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Wegen CoronavirusÖsterreich im Krisenmodus: Ab sofort tägliche Telefonkonferenzen der EU

In Österreich wird das öffentliche Leben in den nächsten Wochen lahmgelegt werden. Unis, Opernhäuser, Kinos schließen bis 3. April ihre Pforten, Sportveranstaltungen finden ohne Publikum statt. Schulen bleiben - noch - offen. Die Grenze nach Italien wird geschlossen.

CORONAVIRUS: PK KURZ, ANSCHOBER, NEHAMMER ZUR SITUATION IN OeSTERREICH
NEHAMMER / KURZ / ANSCHOBER © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Die Regierung hat am Dienstag im Kampf gegen das Coronavirus drastische, unpopuläre Maßnahmen beschlossen, die das öffentliche Leben in Österreich in den kommenden Wochen massiv beeinträchtigen werden. Bis 3. April werden größere Veranstaltungen inklusive Demos verboten. Es gibt einen Einreisestopp aus Italien, nur Österreicher sollen zurückgeholt werden. Unis schließen ebenfalls.

"Wir sind uns einig, dass die Corona-Krise eine sehr ernst zu nehmende ist und wir alles unternehmen müssen, um eine weitere Ausbreitung des Virus bestmöglich hinauszuzögern und die Anzahl der Infektionen zu reduzieren", teilte Kanzler Sebastian Kurz nach dem Video-Gipfel der EU mit.

Dazu sollen die Gesundheits- bzw. Innenminister der EU ab sofort tägliche Telefonkonferenzen abhalten, um Informationen und beste Praktiken auszutauschen. Darüber hinaus gebe es ein Verständnis innerhalb der EU, dass in der jetzigen Phase nationale Vorkehrungen getroffen werden müssen, um weitere Ansteckungen einzudämmen und die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaften zu erhöhen, erklärte Kurz. Bei der Videokonferenz mit den EU-Regierungschefs habe er die Maßnahmen Österreichs im Detail erklärt.

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ZUR INTERAKTIV-GESCHICHTE

Die aktuellsten Entwicklungen: Direktoren sollen sich auf Schulschließungen vorbereiten. Das Bildungsministerium hat die Schuldirektoren ersucht, sich aufgrund des Coronavirus auf Schulschließungen präventiv vorzubereiten. In einem der APA vorliegenden Schreiben an Schulleiter wird außerdem empfohlen, dass Ausflüge, Reisen und Schulveranstaltungen ab sofort bis auf Weiteres ausgesetzt werden. Derzeit sei der bundesweite Schulbetrieb von einer flächendeckenden Schließung wie an den Hochschulen nicht betroffen, heißt es in dem Schreiben. Das derzeitige Procedere mit anlassbezogenen Schulsperren habe sich bewährt. "Wir alle hoffen, dass es zu weiteren Einschränkungen nicht kommen wird. Dennoch ist mein Ersuchen an Sie, dass wir in enger Abstimmung bleiben und uns auf Schulschließungen gemeinsam vorbereiten", heißt es in dem von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) gezeichneten Dokument.

Pressekonferenz

"Heute ist es so weit", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Vormittag bei einer Pressekonferenz in Wien. Nun sei der Tag gekommen, an dem Einschränkungen im öffentlichen Leben notwendig werden, kündigte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Rudi Anschober und Innenminister Karl Nehammer die Maßnahmen der Regierung an. Die Zahl der Infizierten in Österreich sei zwar vergleichsweise gering, die Zuwachsraten machten ein Handeln aber notwendig, so Kurz.

Pressekonferenz zur Coronavirus-Situation in Österreich

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1. Einreisestopp aus Italien

Die Maßnahmen der Regierung gliedern sich in drei Bereiche. Erstens solle die Einschleppung aus Italien verhindert werden, sagte Kurz. Daher gelte ab sofort ein Einreisestopp, die Grenzen werden dicht gemacht. Einreisen dürfen nur Menschen mit einem ärztlichen Attest, sagte Kurz. Auch die Durchreise ist möglich, allerdings nur, wenn in Österreich keine Pausen gemacht werden. Die Heimholung von in Italien befindlichen Österreichern werde derzeit organisiert, danach gelte für diese Personen zwei Wochen lang häusliche Isolation.

