage für die dritten 100.000. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Adhanom Ghebreyesus, bezeichnet die Situation als herzzerreißend.

18.05 Guterres fordert sofortigen weltweiten Waffenstillstand 

Angesichts der Corona-Krise hat UN-Generalsekretär António Guterres zu einem "sofortigen weltweiten Waffenstillstand" aufgerufen. Zivilisten in Konfliktgebieten müssten vor den verheerenden Auswirkungen der Pandemie geschützt werden.

18.01 Uhr: dm-Friseur- und -Kosmetikstudios melden Kurzarbeit an

Die rund 2.200 Mitarbeiter werden ab 23. März zur Kurzarbeit angemeldet, soweit kein Einsatz im Handel möglich sei, teilte das Unternehmen am Montag in einer Aussendung mit.

18 Uhr: Laut Studie wären 70.000 Todesfälle in Großbritannien vermeidbar

Wissenschafter rechnen mit vermeidbaren 35.000 bis 70.000 Todesfällen durch die Corona-Pandemie in Großbritannien in den nächsten zwölf Monaten. Sie fordern wesentlich schärfere Maßnahmen, um diese hohe Zahl an Opfern zu verhindern.

Die Regierung sollte "mehr tun, um die Epidemie zu unterdrücken, sei es durch erzwungene Sperrungen oder erzwungene soziale Distanzierung anstatt durch freiwillige Maßnahmen", so die Ärzte, Statistiker und Epidemiologen.

>> Mehr über Großbritanniens Corona-Strategie

17.55 Uhr: 16 infizierte Personen am Wiener AKH

Im Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH) sind insgesamt sechs Ärzte, neun Pfleger und ein weiterer Mitarbeiter infiziert. Wie eine Sprecherin des Krankenanstaltenverbundes (KAV) der APA berichtete, war jedoch niemand von den nun positiv getesteten Personen auf jenem Kongress, bei dem sich zuvor zwei Anästhesisten infiziert haben dürften. Auch dürften sie im Spital selbst unabhängig von den Ersterkrankten eingesetzt worden sein. Wie die Ansteckung verlaufen ist, ist zum Teil unklar. Einige waren demnach zuvor ebenfalls in Tirol. Aber auch eine Ansteckung über Patienten gilt als wahrscheinlich.

17.48 Uhr: Kreuzfahrtschiff mit 34 Österreichern darf nicht anlegen

Die Adria-Hafenstädte Venedig und Triest verweigern einem italienischen Kreuzfahrtschiff die Landung, aus Sorge dass sich unter den 727 Passagieren mehrere Coronavirus-Infizierte befinden könnten. An Bord des Kreuzfahrtschiffes "Costa Victoria", das derzeit unweit der ägyptischen Küste unterwegs ist, sind auch 34 Österreicher, wie die Genueser Reederei Costa Crociere auf Anfrage der APA mitteilte.

17.32 Uhr: Überwachung mit Drohnen

Die Polizei wird in italienischen Städten Drohnen zur Überwachung der Ausgangssperre wegen des Coronavirus einsetzen. Dafür gab am Montag Italiens Luftfahrtbehörde ENAC Grünes Licht. Die Drohnen dürfen von der Polizei bis zum 3. April eingesetzt werden, teilte ENAC mit. Die Polizei will so kontrollieren, ob Vorschriften eingehalten werden und sich Menschen nicht zu nahe kommen. Der Einsatz von Drohnen war zunächst in den vergangenen Tagen von der Exekutive in Rom getestet worden.

Zwei Millionen Italiener wurden seit dem 11. März von der Polizei zur Überprüfung angehalten, 96.000 Personen erhielten Anzeigen wegen Missachtung der Ausgangssperre. Auch 2.277 Shopinhaber wurden angezeigt.

In Echtzeit: Das Coronavirus in Österreich und der ganzen Welt

Erst Wuhan, dann die ganze Welt: Das Coronavirus kennt keine Grenzen und stellt die globalisierte Moderne auf die Probe. In fünf laufend aktualisierten Grafiken liefern wir einen kontinuierlichen Überblick über die Ausbreitung des Virus, die Zahlen der Geheilten und Todesfälle.

JETZT ZUR INTERAKTIVEN GESCHICHTE

17.19 Uhr: 130 Tonnen Schutzausrüstung aus China in Wien gelandet

Am Montagnachmittag sind in Wien-Schwechat zwei AUA-Maschinen aus China gelandet, die 130 Tonnen Schutzausrüstung an Bord hatten. Das Material soll am Dienstag von einem zivilen Frächter in Begleitung von Polizei und Militärpolizei nach Tirol und in weiterer Folge teilweise zur Grenze nach Südtirol gebracht werden, wo es den italienischen Behörden übergeben wird.

An Bord der AUA-Maschine war unter anderem der frühere Ö3-Moderator Harry Reithofer:

17.15 Uhr: Finanzminister und Notenbankchefs der G7 tagen

Die G7-Finanzminister und -Notenbankchefs wollen Insidern zufolge am Dienstag über die Viruskrise beraten. Die Telefonkonferenz werde von US-Finanzminister Steven Mnuchin und US-Zentralbankchef Jerome Powell geleitet, sagt eine mit den Plänen vertraute Person. Es werde vermutlich eine gemeinsame Erklärung der G7-Vertreter geben. Sie stehen demnach in engem Kontakt und koordinieren ihr Vorgehen.

17.12 Uhr: Regierung berät über Video mit Parteichefs und LH

Die Regierungsspitze hat am Montag ihre intensiven Kontakte in Sachen Coronavirus fortgesetzt. Zunächst gab es eine interne Video-Konferenz aller Regierungsmitglieder mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne).

Danach berieten Kurz und Kogler gemeinsam mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) mit den Landeshauptleuten via Video über die aktuelle Lage. Und schließlich stand dann auch noch eine Video-Konferenz von Kurz und Kogler mit den Chefs der Oppositionsparteien auf dem Programm, hieß es aus dem Kanzleramt gegenüber der APA. Derartige Gesprächsrunden hat es bereits vorige Woche gegeben. Thema der Gespräche waren die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.

17.02 Uhr: +115.600 Arbeitslose, viele Kurzarbeitsanträge

Die Coronakrise lässt weiterhin die Arbeitslosenzahlen in Österreich steigen. Seit dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen gibt es Montag bis Sonntag zusammengerechnet um 115.600 mehr registrierte Arbeitslose als noch am 15. März, sagte AMS-Vorstand Johannes Kopf am Montagnachmittag zur APA. 41.000 zusätzliche Arbeitslose gebe es im Bereich Gastronomie und Beherbergung, 14.000 am Bau und 11.000 aus dem Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, hauptsächlich aus der Leiharbeitsbranche, so der AMS-Chef.

Zum Vergleich: Ende Februar gab es in Österreich fast 400.000 Personen ohne Job, Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet.

Seit vergangenem Mittwoch können Unternehmen die neue Covid-19-Kurzarbeitsregelung in Anspruch nehmen und beim AMS (Arbeitsmarktservice) beantragen. Laut dem AMS-Vorstand gibt es "schon wahnsinnig viele Anträge". Mehr als 400 AMS-Mitarbeiter würden sich nun um Kurzarbeit-Anträge und -Beratung kümmern.

17.00 Uhr: Macron spricht mit Religionsvertretern über Feste im April

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Vertreter verschiedener Religionen dazu aufgerufen, wegen des Coronavirus im April anstehende Feiertage in "einem anderen Rahmen" zu feiern.

Macron tauschte sich am Montag unter anderem mit dem Präsidenten der französischen Bischofskonferenz, dem Präsidenten des Rates des muslimischen Kultes und dem Oberrabbiner sowie zahlreichen anderen Vorsitzenden religiöser und säkularer Vereinigungen in einer Schalte aus, wie der Élyséepalast mitteilte. Im April stehen religiöse Feste wie Ostern, Pessach oder der Beginn des Fastenmonats Ramadan an.

Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete unter Berufung auf Teilnehmer, dass Macron die Vertreterinnen und Vertreter aufgefordert habe, die Feste ohne Menschenansammlungen zu feiern. In Frankreich gilt im Kampf gegen Covid-19 seit vergangener Woche eine Ausgangssperre. Die Menschen dürfen ihre Wohnungen und Häuser nur verlassen, wenn es unbedingt nötig ist - etwa um Lebensmittel einzukaufen.

16.49 Uhr: Kogler plädiert für Verschiebung der Tokio-Spiele

Sportminister Werner Kogler hat sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie für eine Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio ausgesprochen. "Ich plädiere im Sinne der Gesundheit aller TeilnehmerInnen, BetreuerInnen und ZuschauerInnen für eine Verschiebung der Olympischen Sommerspiele 2020", teilte der Vizekanzler in einer Erklärung mit.

Er begrüßte den "mutigen Schritt" von Kanada, das bereits erklärt habe, dass es keine Athleten nach Tokio schicken werde. Die Spiele sollen am 24. Juli eröffnet werden. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) gab ab Sonntag bekannt, dass man innerhalb von vier Wochen eine Entscheidung über eine Verschiebung treffen werde.

16.40 Uhr: Merkels Test negativ

Beim ersten Test der deutschen Regierungschefin Angela Merkel (CDU) auf das neuartige Coronavirus ist keine Infektion festgestellt worden. "Das Testergebnis des heutigen Tests ist negativ", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Weitere Tests werden in den nächsten Tagen durchgeführt", fügte er hinzu.

