Polizei Zahlreiche Tote bei Anschlag mit Autobombe in PakistanBei einer koordinierten Attacke auf eine Polizeizentrale in Pakistan hat es zahlreiche Tote gegeben. Mindestens 20 Menschen, vor allem Polizisten, sind bei dem Anschlag in der Stadt Kohat im Nordwesten des Landes nach Behördenangaben ums Leben gekommen. Außerdem sind mindestens sieben Angreifer tot, wie es Freitagabend aus Polizeikreisen hieß. Während des Freitagsgebets habe ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug zunächst ein Tor gerammt und sei dann explodiert.
Kriminalität "profil" liegen Protokolle vor: Taliban-Vertreter in WienVor rund einem Jahr reisten Vertreter der afghanischen Taliban-Verwaltung nach Wien, um die österreichischen Asylbehörden bei Abschiebungen nach Afghanistan zu unterstützen. Sie sollten die Identität und Staatsangehörigkeit von ausreisepflichtigen und straffälligen Afghanen feststellen, damit die notwendigen Heimreisezertifikate ausgestellt und Abschiebungen ermöglicht werden konnten. Protokolle des Besuchs liegen nun dem "profil" vor, so das Nachrichtenmagazin am Freitag.
Schule Dutzende Verletzte nach Explosion in Kabuler SchuleBei einer Explosion in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind Medienberichten zufolge Dutzende Menschen verletzt worden. Bei dem Vorfall sei gegen 17.00 Uhr (Ortszeit) eine Handgranate in einer Schule detoniert, berichtete der Sender Tolonews unter Berufung auf einen Polizeisprecher. Einem Bericht der Zeitung "Hascht-e-Sobh" zufolge soll es sich bei den meisten Verletzten um Schülerinnen handeln, die zum Zeitpunkt der Explosion gerade die Schule verlassen hätten.
Menschenrechte Taliban feiern Machtübernahme in Afghanistan vor fünf JahrenMit Paraden und Blumen haben die radikalislamischen Taliban den fünften Jahrestag ihrer erneuten Machtübernahme in Afghanistan gefeiert. Hunderte männliche Anhänger versammelten sich am Samstag auf einem Platz nahe der ehemaligen US-Botschaft in Kabul und schwenkten die weißen Flaggen der Taliban-Regierung. Kritiker beklagen indes den zunehmenden Verlust von Freiheiten und Rechten unter der Taliban-Herrschaft. Eine UNO-Vertreterin sprach von "erstickenden Beschränkungen".
Extremismus Hungerkrise in Afghanistan spitzt sich laut UNO zuDie Hungerkrise in Afghanistan nimmt nach Angaben des Welternährungsprogramms (WFP) der UNO immer verheerendere Ausmaße an. Die Kürzung der Entwicklungshilfe vieler Geberländer bedeute, dass das WFP nur noch eins von neun unterernährten Kindern in dem Land unterstützen kann, berichtet der WFP-Landesvertreter für Afghanistan, John Aylieff. Die Unterernährung habe ein bisher nicht da gewesenes Ausmaß erreicht, warnt er.
Migration 14 Migranten in afghanischer Wüste verdurstet14 afghanische Männer sind bei dem Versuch, von Afghanistan in den Iran zu gelangen, verdurstet. Die Leichen der jungen Männer seien in der Wüste in der Provinz Nimruz gefunden worden, bestätigte ein Provinzsprecher am Samstag. Bereits in der vorherigen Woche waren fünf Personen aus der Gruppe tot gefunden worden. Alle 19 Opfer stammten aus der Provinz Badghis im Nordwesten des Landes und seien auf der Suche nach Arbeit gewesen, hieß im afghanischen TV-Sender Tolonews.
Taliban Pakistan und Afghanistan setzen gegenseitige Angriffe ausPakistan und Afghanistan haben eine sechstägige Waffenruhe während des Ramadan vereinbart.