Was Rang und Namen hatte, fand sich Anfang des 20. Jahrhunderts auf der Mittelmeerinsel ein. Europäische Aristokraten wie Kaiser Wilhelm II, Thronfolger Franz Ferdinand und andere Mitglieder des österreichischen Herrscherhauses genossen das südländische Flair an der Adria. Auch die gehobene Schicht des Bürgertums machte sich Richtung Süden auf: Sommer wie Winter kamen Unternehmer, hohe Beamte, Wissenschafter, Schriftsteller, Künstler und viele andere zur Erholung nach Brioni (kroatisch Brijuni). Auch Kärntner und Steirer fanden sich auf der Kurliste. Eine eigene Inselzeitung informierte wöchentlich über das Geschehen und gab preis, welche illustren Gäste sich auf Brioni einfanden.
Brioni
Von der Malaria-Insel zum Ferienparadies der Artistokraten
Reportage.
Der Österreicher Paul Kupelwieser verwandelte die Insel vor der Küste Istriens Ende des 19. Jahrhunderts in einen mondänen Kurort.
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