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Corona in der SteiermarkFünf weitere Corona-Tote, insgesamt 106 Steirer gestorben

+++ 106 Todesopfer in der Steiermark +++ Erstes Bundesland mit mehr als 100 Corona-Toten +++ Weiterhin die meisten steirischen Todesfälle im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld +++ 809 Patienten sind wieder gesund, 1653 Infizierte +++ Gemeindekassen sind leer

++ THEMENBILD ++ LABORUNTERSUCHUNG ZUM CORONAVIRUS
Bereits 101 Personen sind in der Steiermark mit oder an Covid-19 gestorben © APA/HANS PUNZ
 

Wir halten Sie heute wieder den ganzen Tag lang über das Geschehen rund um die Corona-Epidemie in der Steiermark auf dem Laufenden.

  • Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark liegt bei 1653, 809 Personen gelten als genesen.
  • Im Bundesland sind mittlerweile 106 Todesopfer (Stand: Sonntag, 18 Uhr) zu beklagen.
  • Es gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen für alle. Seit Dienstag dürfen viele Geschäfte wieder öffnen - aber es gilt Maskenpflicht in Öffis und bei jedem Einkauf!
  • 2851 Anzeigen in der Steiermark, davon 799 in der Osterwoche
  • Gesundheitstelefon 1450 nur für jene, die Symptome haben! Allgemeine Fragen richten Sie bitte an Tel. 0800 555 621.
  • Die Hotline der steirischen Krisenintervention ist unter 0800 500154 (9 bis 21 Uhr) erreichbar.
  • Hotline für Eltern und Erziehungsberechtigte: 0676 8666 4668
  • Hotline Sozialabteilung des Landes: 0800 20 10 10
  • Pflege-Hotline des Landes: 0800 500 176 (8 bis 18 Uhr)
  • Kostenlose ZEBRA-Sorgenhotline mit Dolmetsch 0800 799 702 (Montag bis Freitag, 9 - 12 Uhr).
  • Der Verein Traumahilfe Österreich bietet unter 01 413 00 44 telefonische Beratung für Menschen in Quarantäne oder Selbstisolation.
  • Die Caritas musste ihre Haussammlung für Steirer in Not stoppen. Wir wollen helfen: Spenden Sie unter dem Kennwort "Coronahilfe" an Steirer helfen Steirern.

Hier geht es zum Corona-Ticker international und Österreich vom heutigen Sonntag. Die aktuellen Entwicklungen in Österreich und dem Rest der Welt  finden Sie unter diesem Link.

Die wichtigsten Ereignisse des Tages im Ticker

ARTIKEL AKTUALISIEREN - HIER KLICKEN

21.19 Uhr. 1653 Menschen sind mit Stand Sonntag (21 Uhr) mit dem Corona-Virus Sars-CoV-2 infiziert. Das bedeutet ein Plus von sieben bestätigten Infektionen im Vergleich zum Vorabend. Mittlerweile gelten 809 Personen in der Steiermark als genesen. Das sind um 34 Personen mehr als 24 Stunden zuvor.

20.35 Uhr. Noch immer gibt es die meisten Todesfälle im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, gefolgt von Graz-Umgebung und Graz. Hier die egionale Verteilung der bisherigen Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 auf alle steirischen Bezirke:

Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: 27 Todesfälle
Bezirk Graz-Umgebung: 26 Todesfälle
Landeshauptstadt Graz: 25 Todesfälle
Bezirk Weiz: acht Todesfälle
Bezirk Leibnitz: fünf Todesfälle
Bezirk Voitsberg: vier Todesfälle
Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: drei Todesfälle
Bezirk Leoben: drei Todesfälle
Bezirk Deutschlandsberg: zwei Todesfälle
Bezirk Liezen: ein Todesfall
Bezirk Murtal: ein Todesfall
Bezirk Südoststeiermark: ein Todesfall

20.02 Uhr. Bei den Todesfällen handelt es sich um einen Mann (Jahrgang 1930) und zwei Frauen (Jahrgänge 1941 und 1949) aus Graz, eine Frau (Jahrgang 1934) aus dem Bezirk Südoststeiermark sowie einen Mann (Jahrgang 1949) aus dem Bezirk Deutschlandsberg.

18.56 Uhr. Fünf weitere Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, sind verstorben. Mit Stand Sonntag (19.4.2020), 18 Uhr, sind in der Steiermark insgesamt 106 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben.