2. Keine Großveranstaltungen, Unis geschlossen

Weiters müsse die Verbreitung in Österreich eingedämmt werden, kündigte die Regierung am Dienstag an. Das bedeute unter anderem Einschränkungen bei Veranstaltungen. Ab Mittwoch werden per Erlass alle Outdoor-Veranstaltungen über 500 Teilnehmer bis Anfang April abgesagt, ebenso alle Indoor-Veranstaltungen über 100 Teilnehmer. Ab Montag nächster Woche soll es an Universitäten und Fachhochschulen keine Lehrveranstaltungen mehr geben, teilte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) mit. Die Stadthalle hat bereits alle Veranstaltungen bis Anfang April abgesagt.

3. Tele-Working und Reduktion sozialer Kontakte

Drittens appellierte Kurz eindringlich an die gesamte Bevölkerung. "Jeder kann einen Beitrag leisten", sagte er vor der versammelten Presse. Durch die Reduktion sozialer Kontakte könnten auch junge Menschen dafür sorgen, dass Ältere geschützt werden. "Wir können nicht verhindern, dass sich das Coronavirus in Europa verbreitet", merkte Kurz an. Die Verbreitung müsste aber eingedämmt, der Peak bis nach der Grippewelle verzögert werden. Wer soziale Kontakte in den kommenden Wochen reduziert, könne jetzt einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten, so Kurz. Unternehmen ersuchte der Kanzler, ihren Mitarbeitern so weit wie möglich Teleworking zu genehmigen.

Anschober betonte die Dringlichkeit der Maßnahmen am Dienstag. "Wir können dieses Land nicht unter einen Glassturz stellen", sagte er. Wichtig wäre es allerdings, Zeit zu gewinnen. Die Regierung sei bemüht, das Richtige zu tun und nun sei der "richtige Zeitpunkt für durchaus einschneidende Maßnahmen" gekommen, so Anschober.

4. Opern, Popkonzerte, Kinos werden geschlossen

Bei Veranstaltern ortet der Minister eine große Bereitschaft, auf Events zu verzichten. Der Erlass werde präzise formuliert, damit für jeden klar ist, was gemeint ist. Theater, Kinos, Konzerte werden aber davon betroffen sein. Restaurants zu schließen, sei derzeit nicht angedacht. Sportveranstaltungen könnten aber etwa ohne Zuschauer stattfinden. Die gesetzlichen Vorgaben der Regierung nun umzusetzen, liege nun bei den Veranstaltern, so Kurz, der auch an den Hausverstand appellierte. "Es ist ein Straftatbestand nicht daran mitzuwirken, dass sich eine Epidemie ausbreitet", ergänzte Innenminister Nehammer.

Dass die Maßnahmen der Regierung durchaus große Auswirkungen auf das Leben in Österreich haben werden, ist den Politikern bewusst. "Wir müssen unser Leben für ein paar Monate verändern", sagte Anschober. Jeder Einzelne müsse in der kommenden Wochen überlegen, wie man das Risiko einer Verbreitung des Coronavirus minimieren könne. Die Regierung setze zwar die richtigen Maßnahmen, die Bürger müssten aber mithelfen, so Anschober und ergänzte: "Wir brauchen Zusammenhalt, aber wir brauchen auch eine gewisse Distanz." Aufpassen müsse man besonders auf die besonders Schutzbedürftigen, also Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen.

5. Keine Züge und Flüge aus Italien

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) kündigte am Dienstag an, es gebe ab sofort keine Züge und keine Flüge mehr aus Italien nach Österreich. Eine Durchreise ohne Zwischenstopp sei erlaubt, auch der Güterverkehr laufe weiter, allerdings mit Gesundheitschecks an der Grenze. Österreicher, die aus Italien zurückkehren, müssen zwei Wochen lang in Isolation. Die Einhaltung dieser werde auch stichprobenartig kontrolliert, gaben die Regierungsvertreter bekannt.

6. Schulen und Kindergärten bleiben offen - vorerst

Eine Maßnahme ist auch die Schließung von Schulen. Hauptüberträgergruppe seien Menschen zwischen 14 und 30 Jahren, daher sollen in einem ersten Schritt in dieser Gruppe soziale Kontakte reduziert werden. "Es wird auch zu Maßnahmen an Schulen kommen", sagte Kurz.

