Marktstart im JuliDer Suzuki Jimny kehrt durch die Hintertür zurück

Der Suzuki Jimny kehrt im Juli in die Schauräume zurück. Und zwar als Klein-Lkw ab 22.990 Euro.

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Der Suzuki Jimny hat zum Klein-Lkw umgeschult © SUZUKI
 

Dabei hat alles so gut angefangen. Es gab tatsächlich kaum jemanden, der sich 2018 nicht über die Neuauflage des Suzuki Jimny freute. Der kleine Geländekauz hatte seinen einfachen Charakter behalten, ganz zu schweigen vom sagenhaften Kraxelkönnen im Gelände, war aber so richtig stylisch geworden.

Und das einzige, was viele beim Vorgänger bemängelten, nämlich das fehlende Quäntchen Leistung, löste der Umstieg auf einen größeren 1,5-Liter-Benziner (102 PS) – und ausgerechnet der wurde dem Kultjapaner mit der großen, seitlich angeschlagenen Heckklappe nach nicht einmal zwei Jahren auf dem Markt zum Verhängnis.

Als Klein-Lkw hat der Jimny keine Rücksitzbank und dafür ein Trenngitter Foto © SUZUKI

Aufgrund der verschärften Abgasvorschriften, die die Euro-6d-Norm ab 2021 für alle neu zum Verkehr zugelassenen Autos vorgibt, musste der Jimny den Rückzug von den europäischen Märkten antreten. Das ist besonders ärgerlich in diesem Fall, denn der Ansturm war mehr als gewaltig: Im ersten Jahr gab es für Österreich bereits Lieferzeiten von mehr als einem Jahr.

Aber jetzt ist der Jimny wieder zurück – und zwar eingestuft als Klein-Lkw, die gnädigere Abgasnormen genießen. Unternehmer werden zur Fiskalversion mit verblechten hinteren Seitenscheiben greifen, die auch vorsteuerabzugsberechtigt ist.

An Privatkunden richtet sich die Variante mit Glasscheiben ab 22.990 Euro. Einziger Haken an der Sache könnte für manche Kunden sein, dass der Jimny jetzt hinten keine Sitzbank mehr hat – wobei die ohnehin nur bedingt zum Sitzen geeignet war – und dafür ein Trenngitter hinter Fahrer- und Beifahrersitz. Dafür wächst das Gepäckabteil auf 863 Liter.

Kommentare (5)
Bodensee
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völlig abrtig war......

......nach dieser "künstlichen Verknappung," dass der Preis für lagernde Neuwagen und für Gebrauchte dieses Modells weit über 30.000 (!) angesetzt wurde! Ein Grund, dass ich mir sicher nie ein Auto dieser Marke kaufen werde.

Archi
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SMC

Das ist komplett falsch.
Der Jimny wird auf der ganzen Welt verkauft und Suzuki kommt mit der Produktion gar nicht nach, da er überall sehr beliebt ist.
Deswegen produziert Suzuki zukünftig auch in einem zusätzlichen Werk.
Von künstlicher Verknappung kann keine Rede sein.
Bitte nicht so unqualifizierte Kommentare abgeben, die eine Super-Firma in schlechtes Licht rücken.

Bodensee
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dann besuchen SIE einmal die größte Gebrachtwagenseite Österreichs......

........und sie werden dort GEBRAUCHTE "Jimnys" bei Händlern um über € 30.000,-- finden! 2018 lag der NEUPREIS für die beste Ausstattung mit Allrad bei rund € 20.000,--. Sie sind also der, der unqualifizierte Kommentare abgibt, da ihnen das Detailwissen fehlt.

melahide
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Benzin

Natürlich Benzin. Das schädlichste überhaupt in dieser Welt. Die Förderung lässt Ökosysteme verwüstet zurück, Tankerunfälle tun das auch, dann wird das altmodisch von A nach B transportiert. Wirklich verzichtbar. Und dann natürlich auch noch die Frage: Woher soll das Benzin herkommen, wenn da jeder damit fährt??? Mal abgesehen davon, dass man für die Energieerzeugung das Benzin auch noch verbrennt oder Kohlekraftwerke gebaut werden.

feringo
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@melahide : Natürlich Benzin. ...

Ich gebe Ihnen recht: Erzeugen wir die Energie doch auf dem Mond und schicken sie dann per Laserstrahl zur Erde. 😉
Gebraucht wird Energie, sonst gäbe es Hungersnöte.