Merkel hatte sich am Sonntagabend in häusliche Quarantäne begeben, nachdem sie darüber unterrichtet worden war, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der Mediziner hatte Merkel vorbeugend gegen Pneumokokken geimpft.

"Der Bundeskanzlerin geht es gut", hatte Seibert zuvor gesagt. Merkel habe am Montag telefonisch zugeschaltet die Kabinettssitzung geleitet und mache ihre Arbeit vorläufig von Zuhause aus.

16.34 Uhr: Dänermark verlängert Maßnahmen

Dänemark verlängert all seine Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus bis zum 13. April. Unter anderem sind Schulen, Kindergärten, Restaurants, Cafes, Theater sowie weitere Freizeiteinrichtungen wie Fitnessstudios und Solarien geschlossen worden. Es gilt ein Versammlungsverbot für mehr als zehn Personen. In Supermärkten und dem öffentlichen Nahverkehr werden die Dänen intensiv angemahnt, Abstand zu halten. Seit dem 14. März sind auch die Grenzen nach Deutschland, Schweden und Norwegen für Touristen und andere Ausländer ohne triftigen Grund zur Einreise dicht - eine Maßnahme, die bereits zuvor bis einschließlich Ostern gegolten hatte.

Bisher sind 1.450 Menschen in Dänemark positiv auf das Coronavirus getestet worden. 254 davon liegen im Krankenhaus. Es gab bis Montag 24 bestätigte Covid-19-Todesfälle.

16.31 Uhr: Italiens Verkehrsministerin kritisiert Grenzkontrollen

Die italienische Verkehrsministerin Paola De Micheli kritisiert die von einigen EU-Ländern - darunter Österreich - wieder eingeführten Grenzkontrollen als Maßnahme gegen die Coronavirus-Epidemie. "Einige EU-Länder nutzen die Ausrede des Gesundheitsschutzes, um besondere Waren zu stoppen und somit Barrieren aufzubauen", sagte die Ministerin im Interview mit dem Radiosender "Radio 24" am Montag.

Angesichts dieser Situation habe sich Italien in Brüssel eingeschaltet. EU-Verkehrsministerin Adina Valean habe sich verpflichtet, "auf strenge Weise" einzugreifen, sagte De Micheli. Seit zwei Wochen werden Grenzkontrollen am Brenner durchgeführt.

16.15 Uhr: Teilweise Einlasskontrollen in deutschen Supermärkten

In Deutschland haben nach den strengeren Vorschriften für den Einzelhandel Supermarktketten begonnen, den Einlass in Märkte stärker zu reglementieren. Unter anderem in Nordrhein-Westfalen schreibt ein Erlass der Landesregierung nun vor, lediglich einen Kunden pro zehn Quadratmeter Ladenfläche zuzulassen, um die Ansteckungsgefahr mit dem neuartigen Coronavirus zu verringern.

16.10 Uhr: Neue Joker bei "Wer wird Millionär?"

"Wer wird Millionär?" führt wegen des Coronavirus neue Joker ein. Der Grund: Die neuen Folgen werden ohne Publikum produziert, wie RTL am Montag mitteilte. Damit sind auch die bisherigen Joker, bei denen man einen oder alle Menschen im Publikum befragen konnte, hinfällig. Dafür werden ein "Millionärsjoker" und ein "Begleitpersonenjoker" eingeführt.

Beim "Millionärsjoker" bilden nach RTL-Angaben drei ehemalige "Wer wird Millionär?"-Millionäre das Publikum. Einer kann vom Kandidaten befragt werden. Beim "Begleitpersonenjoker" darf man - wie es der Name andeutet - die jeweilige Begleitperson ins Boot holen.

>> Günther Jauch führt in seiner Quizshow neue Joker ein

15.59 Uhr: 5.000 in Niederösterreich in häuslicher Quarantäne

In Niederösterreich sind derzeit mehr als 5.000 Personen wegen des Coronavirus in häuslicher Quarantäne. Diese Zahl nannte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am Montag bei einer Videokonferenz mit den Bezirkshauptleuten. Zudem wies sie darauf hin, dass mehr als 250 Mitarbeiter des Landes beim "contact tracing" im Einsatz seien.

Das Identifizieren von Kontaktpersonen habe "oberste Priorität", betonte Mikl-Leitner. Es sei zwar "oft mühsam, aber sehr effektiv". Auf die Bedeutung des "contact tracing" verwies auch Josef Kronister, Bezirkshauptmann von St. Pölten und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Bezirkshauptleute. Alle positiv Getesteten und deren Kontaktpersonen würden von den Bezirkshauptmannschaften persönlich kontaktiert. Bisher seien in diesem Zusammenhang 30.000 bis 40.000 Telefonate erfolgt.

15.43 Uhr: Erster Todesfall unter Mitarbeitern des EU-Parlaments

Die Verwaltung des Europaparlaments meldet einen ersten Todesfall durch das neuartige Coronavirus. "Mit großem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass ein Kollege des Europaparlaments an Covid-19 gestorben ist", heißt es in einer Email der Personalabteilung an Mitarbeiter des Parlaments.

Die Kollegen des Betroffenen in der Generaldirektion Innovation und Technologische Unterstützung seien bereits informiert. Die Verwaltung bot allen Mitarbeitern bei Bedarf psychologische Hilfe an, weil nun immer mehr Menschen mit Covid-19-Fällen in der Familie oder bei Freunden konfrontiert würden.

15.40 Uhr: 39 Polizeibeamte bisher positiv getestet

Auch immer mehr Polizeibeamte infizieren sich mit dem Coronavirus. Bis Montag wurden österreichweit 39 Polizeibeamte positiv auf Covid-19 getestet, wie Innenministeriums-Sprecher Gerald Hesztera am Montag auf APA-Anfrage bekannt gab. Unterdessen verzeichnete das Innenministerium bereits 3.679 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Covid-19-Maßnahmengesetz.

Mehr als ein Drittel der infizierten Polizeibeamten kommt aus Niederösterreich. Dort wurden bis Montag 16 Polizeibeamte positiv auf Covid-19 getestet. Es sei aber nicht unbedingt so, dass sich die Polizeibeamten alle im Dienst angesteckt hätten, betonte Hesztera. "Der Großteil davon hat sich wahrscheinlich privat angesteckt." Unter anderem gebe es Beamte, die vor zwei Wochen in Ischgl auf Urlaub gewesen seien.

15.26 Uhr: Neue Zahlen veröffentlicht

Mit Stand 15 Uhr wurden 3924 Österreicher positiv auf Covid-19 getestet. 23.429 Testungen wurden durchgeführt, neun Personen gelten als genesen. Die Fälle aufgeschlüsselt auf die Bundesländer: Burgenland (71), Kärnten (122), Niederösterreich (564), Oberösterreich (707), Salzburg (372), Steiermark (486), Tirol (803), Vorarlberg (323), Wien (476).

15.14 Uhr: Kurzarbeitsgeld anteilig auch bei Krankenstand

Die "Corona-Kurzarbeit" ist noch einmal ein Stück attraktiver geworden. Denn das Arbeitsmarktservice (AMS) übernimmt auch einen Anteil an den Kosten für einen Krankenstand im Rahmen der Kurzarbeit, teilte Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), in einer Aussendung mit.

Üblicherweise muss ein Arbeitgeber die Lohnkosten übernehmen, wenn sein Mitarbeiter im Rahmen einer Kurzarbeit krank wird. Diesmal soll aber das AMS einen Teil der Kosten für Arbeitszeiten, die aufgrund von Krankenstand entfallen, übernehmen. Gibt es im Unternehmen Kurzarbeit und wird die Arbeitszeit etwa von 40 auf zehn Stunden reduziert, dann werden drei Viertel des Krankenstands vom AMS getragen, ein Viertel zahlt das Unternehmen, heißt es in der Aussendung.

15.02 Uhr: Suche nach Mitteln und Impfstoffen läuft auf Hochtouren

Die Suche nach Medikamenten und Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus läuft auf Hochtouren: In Europa laufen klinische Tests von vier Arzneimitteln an insgesamt 3.200 Infizierten, wie die französische Forschungszentrale Inserm am Sonntag mitteilte. Auch Patienten in Deutschland werden demnach einbezogen. China will erstmals einen möglichen Impfstoff gegen Covid-19 testen. Mehr Informationen finden Sie hier.

15.00 Uhr: Frankfurt untersagt Hamsterkäufe

Die Stadt Frankfurt am Main will Hamsterkäufe per Verordnung unterbinden. Nach einer am Montag ergangenen Allgemeinverfügung dürfen in den Geschäften der Stadt nur noch handelsübliche Mengen verkauft werden. Außerdem wird die Zahl der Menschen begrenzt, die sich in Geschäften aufhalten dürfen. Niemand darf nach der Verfügung mit mehr als einem Einkaufswagen unterwegs sein.

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) erklärte, fast alle Bewohner verhielten sich vorbildlich, "doch immer wieder hören wir von Fällen, in denen einige wenige unsolidarisch sind, andere Kunden und teilweise sogar die Angestellten in den Geschäften beschimpfen, wenn diese haushaltsübliche Mengen durchsetzen wollen." Er hoffe, dass sich die Lage nun bessere.

14.49 Uhr: Zahl der gestorbenen Ärzte in Frankreich stieg auf drei

Im Nordosten Frankreichs sind zwei weitere Ärzte nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. In Mülhausen im Elsass starb ein 66-jähriger Gynäkologe an den Folgen von Covid-19, wie die dortige Klinik am Montag mitteilte. Der Arzt praktizierte demnach seit 35 Jahren in dem Krankenhaus. Den Angaben zufolge hatte er sich bei einer Patientin angesteckt.

