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Corona in der SteiermarkDie meisten Todesfälle gibt es weiterhin im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld

+++ 101 Todesopfer in der Steiermark +++ 775 Patienten sind wieder gesund +++ 19.036 Testungen wurden im Land bislang durchgeführt ++ Tourismus hofft auf treue Stammgäste +++ GR-Sitzungen werden in große Hallen verlegt, um den Abstand einhalten zu können

© (c) APA/AFP/STR (STR)
 

Wir halten Sie heute wieder den ganzen Tag lang über das Geschehen rund um die Corona-Epidemie in der Steiermark auf dem Laufenden.

  • Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark liegt bei 1646 (Stand: Samstag, 21 Uhr), 775 Personen gelten als genesen.
  • Im Bundesland sind mittlerweile 101 Todesopfer (Stand: Samstag, 18 Uhr) zu beklagen.
  • Es gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen für alle. Seit Dienstag dürfen viele Geschäfte wieder öffnen - aber es gilt Maskenpflicht in Öffis und bei jedem Einkauf!
  • 2851 Anzeigen in der Steiermark, davon 799 in der Osterwoche
  • Gesundheitstelefon 1450 nur für jene, die Symptome haben! Allgemeine Fragen richten Sie bitte an Tel. 0800 555 621.
  • Die Hotline der steirischen Krisenintervention ist unter 0800 500154 (9 bis 21 Uhr) erreichbar.
  • Hotline für Eltern und Erziehungsberechtigte: 0676 8666 4668
  • Hotline Sozialabteilung des Landes: 0800 20 10 10
  • Pflege-Hotline des Landes: 0800 500 176 (8 bis 18 Uhr)
  • Kostenlose ZEBRA-Sorgenhotline mit Dolmetsch 0800 799 702 (Montag bis Freitag, 9 - 12 Uhr).
  • Der Verein Traumahilfe Österreich bietet unter 01 413 00 44 telefonische Beratung für Menschen in Quarantäne oder Selbstisolation.
  • Die Caritas musste ihre Haussammlung für Steirer in Not stoppen. Wir wollen helfen: Spenden Sie unter dem Kennwort "Coronahilfe" an Steirer helfen Steirern.

Hier geht es zum Corona-Ticker international und Österreich vom heutigen Samstag. Die Entwicklungen in der Steiermark vom Freitag gibt es hier nachzulesen. Die aktuellen Entwicklungen in Österreich und dem Rest der Welt vom Freitag finden Sie unter diesem Link.

Die wichtigsten Ereignisse des Tages im Live-Ticker

ARTIKEL AKTUALISIEREN - HIER KLICKEN

21.40 Uhr: Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus Sars-CoV-2 beträgt in der Steiermark 1646. Das bedeutet ein Plus von acht bestätigten Infektionen im Vergleich zum Vorabend.

21.30 Uhr: Auflistung der bestätigten steirischen Sars-CoV-2-Fälle nach Bezirken.

  • Bruck-Mürzzuschlag: 51 (-)
  • Deutschlandsberg: 44 (-)
  • Graz: 439 (+2)
  • Graz-Umgebung: 198 (+2)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 299 (+4)
  • Leibnitz: 175 (-)
  • Leoben: 22 (-)
  • Liezen: 82 (-)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 50 (-)
  • Voitsberg: 96 (-)
  • Weiz: 154 (-)

19.18 Uhr. Die regionale Verteilung der bisherigen Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 auf die steirischen Bezirke:

Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: 27 Todesfälle
Bezirk Graz-Umgebung: 26 Todesfälle
Landeshauptstadt Graz: 22 Todesfälle
Bezirk Weiz: acht Todesfälle
Bezirk Leibnitz: fünf Todesfälle
Bezirk Voitsberg: vier Todesfälle
Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: drei Todesfälle
Bezirk Leoben: drei Todesfälle
Bezirk Deutschlandsberg: ein Todesfall
Bezirk Liezen: ein Todesfall
Bezirk Murtal: ein Todesfall


Von den steirischen Verstorbenen waren 49 Frauen und 52 Männer. Das älteste Todesopfer war Jahrgang 1919, der jüngste Verstorbene war Jahrgang 1959.

