Energiekrise Vučić hofft auf Verlängerung des Gas-Abkommens mit RusslandNach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hat der serbische Staatschef Aleksandar Vučić eine Hoffnung auf eine Verlängerung des Erdgas-Abkommens zwischen beiden Ländern geäußert. Er denke, dass das Abkommen "nach dem heutigen Gespräch verlängert wird und dass wir eine stabile Gasversorgung sichern werden", erklärte Vučić am Samstag im Onlinedienst Instagram. Das Abkommen läuft eigentlich planmäßig am 30. September aus.
Parlament Kosovo-Parlament billigt neue Regierung unter Premier KurtiDrei Monate nach den vorgezogenen Wahlen im Kosovo hat das Parlament in Prishtina am Sonntag eine neue Regierung gebilligt, der abermals der bisher amtierende Ministerpräsident Albin Kurti vorsteht. Laut Parlamentspräsidentin Albulena Haxhiu stimmten 62 Abgeordnete in dem 120-Sitze-Parlament für das Kabinett, dem vor allem Mitglieder von Kurtis linksnationalistischer Vetevendosje (VV) angehören. Die beiden wichtigsten Oppositionsparteien boykottierten die Sitzung.
Demokratie Kritik an Treffen zwischen OeNB-Präsident Hahn und VučićDie Grünen fordern Aufklärung über den Besuch des Präsidenten der Österreichischen Nationalbank (OeNB), Johannes Hahn, beim serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić. Vučić hatte am vergangenen Sonntag ein Foto auf Facebook veröffentlicht, das ihn "mit Freunden aus Österreich und Deutschland" zeige. Auf dem Bild ist neben dem Ex-EU-Kommissar Hahn auch der ehemalige Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zu sehen.
Demonstration Vučić löst serbisches Parlament auf - Neuwahl am 25. OktoberSerbiens Präsident Aleksandar Vučić hat das Parlament aufgelöst und eine vorgezogene Neuwahl angesetzt. Die Wahl findet am 25. Oktober statt, wie Vučić am Mittwoch mitteilte. Er war am Samstag von seiner Serbischen Fortschrittspartei (SNS) als Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten nominiert worden. Vučić steht seit einiger Zeit durch Proteste unter Druck. Regulär wäre die nächste Parlamentswahl erst im Dezember 2027 angestanden.
Nationalismus Bei Mladić-Verherrlichern dünstet Nationalismus aus allen PorenDie Versöhnung auf dem Balkan blieb fragmentarisch – und ein Serbien, das einem verurteilten Kriegsverbrecher offiziell Rosen streut, ist der EU nicht würdig.KommentarThomas Golser
Außenpolitik Tausende erweisen Ratko Mladić die letzte EhreIn der serbischen Hauptstadt haben am Montag die umstrittenen Feierlichkeiten zur Beisetzung des verstorbenen Kriegsverbrechers Ratko Mladić begonnen. Tausende versammelten sich vor der Belgrader St.-Lukas-Kirche, um Mladić die letzte Ehre zu erweisen. Mladić war am 27. August im Alter von 83 Jahren im Gefängnis des früheren Tribunals für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien (ICTY) in Den Haag verstorben. Die EU kritisierte die "Verherrlichung" von Kriegsverbrechern.
Außenpolitik Serbien richtet das Mladić-Begräbnis als Staatsspektakel ausZum Entsetzen der EU gewährt Präsident Aleksandar Vučić dem „Schlächter von Srebrenica“ am heutigen Montag in Belgrad eine Beisetzung mit allen Ehren.Analysevon Thomas Roser