In Sankt Avold im Departement Moselle starb ein 60 Jahre alter Allgemeinmediziner in der dortigen Klinik, wie der örtliche Bürgermeister mitteilte. Demnach war der Arzt am Donnerstag mit Atemproblemen ins Krankenhaus eingeliefert worden und starb dort am Samstag. Unklar war zunächst, ob er nach seiner Ansteckung Kontakt zu Patienten hatte.

14.48 Uhr: Zunehmende Zahl von Toten in Seniorenheimen in Italien

In dem von der Coronavirus-Epidemie schwer betroffenen Italien wird eine zunehmende Zahl von Infektionsfällen und Todesopfern in Seniorenheimen gemeldet. Pflegeresidenzen seien für Senioren und das dort eingesetzte Personal zu "Zeitbomben" geworden, warnten die Pensionistengewerkschaften.

Besonders dramatisch ist die Lage in einem Altenheim in Merlara in der norditalienischen Region Venetien. Alle 73 Senioren, die darin leben, haben sich am Covid-19 infiziert, elf davon erlagen dem Virus. Erkrankte Sanitäter in der Einrichtung werden nicht ersetzt. Der Bürgermeister der Ortschaft musste das Rote Kreuz um Hilfe bitten. Auch in anderen Regionen wurden mehrere Infektionsfällen in Seniorenheimen gemeldet. Vier Todesfälle gab es in einem Pflegeheim in Sanluri auf Sardinien. Die Pensionistengewerkschaft warnte, dass tausende Rentnern in Pflegeheimen die Ansteckung drohe. Viele Senioren dürfen wegen der Epidemie keine Angehörigen sehen und seien sehr niedergeschlagen.

14.28 Uhr: Merkel machte Test

"Der Bundeskanzlerin geht es gut." Das sagte der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. Die Kabinettssitzung am Morgen habe Angela Merkel über das Telefon geleitet. Außerdem sei die Kanzlerin auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden.

Seibert äußert sich nicht dazu, wann das Testergebnis vorliegen soll. Kanzlerin Angela Merkel habe jedoch sehr viele Genesungswünsche erhalten, über die sie sich sehr freue, für die sie sich wegen der großen Zahl aber nicht einzeln bedanken könne.

14.26 Uhr: Auch Hofer ruft zu Bankomatzahlung auf

Auch der Diskonter Hofer ruft seine Kunden auf, angesichts der Coronaviruskrise mit Bankomat- oder Kreditkarte statt mit Bargeld zu bezahlen. Wie der Handelsverband vorige Woche fordert Hofer eine Anhebung des NFC-Limits, also bei der kontaktlosen Bezahlung ohne PIN-Eingabe, von 25 auf beispielsweise 50 Euro.

"Mit der temporären Erhöhung des Zahlungslimits per NFC könnte nicht nur der Bezahlvorgang rascher, sicherer und stressfreier abgewickelt werden, sondern zusätzlich wird auch der direkte Kontakt mit der PIN-Tastatur vermieden", so Hofer in einer Aussendung am Montag.

Zum Schutz vor dem neuen Virus hat auch Hofer Plexiglaswände und Bodenaufkleber für die Einhaltung des Abstands an den Kassen angebracht. Weiters beteiligt sich der Diskonter an der "Einkaufsstunde für Risikogruppen": Die Zeit von 8 bis 9 Uhr in der Früh soll primär älteren Kunden u. ä. zur Verfügung stehen. Einige große Handelsketten haben junge Menschen vorige Woche dazu aufgerufen, in dieser Zeit nicht ins Geschäft zu gehen, um Risikogruppen zu schützen.

14.21 Uhr: Russland will Virus mit Handy-Daten eindämmen

Russland will Personen überwachen, die mit Coronavirus-Patienten in Kontakt gekommen sind. Der russische Premierminister Michail Mischustin gibt den Behörden fünf Tage Zeit, um ein System zu entwickeln, wie solche Personen anhand von Geodaten von Mobiltelefonen verfolgt werden können. Dabei würden Menschen Informationen erhalten, wenn sie mit jemandem in Kontakt gekommen sind, der infiziert ist. Die gleichen Informationen würden an spezielle regionale Behördeneinrichtungen weitergeleitet, die zur Bekämpfung der Pandemie aufgebaut wurden. Russlands Präsidialamt bezeichnete die Maßnahme als legal.

14.20 Uhr: 14 europäische Länder kontrollieren Grenzen

In der Corona-Krise haben mittlerweile 14 europäische Staaten Grenzkontrollen im eigentlich kontrollfreien Schengenraum eingeführt. Über das Wochenende kam Belgien hinzu, wie die EU-Kommission mitteilte. Neben Österreich haben somit elf weitere EU-Staaten Kontrollen bei der Brüsseler Behörde gemeldet. Hinzu kommen die Schweiz und Norwegen, die ebenfalls zum Schengenraum gehören.

Die Kontrollen hatten in der vergangenen Woche mitunter zu Megastaus an den europäischen Binnengrenzen geführt. An der deutschen Grenze zu Polen staute der Verkehr sich zeitweise 60 Kilometer. Zuletzt hatte die Lage sich hier wieder entspannt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnte am Wochenende, dass Lastzüge mit wichtiger und verderblicher Fracht feststeckten.

14.13 Uhr: Bisher 246 Anzeigen in Niederösterreich

In Niederösterreich sind bis zum frühen Montagnachmittag 246 Anzeigen nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz erstattet worden. Das waren um 77 mehr als noch am Vortag. Der deutliche Anstieg sei unter anderem auf die "Corona-Partys" vom Wochenende zurückzuführen, sagte ein Polizeisprecher auf APA-Anfrage.

14.11 Uhr: Anzahl der Anrufe beim 1450 in Wien deutlich reduziert

Die Anzahl der Anrufe bei der Gesundheitshotline 1450 geht zurück. In Wien haben sich zuletzt täglich rund 2.800 Betroffene dort gemeldet. Noch Anfang vergangener Woche waren es deutlich über 20.000 gewesen. Laut Stadt rufen inzwischen viel weniger Menschen an, die sich nur informieren möchten.

Auch die Wartezeiten wurden reduziert, wurde versichert. Inzwischen dauere es durchschnittlich rund drei Minuten, bis jemand abhebe. Das dürfte auch mit der Kapazitätsausweitung zu tun haben: Das bei 1450 im Einsatz stehende Personal ist inzwischen von 30 auf rund 300 Mitarbeiter aufgestockt worden.

13.55 Uhr: Eingeschränkte Bewegungsfreiheit in mehr als 50 Ländern

Im Kampf gegen das Coronavirus gelten rund um den Globus inzwischen für mehr als eine Milliarde Menschen Ausgangssperren oder -beschränkungen. Weltweit schränkten mittlerweile mehr als 50 Länder und Gebiete die Bewegungsfreiheit ihrer Bürger ein. Mehr Informationen finden Sie hier.

13.50 Uhr: Spaniens Fußball-Liga pausiert für "unbestimmte" Zeit

Spaniens Verband RFEF und Liga richten sich bei der Fußball-Pause im Land nach den Empfehlungen der Regierung. Sie werde so lange dauern, bis staatliche Stellen sagen, dass Fußball ohne gesundheitliche Risiken möglich sei. Das teilen die RFEF und La Liga am Montag in einer gemeinsamen Stellungnahme mit.

Ursprünglich war der Spielbetrieb nur für zwei Wochen unterbrochen worden, aber Spanien ist eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder. Bis Montagmittag wurden rund 33.000 Fälle bestätigt, 14 Prozent mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten stieg von 1.720 auf knapp 2.200.

Bereits am Sonntag hatte Ministerpräsident Pedro Sanchez angekündigt, dass die Ausgangssperre für die knapp 47 Millionen Spanier verlängert werden müsse. Die Maßnahme soll bis zum 11. April andauern. Das Parlament muss dieser am Mittwoch noch zustimmen.

13.48 Uhr: In Wuhan kehrt langsam Normalität ein

Nach zwei Monaten strikter Isolationsmaßnahmen wegen des Coronavirus kehrt in Zentralchina langsam wieder Normalität ein. In der Millionenmetropole Wuhan, wo das Virus im Dezember erstmals auf einem Wildtiermarkt aufgetreten war, durften die Menschen am Montag wieder in die Arbeit gehen. Auch der öffentliche Nahverkehr rollte langsam wieder an.

Nach Behördenangaben dürfen als gesund geltende Bewohner von Wuhan sich frei in der Stadt bewegen, mit dem Bus und der U-Bahn fahren. Dabei müssen sie sich allerdings ausweisen. Wenn eine entsprechende Erlaubnis des Arbeitgebers vorliegt, ist auch eine Rückkehr an die Arbeitsstelle möglich.

Auch das Verlassen von Wuhan und Reisen in anderen Teilen der umliegenden Provinz Hubei sind wieder erlaubt, wenn die Betroffenen auf das Virus getestet wurden und eine Gesundheitsbescheinigung vorlegen können. Nach Angaben der chinesischen Behörden gab es am Montag den fünften Tag in Folge keine neuen Infektionen in China. Es seien allerdings 39 Neuinfektionen bei aus dem Ausland eingereisten Menschen festgestellt worden, teilte die Nationale Gesundheitskommission mit. Am Montag gab es zudem noch neun Todesfälle in Wuhan.

13.36 Uhr: Deutsche Regierung erwartet fünf Prozent BIP-Rückgang

Die deutsche Regierung rechnet mit einer schweren Rezession als Folge der Viruskrise. Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) werde "mindestens so hoch sein" wie in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Montag in Berlin.