7. Zugang zu Spitälern, Alten- und Pflegeheime gedrosselt

Wiens Stadtrat Peter Hacker kündigte heute an, dass die Stadt den Zugang zu den Spitälern reduzieren wolle, um Kranke zu schützen. Konkret soll Studenten, die im Zuge ihre Medizinausbildung in Krankenhäusern arbeiten, der Zugang verwehrt werden. Auch wird die Empfehlung ausgesprochen, Alten - und Pflegeheime zu meiden.

In Deutschland hat sich Gesundheitsminister Jens Spahn gegen die Abhaltung von Großveranstaltungen mit über 1000 Personen ausgesprochen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. In Österreich pflichtet ihm gestern Pamela Rendi-Wagner bei: "Das wäre notwendig und sinnvoll", meinte die SPÖ-Chefin dazu.

8. Vorerst keine Einschränkungen im Justizbetrieb

Was Gerichtsverhandlungen betrifft, ist derzeit mit keinen Einschränkungen zu rechnen. "Der Justizbetrieb geht vorerst weiter", teilte Christina Ratz, Ressortmediensprecherin im Justizministerium. Die Absage oder Verlegung von Hauptverhandlungen ist damit vorerst kein Thema. Allerdings hat die Generaldirektion für den Strafvollzug nunmehr allgemeingültige Präventivmaßnahmen vorgegeben, die in jeder Justizanstalt je nach den gegebenen Umständen und Räumlichkeiten umzusetzen sind. Damit soll ein Einschleppen von SARS-CoV-2 verhindert werden.

Bei Häftlingsbesuchen ist grundsätzlich ein direkter Kontakt zu den Insassen zu vermeiden. Sogenannte Tischbesuche wurden gestrichen. Besucher - das bezieht sich vor allem auf Angehörige - sind grundsätzlich durch eine Glasscheibe von Häftlingen zu trennen. In Justizanstalten, wo das räumlich nicht möglich ist, wird das Ansteckungsrisiko insoweit minimiert, als pro Besuchskontakt nur mehr eine Person zugelassen ist. Bei Besuchen, die nicht "hinter Glas" stattfinden, haben außerdem entweder der Besucher oder der Insasse eine Schutzmaske zu tragen. Bei Vorführungen zu Gerichtsverhandlungen entscheidet die jeweilige Justizanstalt, ob sich der Insasse eine Schutzmaske aufsetzen muss.

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (99+)

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Wildberry
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olgaharler

Sie Ignorant! Mehr gibts dazu nicht zu schreiben.

erstdenkendannsprechen
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Geht es so schlecht mit dem Lesen?

Vlt. versuchen sie es nochmal...
(Sind sie einer, der immer über das Schulsystem und die Analphabetenrate schimpft? Das ist nämlich ein Paradebeispiel für funktionellen Analphabetismus. Die gute Nachricht: Üben hilft, und manche Alphabetisierungskurse, in denen auch das sinnentnehmende Lesen geübt wird, sind gratis. Bitte um Verzeihung, falls der Text jetzt zu lang wurde...)

joe1406
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Jetzt frage ich mich langsam schon ...

Wissen die da oben mehr als man uns "zumuten" kann?

Edelstahl 50
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Coronervirus

Ja schon lange vor uns jetzt wirts ernst

peter80
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@joe

Die wissen genau das was schon seit MOnaten bekannt war .. und warum es In China Italien Südkorea, USA und CO so drastische Maßnahmen gesetzt wurden. Nur Herr und Frau Österreich hat ja nicht so wirklich bislang dran geglaubt, obwohl es ja direkt vor unsere Haustür war

joe1406
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stimmt nicht ganz ....

Auf einmal ist die Sterblichkeit zehn- bis dreißigmal größer als bei Grippe. Das weiss man offenbar erst seit gestern - oder hat es eben bislang verschwiegen

peter80
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@joe

Das mit x10man auch schon länger.. x20 wurde nur auf China geschoben.. x30 ergibt sich gerade von den Fällen aus IT.. alles nichts neues, nur man hat sich ja nur die Statistiken ansehen müssen. Nur wenn man sowas hier in letzter Zeit in Österreich gesagt hat obwohl die Zahlen da waren, dann hat es noch bis heute geheißen man SPinnt..

erstdenkendannsprechen
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Eigentlich nicht- das kann man sich aufgrund der Statistiken und Zahlen aus China, Italien, Korea...