19.04 Uhr: Die traurige Schwelle wurde heute überschritten: 101 Personen sind in der Steiermark bisher an Corona verstorben. Heute gab es zwei weitere Todesfälle, zwei Frauen (Jahrgänge 1924 und 1930) aus dem Bezirk Graz-Umgebung, sind gestorben.

18.46 Uhr. Gassenverkauf von Eis ist noch verboten! Auch wenn Schleckermäuler schon mit Eistüte in der Hand durch die Gassen schlendern, dass ich noch nicht erlaubt. Es ist nach wie vor untersagt, Speisen zum sofortigen Verzehr herauszugeben." Möglich ist es der Gastronomie bekanntlich nunmehr, auf Vorbestellung auszukochen, wenn die Kunden die Speisen abholen. Das gilt auch für Speiseeis, dass Anbieter auf Vorbestellung zum Abholen verkaufen dürfen. Nicht legal ist derzeit der klassische Gassenverkauf, wie er in Döner- oder auch Tüteneis-Läden, üblich ist. 

18.17 Uhr. Sieben, großteils berufstätige Frauen, haben es sich zur Aufgabe gemacht, für die Bewohner in der Gemeinde Traboch 2000 Stoffmasken zu nähen. Dabei wird in der Maskengröße nicht nur zwischen Männern und Frauen unterschieden, sondern sogar nach dem Alter der Kinder.

17.01 Uhr. Der Samstag war mit einer Höchsttemperatur von 25 Grad ein herrlicher Tag. Das schöne Wetter lockte dann doch einige trotz Ausgangsbeschränkungen in die Natur. Am Schöckl waren ein paar Naturhungrige unterwegs ... und auch im Grazer Augarten fanden sich Menschen zum Sonnetanken ein.

Am Schöck war ein bisschen was los Foto © Daniela Brescakovic

Im Augarten lock seit Donnerstag die nagelneue Augartenbucht - am Samstag zog der Park einige Besucher an Foto © Clemens Ticar

16.36 Uhr. Lendwirbel wird heuer ein FEst mit Abstand. Das Festival findet heuer zwischen 1. und 10. Mai vor allem online statt. Es gibt aber auch Liveauftritte im Volkshaus, die übertragen werden. Und es kann aus den eigenen vier Wänden gestreamt werden. Ideen werden gesammelt.

16.18 Uhr. Der Infektiologe Christoph Wenisch hat Aussichten auf einen baldigen "Normalzustand" in der Coronakrise einen Dämpfer versetzt. "Covid-19 ist erst vorbei, wenn es eine Impfung gibt. Es sollen ja sieben Milliarden Menschen so eine Impfung bekommen. Da sehe ich ein großes Sicherheitsthema, und alles, was gescheit geprüft wird, das dauert", so Wenisch am Samstag in der Ö1-Reihe "Im Journal zu Gast".

15.09 Uhr. Ausnahmelösung für Tierwohl in der Corona-Krise. Hunde- und Katzenfriseure dürfen wieder durchstarten. Eine Feldbacher Hundesalon-Besitzerin kämpfte für ihre Zunft – und das mit Erfolg. Ab Montag dürfen steirische Tierfriseure wieder öffnen.

13.10 Uhr. Heute Abend schon etwas vor? Schon jetzt ein Konzerttipp: Unsere Kulturredaktion lädt zum bereits vierten Abend in der vielseitigen Reihe "Wohnzimmerkonzerte". Nach Blues mit Oliver Mally, Klassik mit Pianist Philipp Scheucher und Literatur mit Wolfram Berger gibt es heute ein noch recht unbekanntes Duo aus Graz/Wien: Ines Kolleritsch und Julian Berann sorgen als "Gazelle and the Bear" für frischen Neo-Soul-Wind.

