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Maduro-Vertrauter schließt Deal mit US-Justiz

Der venezolanische Ex-Minister und frühere Vertraute des gestürzten Präsidenten Nicolás Maduro, Alex Saab, hat sich am Dienstag im Rahmen einer Vereinbarung mit der US-Justiz der Geldwäsche schuldig bekannt. Saab habe ein Geständnis "zum einzigen Anklagepunkt" gemacht und erhalte dafür eine mildere Strafe, hieß es in den Gerichtsunterlagen. Die Vereinbarung sieht demnach eine Strafzahlung in Höhe von 195 Millionen Dollar (umgerechnet 170 Millionen Euro) vor.

Colombian businessman Alex Saab leaves after a meeting with Venezuela's President Nicolas Maduro (out of frame) at the Miraflores Presidential Palace in Caracas on December 20, 2023. Saab, alleged to be a "front man" for Venezuelan President Nicolas Maduro, arrived in the Caribbean country after being released from the United States, where he was on trial for money laundering. (Photo by Federico Parra / AFP)
© APA/AFP
Colombian businessman Alex Saab leaves after a meeting with Venezuela's President Nicolas Maduro (out of frame) at the Miraflores Presidential Palace in Caracas on December 20, 2023. Saab, alleged to be a "front man" for Venezuelan President Nicolas Maduro, arrived in the Caribbean country after being released from the United States, where he was on trial for money laundering. (Photo by Federico Parra / AFP)

Saab war im Mai an die US-Behörden ausgeliefert worden. Später bekannte er sich zunächst nicht schuldig, änderte seine Aussage nun aber. Die US-Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Maduro und seinen Verbündeten geholfen zu haben, hohe Beträge aus Lebensmittelhilfen für die notleidende Bevölkerung in Venezuela ins Ausland zu schaffen. Wegen des Geldwäschevorwurfs drohen ihm bis zu 20 Jahren Haft.

Auf Befehl von US-Präsident Donald Trump hatten US-Soldaten den linksnationalistischen Präsidenten Maduro und seine Ehefrau am 3. Jänner in der venezolanischen Hauptstadt Caracas festgenommen und nach New York gebracht. Dort soll dem Ehepaar wegen Vorwürfen des Drogenhandels der Prozess gemacht werden.