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Corona in der SteiermarkDrei weitere Steirer nach Corona-Infektion verstorben

+++ Bislang 1603 Covid-19-Fälle in der Steiermark +++ 93 Steirerinnen und Steirer sind verstorben +++ Jeder fünfte steirische Arbeitnehmer in Kurzarbeit +++ Steirer-FP kritisiert Sportminister Werner Kogler +++

Auf den Intensivstationen ist das medizinische Personal derzeit gefordert
Auf den Intensivstationen ist das medizinische Personal derzeit gefordert © APA
 

In der fünften Woche der Corona-Ausnahmesituation hat eine neue Phase der Öffnung begonnen. Zwar gelten weiterhin strikte Ausgangsbeschränkungen, doch der Handel sperrt wieder stufenweise auf. In den Öffis und Taxis ist das Tragen von Mundschutz Pflicht. Wir halten Sie heute wieder den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

  • Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark liegt bei 1603 (laut Land Steiermark, Stand Mittwoch 21 Uhr). 
  • 617 Personen gelten in der Steiermark als genesen.
  • Im Bundesland sind mittlerweile 93 Todesopfer zu beklagen.
  • Es gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen für alle.
  • Seit Dienstag dürfen viele Geschäfte wieder öffnen - aber es gilt Maskenpflicht in Öffis und bei jedem Einkauf!
  • 2851 Anzeigen in der Steiermark, davon 799 in der Osterwoche
  • Gesundheitstelefon 1450 nur für jene, die Symptome haben! Allgemeine Fragen richten Sie bitte an Tel. 0800 555 621.
  • Die Hotline der steirischen Krisenintervention ist unter 0800 500154 (9 bis 21 Uhr) erreichbar.
  • Hotline für Eltern und Erziehungsberechtigte: 0676 8666 4668
  • Hotline Sozialabteilung des Landes: 0800 20 10 10
  • Pflege-Hotline des Landes: 0800 500 176 (8 bis 18 Uhr)
  • Kostenlose ZEBRA-Sorgenhotline mit Dolmetsch 0800 799 702 (Montag bis Freitag, 9 - 12 Uhr).
  • Der Verein Traumahilfe Österreich bietet unter 01 413 00 44 telefonische Beratung für Menschen in Quarantäne oder Selbstisolation.
  • Die Caritas musste ihre Haussammlung für Steirer in Not stoppen. Wir wollen helfen: Spenden Sie unter dem Kennwort "Coronahilfe" an Steirer helfen Steirern.

Die Entwicklungen in der Steiermark vom Dienstag können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen. Die aktuellen Entwicklungen in Österreich und dem Rest der Welt vom Dienstag finden Sie unter diesem Link.

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Die wichtigsten Ereignisse des Tages im Live-Ticker

21.05 Uhr. Neue Zahlen hat das Land Steiermark veröffentlicht. Zwar ist die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in der Steiermark seit gestern um drei gestiegen. Gleichzeitig gelten mit dem heutigen Mittwoch aber um 83 Personen mehr als gestern als geheilt. Zwölf bestätigte Neuinfektionen sind am Mittwoch in unserem Bundesland dazugekommen - insgesamt hält man nun bei 1603 Infektionen mit dem Corona-Virus Sars-CoV-2 in der Steiermark.

Und so sieht die Verteilung der bestätigten Fälle nach politischen Bezirken aus (in Klammer die Veränderung in den vergangenen 24 Stunden, Quelle: Gesundheitsministerium)

  • Bruck-Mürzzuschlag: 50 (-1)
  • Deutschlandsberg: 44 (-)
  • Graz: 431 (+1)
  • Graz-Umgebung: 185 (+7)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 290 (+1)
  • Leibnitz: 173 (+3)
  • Leoben: 22 (-)
  • Liezen: 80 (-)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 48 (+1)
  • Voitsberg: 95 (-)
  • Weiz: 149 (-)

20.20 Uhr. Schmunzeln - trotz Krise! Im Grazer Stadtpark herrscht jetzt offensichtlich auch für die Brunnenfiguren Schutzmaskenpflicht. Leser-Reporterin Ingrid Platzer-Sabin hat diesen Schnappschuss eingefangen.