Im Jahr 2009 war die Wirtschaftsleistung unbereinigt um 5,7 Prozent geschrumpft. Finanzminister Olaf Scholz sagt, bei den Berechnungen für den Nachtragshaushalt habe sein Ministerium einen Wachstumseinbruch von "etwa fünf Prozent" zugrunde gelegt.

13.26 Uhr: Airbus fordert wegen Krise Hilfe für Fluggesellschaften

Der europäische Flugzeugbauer Airbus fordert in der Coronavirus-Krise eine "starke Unterstützung" der Airlines durch die Staaten. Die Fluggesellschaften seien direkt betroffen, beispielsweise durch Reisebeschränkungen, sagte Airbus-Konzernchef Guillaume Faury am Montag bei einer kurzfristig angesetzten Telefonkonferenz in Toulouse.

"Wir ersuchen keine direkte Hilfe der Regierungen für Airbus", fügte Faury hinzu. Unterstützung für Zulieferer, die in Schwierigkeiten gerieten, sei aber sinnvoll. "Das ist eine sehr komplizierte Branche", sagte Faury. Ein Flugzeug habe bis zu 500.000 Einzelteile. "Es ist unsere Verantwortung, jetzt zu handeln", sagte Faury und wies auf die neue Kreditlinie über 15 Milliarden Euro hin, mit der der Hersteller sich weitere Liquidität sichern will. "Ich bin überzeugt, dass Airbus und die Luft- und Raumfahrtindustrie als Ganzes diese kritische Phase überwinden werden", so Faury.

13.08 Uhr: Großteil ist für Schulschließungen, ein Viertel hat Probleme

Acht von zehn Eltern und neun von zehn Lehrern finden laut einer Umfrage (800 Personen) für das Bildungsministerium die Schulschließungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus "sehr richtig", laut ebenso vielen Befragten funktioniert das Lernen daheim bisher (sehr) gut. Allerdings sehen sich auch 23 Prozent der Eltern durch die Umstellung vor mittlere (18 Prozent) oder große Probleme gestellt. Mehr Informationen finden Sie hier.

12.54 Uhr: Eilmeldung aus kaiserlichem Hof erreichte 1,5 Millionen Menschen

Abstand halten, unnötige Wege vermeiden und damit die Verbreitung des Corona-Virus eindämmen. Das gilt es derzeit in ganz Österreich zu schaffen. In Wien wirbt dafür gemeinsam mit der Stadt "Kaiser" Robert Palfrader. Der Publikumsliebling hat sich für diese wichtige Botschaft kostenlos in den Dienst der Sache gestellt. In der Rolle des "Robert Heinrich I" hat er auf den Social Media Kanälen der Stadt von Facebook über Twitter bis Instagram mehr als 1,5 Millionen Menschen erreicht

12.51 Uhr: Türkei droht Schutzmaskenherstellern Verstaatlichung an

Die Türkei droht den Herstellern von Atemschutzmasken mit Verstaatlichung, sollten sie ihre Produkte nicht bis Montagabend an die Regierung verkaufen. Die Behörden hätten am Sonntag die Lager aller Masken-Hersteller aufgesucht, sagte Innenminister Süleyman Soylu der Zeitung "Hürriyet" zufolge.

Sie hätten sie aufgefordert, Verträge mit dem Gesundheitsministerium zu unterzeichnen und damit aufzuhören, Bestände zurückzuhalten. "Wir werden diese Masken kaufen, und zu einem guten Preis", sagte Soylu. Die Firmen hätten noch eine Frist von mehreren Stunden, dann würden sie verstaatlicht.

In der Türkei sind nach Zahlen vom Sonntag bisher 30 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit gestorben, das ist ein Anstieg um neun. 1.256 Corona-Fälle sind inzwischen bestätigt.

12.48 Uhr: Italienischer Ravioli-Hersteller Rana erhöht Gehälter

Als Dank an die Mitarbeiter, die trotz der Coronavirus-Epidemie voll im Einsatz sind, hat der italienische Lebensmittelkonzern Rana einen Plan mit Gehaltserhöhungen in der Größenordnung von zwei Millionen Euro für die 700 Mitarbeiter seiner fünf Produktionswerke beschlossen.

25 Prozent mehr Lohn für jeden gearbeiteten Tag und ein Bonus von 400 Euro für Babysitter-Kosten für Eltern, sieht der Plan vor. Die Lohnerhöhung betrifft rückwirkend die Tage ab dem 9. März und den ganzen Monat April, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA. Das Familienunternehmen, das vor allem wegen der Produktion von Ravioli und Fertiggerichten bekannt ist, schloss eine Versicherung zugunsten aller Mitarbeiter für den Fall ab, dass sie sich am Coronavirus anstecken könnten. Hinzu wurden die Vorsichtsmaßnahmen im Unternehmen verschärft.

12.46 Uhr: 16 Polizeibeamte in Niederösterreich positiv getestet

In Niederösterreich sind bis Montagmittag 16 Polizeibeamte positiv auf Covid-19 getestet worden. Die Fälle entfallen auf acht Bezirke. Fünf davon gibt es im Bezirk Mistelbach, teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage mit. Seinen Angaben zufolge werden acht Dienststellen vorbeugend desinfiziert.

12.44 Uhr: Bürgermeister von Waidhofen a. d. Ybbs in Quarantäne

Der Bürgermeister von Waidhofen a. d. Ybbs, Werner Krammer (ÖVP), befindet sich seit Samstag in häuslicher Quarantäne. Der Lokalpolitiker hatte laut einer Facebook-Mitteilung vom Montag am 13. März Kontakt mit dem ÖVP-Abg. Johann Singer, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die Krammer verordnete Maßnahme ist bis zum 28. März befristet.

12.42 Uhr: IKEA spendete 50.000 Schutzmasken

IKEA Österreich hat am Montag 50.000 chirurgische Schutzmasken gespendet. 20.000 gingen an die Salzburger Landeskliniken SALK, 30.000 Stück an die Wiener Ärztekammer für die niedergelassenen Ärzte. Diese stammen aus den Beständen, die während der Vorbereitung auf die Vogelgrippe vor mehr als zehn Jahren beschafft worden waren.

12.35 Uhr: Deutsches Bundeskabinett billigt Milliarden-Hilfspaket

Das deutsche Bundeskabinett hat in einer Sondersitzung am Montag Nothilfen im Umfang von mehreren hundert Milliarden Euro gebilligt, um die Folgen der Corona-Krise abzumildern. Die Ministerrunde brachte unter anderem einen Nachtragshaushalt auf den Weg, um die Hilfsmaßnahmen mit einer Neuverschuldung in Höhe von rund 156 Milliarden Euro zu finanzieren.

Das in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellose Maßnahmenpaket soll Bürger und Unternehmen vor dem Verlust der Existenzgrundlage durch die Krise bewahren.

12.27 Uhr:  Virologin: "Sehr leichter Trend in richtige Richtung"

Der prozentuell geringere Zuwachs bei gleichzeitig trotzdem starker Erhöhungen der Gesamtfälle an nachgewiesenen Covid-19-Erkrankungen ist für die Wiener Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl ein "sehr leichter Trend in die richtige Richtung - also weg vom exponentiellen Wachstum". Die Testkapazitäten würden momentan jedenfalls "massiv aufgestockt", so die Forscherin. Mehr dazu lesen Sie hier.

12.07 Uhr: Jetzt live: Tanner informiert über Mobilisierung der Miliz

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP), Generalstabschef General Robert Brieger und Milizbeauftragter Erwin Hameseder informieren.

>> Hier geht es zum Live-Stream

12.00 Uhr: Erstmals zwei Todesfälle in Tirol

In Tirol gibt es die beiden ersten Coronavirus-Todesfälle. Dies teilte Landeshauptmann Günther Platter ÖVP) am Montag bei einer Videopressekonferenz mit. In beiden Fällen handle es sich um Patienten mit Vorerkrankungen. Nähere Informationen zum Alter der Verstorbenen lagen vorerst nicht vor.

11.47 Uhr: Land befasst Staatsanwaltschaft mit Ischgler Fall

Das Land Tirol hat wegen eines offenbaren Ischgler Corona-Falles die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Der Grund: Ein deutsches Medium, laut APA-Informationen das ZDF, informierte die Gemeinde Ischgl, dass in einem dortigen Betrieb schon Ende Februar ein positiver Fall bekannt gewesen sein soll. Der namentlich nicht genannte Betrieb soll den Fall jedoch nicht der Gesundheitsbehörde gemeldet haben.

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11.39 Uhr:  Anschober: Zahl der Tests wird massiv erhöht

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Montag angekündigt, dass die Coronavirus-Tests "in den kommenden Wochen massiv erhöht" werden. Die Zahl der Testungen sei bereits in den vergangenen Tagen kontinuierlich angestiegen, betonte Anschober in einer Aussendung. "Mit der Ausweitung der Kapazitäten wird auch Spitalspersonal in Zukunft regelmäßig und verstärkt getestet", sagte Anschober.

11.32 Uhr: Airlines in Asien und Nahost stoppen Flugbetrieb fast ganz

Wegen Reisewarnungen und Einreisestopps im Kampf gegen das Coronavirus haben Fluggesellschaften am Pazifik und in Nahost ihren Betrieb weitgehend eingestellt. So untersagte der Stadtstaat Singapur am Wochenende Einreisen oder Durchreisen über das Drehkreuz. Singapore Airlines kündigte daher an, die Kapazität mindestens bis Ende April um 96 Prozent zu reduzieren.