Selber ausrechnen. Aber bis vor ein paar Tagen wurde jeder hier im Forum, der das geschrieben hat, als Panikmacher beschimpft.
Grippe: 0,2% (je nach rechnungsweise)
Covid-19: mehr als 2%. (Vorerst, die zahlen werden sicher noch anders, aber das kann man erst im Nachhinein abschätzen - wenn man weiß, wie viele infiziert waren mit leichten Symptomen oder ohne Symptome. Das kann man später mit antikörper-tests feststellen). Die zahlen waren von Anfang an transparent. Halten sie sich jetzt fest: über 2 Prozent ist mehr als das 10fache von 0,2! Wer hätte das jetzt gedacht! Die pösen, pösen da oben sind schuld, dass keiner rechnen kann?

Natur56
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wurde auch Zeit

aber wie immer in Österreich es läuft halt alles langsam, wahrscheinlich hat das auch das Innenministerium entschieden sonst würde wir noch immer nachdenken ob das Sinn macht........

5d659df496fc130dbbac61f384859822
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Mutig?

Grenzschliessung ist gar nicht notwendig, das hat Italien schon selber verfügt. Von den Politikern mit ihren Experten abwärts sind nur Stümper unterwegs. Zuerst nur Blabla, wir sind vorbereitet(!!!), dann " Containment" als ultimative Lösung und jetzt wo es zu spät ist, wird wahllos abgeriegelt und zugesperrt.

sugarless
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Parteien

und noch immer fordern Parteien und der Präsident in Österreich die unkontrollierte Aufnahme von Immigranten die nicht einmal wissen was ein Impfpass ist.

Gotti1958
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Sehr sinnvoll

Schulen werden für zwei Wochen geschlossen, Großveranstaltungen abgesagt - super!! Das Virus wird sich denken, ach so lange mag ich nicht warten, und zu so kleinen Veranstaltungen zahlt es sich nicht aus, hin zu gehen und es wandert weiter. MÄRCHEN 2020. Träumt weiter oder lernt damit umzugehen.

erstdenkendannsprechen
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Es geht darum, dass die Epidemie- die sowieso kommt,

Verlangsamt wird. Wenn sie nicht einmal das verstehen, seien sie lieber leise und lesen was über Viren, Epidemien Testungen. Solange die dummen immer am lautesten schreien, wird das übel in der Welt nie abnehmen...

peter80
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@Gotti

es wird genauso wie in Italien, nicht für 2 Wochen sein sondern für wesentlich länger und auch die Maßnahmen könnte noch schärfer werden. Nur das will man natürlich jetzt noch nicht sagen, genauso wie in Italien.

UHBP
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Anders als in Italien werden Gottesdienste weiter abgehalten

Scheint mir aber nicht gerade vernünftig zu sein.
Wenn man sich überlegt, welche Personen hauptsächlich in die Kirche gehen, sollten gearde diese nicht besucht werden.

peter80
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@UHBP

.. kommt noch

lombok
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Wobei in dem Artikel beide Varianten stehen ...

Der Artikel widerspricht sich mit den Gottesdiensten selbst.

Geerdeter Steirer
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@lombok, .............

deine Stellungnahme ist richtig, ich lese die Berichte genau durch und nicht oberflächlich, stellte dabei abermals fest das der Bericht innerhalb ca. einer Stunde zwei mal im Inhalt geändert wurde !

blackpanther
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Steht eh im Artikel!

Gottesdienste dürfen ab heute abend nicht abgehalten werden - steht so auch im Artikel! Zuerst lesen, dann beschwerden...

Geerdeter Steirer
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Wortlaut im Bericht @blackpanther !!

"Anders als in Italien werden Gottesdienste weiter abgehalten, entfernt wurde aus Kirchen aber das Weihwasser, vom Friedensgruß und Handkommunion wird abgeraten."
@blackpanther ................ Wer hat da jetzt falsch gelesen !?

blackpanther
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Originalwortlaut aus dem Artikel:

Ab Montag werden Unis und Fachhochschulen geschlossen, Schulen und Kindergärten bleiben vorerst geöffnet. Outdoor-Veranstaltungen über 500 sind abgesagt, Indoor-Veranslatungen über100. Damit sind Opern, Konzerte, Gottesdienste ab heute abends verboten, Fußballspiele finden ohne Publikum statt.