Ingrid Platzer-Sabin
© Ingrid Platzer-Sabin

19.45 Uhr. Lkw-Fahrer und ihre Arbeitgeber sind derzeit besonders gefordert, vor allem wenn es um grenzübergreifende Fahrten geht. "Die Bedingungen, unter denen unsere Leute jetzt unterwegs sind, sind enorm hart", unterstreicht Johannes Matzhold, Geschäftsführer des gleichnamigen Speditionsunternehmens in St. Ruprecht an der Raab. Raimund Heigl und Moritz Linni haben sich in der Branche umgehört:

19.15 Uhr. Gute Nachricht für alle, die sich derzeit von zu Hause aus weiterbilden wollen. Die Uni Graz verlängert ihre Weiterbildungs-Aktion bis 15. Mai. Kostenlose Online-Seminare zu den krisenrelevanten Themenbereichen "Supply Chain Management" zur Funktionalität von Lieferkette und Materialwirtschaft, "Leadership" und "Projektmanagement" werden angeboten. Unerwartet groß war bisher das Interesse an dem Angebot. Rund 7000 Personen aus ganz Österreich haben sich bereits angemeldet.

18.30 Uhr. Wie die Landessanitätsdirektion Steiermark Mittwochabend gibt bekannt gibt, sind in der Steiermark mittlerweile insgesamt 93 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben (Stand Mittwoch, 18 Uhr). Bei den drei neu gemeldeten Todesfällen handelt es sich um eine Frau aus dem Bezirk Harberg-Fürstenfeld (Jahrgang 1926) sowie einen Mann aus Graz (Jahrgang 1929) und einen Mann aus dem Bezirk Weiz (Jahrgang 1929). Fast die Hälfte der Corona-Todesfälle entfällt somit auf den Raum Graz und Graz-Umgebung.

Die regionale Verteilung der bisherigen Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 auf die steirischen Bezirke:

  • Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: 26 Todesfälle
  • Bezirk Graz-Umgebung: 22 Todesfälle
  • Landeshauptstadt Graz: 20 Todesfälle
  • Bezirk Weiz: siebenTodesfälle
  • Bezirk Leibnitz: fünf Todesfälle
  • Bezirk Voitsberg: vier Todesfälle
  • Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: drei Todesfälle
  • Bezirk Leoben: drei Todesfälle
  • Bezirk Deutschlandsberg: ein Todesfall
  • Bezirk Liezen: ein Todesfall
  • Bezirk Murtal: ein Todesfall

17.49 Uhr. Der coronabedingte „Notbetrieb“ stellt große Teile der Bevölkerung vor neue Herausforderungen. Eine Personengruppe ist von der Ausnahmesituation besonders schwer betroffen: Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen. Gerade für sie sind gewohnte Strukturen und Abläufe, sprich Stabilität, immens wichtig“, erklärt Werner Kachelmaier, Geschäftsführer der Lebenshilfe Trofaiach. Um die Betroffenen trotzdem gut durch die Krise zu begleiten, setzt man bei der Lebenshilfe unter anderem auf einfache Trickfilme. Wie Lebenshilfe-Einrichtungen in Trofaiach und Leoben die Krise meistern, lesen Sie hier im Artikel von Raphael Ofner:

 

17.20 Uhr. Besitzer von Halbjahres- und Jahreskarten für die Grazer Öffis bekommen eine Gutschrift, nachdem Bus und Bim ja seit Wochen in Graz von allen kostenlos genutzt werden können. Details dazu konnte Michael Saria heute bei den Graz Linien in Erfahrung bringen: Die 10-Prozent-Gutschrift wird beim Kauf eines neuen Halbjahres oder Jahrestickets abgezogen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Dauerkarten zumindest im Zeitraum von 16. März 2020 und bis 31. Mai 2020 gültig (gewesen) sind - ab 16. März wurden ja die Kontrollen in den Öffis ausgesetzt.

16.52 Uhr. Eine kreative Lösung in Sachen Schutzmasken hat die Feuerwehr Aich in der Obersteiermark gefunden. Statt auf Wegwerfmasken setzt man dort auf ganz besondere Stoffmasken -sie werden aus dem Stoff nicht mehr benötigter Einsatzuniformen geschneidert.

#wirtragenmaske

Alle Leute, die selbst Masken nähen und diese zum Verkauf anbieten, können sich kostenlos unter folgendem Link direkt auf unserer Plattform #regionalkaufen eintragen. Bitte geben Sie alle wichtigen Informationen, Beschreibung der Masken, Kontaktdaten etc. an, sodass Sie von Käufern kontaktiert werden können.

