Demonstration Venezolanische Präsidentin stellt Wahlen in AussichtVenezuelas geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez hat Wahlen und einen politischen Wandel in ihrem Land angekündigt. "In Venezuela werden Wahlen stattfinden, und in diesem Sinne haben wir einen politischen Dialog mit Teilen der Opposition aufgenommen, der zu einem Prozess führen soll, bei dem für alle gleiche Bedingungen herrschen", sagte Rodríguez bei der UN-Generaldebatte in New York.
Justiz Maduro-Vertrauter schließt Deal mit US-JustizDer venezolanische Ex-Minister und frühere Vertraute des gestürzten Präsidenten Nicolás Maduro, Alex Saab, hat sich am Dienstag im Rahmen einer Vereinbarung mit der US-Justiz der Geldwäsche schuldig bekannt. Saab habe ein Geständnis "zum einzigen Anklagepunkt" gemacht und erhalte dafür eine mildere Strafe, hieß es in den Gerichtsunterlagen. Die Vereinbarung sieht demnach eine Strafzahlung in Höhe von 195 Millionen Dollar (umgerechnet 170 Millionen Euro) vor.
Völkerrecht Venezuelas Ex-Präsident Maduro meldet sich aus US-HaftAcht Monate nach seiner Gefangennahme durch das US-Militär hat sich der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro aus dem Gefängnis zu Wort gemeldet. Er sei "standhaft", schrieb er in einer am Sonntag im Onlinedienst Telegram veröffentlichten Botschaft an seine Landsleute in Venezuela. Dazu veröffentlichte er Fotos, die ihn offenbar in seinem Gefängnis im New Yorker Stadtteil Brooklyn zeigen.
Erdbeben Zwei Monate nach Beben in Venezuela 6.500 Tote geborgenZwei Monate nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf über 6.500 gestiegen. Es seien inzwischen 6.509 Todesopfer gemeldet worden, teilte die venezolanische Übergangsregierung am Montag mit. Zwei Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 hatten Venezuela am 24. Juni im Abstand von nur 39 Sekunden erschüttert. 190 Gebäude im Bundesstaat La Guaira wurden zerstört, Tausende Menschen wurden obdachlos.
Erdbeben Regierung und Opposition in Venezuela begannen DialogRegierung und Opposition in Venezuela haben offiziell mit einem von den USA vermittelten Dialog begonnen - allerdings ohne Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado. Am Ende der ersten Sitzung am Donnerstag (Ortszeit) teilten beide Seiten in Onlinediensten mit, sie würden eine "politische, friedliche, demokratische und verfassungsgemäße Lösung" anstreben. Die Delegation der Opposition wird von der lange im Exil lebenden Ex-Abgeordneten Dinorah Figuera angeführt.
Demonstration Machado bleibt Gesprächen mit Venezuelas Regierung fernVenezuelas Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado will sich nicht an den geplanten Gesprächen zwischen einer Gruppe von Oppositionellen und der Übergangsregierung von Delcy Rodríguez beteiligen. Machado und der frühere Präsidentschaftskandidat Edmundo González Urrutia seien weder an der Ausarbeitung noch an der Umsetzung des Vorhabens beteiligt, erklärten beide am Sonntag.
Ennstal Steirer überlebt Venezuela-Beben: „Ich dachte nicht, dass ich es schaffe“Matthias Lemmerer hat das Erdbeben in Venezuela hautnah miterlebt. Dass er es überlebt hat, gleicht für ihn einem Wunder.von Tobias Kurakin
Erdbeben Venezolaner graben mit bloßen Händen nach Überlebenden des ErdbebensFreiwillige organisieren Hilfe in der besonders betroffenen Provinz La Guaira. Der Einsatz der staatlichen Rettungskräfte lief nur schleppend an – und offenbart den desolaten Zustand der Infrastruktur.von Andreas Fink