Auch Taiwan schottet sich gegen den internationalen Flugverkehr ab, um die Ansteckungsgefahr einzudämmen. Der Transit über die Insel ist ab Dienstag zunächst für zwei Wochen ausgesetzt. 

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verboten alle Passagierflüge abgesehen von Evakuierungsflügen ab Mittwoch, entsprechend bleiben Emirates und Etihad Airways am Boden.

11.28 Uhr:  Großteil von Lettlands Regierung in Selbstisolation

In Lettland hat sich ein Großteil der Regierung auf Anraten der Gesundheitsbehörden in Selbstisolation begeben. Nach Angaben der Staatskanzlei in Riga sind auf Empfehlung des staatlichen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten neun von 13 Kabinettsmitgliedern in häuslicher Quarantäne - darunter auch Ministerpräsident Krisjanis Karins.

11.24 Uhr: Austrian World Summit wird verschoben

Wegen der Coronavirus-Pandemie werden der Austrian World Summit und der Climate Kirtag von Ende Mai auf den 17. September verschoben. "Die Gesundheit aller geht vor und hat höchste Priorität", hieß es seitens der Organisatoren am Montag. "Bleibt positiv, bleibt gesund und hört auf die Expertinnen und Experten", betonte Schirmherr Arnold Schwarzenegger.

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11.20 Uhr: Italiens Produktion ab Montag weiter heruntergefahren

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, müssen in Italien seit Montag weitere Teile der Wirtschaft ihre Arbeit stoppen. Die Regierung hat am Wochenende beschlossen, dass die nicht-lebenswichtige Produktion heruntergefahren werden soll. Allerdings erließ das Kabinett in dem am Sonntag unterschriebenen Dekret auch eine lange Liste von Ausnahmen vom Verbot.

>> Mehr zur Lage in Italien

11.18 Uhr: Kaufen in der Krise: Menschen bestellen Webcams und Brotbackautomaten

Die Coronaviruskrise mit ihren Ausgangssperren hat das Kaufverhalten der Österreicher stark verändert. Nicht nur Nudeln, Toilettenpapier und Desinfektionsmittel wurden gehamstert. Auch die Nachfrage nach Webcams ist rasant gestiegen, berichtete das Preisvergleichsportal Geizhals am Montag. Ebenso beliebt: Brotbackautomaten, Gefriergeräte und Fieberthermometer.

>> Mehr zum Kaufverhalten der Österreicher

11.07 Uhr: 1000 Euro Prämie für tausende Supermarkt-Verkäufer

Supermarkt-Verkäufer in Frankreich erhalten in der Corona-Krise teilweise eine Prämie von jeweils 1.000 Euro. Die Einzelhandelskette Auchan kündigte am Sonntagabend in Paris an, die Prämie an 65.000 Mitarbeiter in ihren Läden, im Lieferdienst und in Lagern auszuzahlen. Auch die Baumarktkette Kingfisher kündigte eine Sonderzahlung für Angestellte mit Kundenkontakt an.

>> Mehr zur Aktion in Frankreich

10.59 Uhr: Hohe Geldstrafen wegen Party statt Quarantäne in Taiwan

Einem Mann in Taiwan kommt ein Verstoß gegen eine angeordnete Selbstisolation teuer zu stehen. Wie die Behörden am Montag mitteilten, wurde er am Sonntag von der Polizei in einem Nachtclub in Taipeh erwischt, obwohl er nach einer Auslandsreise unter 14-tägiger Zwangsquarantäne stand. Gegen ihn sei die höchstmögliche Geldstrafe von einer Million Taiwan-Dollar (31.000 Euro) verhängt worden.

>> Mehr zu diesem Fall

10.56 Uhr: Matura soll ab 18. Mai stattfinden

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) kündigt an, dass die Maturaklausuren heuer in der Woche ab 18. Mai starten werden. Faßmann rechnet derzeit - mit der Einschränkung: wenn die Schulen bis dahin rechtzeitig aufmachen können, was nicht in seiner Macht stehe - mit einer Vorlaufzeit von rund zwei Wochen ab Anfang Mai, um Maturanten in der Schule vorzubereiten und die achte Klasse abzuschließen.

>> Mehr zur Pressekonferenz des Ministers

10.50 Uhr: AUA verlängert Flugpause um drei Wochen

Aufgrund der anhaltenden weltweiten Reisestopps stellen die Austrian Airlines (AUA) ihren Flugbetrieb für drei Wochen länger ein als zunächst geplant. Bis 19. April bleiben alle Maschinen am Boden, wie die Lufthansa-Tochter am Montag mitteilte. Rückholflüge sollen aber weiterhin stattfinden.

In weiterer Folge schicke die AUA alle ihre Mitarbeiter bis 19. April in Kurzarbeit. Für Kunden gebe es die Möglichkeit, bereits gebuchte Flüge kostenlos umzubuchen oder auch Tickets ruhend zu stellen. Ansonsten werden Passagiere, die bis 19. April einen gebuchten Flug haben, auf andere Fluglinien umgebucht, sofern möglich, hieß es in der Aussendung.

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10.48 Uhr: Länder haben nun Empfehlungen für Gemeinden-Quarantäne

Im Bemühen um ein bundeseinheitliches Vorgehen hat das Gesundheitsministerium nun einen Leitfaden herausgegeben, wie die Länder mit der Verhängung von Quarantäne über Gemeinden wegen des Coronavirus agieren sollen. Darin wird klar gestellt, dass die Fallzahlen alleine nicht das entscheidende Kriterium sind.

>> Zum Leitfaden des Ministeriums

10.46 Uhr: EU-Minister beraten Rückholung "gestrandeter" EU-Bürger

Die EU-Minister besprechen am Montag die außen- und geopolitischen Auswirkungen der Corona-Krise. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Rückholung von im Ausland "gestrandeten" EU-Bürgern gewidmet, hieß es in EU-Ratskreisen in Brüssel. In der um 11.00 Uhr beginnenden Videokonferenz wird Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) Österreich vertreten.

10.45 Uhr: Wiener Freibad-Saison auf unbestimmte Zeit verschoben

Selbst wenn Anfang Mai vielleicht schon das Gröbste in Sachen Coronavirus überstanden sein sollte - ins Freibad kann man in Wien dann trotzdem noch nicht gehen. Denn die Saison, die in den städtischen Sommerbädern üblicherweise am 2. Mai beginnt, muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden, teilte Bäderchef Hubert Teubenbacher am Montag per Aussendung mit.

10.41 Uhr: Albertina erwartet Jahresverlust von bis zu 8 Mio. Euro

Langsam werden die finanziellen Folgen der coronabedingten Schließung der großen Kultureinrichtungen deutlich. Am Montag stellte Albertina-Generaldirektor Klaus Albrecht Schröder im Interview mit dem "Standard" bereits ein massives Jahresminus in Aussicht. "Wir gehen von einem Jahresverlust von sechs bis acht Millionen Euro aus", so Schröder. Hierbei sei sein Haus auf Hilfe angewiesen, unterstrich der Museumschef: "Verluste in dieser Höhe können wir nicht allein stemmen." 

10.40 Uhr: Auch Ärzte haben Anspruch auf Nothilfepaket

Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres hat angesichts der Umsatzeinbußen von Ärzten wegen des Frequenzrückgangs bei Patienten klargestellt, dass auch Ärzte Anspruch auf Unterstützung aus dem Corona-Hilfspaket der Regierung haben. "Ärztinnen und Ärzte sind Teil dieser Nothilfe", sagte er am Montag im Ö1-Morgenjournal. Er "gehe davon aus, dass man diese Umsatzeinbrüche abfangen und abfedern wird."

10.38 Uhr: Militär verteilt Hilfsgüter an britische Spitäler

Kampf gegen das Coronavirus werden jetzt auch die britischen Streitkräfte bei der Verteilung von Hilfsgütern an das medizinische Personal der staatlichen Kliniken eingesetzt. Ärzte und Krankenpfleger sollen mehr Schutzausrüstungen wie Masken, Schürzen, Sicherheitsbrillen und Handschuhe bekommen.

10.35 Uhr: Hary Raithofer als First Officer bringt Schutzausrütungen

Geliefert wird die Schutzausrüstung mit jenen beiden AUA-Maschinen, die am Montagnachmittag in Wien-Schwechat landen sollen. Die zwei Boeing 777 waren am Wochenende nach Xiamen geflogen. 130 Tonnen Schutzausrüstung wurden eingeladen. Da es sich um keine Frachtmaschinen handelte, wurde das Material auch in den Sitzreihen untergebracht. Als First Officer mit an Bord ist auch der ehemalige Radio-Moderator Hary Raithofer. 

10.30 Uhr: Italien bekommt per AUA-Flug Schutzmaterial aus China

Italien erwartet eine Großlieferung von Schutzmaterial aus China. Möglich gemacht wurde diese durch die logistische Unterstützung der österreichischen Regierung. "Über die Kontakte des Südtiroler Unternehmens Oberalp Group ist es uns gelungen, dass Südtirols Sanitätsbetrieb in China 1,5 Millionen Schutzmasken und 450.000 Schutzanzüge bestellen konnte", erklärte Südtirols LH Arno Kompatscher (SVP).

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10.23 Uhr: Online-PK Land Tirol zu Coronavirus

Die Tiroler Landesregierung lädt heute um 11.30 Uhr zu einer Online-PK unter dem Titel "Coronavirus: Weitere Vorbereitungsmaßnahmen in der Gesundheitsversorgung in Tirol". An der PK werden unter anderem LH Günther Platter (ÖVP), LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) und Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP) teilnehmen.