Geerdeter Steirer
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Korrekt @UHBP,............

vollkommen richtige Argumentation !

lucie24
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Ferien

Interessant, dass sich in Österreich wieder mal alles nur um verlängerte Ferien dreht. Wäre es wirklich notwendig, müssten die Schulen unabhängig von den Ferien zugesperrt werden. Oder glaubt irgendjemand, das Virus wartet genau bis eine Woche vor den Ferien? Lächerlich...

tommygraz1
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Wer beaufsichtigt unsere Kinder dann

Wer arbeitet dann noch? Ich habe keine Idee wie das funktionieren soll.....

erstdenkendannsprechen
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Das überlegt man sich beim kinderkriegen

Für mich ist klar, dass die Schule ein Ort zum Lernen und keiner zur gratis-aufsicht ist. Ja, ist schlecht, aber am Ende dürfte der Nutzen überwiegen. Die ganze Situation ist arg, übel, deppert - da wird halt abgewogen

tommygraz1
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?

Da ist jemand ja oberschlau...... Wenn, dann schon beim zeugen, beim kriegen ist es zu spät! Schon etwas von NachmittagsBETREUUNG gehört?

erstdenkendannsprechen
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ernsthaft?

man überlegt, schulen zu schließen, um die kinder nicht zusammenzubringen und damit sie dann nicht das virus weitertragen in ihre familien - und soll sie dann in der nachmittagsbetreuung zusammenstecken? das wäre dann ghupft wie ghatscht und man könnte die schulen gleich offen lassen, weil man kapituliert hat.
zeugen gehört für mich zum kriegen, ist sogar das wesentlichste dafür, der auslöser sozusagen...

dc18db1eb2228a371a2b548482d16e5a
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@erst...

Echt jetzt?

erstdenkendannsprechen
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ja, echt jetzt.

wenn ich kinder habe, dann bin ich für sie da - immer. ich kann das nicht auf den staat abwälzen. und auch wenn das für mich ein nachteil sein kann - wirtschaftlich oder karrieremäßig gesehen.
wer anders denkt und meint - ich krieg die kinder, aber drauf schauen müssen alle - der soll es sich lieber ein paarmal öfter überlegen...

jg4186
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Handkommunion

Abgeraten wird von der Mundkommunion! Die Hl. Kommunion mit der Hand zu empfangen ist sicherer und auf jeden Fall der Mundkommunion vorzuziehen

cockpit
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wen bitte interessiert die Kommunion

?

Lilia
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Ich kann nicht anders, sorry...

.....😂😂😂😂😂!

dado
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Kindergärten

Verlängerte Osterferien für Lehrer und Schüler um die Ansteckungsgefahr einzudämmen.
Und wie ist es mit Kindergartenkindern und Personal? Auch zusperren??

pietrok5
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Natürllich werden auch Kindergärten schliessen,

siehe Italien ! Kinderbetreuung durch Eltern, die einen bezahlten Sonderurlaub bekommen. Kostet natürlich Geld, ist schlecht für die Wirtschaft ... aber immer noch besser als überfüllte Krankenhäuser und ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems. Österreich sollte das nicht verharmlosen. England rechnet zB mit schlimmstenfalls 100.000 Todesfällen, sieben mal mehr als bei einer Grippewelle. Unsere knapp 150 Infizierten klingen nach nicht viel, aber: man muß erstens die Zahl in Relation zur Bevölkerung sehen, und zweitens die Zahl der durchgeführten Tests.

Geerdeter Steirer
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Was machen die Eltern ?

Urlaub nehmen ?
Kinderbetreuung macht wer ?!?
Überschriften werden genug in den Raum gestellt, wer hat Lösungsansätze und Vorschläge ?
Es hat nicht jeder die Möglichkeit zu Hause zu bleiben, nicht arbeiten zu müssen ?!?
....................... usw.

Amadeus005
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Schätze wohl, dass das kommen wird

Und es wird sinnvoll sein. 2 Wochen Balkonien von 27.3. bis 14.4.
So ein Glück, dass in Ö das Schuljahr genau heuer 1 Woche länger ist. Somit muss man auch nix nachholen im Sommer.

cockpit
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haben wir heuer nur mehr 8 Wochen Ferien? Oder wie muss ich das verstehen

?

schermann
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Keine Panik

Es sind sehr wohl 9 Wochen Ferien, nur da heuer erst am 10.7 Zeugnistag in Kärnten ist, ist das Schuljahr gefühlt eine Woche länger.

erstdenkendannsprechen
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Auch tatsächlich.

Ist alle paar Jahre so. 52 Wochen und 365 tage- da bleibt alle paar Jahre was übrig und dann ist das Schuljahr länger

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