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Corona in der Steiermark62 neue positive Tests in der Steiermark

1063 Covid-19-Fälle im Land +++ 30 Steirer sind verstorben +++ Extra Geld für 24-Stunden-Betreuung +++ Abstand halten: Grazer Ordnungswache wird auf Märkten kontrollieren +++

Frau hilft Seniorin
Frau hilft Seniorin © stock.adobe.com
 

Es ist die dritte Woche mit merkbaren Einschnitten, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzubremsen. Auch für die Steirerinnen und Steirer bleibt die Lage angespannt. Masken in Supermärkten sind spätestens am 6. 4. Pflicht. Wir halten Sie heute wieder den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

  • Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark liegt bei 1063 (laut Ministerium; Dienstag, 20 Uhr). 149 Patienten sind im Spital, 24 auf Intensivstation (Stand 9.30 Uhr).
  • In der Steiermark sind mittlerweile 30 Opfer zu beklagen.
  • In heimischen Supermärkten und Drogerien sind ab Mittwoch (und (spätestens ab 6. 4.) Schutzmasken zu tragen. 
  • Die Wirtschaftskammer hat mit der Auszahlung der finanziellen Unterstützungsleistungen für steirische Unternehmer begonnen. Tausende Gelder wurden bereits freigegeben.
  • Laut der Gesundheitslandesrätin würden die steirischen Labors bis 2000 Tests täglich schaffen, aber das Material fehlt.
  • Es gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen für alle.
  • Das Gesundheitstelefon 1450 nur für jene, die Symptome haben! Allgemeine Fragen richten Sie an Tel. 0800 555 621.
  • Die Hotline der steirischen Krisenintervention ist unter 0800 500154 (9 bis 21 Uhr) erreichbar.
  • Hotline für Eltern und Erziehungsberechtigte: 0676 8666 4668
  • Hotline Sozialabteilung des Landes: 0800 20 10 10
  • Pflege-Hotline des Landes: 0800 500 176 (8 bis 18 Uhr)
  • Kostenlose ZEBRA-Sorgenhotline mit Dolmetsch 0800 799 702 (Montag bis Freitag, 9 - 12 Uhr).

Die Entwicklungen vom Montag, 30. März, können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen.

Die Ereignisse des Tages im Liveticker

21.00 Uhr: Mit Stand 21 Uhr waren 1063 Steirer positiv auf das Cotonavirus getestet worden. Gestern um die gleiche Uhrzeit waren es 1001 Steirer - im Laufe des heutigen Tages sind also 62 Covid-19-Tests von Steirern positiv. Das sind geringfügig weniger positive Tests als am Montag und geringfügig mehr als am Sonntag.

  • Bruck-Mürzzuschlag: 40 (+1)
  • Deutschlandsberg: 24 (+2)
  • Graz: 261 (+15)
  • Graz-Umgebung: 103 (+13)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 202 (+13)
  • Leibnitz: 132 (+5)
  • Leoben: 20 (+1)
  • Liezen: 57 (-)
  • Murau: 3 (+1)
  • Murtal: 25 (+1)
  • Südoststeiermark: 39 (+2)
  • Voitsberg: 73 (+6)
  • Weiz: 84 (+2)
    (Quelle: Gesundheitsministerium)

20.15 Uhr: Die neuesten Zahlen aus den steirischen Bezirken liegen mit Stand Dienstagabend vor.

19.30 Uhr: Eva Murer lebt mit ihrer Familie in Melbourne. Sie schildert, wie Australien in die Corona-Krise schlittert.

18.50 Uhr: Gute Nachrichten: Magna lässt seine Produktion gestaffelt wieder anlaufen. Natürlich mit besonderen Schutz- und Hygiene-Maßnahmen. Schon nach Ostern werden 2000 Mitarbeiter in zwei Schichten arbeiten. Vollstart ab 20. April.