>>Die Pressekonfernz wird auf der Facebook-Seite des Landes übertragen

10.16 Uhr: Entwicklung der Seuche

 

10.13 Uhr: Bundesheer kontrolliert Spitals-Eingänge

Es ist ein ungewöhnliches Bild: Das Bundesheer steht seit Sonntag, 7 Uhr früh, vor eigenen Zelten am Uniklinikum Graz und übernimmt die Eingangskontrolle.

10.08 Uhr: Fristverlängerung für Mehrphasen-Ausbildung beschlossen

Wer kürzlich seinen Führerschein gemacht hat und aufgrund der aktuellen Krise das gesetzlich vorgeschriebene Mehrphasen-Training nicht rechtzeitig absolvieren kann, bekommt gemäß einem neuen Erlass des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie eine Fristverlängerung gewährt.

>> Mehr zu Fristenverlängerung

9.55 Uhr: Steigende Infektionszahlen in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Montag mit 22.672 angegeben - ein Plus von 4062 seit dem Vortag. Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 24.873 Infizierte.

9.53 Uhr: Überlastetes Internet? Jetzt drosseln auch Facebook und Instagram Bildqualität

Um das Internet in der Corona-Krise zu entlasten, werden nun auch Facebook und Instagram die Bildqualität von Videos in Europa verringern.

>> Überblick über die Maßnahmen

9.50 Uhr:  Milliarden-Textil-Auftragsrückrufe treffen Bangladesch

Weltweit führende Textilfirmen haben bei mehr als 1.000 Fabriken in Bangladesch Aufträge über rund 1,5 Mrd. US-Dollar (1,4 Mrd. Euro) ausgesetzt oder storniert. Als Grund hätten die Firmen angegeben, dass ihre Läden wegen der Pandemie des neuartigen Coronavirus geschlossen seien, sagte die Chefin der Vereinigung der Textilproduzenten von Bangladesch, Rubana Huq, der Deutschen Presse-Agentur. Die Vereinigung warnte, dass Fabriken wegen der Stornierungen viele Arbeiterinnen nicht mehr bezahlen könnten, was zu größeren sozialen Unruhen führen könnte. "Ich bin mir sicher, dass keine deutsche Marke möchte, dass das ihretwegen passiert", heißt es in dem Brief. Huq bat, Firmen dazu aufzurufen, ihre Bestellungen aus Bangladesch nicht zu stornieren.

09.37 Uhr: Bisher über 1.000 positive Testergebnisse in Tirol

In Tirol gibt es inzwischen über 1.000 Coronavirus-Infizierte: Mit Stand Montag um 9.00 Uhr wurden 1.020 positive Testergebnisse verzeichnet, teilte das Land mit. Von Sonntagabend bis Montagfrüh kamen 78 Personen hinzu.

Das Gesundheitsministerium hatte mit Stand 09.15 Uhr hingegen 676 Infizierte für Tirol ausgegeben. Die unterschiedlichen Zahlen von Ministerium und Land ergeben sich durch eine unterschiedliche Zählweise. Während Tirol alle Fälle registriert, die im Bundesland positiv getestet werden, also auch ausländische Staatsbürger, zählt das Gesundheitsministerium nur Personen, die in Tirol gemeldet sind.

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09.33 Uhr: Nach Rückkehr aus Kuba: Cristina Kirchner in Quarantäne

Argentiniens Vizepräsidentin Cristina Kirchner ist am Sonntagabend (Ortszeit) zusammen mit ihrer Tochter Florencia aus Kuba zurückgekommen und hat sich wegen der Coronavirus-Pandemie gleich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Das berichteten argentinische Medien. "Auch wenn Kuba kein Risikoland ist, werde ich bei der Ankunft die 14 Tage Isolierung erfüllen", hatte Kirchner auf Twitter geschrieben.

09.21 Uhr: Kanada schickt keine Athleten zu Spielen, Australien bereitet sich auf 2021 vor

Wegen der weltweiten Corona-Pandemie will Kanada keine Sportler zu den Olympischen Sommerspielen in Tokio schicken. Dies gab das Nationale Olympische Komitee Kanadas (COC) am Sonntagabend (Ortszeit) auf Twitter bekannt. Die "schwierige Entscheidung" sei mit Zustimmung von Sportverbänden und der Regierung getroffen worden. Auch die Teilnahme an den Paralympischen Spielen 2020 sei abgesagt worden.

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09.02 Uhr: Steigerung im 24-Stunden-Vergleich von 19,33 Prozent 

Der Trend der SARS-CoV-2 Zuwachsraten in Österreich nimmt nach einer Abflachung am Sonntag wieder zu: Am Montag stiegen die Neuinfektionen innerhalb eines Tages von 3.026 auf 3.611 (Stand: 8.00 Uhr). Das bedeutet im 24-Stunden-Vergleich eine Zunahme von 19,33 Prozent, nach dem geringsten täglichen prozentuellen Zuwachs von 15 Prozent am Vortag.

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8.55 Uhr: Arabische Emirate schotten sich ab

Im weltweiten Kampf gegen das Coronavirus haben sich auch die Vereinigten Arabischen Emirate weitgehend abgeschottet. Die Gesundheitsbehörden ordneten am Montag eine Reihe von Schutzmaßnahmen an, mit denen eine Ausbreitung des Virus möglichst verlangsamt werden soll. Unter anderem würden mit sofortiger Wirkung alle Einkaufszentren und Restaurants geschlossen, berichtete der Sender Al Arabiya.

Gleichzeitig wurden alle Menschen aufgerufen, möglichst in den eigenen vier Wänden zu bleiben und bei dringend notwendigen Aufenthalten in der Öffentlichkeit Schutzmasken zu tragen. Zur weiteren Absicherung beschlossen die Behörden zudem eine komplette Schließung der Flughäfen für die nächsten zwei Wochen für den gesamten Flugverkehr. Dies werde in den kommenden 48 Stunden umgesetzt, hieß es. Zuvor schon hatte die Fluggesellschaft Emirates die Einstellung der meisten ihrer Passagierflüge ab Mittwoch angekündigt.

08.53 Uhr: Neil Diamond schrieb Hitsong "Sweet Caroline" um

US-Sänger Neil Diamond (79) hat seinen Klassiker "Sweet Caroline" im Zeichen der Corona-Krise umgedichtet. "Passt auf euch auf dort draußen! "Hands...washing hands...", schrieb der Musiker am Sonntag auf Twitter und verlinkte ein Video, in dem er vor einem brennenden Kamin zur Gitarre greift.

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08.50: Krise verschärft sich in Neuseeland

In Neuseeland spitzt sich die Corona-Krise zu. Dort hat es mutmaßlich die ersten beiden Virusübertragungen innerhalb des Landes gegeben. Premierministerin Jacinda Ardern kündigte am Montag an, dass Bars, Cafes und Geschäfte für den nicht dringend notwendigen Bedarf schließen müssten. Supermärkte bleiben geöffnet. Die Zahl der bestätigten Virusfälle sprang um 33 auf 102.

08.44: 3611 Fälle in Österreich

Stand in Österreich, 08:00 Uhr
Bisher durchgeführte Testungen: 23.429
Bestätigte Fälle: 3.611
Genesene Personen: 9
Todesfälle: 16
Coronavirus Hotline: 0800 555 621

Fälle nach Bundesländern: Burgenland (64), Kärnten (113), Niederösterreich (512), Oberösterreich (696), Salzburg (358), Steiermark (447), Tirol (676), Vorarlberg (294), Wien (451).

08.40 Uhr: Tom Hanks und seine Frau fühlen sich "besser"

Die Corona-Patienten Tom Hanks und Ehefrau Rita Wilson befinden sich nach eigenen Angaben auf dem Weg der Genesung. "Hey, Leute, zwei Wochen nach unseren ersten Symptomen fühlen wir uns besser", schrieb der US-Schauspieler am Montag in einer Internet-Botschaft.

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08.38 Uhr: Gestrandete Steirer: "Wir sind am falschen Ende der Welt"

Die Rückholung Tausender Österreicher ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Immer mehr Länder schließen Grenzen und Flughäfen für Flieger aus dem Corona-Hotspot Europa. Heute beraten die EU-Außenminister über Rückholaktionen für hunderttausende EU-Bürger.

>> Mehr zu den Rückholaktionen

08.32 Uhr: 10.000 Infektionen in New York City befürchtet

 In New York City steigt die Zahl der Coronavirus- Infizierten weiter stark an. "Wir befinden uns an der Schwelle von 10.000 Fällen", teilte der Bürgermeister von New York am Sonntag mit. Bill de Blasio sprach von einer schockierenden Zahl im "Epizentrum" der Corona-Pandemie in den USA und warnte vor einer "neuen Realität", die Wochen oder Monate andauern werde.

08.27 Uhr: Zwei PK der Regierung zur Corona-Krise  -  wir berichten live!

Heute, Montag, wird die Regierung in zwei Pressekonferenzen zur Corona-Krise informieren. Um 10.30 Uhr berichtet Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) über aktuelle Entwicklungen im Schulbetrieb. Um 12.00 Uhr nimmt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) zu aktuellen Maßnahmen im Milizbereich Stellung.

08.25 Uhr: Den Frühling kann man auch vom Fenster aus genießen

Das Coronavirus hat die meisten ins Haus verbannt. Vogelschutzorganisation BirdLife betont, dass sich dennoch die erwachene Natur beobachten lässt: vom Fenster aus.

