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Mehr als 50 % der NeuwagenE-Autos und Hybride: Norwegen liegt weltweit an der Spitze

Norwegen ist weltweit das erste Land, in dem E-Autos und Hybride mehr als 50 Prozent der Neuzulassungen ausmachen.

© (c) AFP (JONATHAN NACKSTRAND)
 

Norwegen ist das weltweit erste Land, in dem der Anteil von E-Autos und Hybriden bei den Neuzulassungen mehr als 50 Prozent ausmacht. Der sogenannte "Informationsrat für Straßenverkehr" in Oslo veröffentlichte am Dienstag die Zulassungszahlen für das vergangene Jahr: Demnach hatten 54,3 Prozent aller neu angemeldeten Pkw einen elektrischen oder einen Hybrid-Antrieb. 2019 lag dieser Anteil bei 42,4 Prozent.

Die vier meistverkauften Modelle waren der Audi e-tron, das Model 3 von Tesla, der Volkswagen ID.3 und der Nissan Leaf - allesamt mit ausschließlich elektrischem Antrieb. Auf Platz fünf folgt der Golf von Volkswagen in der Hybrid-Version.

Ziel: Ab 2025 sollen nur noch E-Autos verkauft werden

Norwegen gilt als Pionierland der Elektromobilität. Für den Boom ist vor allem die Politik verantwortlich: E-Autos sind in Norwegen fast komplett von der Steuer befreit, so dass sie bei den Kosten mit Diesel und Benzinern mithalten können.

Der für die E-Autos nötige Strom wird in dem Land fast ausschließlich mit Wasserkraft erzeugt. Ziel ist, dass ab 2025 nur noch E-Autos verkauft werden.

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Sam125
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golf1234 danke für ihren Kommentar!Wenn das stimmt was sie geschrieben haben,ja

dann müsste jetzt ja so manchen ein Licht aufgehen,warum bei uns in Europa alles so schleppend vorangetreiben und verordnet wird!Damit wäre wohl alles gesagt! Jetzt wissen wir auch,warum sich Großbritannien von der EU verabschiedet hat,obwohl gerade die Briten diejenigen waren,die die meisten und größten Sonder- und Ausnahmeregelungen in der EU hatten!? Und vorallem,warum die Briten auch schon längst Impfen,weil sie sich von niemanden mehr Genehmigungen einholen müssen und nach ihren EIGENEN Vorgaben agieren können!!!

gof1234
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Ein sehr guter Freund von mir

wohnt in der Nähe von Oslo. Er war im Sommer bei mir und erklärte mir Norwegen. Auch in bezug auf Mobilität. Er sagte, dass Norwegen 2 wesentliche Vorteile gegenüber anderen europäischen Ländern hat. 1. Sie haben seeehr viel Erdöl, welches durch Verkauf das Land so reich macht und 2. Norwegen ist nicht in der EU. Die können ganz anders wirtschaften, da sie an keine EU-Vorgaben gebunden und dadurch nicht so eingeschränkt sind. Er und seine Familie haben einen Diesel Pick-up und an E-Hupfer. Die Förderungen für E-Autos sind enorm. Generell wird in erneuerbare Energien viel mehr investiert (Wasserkraft, Sonnenenergie und Windkraft) als hierzulande. Und auch sehr hoch gefördert. Strom kostet fast nix im Vergleich zu Österreich. Dennoch pegelt sich mittlerweile die E-Mobilität ein.

scionescio
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Viel scheinheiliger als die Norweger kann man Klimaschutz nicht betreiben: auf der einen Seite wird die eigene Bevölkerung erpresst und zum Kauf eines BEV genötigt, auf der anderen Seite wurde vor einem Jahr eines der größten Ölfelder für die nächsten 50(!) Jahre in Betrieb genommen- allein der CO2 Austoß dieses einen Ölfeldes mach jährlich gut 40% der gesamten CO2 Emissionen Norwegens aus (und sie haben noch zwei größere in Betrieb und natürlich noch etliche Kleinere!)!