18.40 Uhr: Nun zog auch Vize-LH und Finanzreferent Anton Lang gegen Dividenden zu Felde. „Ein Dividendenverzicht bei Unternehmen, die in der Coronavirus-Krise staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen, wäre das richtige Signal in dieser schwierigen Zeit. Es kann schließlich nicht sein, dass der Staat Milliarden in Unternehmen steckt, um ihnen und ihren Beschäftigten durch die Krise zu helfen und dieselben Unternehmen dann zeitgleich Millionenbeträge an Dividenden ausschütten.“

18.15 Uhr: Aus der steirischen Volkskultur-Mitmach-Aktion "Mitsteirern" wird in Corona-Zeiten "Dahoamsteirern". "Steirische Momente" sollen im Netz geteilt werden.

17.50 Uhr: Leoben hat ob der Corona-Krise das Stadtlogo geändert. Ganz vorbildlich halten L und E nun Abstand.

17.25 Uhr: Zwei Sportveranstaltungen in Graz, die im Mai und Juni stattfinden hätten sollen, wurden verschoben: Einerseits der Ironman 70.3, der heuer das erste Mal in der Landeshauptstadt über die Bühne hätte gehen sollen. Andererseits der Grazathlon - der Hindernislauf durch die Stadt wurde auf voraussichtlich 5. September, einen Ersatztermin für den Ironman gibt es noch nicht.

16.55 Uhr: Jener Tiroler Supermarkt, der am Montag (30. März) wegen zwei Corona-Fällen geschlossen werden musste, soll bereits am Mittwoch (1. April) wieder geöffnet werden. Möglich wird das durch eine Wiener Technologie und steirisches Know-How. Eine Recherche von Raphael Ofner.

16.30 Uhr: Am Wochenende wurde ein mit Covid-19 infizierter Patient vom Krankenhaus in Graz ins LKH Weiz überstellt. Er wird dort isoliert behandelt.

16.15 Uhr: Zu den städtischen Hilfsangeboten kommt ab Mittwoch ein besonderes Service hinzu - das Grazer "Tratschofon".

15.45 Uhr: Zu viele Ausflügler - die Parkplätze Bärenschützklamm und Heuberg sind gesperrt. So will man die Besucherzahlen eindämmen.

14.50 Uhr: Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß nimmt zu den medial kursierenden Meldungen zur angeblichen Zahl und Verfügbarkeit von Beatmungsgeräten in der Steiermark Stellung: „Die Steiermark verfügt über ein deutlich höheres Potential an Beatmungsgeräten. Tatsächlich belaufen sich die Kapazitäten in der steirischen Spitalsversorgung auf 511 Stück, davon sind nach heutigem Stand 69 Prozent frei verfügbar“, berichtigt Landesrätin Bogner-Strauß jüngst kolportierte steirische Zahlen. Von den insgesamt 511 Geräten sind derzeit 159 in Verwendung. Mehr zum Thema.

14.35 Uhr: Steigende Arbeitslosenzahlen und Kurzarbeit-Anträge - die Mitarbeiter des AMS in der Südoststeiermark arbeiten auf Hochtouren und machen viele Überstunden. Mit Leiterin Lieselotte Puntigam hat Verena Gangl gesprochen.

14.15 Uhr: Eine positive Bilanz zieht man seitens der Stadt Graz im Hinblick auf die Einkauf-Hotline für Senioren. Bereits 500 Freiwillige haben sich gemeldet - berichtet Michael Saria.

14.00 Uhr: Für all jene, die aktuell Zweifel haben, hat das Rote Kreuz Voitsberg die Unterschiede zwischen Covid-19 und einer Pollenallergie zusammengefasst:

13.27 Uhr: Tradition verpflichtet: Der Musikverein Heilbrunn lässt das traditionelle Osterlied nicht ausfallen. Wie das in Krisenzeiten geht, hat Robert Breitler recherchiert.

13.05 Uhr: Wohnbaulandesrat Hans Seitinger und Soziallandesrätin Doris Kampus haben heute eine Videokonferenz mit den großen Wohnbauträgern. Themen: Wohnungsübergaben in der Corona-Krise, Unterstützung von Mietern uvm.