>>Welche Vögel gerade singen

08.15 Uhr: Fast 3.000 Anzeigen wegen Verstoß gegen Ausgangsbeschränkungen

2.893 Anzeigen gegen Menschen, die sich nicht an die strikten Ausgangsbeschränkungen halten, verzeichnet die Polizei bisher - ein sprunghafter Anstieg übers Wochenende, am Freitag hatte man noch bei einigen hundert Anzeigen gehalten. Grund dürften unter anderem "Corona-Parties" sein, wie sie etwa die steirische Polizei am Samstagabend in Heiligenkreuz am Waasen aufgelöst hatte.

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8.10 Uhr: US-Filmstars appelieren in lustigen Videos an Bevölkerung

Hollywood-Komiker Ben Stiller (54, "Zoolander"), Danny DeVito (75, "Jumanji: The Next Level") und Robert De Niro (76, "The Irishman") wenden sich mit Witz und einem dringlichen Appell in der Corona-Krise an die Bürger des stark betroffenen US-Staates New York. "Wir müssen alle zu Hause bleiben und die Ausbreitung des Virus stoppen", sagt De Niro mit ernster Stimme in dem am Sonntag veröffentlichten Video.

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7.55 Uhr: Soldaten desinfizieren Bangkoks Straßen

Im Einsatz gegen das Coronavirus haben nach Militärangaben 500 Soldaten die Straßen der thailändischen Hauptstadt Bangkok desinfiziert. Die Aktion in der Nacht auf Montag war demnach der fünfte solche Einsatz. In der Corona-Krise ist das öffentliche Leben in Bangkok eingeschränkt: Schulen, Einkaufszentren und Restaurants sind offiziell geschlossen. Auch der Königspalast, eine große Touristenattraktion, hat bis Mitte April zu. Ausgenommen von der Schließung sind Supermärkte und Drogerien. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Montag stieg die Zahl der bekannten Coronavirus-Fälle in dem südostasiatischen Land um 122 auf 721.

THAILAND-HEALTH-VIRUS
Die Aktion in der Nacht auf Montag war demnach der fünfte solche Einsatz Foto © APA/AFP/ROYAL THAI ARMY/HANDOUT

7.45 Uhr: Mehr als 300.000 Coronavirus-Infizierte weltweit

Weltweit haben sich mehr als 300.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 13.000 starben bisher. In Europa bleibt die Lage in Italien und Spanien am dramatischsten.

>> Ein Überblick über die Lage weltweit

7.43 Uhr: Shinzo Abe: Olympia-Verschiebung könnte unvermeidbar werden

Eine Verschiebung der für diesen Sommer geplanten Olympischen Spiele in Tokio wegen der Corona-Pandemie könnte nach Einschätzung des japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe unter Umständen "unvermeidbar" werden. Er sagte am Montag bei einem Treffen mit Parlamentariern, er bekenne sich nach wie vor zur Veranstaltung "vollständiger" Sommerspiele. Kanada gab indes bekannt, keine Sportler zu den Olympischen Sommerspielen schicken zu wollen. Die Spiele sind vom 24. Juli bis 9. August 2020 terminiert.

7.37 Uhr: China meldet 39 "importierte" Coronavirus-Fälle

China kämpft weiterhin mit "importierten" Coronavirus-Fällen: Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Montag mitteilte, wurden bei Menschen, die in das Land eingereist sind, 39 weitere Infektionen nachgewiesen. Insgesamt zählt China damit bisher 353 Infektionen durch sogenannte Coronavirus-Importe. Allerdings gab es nach den offiziellen Angaben erneut keine Infektion innerhalb des Landes mehr. Auch Südkorea verzeichnete den geringsten Tagesanstieg von nachgewiesenen Neuinfektionen seit dem Höhepunkt Ende des vergangenen Monats.

7.25 Uhr: Südkorea meldet rückläufige Entwicklung bei Infektionen

Südkorea hat den geringsten Tagesanstieg von nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus seit dem Höhepunkt Ende des vergangenen Monats verzeichnet. Am Sonntag seien 64 neue Fälle festgestellt worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Montag mit. Die Gesamtzahl stieg damit auf 8.961. Die Zahl der Todesfälle kletterte um sieben auf 111.

7.11 Uhr: Klinische Tests von vier Mitteln gegen Coronavirus beginnen

In Europa beginnen klinische Tests von vier experimentellen Methoden zur Behandlung von Covid-19. Bei den Tests an rund 3.200 Versuchspersonen kämen die Mittel Remdesivir, Lopinavir sowie Ritonavir mit oder ohne der Wirkstoffe Interferon Beta und Hydroxychloroquin zum Einsatz, teilte die französische staatliche Forschungseinrichtung Inserm am Sonntag mit.

>> Hier werden Patienten getestet

7.06: Spanien will Ausgangssperre bis Mitte April verlängern

Angesichts der dramatischen Entwicklungen in der Corona-Krise will die spanische Regierung die landesweite Ausgangssperre bis zum 11. April verlängern. Regierungschef Pedro Sánchez kündigte am Sonntag in Madrid an, dem Parlament einen entsprechenden Antrag vorzulegen. Am Wochenende hatte sich die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Virus ein weiteres Mal drastisch erhöht. Insgesamt starben in Spanien inzwischen mehr als 1.700 Infizierte, über 28.000 Menschen haben sich mit dem Virus angesteckt.

>> Die Lage in Spanien

07.04 Uhr: 651 mehr Todesopfer in Italien, Ausgangssperre weiter verschärft

Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer und der Infizierten in Italien ist erneut rasant angestiegen. 651 mehr Todesopfer als am Vortag wurden am Sonntag gemeldet. Der Zuwachs ist allerdings geringer als am Samstag, als die Zahl der Todesopfer um ein Rekordhoch von 793 gestiegen war. Gesamt gibt es in Italien bereits 5.476 Tote und 46.638 Infizierte. Die Ausgangssperren wurden unterdessen weiter verschärft, Bürger dürfen ihre Gemeinden nur mehr in Ausnahmefällen verlassen.

05.55 Uhr: Testkapazitäten werden ausgebaut

Um die Frage, ob es genug SARS-CoV-2-Testmöglichkeiten und Schutzausrüstung für das Gesundheitspersonal gibt, ging es bei der ORF2-TV-Sendung "Im Zentrum". Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sowie OÖ Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) werden die Kapazitäten ausgebaut. Kritische Produkte sollten wieder vermehrt in Österreich produziert werden.

"Wir sind alle von dieser Krankheit überrascht worden. Vorbereitet war die ganze Welt nicht. Es ist eine Ausnahmesituation, wie es sie unsere Generation noch nicht gesehen hat", erklärte Stelzer, derzeit auch Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz, und verwies darauf, dass man die Maßnahmen zur Beherrschung der Covid-19-Erkrankungen und zur Bewältigung der damit verbundenen Probleme ständig weiter entwickle.

05.30 Uhr: Hilfspaket vorerst im US-Senat gescheitert

Das zur Bekämpfung der Corona-Krise geplante gigantische US-Hilfspaket ist vorerst im Senat gescheitert. Bei einer ersten Abstimmung über die Eröffnung der Debatte zu dem Vorhaben verweigerten am Sonntag die oppositionellen Demokraten ihre Zustimmung: Statt der notwendigen 60 gab es nur 47 Ja-Stimmen und ebenso viele Nein-Stimmen. Die abschließende Abstimmung über das bis zu zwei Billionen Dollar (1,869 Billionen Euro) schwere Hilfspaket sollte eigentlich am Montag stattfinden. Wegen des anhaltenden Widerstands der Demokraten warnten die Republikaner vor einem Kurssturz an den US-Aktienmärkten am Montag. Die Demokraten hatten moniert, dass das Hilfspaket nicht genügend Hilfen für Arbeitnehmer und Privathaushalte vorsehe.

05.05 Uhr: 3M baut Produktion von Atemschutzmasken massiv aus

Der US-Mischkonzern 3M will seine Produktion hochwertiger Atemschutzmasken vom Typ N95 innerhalb eines Jahres auf eine Stückzahl von zwei Milliarden verdoppeln. Seit dem Beginn der Pandemie sei die Produktion bereits auf 1,1 Milliarden Masken pro Jahr ausgeweitet worden, erklärte der Vorstandsvorsitzende Mike Roman.

01.10 Uhr: 103 neue Fälle in Tirol

In Tirol sind von Sonntagvormittag bis zum Abend 103 weitere Coronavirus-Infizierte verzeichnet worden. Damit lagen im Bundesland 942 positive Testergebnisse vor. Bis dato wurden in Tirol 7.687 Testungen durchgeführt. Das Gesundheitsministerium hatte mit Stand 22 Uhr hingegen 676 Infizierte für Tirol ausgegeben. Die unterschiedlichen Zahlen von Ministerium und Land ergeben sich durch eine unterschiedliche Zählweise. Während Tirol alle Fälle registriert, die im Bundesland positiv getestet werden, also auch ausländische Staatsbürger, zählt das Gesundheitsministerium nur Personen, die in Tirol gemeldet sind.

00.43 Uhr: Über 100 Todesopfer binnen 24 Stunden in den USA

Durch die Pandemie sind in den USA binnen 24 Stunden mehr als 100 Menschen gestorben. Damit stieg die Zahl der Corona-Todesopfer in den Vereinigten Staaten auf 389, wie aus einer Aufstellung der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorgeht. Die meisten Todesopfer wurden demnach in den Bundesstaaten New York (114), Washington (94) und Kalifornien (28 Tote) registriert. Landesweit steckten sich mehr als 32.000 Menschen mit dem neuartigen Coroanavirus an.