17.42 Uhr. 5630 Besucherinnen und Besucher wurden am gestrigen Samstag in der Grazer Innenstadt gemessen. An einem vergleichbaren Samstag im April 2019 waren es 35.770 Leute. Aber: Gestern waren schon gleich viele Menschen in der Stadt unterwegs wie an den beiden vorhergehenden Samstagen zusammen.

17.25 Uhr. Wegen Corona wurde die Priesterweihe von Knittelfelder Ex-Rotkreuz-Chef verschoben. Markus Schöck wird statt Ende Juni Mitte September in Seckau zum Priester geweiht.

16.50 Uhr. Die Graz Linien fahren ab 20. April mit einem neuen Normalfahrplan. Der durchschnittliche Takt beträgt von Montag bis Samstag nun zehn Minuten. Die Linie 7 kommt nun alle sieben bis acht Minuten, alle anderen Linien alle zehn bis 15 Minuten. Ausnahme ist der Sonntag: Da verkehren alle Busse und Straßenbahnen alle 15 Minuten.

16.05 Uhr. "Ich habe einfach versucht, nicht zuviel darüber nachzudenken. Ich fühlte mich, wie in einem schlechten Film“, erzählt Doris Reinbacher. Die gebürtige Stainzerin war gerade in Buenos Aires, als die Empfehlung der Österreichischen Botschaft kam, nach Hause zu fliegen. Zuvor hatte sie aufgrund der heftigen Proteste in Santiago de Chile ihren Gedenkdienst in einem jüdischen Altersheim (wir berichteten) abbrechen müssen und ist nach Buenos Aires gereist. Dann kam Corona.

15.30 Uhr. Das System der 24-Stunden-Betreuung steht vor dem Zusammenbruch. Üblicherweise wechseln sich die Pflegerinnen aus Rumänien, der Slowakei, Ungarn oder Kroatien im Zwei- oder Dreiwochen-Rhythmus ab. Jetzt sind viele Pflegerinnen als Folge der Corona-Krise seit bis zu sechs Wochen im Dauereinsatz, Ihre Ablöse wartet ohne Job und Einkommen im Herkunftsland darauf, endlich wieder einreisen zu dürfen nach Österreich. Jetzt werden Corona-Sonderzüge geplant, Pflegerinnen aus Nachbarländern dürfen jetzt pendeln.

15.14 Uhr. Österreichweit sind 452 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. 10.501 Menschen sind nach einer Infizierung wieder genesen. Die meisten Todesfälle gibt es allerdings wie berichtet in der Steiermark mit 101 Opfern. In Wien sind es 90, in Tirol 85 und in Niederösterreich 82.

14.02 Uhr. Die Sprecher der neu gegründeten Interessensgemeinschaft Österreichische Veranstaltungswirtschaft sind Ö-Ticket/Eventim-Chef Christoph Klingler, Matthias Rotermund vom weltweit größten Veranstalter Live Nation, Ewald Tatar, Kopf von Barracuda Music und damit von Nova Rock und Frequency sowie Klaus Leutgeb, der mit Leutgeb Entertainment vom Schwarzlsee aus Shows von Andrea Berg, Helene Fischer und Andreas Gabalier auf die Beine stellt und die großen Ski-Openings managt. Für sie könnte das Aus für den Konzertsommer den Ruin bedeuten. Es geht um eine unfassbare Zahl: 5,5 Millionen Tickets.

13.45 Uhr. Wieder eine Wortmeldung zur Formel 1: Red Bulls Motorsport-Berater Helmut Marko warnt vor einer gänzlichen Absage der WM 2020. "Wenn die Saison ausfallen würde, würden für die sechs kleineren Teams gar keine Einnahmen kommen. Ich glaube, das würde für viele Teams das finanzielle Aus bedeuten", sagte der Grazer am Sonntag im ORF-Radio Steiermark. Wie berichtet, könnte Anfang Juli ein Geister-Grandprix in Spielberg stattfinden. Marko sieht sehr gute Chancen, dass der Saisonstart der Formel 1 am 5. Juli in Österreich über die Bühne geht. Möglich sei auf dem Red Bull Ring in Spielberg auch eine Doppelveranstaltung mit einem weiteren Rennen wenige Tage nach dem ursprünglich geplanten Termin, bestätigte er am Sonntagvormittag in besagtem Interview.

