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Nach GesetzesänderungPolizei könnte Partys in Wohnungen kontrollieren

Derzeit kann die Polizei nicht überprüfen, ob die Sechs-Personen-Obergrenze bei Feiern in den eigenen vier Wänden eingehalten wird. Durch eine simple Gesetzesänderung könnte das ermöglicht werden, so Verfassungsrechtler Bernd-Christian Funk.

 

Die Ankündigung der Regierung, private Feiern in Innenräumen dürfen ab Freitag höchstens sechs Erwachsene (bisher sind es zehn) umfassen, hat einen Schönheitsfehler: Die Regelung gilt nicht in den eigenen vier Wänden, wo angeblich die meisten Cluster entstehen. Laut einer jüngsten Auswertung der Ages nehmen 60 Prozent der Cluster in Haushalten ihren Ausgang. Bundeskanzler Sebastian Kurz hatte bei der Pressekonferenz sinngemäß gemeint, Kontrollen in den eigenen vier Wänden seien nicht möglich, weil Wohnungen für die Polizei tabu seien.

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