13 Uhr: Es war zu befürchten: Die Oper Graz muss alle für April geplanten Premieren absagen. Darunter sind Georges Bizets Oper "Die Perlenfischer" und der Ballettabend "Schwanengesang". Mehr von der Kulturredaktion.

12.35 Uhr: Mit gemischten Gefühlen betrachtet der steirische Pflege-Aktivist Klaus Katzianka das Prämien-Modell für 24-Stunden-Kräfte. 500 Euro seien wohl knapp bemessen. "Was soll sich die Betreuerin denken, der man erst die Familienbeihilfe kürzt und dann eine Prämie zahlt, weil sonst das System zusammenbricht?"

12.04 Uhr: Für "eine zentrale Beschaffung von Masken und Schutzausrüstung" machen sich der steirische Ärztekammerpräsident Herwig Lindner und Apothekerkammerpräsident Gerhard Kobinger stark. Man wolle "den gleichen Schutz wie Supermärkte und der gesamte Lebensmittelhandel".

>> Neue Masken: Der Verteilungsschlüssel <<

Die Kammern selbst haben Masken, Mäntel etc. aufgebracht. "Knapp 30.000 sollten es bis morgen Mittwoch sein." Bei im Schnitt 75.000 Kunden und Patienten in der Steiermark am Tag reicht es aber nicht.
Immerhin: Morgen werden 8872 Topschutzmasken für Ärzte von der Gesundheitskasse in die Steiermark geliefert. 

Lieferung für Ärztekammer
Lieferung für Ärztekammer Foto © ÄK

11.44 Uhr: Das Grazer Volkskundemuseum möchte für eine Ausstellung den "den aktuellen Umgang mit der Pandemie dokumentieren".  Einreichen kann man unter diesem Link.

11.37 Uhr: Wie geht es mit der Schule weiter? Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) informierte darüber die Öffentlichkeit. Termin für ein Ende "dieser Betreuungsphase" nannte er keinen. Das sei nicht seriös, so der Minister. Sehr wohl versuche man, für Schüler gebrauchte Laptops und Rechner zu bekommen.

11.19 Uhr: Wie geht es eigentlich Joana Krismer? Sie stammt aus St. Stefan ob Stainz, brach zum Studieren nach Paris auf - und schilderte Simone Rendl die bangen Tage bis zu ihrer Heimkehr.

11.05 Uhr: Dem südoststeirischen Onlinehändler Niceshops beschert die Corona-Krise viele zusätzliche Aufträge. In den letzten Tagen wurden daher 25 neue Mitarbeiter aufgenommen, berichtet Thomas Plauder.

10.58 Uhr: Eine Prämie für 24-Stunden-Betreuer wird auch in Oberösterreich fließen. Dort im Rahmen von bis zu 1000 Euro. In der Steiermark wird die Maßnahme von der Wirtschaftskammer unterstützt. Just von jener Fachgruppe, die vehement gegen das Sozialressort des Landes prozessiert hat.

10.46 Uhr: Günter Hämmerle vom Institut für Molekulare Biowissenschaften war der erste Coronavirus-Infizierte der Uni. Inzwischen ist er genesen und möchte bei Testungen im Krankenhaus oder in mobiler Form vor Ort unterstützen.

10.28 Uhr: Kleiner Wechsel ins heitere Fach: „Die Obersteirer“ und haben sich  und einen "Beitrag zur allgemeinen Stimmungsaufhellung" gemacht. Lesen Sie, hören Sie.

9.48 Uhr: Um die 24-Stunden-Betreuung aufrechtzuerhalten, zahlt das Land Steiermark nun jenen Betreuerinnen, die ihren Betreuungszeitraum in der Steiermark verlängern, eine Sonderprämie von maximal 500 Euro. Die Mittel kommen aus einem Sondertopf der Bundesregierung. "Die Antragstellung ist ab Mitte nächster Woche möglich", teilte das Ressort von Juliane Bogner-Strauß mit. 