12.29 Uhr. In Graz wurde ein österreichweit einzigartiges Projekt gestartet, das Projekt "Telefonkette", mit dem mittlerweile bereits eintausend Haushalte erreicht worden sind. Der ORF Steiermark berichtet:

Steiermark heute - Projekt Telefonkette gestartet

12.01 Uhr. Nach Andreas Gabalier am Ostermontag wird nun auch Schlagersängerin Monika Martin ein Konzert von zuhause aus streamen. Um 20.15 Uhr geht es los.

11.45 Uhr. In Spielberg stehen derzeit große Bauprojekte unter keinem guten Stern. Die um 5,7 Millionen Euro Euro geplanten Kindergarten und Volksschule mussten zunächst wegen der Eurofighter-Einflugschneise verlegt werden. Doch jetzt folgt die Coronakrise, mit der wieder alles anders ist ...

11.33 Uhr. Mehrmals machte am Freitag eine Hercules des Bundesheeres am Flughafen Graz eine Zwischenlandung. Der Grund war ein ernster: Die Transportmaschine pendelte zwischen Linz-Hörsching und Sarajevo, um zwei Corona-infizierte bzw. einen verletzten Soldaten heimzufliegen.

11.15 Uhr. Das Sozialministerium veröffentlicht die neuen Zahlen: Österreichweit hat die Anzahl der nach einer Infektion mit dem Coronavirus wieder erholten Patienten hat die 10.000er-Marke überschritten. Wie es Samstagvormittag aus dem Innenministerium (Stand 9.30 Uhr) hieß, sind nun 10.214 Menschen nach einer Covid-19-Erkrankung wieder genesen. 208 Erkrankte werden derzeit auf einer Intensivstation betreut. Dies sind um 19 weniger als 24 Stunden davor. "Aktiv" erkrankt sind 4.014 Österreicherinnen und Österreicher. Dies sind 417 bzw. 9,4 Prozent weniger als am Freitag.

Von den 855 aufgrund einer Virus-Erkrankung hospitalisierten Personen befinden sich die meisten in Niederösterreich (207) gefolgt von Wien (161), Tirol (125) und der Steiermark (118). Im Burgenland (17), Kärnten (16) und Vorarlberg (23) sind es in Summe nur 56 Menschen, die in Spitälern liegen.

Angestiegen ist leider die Zahl jener Menschen, die mit oder an einer Infektion gestorben sind. 443 Opfer sind zu beklagen. Die meisten Todesfälle gibt es weiterhin in der Steiermark mit nun 99, in Wien (88), Tirol (85) und in Niederösterreich (80).

Steirische Daten:

  • 1.638 bestätigte Fälle,
  • 99 verstorben,
  • 775 genesen
  • 118 Steirer sind im Spital, davon 20 auf Intensivstationen.
  • 19.036 Testungen wurden im Land bislang durchgeführt

11.03 Uhr. Die SPÖ Südoststeiermark will ausrangierte Laptops sammeln, um sie Schülern in den Region zur Verfügung zu stellen. Damit möchte man die Kinder beim digitalen Unterricht zu Hause unterstützen.

10.37 Uhr. Die einzige Küche, die derzeit auf den heimischen Hütten in Betrieb ist, ist die Gerüchteküche, berichtet Christian Nerat aus dem Ennstal. Viele Fragen, auf die es aber zurzeit keine Antworten gibt, treiben die Hüttenwirte um. Öffnen kann man wohl erst im Juni.

10.28 Uhr. Seit 21. März stand die Assistenzkompanie des Jägerbataillons 18 aus St. Michael in Salzburg im Covid-19-Einsatz – als eine der ersten Einheiten österreichweit. Am Freitag wurden die 124 Soldaten abgelöst. Feierlich und mit allen militärischen Ehren, wie es sich beim Bundesheer so gehört.

