Polizei Zahlreiche Tote bei Anschlag mit Autobombe in PakistanBei einer koordinierten Attacke auf eine Polizeizentrale in Pakistan hat es zahlreiche Tote gegeben. Mindestens 20 Menschen, vor allem Polizisten, sind bei dem Anschlag in der Stadt Kohat im Nordwesten des Landes nach Behördenangaben ums Leben gekommen. Außerdem sind mindestens sieben Angreifer tot, wie es Freitagabend aus Polizeikreisen hieß. Während des Freitagsgebets habe ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug zunächst ein Tor gerammt und sei dann explodiert.
Terrorismus Was wurde eigentlich aus dem Terrornetzwerk Al-Qaida?Die Kettenreaktion nach den Anschlägen vom 11. September 2001 kostete im arabischen Raum mehreren Hunderttausend Menschen das Leben. Die islamistischen Kämpfer der Al-Qaida und ihrer Nachfolger sind heute zurückgedrängt – aber nicht geschlagen.Korrespondentenberichtvon Thomas Seibert
Außenpolitik New Yorks muslimischer Bürgermeister Mamdani löst vor dem 9/11-Gedenktag Empörung ausAussagen des New Yorker Stadtchefs zu den Anschlägen lassen die Emotionen hochkochen. Opferfamilien wollen ihn nicht bei den Gedenkfeiern. Der Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September wird zum Politikum.Analysevon Stefan Riecher
Kriminalität "profil" liegen Protokolle vor: Taliban-Vertreter in WienVor rund einem Jahr reisten Vertreter der afghanischen Taliban-Verwaltung nach Wien, um die österreichischen Asylbehörden bei Abschiebungen nach Afghanistan zu unterstützen. Sie sollten die Identität und Staatsangehörigkeit von ausreisepflichtigen und straffälligen Afghanen feststellen, damit die notwendigen Heimreisezertifikate ausgestellt und Abschiebungen ermöglicht werden konnten. Protokolle des Besuchs liegen nun dem "profil" vor, so das Nachrichtenmagazin am Freitag.
Social-Media-Verbot Innenminister Karner: „Als Bedenkenträger kommen wir nicht weiter“Laut Innenminister Gerhard Karner sei die EU in Sachen Rückkehrzentren „zu Erfolg verdammt“. Die Ausreise des syrischen Folter-Polizeichefs sieht er gelassen.Interviewvon Christina Traar
Schule Dutzende Verletzte nach Explosion in Kabuler SchuleBei einer Explosion in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind Medienberichten zufolge Dutzende Menschen verletzt worden. Bei dem Vorfall sei gegen 17.00 Uhr (Ortszeit) eine Handgranate in einer Schule detoniert, berichtete der Sender Tolonews unter Berufung auf einen Polizeisprecher. Einem Bericht der Zeitung "Hascht-e-Sobh" zufolge soll es sich bei den meisten Verletzten um Schülerinnen handeln, die zum Zeitpunkt der Explosion gerade die Schule verlassen hätten.
Menschenrechte Taliban feiern Machtübernahme in Afghanistan vor fünf JahrenMit Paraden und Blumen haben die radikalislamischen Taliban den fünften Jahrestag ihrer erneuten Machtübernahme in Afghanistan gefeiert. Hunderte männliche Anhänger versammelten sich am Samstag auf einem Platz nahe der ehemaligen US-Botschaft in Kabul und schwenkten die weißen Flaggen der Taliban-Regierung. Kritiker beklagen indes den zunehmenden Verlust von Freiheiten und Rechten unter der Taliban-Herrschaft. Eine UNO-Vertreterin sprach von "erstickenden Beschränkungen".