9.19 Uhr: Landespolitisches Echo auf die Erweiterung der Maßnahmen. "Die Vorgaben der Bundesregierung werden seitens der Landesregierung aus voller Überzeugung unterstützt", so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer via Aussendung. "Leider unterschätzen noch immer zahlreiche Menschen die Gefahren des Corona-Virus", so Vize-LH Anton Lang.

9.08 Uhr: Nicole Ginter aus Bruck/Mur und Markus Kehrer befinden sich seit Ende 2018 auf Weltreise. Doch dann ... Die vergangenen Tage versuchte das Duo nach Buenos Aires gelangen, um eine Chance auf den Heimflug nach Österreich zu haben. Nun haben sie es in die argentinische Hauptstadt geschafft, schreibt Redakteur Marco Mitterböck.

8.59 Uhr: Ist die Maskenpflicht im Supermarkt denn sinnvoll? Durchaus, da "wir von einer hohen Dunkelziffer an Infizierten und Menschen mit nur milden Symptomen ausgehen", sagt Hygiene-Experte Klaus Vander im Interview mit Sonja Krause.

8.50 Uhr: Verwaist bleibt die Landstube. Die für heute angesetzte Landtagssitzung findet nicht statt. Man tagt nur noch "für unaufschiebbar notwendige Angelegenheiten". Das wird nächste Woche sein, in einer Sondersitzung müssen ein paar Gesetze und Fristen auf die Krise angepasst werden. Beispiel: Die Wahl der Personalvertretung in die Gemeinden ist zu verschieben.

8.25 Uhr: Die Coronakrise stellt auch die mehr als 220 steirischen Pflegeheime auf die Probe. Manche sind kaum in der Lage, das gesetzlich vorgeschriebene Personal zu stellen. Deshalb hat das Land Steiermark zuletzt die Vorschriften flexibilisiert, um "in Krisensituationen Abweichungen von den vorgegebenen Qualitätsstandards machen zu können". Während der Krise ist eine "personelle Unterschreitungsmöglichkeit", wie es im Akt heißt, gestattet.

7.50 Uhr: Ab morgen sollen Österreichs Supermaktketten nur noch mit einer Maske (Mund-Nasen-Schutz) betreten werden. Die Branchenriesen stehen vor einer großen Aufgabe. Doch nicht nur sie, die Vinzimärkte rufen auf, ihnen Masken zu spenden. 

7.33 Uhr: Bisher steht keine steirische Gemeinde unter Quarantäne. Zwar wurde eine Risikoeinschätzung für Lebring von der BH Leibnitz in enger Abstimmung mit dem Land durchgeführt, aber das letzte Mittel nicht ergriffen. Die Hintergründe lesen Sie hier.

7.02 Uhr: Abstand halten. Weil das auf Grazer Bauernmärkten nicht so recht klappt, kündigt der Grazer Vizebürgermeister Mario Eustacchio verstärkte Kontrollen an. Freitags und samstags wird nun die Ordnungswache die Märkte kontrollieren. Mehr dazu von der  Grazer Redaktion.

6.00 Uhr: Die aktuellen Zahlen um 21 Uhr haben erstmals mehr als 1000 positiv getestete Steirer ausgewiesen.

  • Bruck-Mürzzuschlag: 39 (+2)
  • Deutschlandsberg: 22 (-)
  • Graz: 246 (+29)
  • Graz-Umgebung: 90 (+7)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 189 (+13)
  • Leibnitz: 127 (+11)
  • Leoben: 19 (+1)
  • Liezen: 57 (+3)
  • Murau: 2 (-)
  • Murtal: 24 (+1)
  • Südoststeiermark: 37 (+1)
  • Voitsberg: 67 (+1)
  • Weiz: 82 (+3)
    (Quelle: Gesundheitsministerium)

147 an Covid-19 erkrankte Personen werden in steirischen Krankenhäusern behandelt, 19 davon in intensivmedizinischer Betreuung.