10.12 Uhr. Unter geänderten Rahmenbedingungen und ausnahmsweise auch nicht im Rathaus wird kommende Woche die nächste Grazer Gemeinderatssitzung stattfinden. Wegen der Coronavirus-Maßnahmen wurde die Sitzung in einen Saal der Grazer Messe verlegt, wo die 48 Mandatare genügend Abstand halten können. Weiters müssen alle Teilnehmer, auch Medienvertreter, einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Sitzung am Donnerstag wird zu Mittag beginnen und für die Öffentlichkeit nur via Livestream zu verfolgen sein. Vorreiter ist Hart bei Graz: Hier tagte der Gemeinderat erstmals ohne Zuschauer vor Ort. Die Sitzung war aber öffentlich, da sie live übertragen wurde.

10 Uhr. Wir streamen den Gottesdienst mit Bischof Krautwaschl. Hier der Link.

9.20 Uhr. Aktuell sind in der Steiermark laut Gesundheitsministerium 810 Menschen erkrankt. Mit 99 Verstorbenen ist die Steiermark weiterhin trauriger Spitzenreiter - heute Samstag wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das 100. Todesopfer zu beklagen sein.

9.02 Uhr. Das steirische Projekt Klimaschutzbildung erobert die digitale Welt: Ab nächster Woche findet die „Ich tu´s"-Klimabildung über Fernunterricht statt, und das über alle Altersstufen hinweg: vom Kindergarten über die Volksschulen, Neue Mittelschulen, Unter- und Oberstufen bis hin zur Erwachsenenbildung. In die Wege geleitet hat das die Klima- und Energieinitiative „Ich tu´s" des Landes Steiermark in Zusammenarbeit mit dem Umweltbildungszentrum, dem Klimabündnis Steiermark und „ecoversum".

8.43 Uhr. Wie geht es dem steirischen Fußball-Bundesliga-Clubs? Sturm-Trainer Nestor El Maestro freut sich auch seine Burschen: "Es ist richtig cool, die Jungs wiederzusehen". Der TSV Hartberg startet nächste Woche in Kleingruppen durch. Trainer Markus Schopp kann dem Training mit weniger Spielern durchaus Positives abgewinnen.

8.27 Uhr. Der Allgemeinmediziner Daniel Platzer führt in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz die Visite bei Corona-Verdachtsfällen und Erkrankten durch. Er sagt: "Wenn ich zum Patienten ins Haus komme, bin ich gekleidet wie ein Astronaut".

8.15 Uhr. Für die Bevölkerung ist es gut hörbar: Der Betrieb der Eurofighter läuft auch während der Coronakrise normal weiter. Nicht zur Freude aller Bewohner. Und auch nicht zur Freude aller Zoobewohner - im Weißen Zoo herrschte helle Aufregung wegen eines lärmenden Überflugs ...

7.48 Uhr. Der neue Erlass bezüglich der Kulturaktivitäten bedeute für das Grazer Schauspielhaus, dass "wir keine der vier bereits weit gearbeiteten Inszenierungen bis Ende der Saison proben können", befand Schauspiel-Intendantin Iris Laufenberg im APA-Gespräch. Sie hoffe auf die ankündigten "weitreichenden Lockerungen" im Mai, "damit belastbare Planungen für die nächste Spielzeit überhaupt möglich sind". Für "fast alle Bühnenkünste sind die Auflagen, u. a. maximal eine Person pro 20 Quadratmeter, sowohl im Proben- aber auch im Vorstellungsbetrieb schwer bzw. nicht realisierbar", erklärte Laufenberg. Daher könnten vorläufig Produktionen, die wie Shakespeares "Macbeth" schon weit gediehen seien, nicht geprobt werden. "Wir bleiben trotzdem optimistisch", betonte die Intendantin.