Gefunden werden können die Einträge aller kleinezeitung.at/regionalkaufen.

16.15 Uhr. Neue, interessante Zahlen zur Kurzarbeit: Bisher gibt es von fast 43.000 Unternehmen in Österreich Anträge auf Kurzarbeit, von denen fast 24.000 genehmigt wurden. Sollten alle vorliegenden Anträge, auch die noch nicht genehmigten, zur Gänze ausgeschöpft werden, würde sich das gesamte Fördervolumen für drei Monate auf rund 4,86 Milliarden Euro belaufen, geht aus Berechnungen der Agenda Austria hervor.

Werden alle noch offenen Anträge genehmigt, werden sich 17,8 Prozent der Arbeitnehmer in Kurzarbeit befinden. Die Steiermark liegt mit einem Wert von 19,8 Prozent genau wie Wien leicht über dem Österreich-Durchschnitt. Wesentlich höher fällt der Anteil der Arbeitnehmer in Kurzarbeit in Vorarlberg aus: 31,2 Prozent.

15.38 Uhr. "Sportvereine brauchen Klarheit!" fordert FPÖ-Sportsprecher und Klubobmann Mario Kunasek als Reaktion auf die heutige Pressekonferenz von Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler. Seine Kritik: Während Kogler etwa ankündigte, dass unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen das Training im Spitzen-Fußball ab 1. Mai wieder aufgenommen werden könnte, ist im Amateurbereich nach wie vor alles offen. Kunasek fordert nun einen konkreten Fahrplan für den Amateursport. Es gehe nicht nur um das Sportvergnügen, sondern teilweise auch um die Existenz vieler Vereine, so der FP-Klubobmann. Was in der Pressekonferenz von Sportminister Werner Kogler zu erfahren war, haben Claudia Gigler und Georg Michl zusammengefasst:

15.04 Uhr. Ein Teil der Geschäfte hat bereits geöffnet, die Steiermark blickt nach vier Wochen unfreiwilliger Corona-"Pause" wieder vorsichtig nach vorne. Auch über neue Termine für die verschobene Gemeinderatswahl wird nachgedacht. Einen konkreten Termin gibt es zwar noch nicht, Wahlabteilungsleiter Wolfgang Wlattnig kann nun aber zumindest die denkbaren Termine eingrenzen. Möglich wäre der 5. Juli, als zweite Variante wäre eine Wahl im September oder Oktober,  konkret nach den Sommerferien ab 13. September,  denkbar - oder eine komplette Wiederholung (der Vorwahltag am 13. März fand ja noch statt) der Wahl 2021.

14.32 Uhr. Im Weizer Volkshilfeheim sind 20 Bewohnerinnen und fünf Mitarbeiterinnen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Den Betroffenen gehe es gut, viele hätten nur leichte oder gar keine Symptome, betont man bei der Volkshilfe. Eine Bewohnerin des Heims hatte sich schon vor dem Inkrafttreten des Besuchsverbots für Spitäler und Pflegeheime angesteckt. Sie wurde gemeinsam mit ihrer Mitbewohnerin isoliert, beide sind bereits wieder gesund. Nachdem es zu sechs weiteren Fällen in der Einrichtung kam und eine 90-jährige Bewohnerin mit erheblichen Vorerkrankungen am 9. April im Krankenhaus verstarb, hatte die Volkshilfe auf eine Testung aller Bewohner und Mitarbeiter gedrängt. Mehr zu den Corona-Fällen im Weizer Volkshilfeheim, recherchiert von Raimund Heigl, lesen Sie hier.
Gute Nachricht aus Kaindorf bei Hartberg konnte Kirin Kohlhauser in Erfahrung bringen: Für 15 von 19 Bewohnern eines nach einem Corona-Fall gesperrten Pflegeheimes in Hofkirchen wurden nun neue Plätze gefunden.

14.10 Uhr.
Die Baumärkte wurden ja, wie berichtet, am gestrigen ersten Einkaufstag nach der vierwöchigen Shoppingsperre in der Corona-Krise, regelrecht gestürmt. Der Ansturm auf die Geschäfte in den Innenstädten hielt sich aber in Grenzen. Für Graz liegen nun erste konkrete Zahlen zur Besucherfrequenz vor - und sie sind ernüchternd. Die Kundenfrequenz lag bei weniger als einem Fünftel eines durchschnittlichen Dienstags, brachte Bernd Hecke in Erfahrung. Lesen Sie hier die Details zum ersten Shopping-Tag in der Grazer Innenstadt.

