Politik Neuer Angriff von mehr als 100 Siedlern im WestjordanlandIm Westjordanland ist es erneut zu massiver Gewalt radikaler israelischer Siedler gekommen. Mehr als 100 Extremisten waren nach Medienberichten an Ausschreitungen im Bereich der Ortschaft Jalud südlich von Nablus beteiligt. Die israelischen Streitkräfte teilten mit, Soldaten und Polizisten seien an einem Einsatz gegen die Randalierer beteiligt gewesen. Diese versuchten demnach, die Rückkehr einer palästinensischen Familie in ihr Haus zu verhindern.
Politik Netanyahu: Völkermord-Vorwurf "größte Lüge des Jahrhunderts"Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat Vorwürfe, sein Land begehe im Gazastreifen einen Völkermord, als "größte Lüge des Jahrhunderts" bezeichnet. Israel habe keinen Völkermord begangen, sagte er bei seiner Rede vor den Vereinten Nationen in New York. "Israel hat einen Völkermord verhindert", betonte Netanyahu. Hätte Israel die islamistische Terrororganisation Hamas nicht gestoppt, hätte diese jeden einzelnen von ihnen getötet, sagte er.
Politik Protest und Widerstand: Netanyahu in New York erwartetDer israelische Premier will sich nur wenige Stunden in den USA aufhalten. Am Rande der UNO-Woche werden großangelegte Demonstrationen gegen den israelischen Politiker erwartet.
Politik Van der Bellen-Kritik: Solidarität mit Israel darf nicht Schweigen zum Völkerrecht heißenÖsterreichs historische Verantwortung gegenüber Israel ist nicht verhandelbar. Aber sie entbindet auch Israel nicht von der Bindung an das Völkerrecht. Genau das auszusprechen, darf kein Tabu sein.KommentarMaria Schaunitzer
Politik Treffen von Trump und Rodríguez in New YorkUS-Präsident Donald Trump und die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez haben sich am Rande der UNO-Vollversammlung in New York erstmals persönlich zu Gesprächen getroffen. Rodríguez sprach im Onlinedienst X von einem "historischen" Treffen und veröffentlichte ein Foto, auf dem sie und Trump lächelnd zu sehen sind. In den Gesprächen sei es um eine "Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen unseren Ländern" gegangen, erklärte die Interimspräsidentin.
Politik Neue Gewalt im Westjordanland: Tote und VerletzteKurz vor Beginn des höchsten jüdischen Feiertags Yom Kippur eskaliert die Gewalt im Westjordanland. Die israelischen Streitkräfte teilten am Sonntag mit, Soldaten hätten einen Palästinenser getötet, der versucht habe, sie mit einem Auto zu rammen. Zudem kam laut Polizei ein Israeli durch Schüsse ums Leben.
Politik Russische Botschaft entschuldigte sich für StörgeräuschEin Vertreter der russischen Botschaft hat nicht nur die Verantwortung für Störgeräusche aus zwei defekten Dachventilatoren in Wien-Landstraße übernommen, sondern sich auch für "Unannehmlichkeiten" entschuldigt. Darüber informierte ein Sprecher des österreichischen Außenministeriums am Donnerstagabend die APA. Obwohl der Lärm vergangene Woche sogar zur Gesundheitsgefährdung erklärt wurde, hatte das russische Botschaftsteam der APA erklärt, ihn gar nicht zu wahrzunehmen.
Politik Eilantrag gegen israelisches Siedlungsprojekt gescheitertDie israelische Justiz hat am Dienstag einen Eilantrag gegen das umstrittene Siedlungsprojekt E1 im Westjordanland zurückgewiesen. Mit dem Eilantrag wollten mehrere Menschenrechtsorganisationen bewirken, dass eine Ausschreibung für den Bau von mehr als 1.200 Wohneinheiten für das sogenannte E1-Projekt östlich von Jerusalem ausgesetzt wird. Kritiker warnen, es drohe die Aussichten auf einen lebensfähigen palästinensischen Staat zusätzlich schmälern.