Ebola Ebola-Impfstoff wird im Kongo getestetInmitten der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist ein Test-Impfprogramm gestartet. Die ersten Freiwilligen aus dem medizinischen Personal, das an vorderster Front gegen die Epidemie kämpft, wurden am Samstag in Bunia in der Provinz Ituri, dem Epizentrum des Ebola-Ausbruchs, mit dem Vakzin Ervebo geimpft. Im Rahmen der auf neun bis zwölf Monaten angelegten klinischen Studie sollen 20.000 Menschen geimpft werden.
Ebola Studien für Impfstoff gegen Ebola-Variante im NovemberInmitten des schwersten Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo sollen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO bis November klinische Studien für drei potenzielle Impfstoffe gegen den betreffenden Virusstamm beginnen. Nach den Worten von WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus könnte aber auch bereits im Oktober begonnen werden.
Ebola Schon mehr als 3.000 Ebola-Tote im KongoIn der Demokratischen Republik Kongo sind bereits mehr als 3.000 Menschen an Ebola gestorben. Seit der offiziellen Bekanntgabe des Ausbruchs Mitte Mai seien 3.007 Todesfälle durch die hochansteckende Infektionskrankheit bestätigt worden, berichteten die Gesundheitsbehörden des zentralafrikanischen Landes am Mittwoch. In diesem Zeitraum sind den Angaben zufolge insgesamt 6.186 Ebola-Fälle bestätigt worden.
Ebola Uganda seit 42 Tagen ohne neuen Ebola-Fall, Anstieg im KongoWährend die Zahl der Ebola-Fälle in der Demokratischen Republik Kongo ständig steigt, ist in Uganda seit 42 Tagen kein neuer Fall erfasst worden. Das markiere das Ende des Ausbruchs in dem ostafrikanischen Land, nachdem zwei Inkubationszyklen ohne neue Infektionen durchlaufen seien, sagte eine Vertreterin des Regionalbüros Afrika der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Addis Abeba. Die WHO hatte den Ebola-Ausbruch im Kongo und in Uganda am 15. Mai bekanntgegeben.
Ebola Mindestens 180 Kinder Vollwaise durch Ebolaausbruch im KongoKinder leben gefährlich im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Unsicherheit und Gewalt, Flucht und Vertreibung, Zwangsrekrutierung durch bewaffnete Gruppen prägen ihren Alltag schon lange - nun leiden sie auch in besonderem Maß unter dem Ebola-Ausbruch im zweitgrößten afrikanischen Land. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC hat darauf verwiesen, dass der Anteil der Kinder beim tödlichen Verlauf der Krankheit besonders hoch ist.
Ebola 70.000 Impfdosen gegen Ebola für die DR KongoIm Kampf gegen die folgenschwerste Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo bekommt das zentralafrikanische Land 70.000 Dosen des Impfstoffs Ervebo. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag in Genf mitteilte, sind die Dosen des Ebola-Impfstoffs für den begrenzten Einsatz bei Gefährdeten und Tests vorgesehen. Bisher ist nur für den Zaire-Stamm des Ebola-Virus nachgewiesen, dass Ervebo sicher und wirksam ist. Im Kongo grassiert die Bundibugyo-Variante.
Ebola Tödlichster Ebola-Ausbruch in der Geschichte des KongosÜber 2000 Menschen seien in der Demokratischen Republik Kongo im Zuge des aktuellen Ebola-Ausbruchs verstorben. Die Ausbreitung der Krankheit verläuft rasant.