05.00 Uhr:  Sechs weitere Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, sind am Montag verstorben. Insgesamt sind in der Steiermark mit Stand Montagabend 30 Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, gestorben.

Die neuen Fälle:

  • zwei Frauen (Jahrgänge 1930 und 1937) aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld
  • ein Mann (Jahrgang 1926) und eine Frau (Jahrgang 1939) aus dem Bezirk Graz-Umgebung
  • ein Mann (Jahrgang 1936) aus der Landeshauptstadt Graz
  • ein Mann (Jahrgang 1950) aus dem Bezirk Deutschlandsberg

5.00 Uhr: Damit sich Pensionisten keinem Risiko einer Coronavirus-Infektion durch einen Bankbesuch aussetzen müssen, stellen Mitarbeiter der Sparkassen in Pöllau und Stubenberg von 1. bis 3. April die Pension auf Wunsch persönlich zu.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

Gedankenspiele
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Vor der Krise...

...haben Kurz und Strache zum Gaudium ihrer Wählerschaft die osteuropäischen Pflegerinnen zu schikanieren versucht, indem das Kindergeld auf das jeweilige Herkunftsland herabgestuft wurde.

Jetzt wachen Kurz, die ÖVP und all die gesellschaftlichen Quertreiber langsam auf und merken, welch wichtigen Beitrag diese Leute in unserem Land, wo sie übrigens die selben Steuern wie allen anderen ÖsterreicherInnen zahlen, leisten!

Miraculix11
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Welchen Steuersatz haben die denn?

Einkommen von 0 bis 11.000 Euro sind steuerfrei.

antipasti
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Sie sprechen vom "Einkommen in 12 Monaten",

nur, um die Begriffe nicht zu vertauschen!
Das macht bei steuerfreiem Einkommen von EUR 11.000.- dann monatlich EUR 786.-
Wem würden sie zumuten, dafür zumindest 2 Wochen pro Monat und 24 Stunden pro Tag verfügbar zu sein?
Wenn sie sagen, sie würden das tun, ziehe ich meinen Hut!

schetzgo
11
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die ganzen Krankenschwestern, Pflegehelfer, Heimhelferinnen...

.. haben alle noch KEIN GELD gesehen!

saka
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Hotspots unter Quarantäne stellen

Es werden immer mehr Massnahmen gesetzt um Ansteckungen zu reduzieren. Hier vermisse ich beim Land Steiermark den Mut Hotspots unter Quarantäne zu stellen. Salzburg, Tirol und auch Kärnten zeigen da weniger Skrupel. Man geht halt davon aus, alles im Griff zu haben.

Kulti81
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Schutzmaßnahmen

Ich frage mich wie der Handel bis morgen Masken haben will. Es sind bei allen Händlern egal welche Preisklasse und Ausführung ausverkauft. Und wenn ich mir das Debakel der Desinfektionsmittel anschauen, was bis heute die Industrie noch immer nicht schaft, frage ich mich wie es mit den Masken werden soll.
Glaube das ist der einzige Grund warum die Regierung noch wartet mit Maskenpflicht. Es kann keine Pflicht geben wenn der Staat nicht in der Lage ist seine Bürger zu Beschützen! Schon traurig das ganze!
Hoffe wir bekommen NIE eine größere Krise wie Atomaren Unfall oder sogar Krieg!

antipasti
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Warten sie doch ab!

Wenn es morgen in den Geschäften MNS-Masken geben wird, und ich hoffe, sie honorieren das dann hier entsprechend schriftlich, werden sie wahrscheinlich der erste sein, der 10 mal hintereinander in das Geschäft gehen wird, um diese Masken zu hamstern.
Übrigens: Das "Debakel" mit den Desinfektionsmitteln haben auch die Hamsterer zu verantworten, die nie genug bekommen.

Mein Graz
20
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@antipasti

Warum greifst du einen User persönlich an und unterstellst ihm Handlungen?

lieschenmueller
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Man schätzt jemanden oft erst,

wenn man ihn nicht mehr hat!