7.37 Uhr. Wie aber ist die Lage in der Tourismusbranche in der Steiermark? Die Steiermark ist als Urlaubsland bei den Österreichern ja überaus beliebt, insgesamt entfallen 60 Prozent der Nächtigungen auf Inländer, der zweitwichtigste Herkunftsmarkt (mit 20 Prozent) ist Deutschland. Man hofft auf die Stammgäste, hat Christian Penz herausgefunden.

7.14 Uhr. Gestatten, unser Steirer des Tages: Der junge Volksschullehrer Kevin Winter (26) alias „Prof. Dr. Dr. Dr. Kevin Winter“ forscht via Internet gemeinsam mit seinen Schülern. Dazu verwandelt er jede Woche sein Wohnzimmer in ein Forschungslabor und schlüpft in ein selbst gemachtes Kostüm à la „Der verrückte Professor“. Nur, statt Visier muss die Skibrille und statt Laborkittel eine Trainingsweste herhalten. Zwei Handys filmen das Ganze.

7.10 Uhr. In Kalifornien wird der gebürtige Steirer Arnold Schwarzenegger Corona-Berater. Er soll während der Corona-Krise dem amtierenden Gouverneur Gavin Newsom als Berater zur Seite stehen, neben den Ex-Gouverneuren Jerry Brown, Gray Davis und Pete Wilson, dem früheren Disney-Chef Bob Iger und Apple-Konzernchef Tim Cook.

7 Uhr. Das Ö1 Morgenjournal widmet sich dem Thema Ermittlungen in österreichischen Altersheimen. Nicht nur in der Steiermark, auch in Tirol wird wegen der Ausbreitung des Coronavirus in drei Altersheimen ermittelt. Im Altersheim in Zams (Bezirk Landeck) bestehe der Verdacht, dass nicht rechtzeitig auf Warnhinweise reagiert wurde, sagte Innsbrucks Staatsanwaltssprecher Hansjörg Mayr.

6.50 Uhr. Der Steirer Erich Preiss lebt seit rund 30 Jahren in Ecuador und bietet Reisen und Touren auf dem Subkontinent an. Er klagt, die Bevölkerung des südamerikanischen Landes sei lange über das Ausmaß der Katastrophe im Unklaren gelassen worden. Besonders Guayaquil in Ecuador rückte zuletzt in den Fokus der internationalen Medien. Polizei und Militär hätten hunderte Leichen aus Häusern in der besonders von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Stadt geholt, war etwa zu lesen.

6.30 Uhr: Mit Freitag, Stand 21 Uhr, betrug die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus Sars-CoV-2 in der Steiermark 1638. Das gab das Land Steiermark basierend auf Daten des Gesundheitsministeriums bekannt. Das bedeutet ein Plus von 14 bestätigten Infektionen im Vergleich zum Vorabend.

Die Anzahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen in der Steiermark beträgt 99 Personen.

Mittlerweile gelten 717 Personen in der Steiermark als genesen. Das sind um 56 Personen mehr als 24 Stunden zuvor.

Nachfolgend die Auflistung der bestätigten steirischen Sars-CoV-2-Fälle nach politischen Bezirken (in Klammer die Veränderung in den vergangenen 24 Stunden):

  • Bruck-Mürzzuschlag: 51 (+1)
  • Deutschlandsberg: 44 (-)
  • Graz: 437 (+1)
  • Graz-Umgebung: 196 (+6)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 295 (+3)
  • Leibnitz: 175 (-)
  • Leoben: 22 (-)
  • Liezen: 82 (-)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 50 (+2)
  • Voitsberg: 96 (-)
  • Weiz: 154 (+1)

6.15 Uhr: Während die westösterreichen Tourismusbetriebe darauf hoffen, dass Deutschland seine Grenzen rechtzeitig vor dem Sommerurlaub aufmacht, spricht der Mariazeller Bürgermeister Johann Kleinhofer schon jetzt von "massiven Verlusten": Zum Glück gebe es in dem steirischen Wallfahrtsort keine Corona-Infizierten, allerdings bleiben die Pilger und Touristen aus.