Wird aus jemand, der mit Kinderarbeit sein Geld verdient plötzlich ein Kinderfreund, wenn er für einen Kindergarten spendet? Wiegt der eine Kindergarten auf, was er sonst an Leid verursacht, nur um sich persönlich zu bereichern? Ist so jemand, der auf diese Art reich geworden ist und sich dann als Gönner aufspielt, wirklich ein Vorbild?
In Norwegen zahlt man auf BEVs keine Steuern, keine Maut, keine Parkgebühren, keine Fähren, darf Busspuren benutzen etc. - die Förderungen sind so gewaltig, dass der sauteure Audi etron zum meistverkauften Auto geworden ist (Tesla ist insgesamt als Hersteller auf den sechsten Platz abgerutscht, weil sich mittlerweile herausgestellt hat, dass diese Autos in der Realität nicht einmal ansatzweise halten, was Musk in den Prospekten verspricht!)
Trotzdem muss man auch die Kirche im Dorf lassen: insgesamt ist der BEV Anteil in Norwegen bei 10%, und 75% aller Autos werden gebraucht gekauft - dort spielen BEV kaum eine Rolle und sind quasi unverkäuflich, weil die BEV nur mit Förderungen interessant sind und außerdem in so kurzer Zeit technologisch überholt sind (siehe Tesla Model S und X), dass sich das niemand antut - wie @Carlo62 schon richtig angemerkt hat, handelt es sich überwiegend um Zweitautos in den größeren Städten (die sind mittlerweile aber so verstopft, dass auch das und das Parken zum Problem wird, weil dadurch öffentliche Verkehrsmittel nicht genutzt werden).

scionescio
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Anhand der ziemlich unverändert gebliebenen verkauften Spritmenge kann man ableiten...

... dass der CO2 Austoß der PKW in Norwegen nicht nur gleich geblieben ist, sondern dass durch die bei der Akkuproduktion anfallende Menge an CO2 für die zusätzlichen (hauptsächlich als Zweit- und Drittwagen angeschafften) BEVs sogar noch gestiegen ist.
Abgesehen davon, dass die wenigsten Länder das Glück haben, so reich wie Norwegen zu sein (allein der staatliche Fonds ist einer der größten der Welt und über 800 Milliarden schwer - und war zufällig einmal sogar in Tesla investiert ... ein Schelm, wer da einen Zusammenhang mit den Förderungen sieht - wenn dieser mächtige Fond die Wasserstofftechnologie auf ähnliche Weise gepusht hätte, wären wir mittlerweile einer echten Lösung schon ein Stück näher!), kann das keine globale und nachhaltige Lösung für diesen Planeten sein!

franki20
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@scionescio

Warum sollte sich jemand ein Auto anschaffen mit dem er nicht fährt? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn. Der Treibstoffverbrauch ist in Norwegen von 2010-2019 um über 5% zurückgegangen trotz 20% mehr Autos. Österreich hat im Vergleich ca. 10% Mehrverbrauch seit 2010.

Miraculix11
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@ frank Wieso informierst Du falsch

Der Benzinverbrauch ist gesunken - Benzin!!!
Der Treibstoffverbrauch ist sogar stark gestiegen
theglobaleconomy.com/Norway/jet_fuel_consumption

franki20
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schadstoffarm
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miracel

"jet fuel" ist Kerosin du Schlaumeier.

schadstoffarm
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Scio I hob a gschäftsidee für ihna!

Mach pseudostudien für transformationsaverse Industrien welche vorhandene Technologien madig machen. Im Prinzip kannst kurzens ökoprogramm verwenden bevor er von grün gekapert wurde, wir investieren ein bisserl was in Wasserstoff und lassen alles beim alten. Die Entscheidungsträger retten sich bis zum vertragsende, investorendividenden werden nicht durch transformations kosten geschmälert und alle sind zufrieden.

scionescio
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@ArmerSchadstoff: Ich habe diese Geschäftsidee schon vor langem gehabt und auch so erfolgreich umgesetzt ...

... dass nicht nur ich sondern auch meine Mitarbeiter vom Verkauf ihres fachspezifischen Wissens schon sehr lange sehr gut davon leben können - wird wohl damit zusammenhängen, dass die Studien, Konzepte und Prognosen ihr Geld wert sind, weil sonst die Kunden längst beim Mitbewerb wären;-)

schadstoffarm
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Ich weiß

Du kannst es nicht oft genug erwähnen und ich find es noch immer witzig. Einmal noch :)

scionescio
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@ArmerSchadstoff: Neid ist die sichtbarste Form von Anerkennung...

... aber du bist ja immerhin der selbsternannte König der ahnungslosen Fanboys ...jedem das seine;-)

melahide
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Was ich

nicht verstehen kann und auch nie verstehen werde: Warum eine technische „Erneuerung“ wie E-Mobilität so spalten kann. Menschen verbreiten Hass gegen E-Autos und bringen, wie in anderen Bereichen auch, Verschwörungstheorien und was weiß ich.