13.27 Uhr. Abwarten heißt es, wie die Auswirkungen der Geschäftsöffnungen sichtbar werden. Ab vergangenem Dienstag durfte z.B. in Baumärkten wieder eingekauft werden. "Spannend werden nun die Werte in der zweiten Hälfte der kommenden Woche, in der schrittweise die möglichen Auswirkungen des ersten Öffnungsschrittes auch in der Statistik sichtbar sein werden", betonte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Sonntag erneut. Er appellierte wiederholt, die Vorgaben der Regierung konsequent einzuhalten: "Ein Nachlassen könnte rasch das mühevoll Erreichte wieder zerstören."

13.16 Uhr. Unser Graz-Team hat die Shop-Liste frisch aktualisiert - in der kommenden Woche sperren nämlich einige weitere Grazer Geschäfte wieder auf.

12.58 Uhr. Seit Mittwoch lebt „Zeit im Bild“-Präsentatorin Susanne Höggerl (47), eine gebürtige Grazerin, im Isolationsbereich des ORF auf dem Wiener Küniglberg und erzählt Medienredakteur Christian Ude von ihrem neuen Alltag.

12.45 Uhr. Die teilweise Aufbietung der Miliz mit 4. Mai rückt näher. 428 Steirer haben ihren Einberufungsbefehl schon in den Händen bzw. bekommen ihn in den nächsten Tagen zugestellt. Einer davon ist der 37-jährige Patrick G. aus Graz. Der Hauptmann der Miliz führt die 2. Jägerkompanie des Jägerbataillons Burgenland in den Einsatz. So teilte er es seiner Frau und den Kindern mit:

11.37 Uhr. Glücklich die Menschen, die ein außergewöhnliches Hobby haben, dem sie jetzt in ihren eigenen vier Wänden (oder Hecken) frönen können. Christian Penz hat mit einigen von ihnen gesprochen - und ruft weitere Exoten auf, sich mit ihrem Hobbys zu melden!

11.02 Uhr. 809 Menschen haben in der Steiermark die Krankheit bereits überstanden, sie gelten als genesen. Damit scheint ein wichtiger Turnaround geschafft - als erkrankt gelten derzeit nämlich nur mehr 736 Personen.

10.23 Uhr. Für Designerin Eva Poleschinski ist es in diesen Tagen besonders schwer. „Die Frühlingsmonate gehören mit den Hochzeiten zu unserer stärksten Saison“. Trotzdem mangelt es ihr nicht an Arbeit - sie produziert Mund-Nasen-Schutz im Akkord, wie auch Anna-Maria und Gabriele Haas. 

10.04 Uhr. Was sich in Graz ab Montag alles ändert: Immer mehr Geschäfte sperren immer länger auf. Die Graz Linien verkehren wieder öfters. Im Recyclingcenter in der Sturzgasse kann eingeschränkt Müll abgegeben, auch Grünschnitt wird gesammelt. Ein Überblick von Thomas Wieser.

10 Uhr. Die Sonntagsmesse mit Bischof Wilhelm Krautwaschl beginnt. Hier geht es zum Livestream.

9.47 Uhr. Sie kommen mit dem Körberl: Die Stadtbücherei Bruck bietet in der Zeit, in der sie geschlossen bleibt, für registrierte Leser im Brucker Stadtgebiet ein Lieferservice an.

9.25 Uhr. Offenbar ist einigen Leuten in der freiwilligen Selbstisolation bereits gehörig langweilig geworden, was teils zu fragwürdigen bis kriminellen Machenschaften führt. So hat am Samstag ein Mann zwei Mal den Notruf gewählt, um einen Waldbrand und eine Frau in der Mur anzuzeigen - beide Male wurden umsonst Einsätze eingeleitet. Ebenfalls in Graz haben am Samstag zwei Männer vom Dach auf Vögel geschossen, zwei trafen sie dabei leider. Gegen sie wurde Anzeige erstattet.

8.57 Uhr. Zwei Ärzte, die zu Patienten wurden: Die Krankengeschichten von Reinhard Doppler (Intensivmediziner am LKH Rottenmann) und Herbert Wurzer (Leiter der Abteilung für Innere Medizin am LKH Graz II) zeigen, wie unterschiedlich die Erkrankung Covid-19 verlaufen kann.