6.00 Uhr: Zwei neue Corona-Todesfälle in der Steiermark. Zwei weitere Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, sind verstorben. Die Verstorbenen sind ein Mann (Jahrgang 1940) aus dem Bezirk Graz-Umgebung und eine Frau (Jahrgang 1936) aus dem Bezirk Weiz.

Mit Stand Freitag, 18 Uhr, sind in der Steiermark insgesamt 99 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben.

  • Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: 27 Todesfälle
  • Bezirk Graz-Umgebung: 24 Todesfälle
  • Landeshauptstadt Graz: 22 Todesfälle
  • Bezirk Weiz: acht Todesfälle
  • Bezirk Leibnitz: fünf Todesfälle
  • Bezirk Voitsberg: vier Todesfälle
  • Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: drei Todesfälle
  • Bezirk Leoben: drei Todesfälle
  • Bezirk Deutschlandsberg: ein Todesfall
  • Bezirk Liezen: ein Todesfall
  • Bezirk Murtal: ein Todesfall

Von den steirischen Verstorbenen waren 47 Frauen und 52 Männer. Das älteste Todesopfer war Jahrgang 1919, der jüngste Verstorbene war Jahrgang 1959.

5.50 Uhr: Zuletzt plädierten mehrere österreichische Bischöfe, darunter auch der steirische Oberhirte Wilhelm Krautwaschl, für die schrittweise Wiedereinführung öffentlicher Gottesdienste. Am Freitag beriet die Bischofskonferenz darüber, kommende Woche soll es dann ein Gespräch mit der Bundesregierung geben. Wenig Zuversichtliches kommt dazu vom Rektor der MedUni Wien Markus Müller: Gottesdienste gehörten zu jener Art von Versammlungen, bei denen das Virus besonders leicht verbreitet werden kann: geschlossene Räume, in denen sich Personen gemeinsam länger als 15 Minuten aufhalten und gemeinsam sprechen und singen.

5.30 Uhr: Vom Veranstaltungsverbot bis 31. August ist auch der MotoGP und das "Murtal Sommer Open Air" in Spielberg betroffen. Tourismus am Spielberg-Obmann Michael Ranzmaier-Hausleitner spricht von einer "touristischen Nächtigungskatastrophe". Auch andere Veranstaltungen wie die Tour de Mur oder das Reitturier in Farrach wackeln.

Kommentare (20)
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miss_jakomoni
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Todesfälle in der Steiermark

Ich frage mich mittlerweile warum es von Seiten des Landes bis jetzt keine Stellungnahme zu der erhöhten Todesrate in der Steiermark gibt. Warum werden keine Lösungsvorschläge gebracht? Warum gibt es kein gezieltes Vorgehen um die Virusherde in GU und Hartberg-Fürstenfeld zu löschen? Im Gegensatz zu anderen Bundesländern sehe ich die steirische hier wirklich tatenlos. Und warum gibt es zu diesem Thema von der Kleinen Zeitung als regionalem Leitmedium keine journalistische Aufarbeitung? Viele Fragen, aber ich finde wir werden hier im Dunkeln stehen gelassen...

KleineZeitung
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Journalistische Aufarbeitung

Ihre Frage habe ich an die Kollegen weitergeleitet.
Mit freundlichen Grüßen,
die Redaktion

Miraculix11
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Das hat einen ganz einfachen Grund

Im Gegensatz zu den meisten anderen Bundesländern geben die Steier ihre alten Angehörigen in Pflegeheimen ab. Und diese 14.000 in den Heimen sind nun mal gefährdeter als die Omi die daheim gepflegt wird.

7a14690c9a87a7854d6bd1d21bc0bd69
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Vor den Vorhang....

