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Corona Österreich und WeltGrenzkontrollen in Österreich bis 27. April verlängert, Wuhan wird wieder geöffnet

12.293 positiv Getestete und 3.463 Genesene in Österreich +++ Regierung präsentierte Stufenplan +++ Kurz vermutet Durchseuchung bei einem Prozent +++ Tirols Vollquarantäne endet am Dienstag +++ Wuhan wird wieder geöffnet+++Premier Johnson auf die Intensivstation verlegt+++Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Blog!

 

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  • 12.293 Personen sind in Österreich bisher positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden (Stand: Montag, 21 Uhr). Bis dato wurden über 111.000 Testungen durchgeführt.
  • Die Anzahl der Infizierten in den Bundesländern: Burgenland (232), Kärnten (329), Niederösterreich (2.004), Oberösterreich (1.971), Salzburg (1.085), Steiermark (1.349), Tirol (2.780), Vorarlberg (756), Wien (1.755) - Stand: Montag, 17 Uhr.
  • 1.074 Personen befinden sich in Österreich aufgrund einer Infektion in einem Krankenhaus, davon 250 auf einer Intensivstation. 3.463 Personen sind nach einer Infektion wieder genesen, 220 Personen sind gestorben (Stand: Montag, 9.30 Uhr).
  • Österreichs Regierung stellte Stufenplan vor: Kleine Geschäfte sollen ab 14. April öffnen, Ausgangsbeschränkungen bis Ende April, Schulen sind bis Mitte Mai zu, keine Veranstaltungen bis Juli.
  • Die Tiroler Vollquarantäne endet mit Dienstag.
  • Zwischenergebnisse der repräsentativen Tests: Kanzler Sebastian Kurz vermutet "Durchseuchung" bei einem Prozent.
  • Britischer Premier Johnson auf die Intensivstation verlegt.
  • Italien: Alle Schüler in steigen in höhere Klasse auf, tägliche Opferzahl wächst wieder.
  • China: Wuhan wird wieder geöffnet.
  • Mehr als 10.000 Tote in den USA.
  • Infografiken - Alle Zahlen auf einen Blick: Das Coronavirus in Österreich und der ganzen Welt.
  • Psychotherapie Helpline 0720 12 00 12 bietet täglich von 8 bis 22 Uhr kostenfreie Hilfe

Der Sonntag zum Nachlesen

Montag, 6. April:

23.31 Uhr: Außenminister Raab will Johnsons Kurs fortsetzen

Der britische Außenminister Dominic Raab will als Vertreter des erkrankten Regierungschefs Boris Johnson den bisherigen Kurs im Kampf gegen das neuartige Coronavirus fortsetzen. Die Regierung werde sich darauf konzentrieren, die Vorgaben des Premierministers und die vorgesehenen Maßnahmen umzusetzen, "um das Coronavirus zu besiegen", sagte Raab am Montagabend in der BBC. Johnson sei im St Thomas' Krankenhaus in London in "sicheren Händen".

22.56 Uhr: Kurz weist "juristische Spitzfindigkeiten" zurück

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat wenig Verständnis für "juristische Spitzfindigkeiten" - also Kritik von Juristen an der rechtlichen Umsetzung der Corona-Maßnahmen. In Zeiten der Krise sollte man nicht ein "Maximum an Verwirrung stiften", sondern alles tun, was nötig ist, um die Krise zu bewältigen, nämlich die sozialen Kontakte einschränken und somit auch auf große Osterfeiern verzichten.

22.47 Uhr: Kurz in der Zib 2, Teil 2

Bei der Beurteilung der Situation nach der Lockerung der Maßnahmen würden mehrere Parameter herangezogen, erklärte Kurz am Abend in der ZiB2. Darunter sei die Zahl der Verstorbenen und der Hospitalisierten und jene der Testungen. Zu Themen wie Bildung oder Sport werde es noch eigene Pressekonferenzen geben. Bei Sportarten wie Tennis, wo es einen großen Abstand gebe, werde es früher wieder Möglichkeiten der Ausübung geben als bei anderen.

Die Sterblichkeit beim Corona-Virus sei wesentlich höher als bei der Grippe. „Ich kann mich nicht erinnern, dass bei der Grippe jemals so viele Menschen auf der Intensivstation gelandet wären, dass wir nicht mehr sicher sein konnten, ob die Kapazitäten reichen werden.“ Zudem gäbe es bei der Grippe eine Impfung, beim Coronavirus nicht. Dieses sei hochansteckend.