8.35 Uhr. Mit dem gestrigen Samstag ist die Anzahl der Todesopfer in der Steiermark über 100 gestiegen. 101 Personen sind hier bereits in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben - mehr als jedem anderen Bundesland. Warum hat die Steiermark im Vergleich zur Infiziertenzahl so eine hohe Todeszahl? Erklären kann man es mit der Altersstruktur (je mehr alte Menschen an einem Ort leben, wo sich viele Infizierte befinden, desto größer ist das Risiko) und der Anzahl an Menschen, die in Altersheimen leben. 14.000 sind es in Altersheimen insgesamt, damit hat man den zweithöchsten Wert in Österreich. Von den steirischen Verstorbenen waren jedenfalls 49 Frauen und 52 Männer, im Schnitt waren sie rund 80 Jahre alt. Das älteste Todesopfer war Jahrgang 1919, der jüngste Verstorbene war Jahrgang 1959.

8.14 Uhr. Protokoll eines Treffens bei einem Pflegeheim: Ein Besuch bei Mama, die hinter dem Fenster sitzt. Die Begegnung schmerzt, sie macht aber zugleich Hoffnung. Psychiater und Mediziner erklären, was jetzt zählt. 

8.02 Uhr. Graz im Frühjahrsschlaf: Wir haben – mit gebotener Distanz – den sozialen Nahkampf mit den Städtern gewagt, um zu erfahren, wie es uns hier grad so geht. Eine Reportage aus unserer Graz-Redaktion.

7.23 Uhr. Obwohl Gassenverkauf nur per Vorbestellung und nicht zum sofortigen Verzehr erlaubt ist, sieht man in den Grazer Straßen dieser Tage etliche Menschen mit Eisstanitzeln herumspazieren. Bernd Hecke hat sich die rechtliche Lage angesehen.

7.11 Uhr. Beim beliebten "Lendwirbel" ist, coronabedingt, in diesem Jahr einiges anders: Abstand ist geboten. Das Festival findet zwischen 1. und 10. Mai vor allem online statt. Es gibt aber auch Liveauftritte im Volkshaus, die übertragen werden. Und es kann aus den eigenen vier Wänden gestreamt werden. Ideen werden gesammelt. Mehr dazu hier.

6.53 Uhr. Schon im Mai wird sich die Corona-Krise in den Haushalten der steirischen Gemeinden bemerkbar machen, im Sommer wird der große Einbruch erwartet. Doch das Ausmaß ist noch ungewiss. Deshalb halten sich Land und Bund mit Hilfspaketen noch zurück. Lesen Sie hier mehr über die Flaute in den Gemeindekassen.

6.20 Uhr: Auflistung der bestätigten steirischen Sars-CoV-2-Fälle nach Bezirken.

  • Bruck-Mürzzuschlag: 51 (-)
  • Deutschlandsberg: 44 (-)
  • Graz: 439 (+2)
  • Graz-Umgebung: 198 (+2)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 299 (+4)
  • Leibnitz: 175 (-)
  • Leoben: 22 (-)
  • Liezen: 82 (-)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 50 (-)
  • Voitsberg: 96 (-)
  • Weiz: 154 (-)

5.40 Uhr: Die Steiermark ist das erste Bundesland, das mehr als 100 Coronavirus-Tote zu beklagen hat. Gestern sind zwei weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen verstorben. Insgesamt sind in der Steiermark damit inzwischen 101 Personen mit oder an Covid-19 gestorben. 52 davon waren Männer, 49 Frauen.

05.20 Uhr: Viele Menschen können ihre Angehörigen in Pflegeheimen nicht besuchen. Hier das Protokoll eines Besuchs: Ein Besuch bei Mama, die hinter dem Fenster sitzt.Tochter und Mutter trennt ein gekipptes Fenster. Protokoll eines Treffens bei einem Pflegeheim. Die Begegnung schmerzt, sie macht aber zugleich Hoffnung. Psychiater und Mediziner erklären, was jetzt zählt.