Plus shame on you, vorherige Regierung.

Hieronymus01
1
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jetzt sieht man was wichtig ist.

Einfache Pflegekräfte werden immer als billige Hilfskräfte in unserer Gesellschaft gehandelt.
Nun wodie Pflegekräfte aus bleiben sind 500 EUR kein mehr Problem.
Ich hoffe dass es hier ein Umdenken gibt.

Kulti81
3
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Pflege

Ich hoffe man denkt so weit das man inländische Pflegekräfte sich zukünftig leisten kann. Kenne das Problem selbst. Inländische kann man sich kaum leisten wenn man 24 Std Betreuung benötigt und mit den Ausländische hat man Großteils nur Probleme. Hier glauben viele sie kommen hierher und brauchen e nix tun die 14 Tage. Bis wir hier eine vertrauenswürdige Pflegerin gefunden haben, gingen 6 Dubiose (Faul, Diebstahl, glauben sind auf Urlaub) vorher wieder heim (Allesamt aber von den Agenturen!!! aber will gesagt sein). Diese Agenturen müssten auch vom Staat genauer geprüft werden ob da alles so mit seiner Richtigkeit abläuft.!
Hier gehört im Land selbst endlich umgedacht!

Mein Graz
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@Kulti81

Wir haben mit den Betreuerinnen aus Bulgarien (bis auf einen einzigen Fall) nur äußerst gute Erfahrungen gemacht.
Sie sprechen gut deutsch, sind fleißig, hilfsbereit, liebevoll und machen Arbeiten, die sie nicht machen müssten (etwa das Stiegenhaus reinigen oder im Garten mithelfen) - sie suchen sich regelrecht die Arbeit!
Möglicherweise liegt es auch an der Agentur, die schon eine wirklich gute Vorauswahl trifft.

rbalboa
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Sklaventum und Präpotenz

Tatsache ist, dass die "Pflegekräfte" Haushaltshilfen sind, denen wir nur den Titel "Pflegekräfte" gibt, weil man sich nichts besseres leisten kann oder will. Tatsächlich ist es in den meisten Fällen Sklavenhaltung, die mit geregelter Arbeit und Freizeit aber schon gar nichts zu tun hat. Sich dann auch noch darüber mokieren, dass es viele faule Äpfel unter den Hilfskräften gibt, ist naiv und unverschämt.

Mein Graz
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@rbalboa

Es ist ein Unterschied zwischen Pflegekräften und Betreuern.
Betreuer übernehmen die Betreuung und führen den gesamten Haushalt. Die Bezahlung ist geringer.
Pfleger übernehmen die Pflege und den Haushalt - die Kosten sind höher.
Die Arbeitszeiten sind vertraglich geregelt, die Freizeit ebenso.
Würden wir die Betreuerinnen wie Sklaven behandeln, sie wären längst gegangen. Die Damen fühlen sich bei uns wohl, es ist ein zweites zu Hause und kommen immer gerne wieder.

rbalboa
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Luftbrücke und Premien

Weil wir unsere Alten zuhause nicht selbst pflegen wollen (manchmal auch wirklich nicht können), fliegen wir mit riesigem Aufwand Haushaltshilfen aus Rumänien und sonstwo her ein. Dabei ist es ganz einfach: Der Staat mietet ein freies Hotel, in dem alle Personen untergebracht werden, die Hilfe brauchen und niemanden in der Familie haben, der ihn pflegen will/kann. Dazu eine Diplomkrankenschwester und Zivildiener oder Arbeitslose , die sich um die Versorgung der Pflegebedürftigen kümmert. So kann man 100 Personen, mit wenig Personal in den Griff bekommen. Alles andere ist sinnlose Geldverschwendung. Mit dem staatlichen Zuschuß könnte man auf diese Weise nicht nur eine Person, sondern 10 effizient betreuen. Es kann nicht sein, dass Personen, die sich während ihrer aktiven Zeit keine Haushaltshilfe leisten konnten, jetzt diese sogar eingeflogen bekommen.