Nach wie vor geschlossen: Geschäfte mit über 400 Quadratmetern
Nach wie vor geschlossen: Geschäfte mit über 400 Quadratmetern Foto © Juergen Fuchs

13.42 Uhr. In den steirischen Strafgerichten hat wochenlang Notbetrieb geherrscht, nun sollen wieder mehr Verhandlungen durchgeführt werden. Unter strengen Schutzmaßnahmen wird noch im April in Leoben ein Geschworenenprozess stattfinden, ab 11. Mai werden wieder mehr Verhandlungen ausgeschrieben. Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen wurden sowohl in Graz als auch in Leoben nur dringende Verhandlungen durchgeführt, was zu einem gewaltigen Rückstau geführt hat. Gerichtssprecherin Barbara Schwarz beziffert die Zahl der ausgefallenen Verhandlungen von 13. März bis Ostern auf "über 500". Haftverhandlungen wurden in beiden Gerichten nur mittels Video-Zuschaltung der Beschuldigten durchgeführt, um eine Einschleppung des Corona-Virus in die Haftanstalten zu unterbinden.

13.20 Uhr. Zu Mittag präsentierte die Bundesregierung Lockerungen im Bereich des Sports in Österreich. Ein Thema war dabei auch die für Anfang Juli in Spielberg geplante Formel 1 in Spielberg. Vizekanzler Werner Kogler betonte, einem Geisterrennen ohne Fans "nicht im Wege stehen" zu wollen und zeigte sich optimistisch. Regionale Touristiker hoffen jetzt auf eine Durchführung.

12.50 Uhr. 20.000 Anträge auf Mittel aus dem Härtefallfonds hat die steirische Wirtschaftskammer bereits verzeichnet. Klein- und Kleinstunternehmer können auf diesem Weg einen Teil der Krisenfolgen abfedern. 90 Prozent der Antragsteller hätte ihr Geld bereits auf dem Konto, betont WKO-Direktoer Karl-Heinz Dernoscheg. Möglich sei diese rasche Abwicklung durch einen "wahren Marathoneinsatz" der Kammermitarbeiter. Nun laufen bereits die Vorbereitungen auf Phase zwei des Härtefallfonds. Das Fördervolumen wurde von der Bundesregierung auf zwei Milliarden Euro verdoppelt. Ab kommendem Montag, 20. April, können Selbständige die Förderung via WKOP-Homepage beantragen. Zur Vorbereitung der benötigten Unterlagen gibt es dort ab Donnerstag, 16. April, ein Muster-Formular. Die Antragstellung für Schnellhilfe aus der ersten Phase ist noch bis Freitag, 17. April, möglich. Allgemein läuft die Antragstellung im Härtefallfonds weiterhin bis 31. Dezember 2020.

11.55 Uhr. Um zu gewährleisten, dass 24-Stunden-Betreuungen in der Pflege nicht abgebrochen werden, wurde Betreuungskräften, die ihren Turnus zumindest für vier Wochen verlängern, von der Bundesregierung bekanntlich ein einmaliger Bonus in Höhe von 500 Euro zugesagt. Jetzt gibt es eine erste Kostenabschätzung des Landes: In der Steiermark wird bei 4600 Betreuungsverhältnissen (Stand Februar) und unter der Annahme, dass ein Drittel den Bonus in Anspruch nehmen wird, mit einem Gesamtaufwand von 770.000 Euro gerechnet, wie Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß festhält.

11.35 Uhr. Ab 24. Juli hätte La Strada Graz wieder zur Bühne gemacht.
„Wir hoffen natürlich nach wie vor, dass es möglich sein wird, La Strada zur gewohnten Zeit und möglichst nahe am Plan zu realisieren“, sagt Intendant Werner Schrempf. Details zu den Plänen lesen Sie hier.