05.00 Uhr: Insgesamt sind bisher in der Steiermark 101 Menschen im Zusammenhang mit Covid 19 gestorben. Die regionale Verteilung der bisherigen Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 auf die steirischen Bezirke:

  • Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: 27 Todesfälle
  • Bezirk Graz-Umgebung: 26 Todesfälle
  • Landeshauptstadt Graz: 22 Todesfälle
  • Bezirk Weiz: acht Todesfälle
  • Bezirk Leibnitz: fünf Todesfälle
  • Bezirk Voitsberg: vier Todesfälle
  • Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: drei Todesfälle
  • Bezirk Leoben: drei Todesfälle
  • Bezirk Deutschlandsberg: ein Todesfall
  • Bezirk Liezen: ein Todesfall
  • Bezirk Murtal: ein Todesfall

Kommentare (37)

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UHBP
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Menschen sterben nun mal!

Wie hoch ist die durchschnittliche Lebenserwartung und wie hoch ist das durchschnittliche Alter der an Corona Verstorbenen?
Das Durchschnittsalter der Corona Toten liegt über der durchschnittlichen Lebenserwartung.
Auch bei Grippe sterben jedes Jahr weit über 1000 Menschen und auch da sind es vorwiegend Alte und Vorerkranke - trotz Impfung.
Wir werden uns an den Tod durch Corona gewöhnen müssen, genauso wie wir uns an den Tod durch Grippe gewöhnt haben.
Bin gespannt ob alle die jetzt aufschreien werden, auch bei der nächsten Grippewelle für einen Shutdown sind.

feringo
1
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@UHBP : denken gegen die Einbahn

Manchmal sind Ihre Einfälle sehr gut, dann aber wieder tempoüberschhreitend gegen die Einbahn.
Sie haben den Zeitpunktfaktor vergessen.
Solange es keinen Schutz gegen Cov19 gibt sind soziale Einschränkungen immer notwendig.
Grippe ist nicht mit Cov19 zu vergleichen, sondern den haben wir, zum xtenmal, zusätzlich.
Cov19 ist schwerwiegend. Boris Johnson wäre sonst wahrscheinlich nicht solange regierungsabwesend; ist noch keine 60.
Die Langzeitschäden an den Lungen wieder genesener jüngerer Menschen sind noch nicht erfasst.
Zum Shutdown wird es Varianten geben.

Cveno
1
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Gemeindekasse sind leer.

Was bedeutet der letzte Satz im Artikel " Gemeindekasse sind leer" ist das nicht der Normalfall?

Isidor9
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Jüngste Todesfälle

Bei den jüngsten Todesfällen handelt es sich um 2 Frauen ,Jahrgang 1924 und1930. Die deutsche Sprache kann schon sehr missverständlich sein.

feringo
9
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Bitte mehr Informationen auf BH

Mehr Informationen auf der Website der BH-Hartberg-Fuerstenfeld wäre wünschenswert.

diss
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Ich vermute, dass die höchste Todesrate in der Steiermark

wahrscheinlich auf die Vorschädigungen der Lungen durch die langjährige miserable Luftqualität zurück zu führen ist. Ich sage "Danke Nagl und Schützenhöfer".

reisi1974
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Dann müsste aber Graz

die meisten Todesfälle vermelden, dem ist aber nicht so!
Die Steiermark trifft es, bedingt durch eine höhere Altersstrukttur, besonders schwer, würde ich mal mutmaßen...

Efried
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billige Ausrede

Die Altersstruktur ist in Hartberg sicher nicht besonders anders. Da wird versucht ein lasches Regime bei der Kontrolle der Heime zu kachieren.
Es braucht eine gerichtlichte Untersuchung bzw . einen Untersuchungsausschuss im Land! Rot und Schwarz kämpfen um Posten und vergessen das Nötige zu tun.

Ratte
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Einfach nur...

...ein Schwätzer.

Miraculix11
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Du warst anscheinend nie im Ausland

Verglichen mit Städten wie Mexico oder Peking ist Graz ein Luftkurort. Und wieviele sind dort gestorben?