Mein Graz
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@rbalboa

Was glaubst du denn, aus welchem Grund die Senioren Betreuung/Pflege zu Hause haben?
Weil sie zu Hause bleiben wollen und nicht mit 99 anderen in einem Heim (oder Hotel, was in diesem Moment nix anderes ist als eine Betreuungs-/Pflegeeinrichtung) zusammen gesperrt sein wollen!

Arbeitslose sollen dazu eingesetzt werden, Senioren zu betreuen oder zu pflegen?
1. ist nicht jeder geeignet und KANN das gar nicht, alte Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, auch nicht als Betreuer.
2. dürfen nur Pflegepersonen Pflege durchführen!

Betreuer/Pfleger sind KEINE Haushaltshilfen! Die Kosten übernimmt die betreute Person bzw. die Angehörigen selbst, vom Staat erhält man nur einen Zuschuss von 275€!

Dein Posting klingt ziemlich "blauäugig" und auch etwas nach Neid, denn es scheint so als würdest du zum Ausdruck bringen wollen "Warum soll ich für was zahlen wo ich nix davon hab".

samro
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betreuung

ja und dabei auch noch eine andere kleinigkeit vergessen.
dass die alten lieber daheim sind als in einem heim spart ja auch brav kosten. dafuer dass sie sich lieber allein daheim auch oft sehr schwer zurechtfinden aber eben das lieber auf sich nehmen nur um nicht ihre gewohnte umgebung aufgeben zu muessen muss man sie jetzt nicht bestrafen.
die haben schon genug geleistet und sich wenigstens eine betreuung verdient.

samro
7
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idee

super idee die hochrisikogruppe in grosser zahl miteinander einzusperren.
haben sie da schon darueber nachgedacht?

rbalboa
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Traumtänzer

Und was passiert im Altersheim?

samro
6
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realitaet

es gibt viele altenheime die nicht ihre kolportierten 100 leute haben sondern weiter darunter sind. bitte anschauen.
und das ist gut so.

traumtaenzer lassen sie bitte bleiben.

voit60
16
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0,8 Promille der Bevölkerung sind das

Davon sind 3 Prozent verstorben, oder 0,000025 Prozent an der Gesamtbevölkerung.

samro
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info

sie haben schon gehoert dass es bei corona nicht nur um die alten geht sondern die 30 bis 60 jaehrigen auf der intensivstation liegen?
was soll diese abscheuliche prozentangabe?

halelale
8
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Der Samro wieder mit seinen Fake News

kZ

samro
3
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fake news

was ist eine fake news?
wollen sie sagen dass uns die aerzte auf den intesivstationen beluegen?
oder die kleine zeitung interviews falsch wiedergibt?
heute ist in belgien ein 12 jaehriges kind gestorben.
passen ihnen die fakten nicht?

es wird zeit dass alle jetzt aufhoeren zu verharmlosen. das ist unsere groesste gefahr zur zeit.

wir sitzen jetzt alle in einem boot. und je schneller die ignoranten und verharmloser beginnen mitzurudern, desto eher haben wir alle eine chance.
wenn die verharmloser und ignoranten aber schoen weiter ihr ding machen werden sie zu gefaehrdern fuer alle.

halelale
6
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Sie haben genauso wenig

.. wie ich Informationen wie die Altersverteilung auf den Intensivstationen aussieht, also stellens keine Behauptungen auf, oder habens das wieder aus dem Schulfernsehen.
Es geht nicht um ein Verharmlosen sondern eine besonnene Betrachtung. Da kann niemand eine Dramaqueen gebrauchen. Und bitte, das Krankheiten auch junge Menschen angreifen können ist doch jetzt keine Eigenheit von Covid19. Es geht um Relationen.

samro
6
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tirol

das durchschnittsalter auf der intensivstation in tirol ist 50 jahre.
ist das klar verstaendlich?
luegen uns die aerzte an?

 
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