Chronik Kenia registrierte erstmals Ebola-Fall: Person gestorbenDie Demokratische Republik Kongo kämpft gegen ihren bisher schwersten Ebola-Ausbruch. Die Epidemie wurde Mitte Mai ausgerufen, begann jedoch vermutlich Monate früher.
Chronik Bereits mehr als 8.000 Ebola-Infektionen im KongoIn der Demokratischen Republik Kongo sind seit Mitte Mai über 8.000 Ebola-Fälle bestätigt worden. Laut der Gesundheitsbehörden des zentralafrikanischen Landes wurden bis zum 26. September 8.067 Fälle der hochansteckenden Krankheit im Labor bestätigt. In 3.901 Fällen verlief die Krankheit tödlich, 2.070 Patientinnen und Patienten gelten als genesen. Aktuell sind demnach 773 Menschen in Isolation oder Behandlung. Betroffen seien sieben Provinzen des zweitgrößten Landes Afrika.
Politik EU gibt über 700 Millionen Euro für Krisenhilfe weltweitDie EU stellt mehr als 700 Millionen Euro für Vertriebene in Subsahara-Afrika sowie von Krisen betroffene Menschen weltweit bereit. Das kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einer Videobotschaft für das wegen Sturmwetters abgesagte Global Citizen Festival in New York an. "Konflikte, extreme Wetterereignisse und steigende Lebenshaltungskosten bringen das Leben vieler Menschen auf der ganzen Welt aus dem Gleichgewicht", sagte die EU-Spitzenpolitikerin.
Chronik Ebola-Impfstoff wird im Kongo getestetInmitten der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist ein Test-Impfprogramm gestartet. Die ersten Freiwilligen aus dem medizinischen Personal, das an vorderster Front gegen die Epidemie kämpft, wurden am Samstag in Bunia in der Provinz Ituri, dem Epizentrum des Ebola-Ausbruchs, mit dem Vakzin Ervebo geimpft. Im Rahmen der auf neun bis zwölf Monaten angelegten klinischen Studie sollen 20.000 Menschen geimpft werden.
Chronik Viel zu wenige Betten für Ebola-Patienten in der DR KongoDie Zahl der Betten für Ebola-Patienten in der Demokratischen Republik Kongo reicht bei weitem nicht aus. Es seien mehr als doppelt so viele Aufnahmeplätze für Patienten nötig – und vor allem müssten sie auch außerhalb der ursprünglich betroffenen Provinz Ituri gebaut werden, berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf am Dienstag. Zurzeit gebe es 59 Behandlungszentren mit 1.400 Betten in dem nach Fläche zweitgrößten Landes in Afrika.