00.15 Uhr: Mehr als 1000 Fälle in Türkei: 30 Todesopfer

Die offizielle Zahl der Coronavirus-Fälle in der Türkei ist auf mehr als 1.000 gestiegen. Am Sonntag seien 289 Menschen positiv getestet worden, damit steige die Gesamtzahl der Infizierten auf 1236, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca auf Twitter mit. An einem Tag seien zudem neun Menschen an Covid-19 verstorben, damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf 30. Insgesamt seien in der Türkei bisher 20.345 Menschen auf das Coronavirus getestet worden, teilte Koca weiter mit.

Merkel muss in häusliche Quarantäne

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel muss sich selbst in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Die Kanzlerin sei nach ihrem Presseauftritt unterrichtet worden, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

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Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (77)

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Nixalsverdruss
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Wie viele Menschen in Österreich sind schon geheilt?

Gibt es dazu auch eine Statistik? Wäre sehr interessant!

hfg
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PRW im Interview

Sagt das die Krankheit eine Immunisiert hervorruft. Über 90 % der Erkrankungen verlaufen harmlos. In bestimmten Gruppen sogar praktisch fast 100 %.
Um das Problem abzukürzen, sollte man vielleicht versuchen auch die Immunisierung zu verstärken- ein heikles Thema- aber wer Corona Positiv ist und sich in strikte Quarantäne begibt - kann sich nach Abheilung in spätestens 3 Wochen - frei bewegen und niemand mehr Anstecken. Wie das vernünftig und natürlich nur freiwillig umzusetzen ist - damit sollte man sich auch beschäftigen. Risikogruppen müssen natürlich abgeschirmt und ausgenommen werden. Zeitlich würde diese Strategie das Problem drastisch verkürzen. Derzeit befinden sich ohnehin ein Großteil der Bevölkerung praktisch in Quarantäne- nur bewirkt das relativ wenig und beendet die Epidemie nicht wirklich.

Marmorkuchen1649
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Es wäre ...

unverantwortlich und dumm dem Beispiel von Großbritannien (ehemals EU) zu folgen.

hfg
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Weil in einer Demokratie

Bestimmte Maßnahmen nicht durchzuführen sind, weil die Politik das nicht verantworten kann, heißt das nicht automatisch das diese Maßnahmen falsch sind.
Wenn man sich getraut hätte China und auch Italien drastisch abzuschotten, wäre keine Pandemie entstanden. Nur die sogenannte Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen hat das verhindert-anders ausgedrückt niemand konnte bzw wollte das verantworten.

Kulti81
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Abstand halten in BIM nicht möglich!


Jeder soll Abstand halten. Viele bemühen sich auch da sie Angst haben. Was macht die GVB. Sie reduzieren die Verbindungen zu einem größeren Takt was die Folge hat sich wieder mehr und mehr in den BIMS stauen. Wenns ums Geld geht ist alles andere Wurst. Wenn man denkt was die Jahreskarte schon kostet für Pendler eine Frechheit. Liebe GVB bitte mehr Taktzeiten!

selbstdenker70
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..

Spannend finde ich jetzt allerdings die Aussagen aus China, wonach es den Virus bereits im Sommer19 in den USA gegeben hätte und so nach China geschleppt wurde. So weit so gut, politisches Geplänkel. Wenn da nicht eine Kleinigkeit wäre. Genau zu dem Zeitpunkt gab es, vorallem in den USA, Menschen mit schwerem Lungenversagen. Der Aufschrei war nicht besonders groß, und als Auslöser für die Krankheit wurden schnell die neuen Verdampfer, sprich E Zigaretten gefunden. Fakten gab es allerdings nie und man hat von diesem Thema auch nie mehr etwas gehört....spannend

drossman
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mhmm

es lebe der aluhut 👌😎

halelale
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Hört auf die Zahl der Genesenen zu berichten,

wo doch das BM sagt es gibt keine Ressourcen zu testen.
Es werden wohl schon viel mehr gesund sein und auch keine Ansteckungsgefahr darstellen. Vielleicht sind sie auch schon imun?
Das macht die Leute nur wahnsinnig.

samro
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zynismus

die leute wissen kennen glaube ich sehr genau den unterschied zwischen wahnsinnig und rationalem umgang mit einer gefahr.

456f0490b575748045e9e70e9c2156b9
38
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Es gibt keine Genesenen!

Bei unserer Definition von "genesen" können wir keine Genesenen haben!
2 Tage keine Symptome dann 1 negativen Test, dann 2 Tage warten, dann noch einen negativen Test!
Wenn ich keine Tests bei möglicherweise Genesenen mache, dann kann ich auch keine haben!
Aber vielleicht will man auch nur solange weitermachen bis man auch wie Orban die Demokratie ausschalten kann.
Das hat man ja vor 85 Jahren auch schon einmal gemacht. Blöd nur, dass das dann in einem größeren und echten Problem geendet hat und nicht in einer Grippe!

samro
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vergleiche

gut dass die leute auch den unterschied zwischen pandemie und populismus verstehen.
das ist für mich geschmacklos die jetzige zeit mit dieser zeit zu vergleichen.

archiv
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Zunahme bis gestern 15.00 Uhr ...

.. nur rund 15 % laut diversen Berichten.

Warum gibt es keine Berechnungen/Informationen wie es heute 15.00 Uhr ausschaut!

Oder suchen die " Experten" Argumente für die massive Erhöhung?

X22
7
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(3924-3219)/39,24=21,9%

Carlo62
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Richtig ist:

(3924-3219) x 100 / 3219 bzw. (3924-3219) / 32,19
Nur so nebenbei!

X22
6
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Ergebniss stimmt, und es stimmt auch, dass ich anstatt 32,19 die 39,24 hingeschrieben hab

Danke

Carlo62
0
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Dann rechne nach!

Es ist immer auf den Ausgangswert zu beziehen! Das Ergebnis passt nicht zu Deiner Gleichung!

X22
4
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705 durch 32,19 ergibt 21,9%

was soll nicht passn

X22
5
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Auch die 15% ergeben sich so

(3219-2797)/27,97 ergibt 15%

Carlo62
2
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Aber die Ausgangswerte

stimmen nicht!

X22
1
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Da habens auch recht, die 3219 ist die ofizielle Gesamtzahl für den gestrigen Tag

und die 3924 ist eine Aktuelle Zahl, den genauen prozentuellen Anstieg wird man auch erst morgen genau Wissen, zumindest was man jetzt schon sagen kann, dass sich die 15% nicht mehr ausgehen kann

hfg
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Bericht Harry Raithofer Einreise in China Ergänzung

Nach 10 Stunden 30 Flug haben wir für die Einreise 4 Stunden am Airport verbracht. Und das trotz diplomatischer Hilfe... Passagiere berichten teilweise von 10 Stunden! Danach wurden wir direkt in ein Hotel gebracht und stehen hier bis zu unserem morgigen Abflug unter Quarantäne...
Wie erwähnt so hätte man die Einschleppung von China umgekehrt im Rest der Welt verhindern können.
Auch hier sollte die Staatsanwaltschaft tätig werden.

hfg
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Interessant ist der Bericht von Harry Raithofer

Dort kann man sehen wie sich China vor der Einschleppung des Virus schützt. Alle abgeschottet und sofort in Quarantäne. Wenn umgekehrt alle Länder die gleichen Maßnahmen gegen die Einschleppung von China getroffen hätten, wäre der Welt der coronakrieg erspart worden. Die Experten vermutlich die WHO haben das verschlafen.
Sofort nach explosionsartigen Verbreitung in Italien, hätte es auch genügt Italien abzuschotten auch die 2. Chance wurde verpasst. Jetzt hat auch Europa seinen Coronakrieg. Nur in China funktioniert es wieder. Das zu den hochgelobten Experten und raschen Maßnahmen. Viel dümmer hätte es nicht laufen können. Tausende Tote und die Wirtschaft wurde ruiniert.

Mein Graz
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@hfg

Mir gefällt nicht, dass du hier von einem "Krieg" schreibst.
Ein Krieg ist m.E. ein mit Waffengewalt ausgetragener Konflikt zwischen Staaten bzw. Völkern.

Wie kannst du einen Virus mit Waffen bekämpfen? Da ist wohl Intelligenz gefragt - was für manche natürlich auch eine Waffe ist, vor allem, wenn man selbst "unbewaffnet" ist.

Ich meine hier natürlich KEINEN der werten Mit-Poster!

hfg
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Die Wucht der Zerstörung der Wietschaft und die Auswirkungen

Sind fürchterlich. Der Kriegsvergleich kommt nicht von mir sondern von Italien. Dort herrschen Zustände wie im Krieg. Es gibt leider auch sehr viele Tote.

Mein Graz
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@hfg

Ja, Italien schreibt von einem Krieg.
Europa insgesamt hat zum Glück bis jetzt noch keinen Krieg, weder mit Corona noch sonst einen.
Hoffen wir, dass es so bleibt - und zitieren ihn nicht im Vorfeld herbei.

selbstdenker70
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..

Wenn ich mir anschaue, wie jetzt ein Land nach dem anderen bankrott geht weil die Wirtschaft steht, glaube ich kommt noch etwas ganz ganz hässliches auf uns zu. Sämtliches Gehirnschmalz der Welt muss DRINGEND ein Medikament finden, ansonsten haben wir in weiten Teilen der Welt bald den Kriegszustand.

 
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