Beim Mobiltelefon oder Internet haben sich auch viele „gewehrt“. Von Strahlen oder Sinnlosigkeit und Abneigung ... und heute haben fast alle ein Smartphone (das die gleiche Technik verwendet wie E-Auto Akkus)

Wie würden benzinbetriebene Smartphones sich wohl verkaufen? Hm? Zündschlüssel rein ... und während des Telefonats wird man eingeraucht. Und alle paar Tage fahrt man zur Tankstelle, Smartphone auftanken ...

Würd ja auch keiner auf so eine Idee kommen, oder?

schadstoffarm
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schon verständlich

der gelernte Österreicher ahnt dass es bei Veränderung schlechter oder besser wird, die Nullrisikovariante ist vermeintlich der Status Quo. Ich gehe auch von einer mittelfristigen "Verschlechterungen" aus bis der techn. Fortschritt das teilw. kompensieren kann ( autonome Fahrzeuge ), eine nahtlose Transformation des Jetztzustands nur in elektrisch kann ich mir nicht vorstellen, die Frage ist auch ob das wünschenswert ist.

steinmhe
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Wasserkraft

Norwegen versorgt sich zu fast 100% mit Strom aus Wasserkraft. Die Gewinne aus der Ölförderung des Staates werden zur Förderung der E-Mobilität verwendet. Autos mit Verbrennungsmotor wurden extrem verteuert. Die Norweger selbst sind mit den Elektroautos zwar nicht zufrieden, aber aus Kostengründen kaufen viele ein Elektroauto.

schadstoffarm
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Du norweger

Die verbrenner wurden nicht verteuert, die El. Fahrzeuge aber verbilligt. Aber wem erzähl ich das.

Miraculix11
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Du erzählst es uns

Und Du erzählst Märchen.
In Norwegen bezahlt man für einen E-Golf rund 250.000 norwegische Kronen (27.000 Euro) und für einen Benzin-Golf rund 300.000 Kronen (32.000 Euro).

schadstoffarm
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Ich sehe da keinen

Widerspruch. Die "nova" hat es vor der eförderung ja gegeben, auf verbrennerseite ist alles gleich geblieben.

schadstoffarm
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Scio

Rette die norweger! Die Wikinger haben keine Ahnung von den Segnungen des direktzünders der wo viel billiger ist und Reichweite hat die echte Männer auszeichnet. Und erzähl ihnen das es am nordkap keine Ladestationen gibt oder es so lange dauert dass ganze Familien erfrieren und erst im Spätsommer wieder ausapern wie ötzi. Manche Familie kann sich nur durch in Brand setzen des Akkus retten der bekanntlich ewig brennt.

Carlo62
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@schadstoff

Wie soeben vom aus der ZIB erfahren, kaufen sich die Norweger vermehrt BEV als Zweitwagen aufgrund enormer Förderungen und weiterer Vorteile (Gratisparken, Benutzen der Busspur etc.)! Die Verbrenner behalten sie dafür, wenn sie mehr als nur Kurzstrecken fahren. Du kannst also die Rettungsaktion wieder absagen!

schadstoffarm
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Die interpretation macht keinen sinn

Du meinst Die kaufen sich ein vergünstigtes eauto zum parken und behalten den verbrenner zum fahren. Kulturgut dieselruß gerettet und dank 70% Verlustleistung wohlig warm. Danke Diesel!

Carlo62
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Lesen und verstehen!

Verbrenner für weite Strecken und wenn man es warm haben möchte, BEV für in die Stadt ums Eck. So wie bei uns auch, BEV als Zweitwagen. Dort halt mit irrer Förderung.

schadstoffarm
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Na iss klar

Will ich mir den parkschein sparen oder busspur fahren kauf ich mir ein extraauto, mach ich auch so.

Carlo62
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@schadstoff

Ein BEV hat im Kurzstreckenbetrieb und im Stadtverkehr unbestritten Vorteile. Wenn man aber auch regelmäßig Strecken zurücklegen muss, ist der Diesel die bessere Alternative. Ist einfach so!

schadstoffarm
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Die Wissenschaft sagt nein

Das ist eine sehrcnarzstische Sicht der ich mich nicht anschließen kann.

Carlo62
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@schadstoff

Ich war 1990 zusammen mit mehreren hundert anderen Autofahrern auf der Südautobahn bei heftigem Schneetreiben 7 Stunden im Stau eingeschlossen. Ich konnte bei mir im Auto eine Familie mit drei Kindern unterbringen und habe die Kinder dank vollen Dieseltanks 7 Stunden wärmen können. Ich werde solange Diesel fahren, dolange noch ein Tropfen da ist! Schönes Leben noch!

 
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