11.20 Uhr. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, gelten nach wie vor weitgehende Ausgangsbeschränkungen. Wer wichtige Wege zu erledigen hat, für den stellt sich derzeit die Frage, welches Verkehrsmittel nehme ich am besten, was ist überhaupt erlaubt? ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried fasst die wichtigsten Punkte zusammen:

11.08 Uhr. Die steirische Ärztekammer fordert, dass die Gesundheitsversorgung "achtsam und möglichst im Gleichklang aller Bundesländer" wieder hochgefahren wird, wie Präsident Herwig Lindner in einer Aussendung betont. Nur 60 Prozent aller Operationen in den Krankenhäusern würden derzeit stattfinden, auch in den Arztpraxen sei der Rückstau gewaltig. Dabei gehe es um unterschiedlichste Leistungen, von kontinuierlicher Betreuung bis zu medizinischer Fußpflege und Physiotherapie. Das Wiederhochfahren müsse in absehbarer Zeit stattfinden, "sonst können wir den Verlust nicht ausgleichen", so Lindner.

10.35 Uhr. Gerade Senioren erleben derzeit gleichsam einen Ausnahmezustand. Wie sie Hilfe erfahren - und Zuversicht - erfahren Sie hier:

10.20 Uhr. Die steirische Krankenanstaltengesellschaft Kages will coronabedingt verschobene Eingriffe nun möglichst rasch nachholen. „Wir arbeiten hart daran und sind zuversichtlich, in Abstimmung mit den angekündigten diesbezüglichen Vorgaben, schon sehr bald ein schlüssiges Gesamtkonzept vorstellen zu können. Bis dahin ersuchen wir Betroffene und deren Angehörige noch weiter um Geduld und danken für die bisher gezeigte Disziplin“, heißt es in einer Aussendung.

9.50 Uhr. Auch im steirischen Stift Rein hat man ein Opfer der Coronakrise zu beklagen. Wie das Medienbüro der Ordensgemeinschaften mitteilte, ist der Zeremoniär und Mesner des Stiftes Martin Hirschvogel (63) bereits am 7. April im Spital seiner Heimatstadt München verstorben. Der Ordensbruder befand sich schon seit dem Vorjahr wegen verschiedener Erkrankungen im Krankenhaus der Münchner Kreszentia Stiftung. Im Stift Rein selbst gibt es bisher keine bekannte Covid-Erkrankung.

8.30 Uhr. Wie wirkt sich die Viruskrise auf die Klimakrise aus? Forscher des Wegener Center der Uni Graz und ihre Kollegen vom Wifo warnen davor, den Klimawandel im Kampf gegen Corona aus den Augen zu verlieren. Zwar könne der "Lockdown" die unmittelbare Treibhausbilanz verbessern. "Aber auf die globale Erwärmung haben solche nur kurzfristigen Einsparungen praktisch keine Auswirkungen", heißt es in einem gemeinsam verfassten Papier. Details dazu gibt es hier.

8.10 Uhr. Das gut laufende Online-Geschäft und der Trend unter den Menschen, mit ihren Einkäufen vor allem regionale Händler zu stützen, haben das Grazer Musikgeschäft Hammer bislang passabel über die Krise getragen. Der unter Musikern beliebte Laden ist ab sofort - mit Einschränkungen - wieder geöffnet. Und Inhaber Hannes Hammer weiß zu berichten: "Die Bestellungen in unserem Online-Shop in den letzten vier Wochen zeigen uns, dass die Leute offenbar jetzt Zeit haben, um wieder selbst Musik zu machen."

Bernd Hecke
Hannes Hammer in seinem Musikhaus © Bernd Hecke

7.30 Uhr. Auch die Busse und Straßenbahnen der Graz-Linien müssen in diesen Tagen regelmäßig desinfiziert werden. Ein Video der Holding Graz zeigt, wie das vor sich geht:

7.10 Uhr. Bis auch die Friseure wieder aufsperren dürfen, muss man sich noch rund zwei Wochen gedulden. Doch ab Mai soll es schließlich so weit sein. Viele Steirer scheinen den nächsten Haarschnitt kaum noch erwarten zu können, wie die Nachfrage nach Terminen bei einigen Friseuren zeigt. Mancher Haarkünstler gewinnt der Zwangspause sogar auch einen positiven Aspekt ab. "Es wird mehr Wertschätzung gegenüber unserem Beruf und unserer Dienstleistung entgegengebracht", sagt etwa Bettina Moser, die den Marktfriseur St. Lambrecht betreibt.
>>>Mehr dazu lesen Sie hier.<<<

6.30 Uhr. Mit Dienstag (14.4.2020), Stand 21 Uhr, betrug die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 in der Steiermark 1591. Das bedeutet ein Plus von 19 bestätigten Infektionen im Vergleich zum Vorabend.