Andi, eine junger Mann mit 25. Jahren, Enkel meines Bruders, vor Abschluss seines Medizinstudiums, fährt derzeit als Coronatester durch die Südsteiermark. Als Rettungssanitäter hilft er wöchentlich beim Roten Kreuz, seine Freundin arbeitet täglich viele Stunden im KH West auf der Coronastation. Zu Beginn der Flüchtlingswelle unterstützte Andi, die zum Großteil falsch ernährten Flüchtlinge. Alles ohne zu Hinterfragen, einfach so. Ein heiterer Bursche, der zum Ausgleich mit Freunden in einer Grazer Rugbymannschaft spielt.
Ein großartiger junger Mensch, dem mein größter Respekt gehört.
Nachdenken sollten jene Leute, die täglich stundenlang Unsinn in dieses Forum hämmern, alles wissen und dazu auch noch glauben, dass sie Recht haben.

medikus60
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@spwolfg, ja und warim schreiben Sie das und nicht der Enkel ihres Bruders? Was machen Sie für die Allgemeinheit, ausser hier zu posten?

Ich könnte ihnen massenweise Personen nennen, vor denen ich den Hut ziehe, da sie für die Allgemeinheit eigentlich ihren Kopf hinhalten, aber was wollen sie mit ihrem Posting zum Ausdruck bringen? Warum soll man nachdenken in diesem Forum zu schreiben? Ist Ihre „Expertise“ entscheidend, was geschrieben werden darf und was nicht, was Unsinn ist und was nicht? Sie wollen also keine Diskussion? Kein Forum, wo Menschen ihre Meinung schreiben können, auch wenn diese IHNEN vielleicht nicht passt? Ach so, vieleicht sollten wir alle einfach immer nur Beifall klatschen, alles machen was man uns sagt, nichts hinterfragen, ja und schon gar keine Kritik üben. Ist es das was ihnen vorschwebt? Fragen sie ob sie der Kim in Nordkorea aufnimmt. Dort haben sie das alles!

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@medicus60

Ich erzähle von einem jungen engagierten Menschen und ihnen fällt dazu nichts anderes ein als eckelhaft zu antworten. Sie stehen mit ihrem Kommentar übrigens alleine da.
Sie zählen für mich zu jenen, die ganzen Tag nur ...... in dieses Forum hämmern, alles wissen und glaube
n....

medikus60
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@spwolfg, naja, ganz so alleine bin ich nicht!

Ich schreibe doch nichts gegen den Andi, ich schreibe überhaupt gegen Niemanden, aber ich frage mich warum sie so eine Geschichte hier posten. Ich verstehe nicht was sie damit zum Ausdruck bringen wollen. Erklären sie einmal! Sie regen sich über Menschen auf die hier schreiben und schreiben selbst! Ist ja Ironie.

Sirikit02
18
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Spwolfg ich verstehe auch nicht was sie mit ihrer Geschichte sagen wollen. Soll jetzt kein Mensch mehr schreiben hier.

Erklären sie mir, was sie sagen wollen!

7a14690c9a87a7854d6bd1d21bc0bd69
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@sirikit02

für viele wäre es besser sie würden erst denken und dann schreiben....
Zu meinem Bericht, es gibt Menschen die im Tagesablauf Großartiges leisten und es gibt Menschen, wie hier einige im Forum, die ganzen Tag hämmern, alles wissen und glauben.....

Sirikit02
8
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spwolfg, sie posten aber auch!

Was mich bei ihrer Aussage unheimlich stört ist der Umstand, dass sie über Menschen richten, die hier, wie sie sagen, den ganzen Tag hämmern, alles wissen und noch dazu glauben recht zu haben. Wenn sie das in Frage stellen ist das alleine ihre persönliche Meinung und bitte, wer sind sie, um sich das Recht heraus zu nehmen und festzustellen, wer etwas weiß oder nicht, wer recht hat oder nicht. Sie sind da ja recht überzeugt von sich um sich so ein Urteil anzumaßen! Mich freuen viele Meinungen, viel Kommentare, ein offener und reger Diskurs. Wenn ihnen das widerstrebt, lesen sie einfach nicht, aber hören sie auf andere Menschen für deren Tun abzuurteilen. Dazu hat Niemand ein Recht. Auch sie nicht.

bertl2811
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Sorry, falscher Daumen. 👍👍👍

sauron
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Vor den Vorhang

👍sorry, den falschen Daumen erwischt. Respekt!!!