MS80
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Graz - Luftgüte

Schon richtig.
Aber generell gibt es daran nichts auszusetzen.
Denn dort wo Messstationen stehen (Kreuzung Don Bosco usw.) sind sowieso keine realistischen Ergebnisse, denn am Mittelstreifen der Fahrbahn wohnt kein Mensch!
Im Übrigen wird der ganze Feinstaub-Unsinn von diversen Berufsquerulanten genutzt, um deren wissenschaftliche Kompetenzen herauszustreichen, sich wieder mal wichtig zu machen und die Wirtschaft in den Städten zu schädigen.
Wie lange sich das der mündige Bürger noch gefallen lässt, ich mir ein Rätsel.

tannenbaum
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Schuld

ist ein Begräbnis mit ca. 80 Trauergästen und keinesfalls der gleichzeitig abgehaltene Gadymarkt mit ca. 25000 Besucher!

erstdenkendannsprechen
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wenn auf dem begräbnis mit 80 teilnehmern ein infizierter war,

auf dem gadymarkt mit 25.000 keiner, dann kann man das schon sagen.
dieser fall mit dem begräbnis konnte rückverfolgt werden.
genauso wie ein begräbnis im bezirk völkermarkt in kärnten für eine starke ausbreitung verantwortlich war. und zwar nachweislich. hier reicht eine infizierte person, um zuerst 5, in weiterer folge dann dutzende personen anzustecken.
oder die situation im bezirk perg in oberösterreich. lässt sich auf ein ereignis (chorprobe) zurückführen.

Miraculix11
5
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Schau einmal auf den Kalender

Der Gadymarkt war am 7./8. März

jojo81
4
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Eigenverantwortung

Und da war das Virus noch soooooo weit weg....

Da brauch ich keine Behörden um mein Hirn einzuschalten und selbst solchen Großveranstaltungen einfach diesmal fernzubleiben...

erstdenkendannsprechen
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da wird es im bezirk noch keine infizierten gegeben haben.

die fälle, die die verbreitung in vielen bezirken auslösten, konnte man rückverfolgen. meist rückkehrer aus dem winterurlaub, einige von aufenthalten in italien.

Miraculix11
1
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Im Nachhinein ist leicht reden

Aber wenn man weiß dass es am 8.12. in der Steiermark ganze 12 Erkrankte gab (und keinen Toten) dürfte man das auch nie in der Grippesaison abhalten.

Carlo62
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@Miraculix

Am 8.12.(!) gab es noch nicht einmal in Wuhan offizielle Coronafälle!

Miraculix11
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Pardon

am 8.3. war der Gadymarkt und am 8.3 gabs 12 Erkrankte in der Steiermark

tannenbaum
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Ja,und?

Ich bin jedenfalls heuer das erste mal seit langem nicht hingegangen. Und zwar wegen den beängstigenden Meldungen allerorts wegen Coronafälle! Übrigens, in der Schweiz wurden schon am 1.März alle Großveranstaltungen abgesagt! 29. Februar erster Corona-Fall in der Steiermark!

jojo81
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@tannenbaum

Mein ich ja eh. Deswegen waren wir auch am Faschingsdienstag net in der Stadt und a net beim Bauernbundball. Wie gesagt... es braucht nicht immer gleich Behörden, auf die man dann die Schuld schieben kann. Eigenverantwortung und Bauchgefühl tuns auch.

freeman666
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Laut allen Statistiken ist die Mortalitätsrate in der Steiermark,

massiv höher als in allen anderen Bundesländern.
Auch die Zahl der Wiedergenesenen ist im Vergleich deutlich schlechter als in allen anderen Bundesländern.
Es wäre dringend zu hinterfragen welche Gründe das hat, noch bevor mögliche falsche Spekulationen auftauchen.

hermannsteinacher
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Die Letalitätsrate

nicht die Mortalitätsrate!

Wedelmeise
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Gesundheitspolitik

Man kommt nicht herum die Steirische Gesundheitspolitik ernsthaft zu hinterfragen! Da rennt ganz viel falsch. Kein Notdienst am Wochenende, falsche Krankenhaus Politik, Aushungern der Hausärzte etc etc.
Vielleicht hilft dieses traurige Signal diese Missstände zu erkennen und zu reparieren.

hermannsteinacher
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Aushungern,

und das noch dazu in der Fastenzeit!;-)

menatwork
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Hinterfragen wird überschätzt :-(

oder scheint sonstwie aus der Mode gekommen zu sein.

Zwei nicht spekulative Tatsachen gibt es allerdings:
1. Schwerere Verläufe bei älteren Menschen dauern auch länger
2. KH- und Pflegepersonal muss zwei negative Tests haben um als genesen zu gelten.

Siehe dazu den Artikel über die betroffenen Ärzte im LKH West und in Rottenmann, nachgefragt, wo sich diese infiziert haben könnten wurde aber nicht.

 
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