Die Anzahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen in der Steiermark beträgt 90 Personen.

Mittlerweile gelten 534 Personen in der Steiermark als genesen. Das sind um 17 Personen mehr als 24 Stunden zuvor.

  • Bruck-Mürzzuschlag: 51 (+1)
  • Deutschlandsberg: 44 (+4)
  • Graz: 430 (+5)
  • Graz-Umgebung: 178 (+6)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 289 (-)
  • Leibnitz: 170 (+1)
  • Leoben: 22 (-1)
  • Liezen: 80 (+1)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 47 (-)
  • Voitsberg: 95 (-)
  • Weiz: 149 (+2)
    (Quelle: Gesundheitsministerium)

6 Uhr. Unter strengen Hygienebedingungen startet die Asfinag mit Bauarbeiten und Sanierungen. So werden maximal drei Personen in Bussen zur jeweiligen Baustelle gebracht, Arbeiter tragen Maske oder einen Helm mit Visier und die Bau- und Sanitärcontainer sind mit Desinfektionsmitteln ausgestattet.

5.40 Uhr. Drei weitere Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, sind verstorben. Mit Stand Dienstag (14.4.2020), 19 Uhr, sind in der Steiermark insgesamt 90 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben.

Die neu gemeldeten Todesfälle: zwei Männer (Jahrgänge 1934 und 1952) aus der Landeshauptstadt Graz, ein Mann (Jahrgang 1926) aus dem Bezirk Leoben.

Die regionale Verteilung der bisherigen Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 auf die steirischen Bezirke:

  • Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: 25 Todesfälle
  • Bezirk Graz-Umgebung: 22 Todesfälle
  • Landeshauptstadt Graz: 19 Todesfälle
  • Bezirk Weiz: sechs Todesfälle
  • Bezirk Leibnitz: fünf Todesfälle
  • Bezirk Voitsberg: vier Todesfälle
  • Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: drei Todesfälle
  • Bezirk Leoben: drei Todesfälle
  • Bezirk Deutschlandsberg: ein Todesfall
  • Bezirk Liezen: ein Todesfall
  • Bezirk Murtal: ein Todesfall

Von den steirischen Verstorbenen waren 42 Frauen und 48 Männer. Das älteste Todesopfer war Jahrgang 1923, der jüngste Verstorbene war Jahrgang 1959.

05.20 Uhr. Der Bezirk Hartberg-Fürstenfeld bleibt steirischer Corona-Hotspot. Die Zahl der Infektionsfälle steigt jedoch nur noch langsam an, die Bezirkshauptmannschaft verzeichnet weit mehr Genesene als Todesfälle.

05.00 Uhr. Das Key West in Straden hat "keine Ahnung, ob es uns noch gibt", wenn heimische Disco wieder ihre Pforten öffnen dürfen. Beim Max in Feldbach hängt das Jahresprogramm mit Verträgen und Anzahlungen für Künstlern in der Luft. Und das Bollwerk in Bad Gleichenberg versteht die Maßnahmen, hofft aber auf Unterstützung für Nachtlokale.

Kommentare (5)
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DP2GC9QZ0B65VJJE
8
4
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1929,1929,1926 !

An Corona gestorben - die Schlagzeile !

Miraculix11
1
5
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Webseite des Ministeriums

Jede verstorbene Person, die zuvor COVID-positiv getestet wurde, wird in der Statistik als „COVID-Tote/r“ geführt, unabhängig davon, ob sie direkt an den Folgen der Viruserkrankung selbst oder „mit dem Virus“ (an einer potentiell anderen Todesursache) verstorben ist.
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Selbst bei nur 300 Toten in Österreich macht man sich nicht die Mühe nachzuschauen woran die Person wirklich gestorben ist.
Noch Fragen?

martin8330
18
64
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Liebe FPÖler...

Und immer wieder: Mund halten und Maske tragen.
DANKE!!!!

HI4VUELB09RKQHGI
36
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@martin

Bei solch einem sinnerfüllten Kommentar würde ich mich an Ihrer Stelle auch daran orientieren

calcit
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@BRDVKS

Deine Kasperltruppe wurde abgewählt und eine Reihe von deinen blauen Idolen findet sich derzeit in den Akten der Staatsanwaltschaft wieder. Sind wir froh dass diese Buberlpartie in solch einer Situation nicht in der Regierung sitzt... Also, auch an Sie, schön Maske tragen...