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Meine FamiliengeschichteNina Proll: "Meine Oma war ein Vorbild, eine Überlebenskünstlerin"

Sie ist ein Fixstern unter den heimischen Schauspielerinnen: Nina Proll über Wendepunkte in ihrem Leben und jene Menschen, die darin wichtige Rollen einnehmen.

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Nina Proll hat inzwischen fünf Staffeln "Vorstadtweiber" gedreht
Nina Proll hat inzwischen fünf Staffeln "Vorstadtweiber" gedreht © (c) imago/SKATA (imago stock&people)
 

Viele kennen mich als die, die aus dem nördlichsten Zipfel des Waldviertels kommt. Das mag stimmen – aber nicht ganz. Denn geboren wurde ich in Wien, wo beide Eltern beruflich sehr eingespannt waren. Meine Mutter arbeitete im Betrieb ihres Vaters, in der Firma Kügele, „Raumausstattung mit Profil“, die heute von meinem älteren Bruder geleitet wird. Mein Vater hatte sich gerade selbstständig gemacht. Die Eltern hatten versucht, meine Oma aus dem Waldviertel nach Wien zu lotsen. Aber sie hat die Stadt nicht so gut vertragen, also übersiedelten wir, mein Bruder und ich, sehr früh zu ihr nach Haugschlag. Und dort wurde die Oma zu meiner wichtigsten Bezugsperson, speziell während der späteren Scheidung meiner Eltern. Jedes zweite Wochenende holte uns unsere Mutter nach Wien, von Freitag bis Sonntag. Mein Vater kam ebenfalls am Wochenende nach Haugschlag, suchte dort auch nach Jobs, was aber nur für zwei, drei Jahre funktionierte.

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