Ratte
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Tourismus setzt auf Stammgäste?

Das mag sein, aber wohl nicht im Ausseerland. Dort beleidigt man viel lieber die "Gäste" und versucht, sie über die Landesregierung vom kommen abzuhalten. Zumindest jetzt noch. In ein, zwei Monaten, wenn man die "lieben Fremden" dank geöffneter Geschäfte und Gastronomiebetriebe wieder aussackeln zu können glaubt, dann sollen sie aber hurtig wieder erscheinen und so tun, als ob sie eh davon überzeugt wären, herzlich willkommen zu sein.

Nicht, dass es nicht auch viele Einheimische gäbe, die ihren Mitausseern und allen voran den vier halblustigen Bürgermeistern für die dumme Aktion gerne in den Hintern treten würden (man liest derzeit so einiges in der lokalen Presse), aber der Schaden ist schon angerichtet. Und eine ordentliche Entschuldigung wird man von den vielen selbstherrlichen Dampfplauderern im Ausseerland ohnehin nicht erwarten dürfen.

Gerhard818
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Platzhirsch

Die lokalen Platzhirschen ... Bürgermeister und ihre Vertrauten ... können über ihren Tellerrand nicht hinausgehen. Das ist in vielen Tälern und Gebirgsregionen so. Warum also die Kritik an hinterwäldlerisch handelnden Menschen. In Amerika und im Norden Englands handeln und agieren auch die 'Hill Billies' ... warum sollte es bei uns anders sei ....

Ratte
16
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Wohl wahr...

Die, die mehr Weitblick haben, sind verdächtig und werden nicht gewählt. Weil es ja "scho immer so woar und neichs brauch ma ned".

Gerhard818
4
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Regeln

Wir sind gestern auf dem Hauptplatz in Knittelfeld gewesen, um ein Eis zu kaufen. Man muss z.B. ins Dolce Vita hineingehen und da gingen wahllos Personen mit aber viele ohne Schutzmasken hinein. Gibt es hier nun eine Regelung oder ist das Alles eine Frage, auf wenn treffe ich? Einen Geschäftsbesitzer, der verantwortungsvoll agiert oder eben nicht. Der eben nur richtig handelt, wenn eine Behörde oder die Exekutive einschreiten. 2 Geschäfte weiter sind die Leute ohne Masken und ohne Abstand zu halten angestanden. Freuen wir uns über wenig Infizierte im Murtal, denn andernfalls würde man bei einer derartigen Durchsetzung der gesetzlichen Vorgaben wohl explodierende Infektionszahlen erleben.

Waltraudhh
1
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Erklär doch mal

Erklär doch bitte wie du das als Geschäftsinhaber regeln sollst? Plakate innen und aussen aufgehängt, in allen Medien wird es berichtet, die Leute ohne Maske werden auf das Fehlen ebendieser angesprochen. Wenn die Leute dies aber trotzdem ignorieren und nicht nur einer dann mehr als blöd diskutieren anfängt? Alle 5 Minuten am Posten anrufen? Mit der sprichwörtlichen Schrottflinte daherkommen?
Regeln schön und gut, aber was kann man machen, wenn sich doch einige Leute nicht daran halten?
Auf das hätte ich bitte gerne eine Antwort.

infomenü
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Kein Eis verkaufen

wäre eine Möglichkeit!

Miraculix11
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Eis verkaufen

ist sogar klar verboten, erstaunlich was bei Euch alles durchgeht

hermannsteinacher
0
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So oder so,

jedenfalls vor dem Eisgenießen nicht vergessen, Maske abnehmen!!!;-)