22.43 Uhr: Genesungswünsche aus Frankreich

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Genesungswünsche an den erkrankten Boris Johnson gesendet.

22.33 Uhr: Tirol hat Vollquarantäne und Selbstisolation hinter sich

Mit Dienstag wird in Tirol die seit 19. März geltende Vollquarantäne und Selbstisolation beendet. Somit gelten auch in diesem Bundesland wieder die verlängerten Ausgangsbeschränkungen wie im restlichen Österreich. In St. Anton, dem Paznauntal und in Sölden bleibt die Quarantäne aber weiterhin aufrecht, im Laufe der Woche soll hier aber eine Evaluierung vorgenommen werden.

Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) appellierte an alle Tiroler, auch weiterhin auf Sportarten, bei denen ein Verletzungsrisiko besteht, zu verzichten. Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten stationären Patienten und auch jenen auf den Intensivstationen seien seit Sonntag bzw. Montag "relativ stabil", sagte Günter Weiss, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin. Aufnahmen und Entlassungen würden sich in etwa die Waage halten. Die Bettenkapazitäten der Tiroler Krankenhäuser seien ausreichend.

22.29 Uhr: Polens Parlament stimmt für Präsidentenwahl per Brief

Das polnische Parlament hat dem Vorschlag der nationalkonservativen Regierungspartei PiS zugestimmt, die Präsidentenwahl am 10. Mai als reine Briefwahl abzuhalten. Für einen entsprechenden Gesetzentwurf sprach sich am Montagabend die Mehrheit der Abgeordneten aus.

22.15 Uhr: Kanzler Kurz in der ZiB2

Zu den Zufallstests (2000 Gestestete) in der Bevölkerung sagt Kurz, er könne schon ein Zwischenergebnis bekanntgeben: Die Durchseuchung liege in Österreich bei maximal einem Prozent, die Ergebnisse Infizierter, die von ihrer Erkrankung nichts wissen liege "im Promillebereich".

Eine App, sagt Kurz weiter, werde in jedem Fall freiwillig bleiben.

Die jetzt geltenden Regeln bleiben in Kraft. Und zwar vermutlich "in leicht geänderter Form" auch über Anfang Mai hinaus, betonte der Bundeskanzler.

22.08 Uhr: Schäuble lehnt Euro-Bonds weiter ab

Vor der Konferenz der EU-Finanzminister am Dienstag, die über Auswege aus der durch die Corona-Pandemie ausgelöste Wirtschaftskrise beraten, hat sich der Ex-Finanzminister und heutige deutsche Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) optimistisch geäußert, dass es zu einer Einigung kommen werde. "Ich sehe der Konferenz zuversichtlich entgegen", sagt Schäuble der "Welt".

Der besonders von südeuropäischen Staaten erneut ins Spiel gebrachten Idee, Euro-Bonds zur Krisenbewältigung zu schaffen, erteilte Schäuble eine klare Absage. "Wir sind doch über diese Debatte schon hinaus", sagt er. "Wir müssen jetzt mit den Instrumenten arbeiten, die wir haben und die auch viel rascher wirken, anstatt uns über neue Instrumente zu streiten, für die wir die europäischen Verträge anpassen müssten, was gar nicht schnell zu leisten ist."

22.01 Uhr: US-Börsen weiten Zuwächse im Späthandel aus - Dow Jones plus 7,4% 

21.53 Uhr: Dänisches Roskilde-Festival wegen Coronavirus abgesagt

Das größte Musikfestival Nordeuropas - das legendäre dänische Roskilde-Festival - ist ebenfalls ein Opfer der Coronapandemie. Man folge den Anordnungen der Behörden und müsse die heurige Ausgabe absagen, heißt es in einer Mitteilung. Größere Versammlungen bleiben in dem Land bis einschließlich August verboten.

Jährlich kommen mehr als 100.000 Festivalgäste in die Stadt rund 30 Kilometer westlich von Kopenhagen. Knapp 30.000 Freiwillige sorgen für die Organisation des Festivals, das in diesem Jahr zum 50. Mal hätte stattfinden sollen.

>> Mehr Absagen finden Sie hier!

21.45 Uhr: Gesundheitskontrollen zu Slowenien, Ungarn verlängert

Nicht nur die Grenzkontrollen zu Italien, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein wurden verlängert, sondern auch die wegen der Coronakrise aufgenommenen Gesundheitskontrollen an den (ohnehin kontrollierten) Grenzen Österreichs zu Ungarn und Slowenien. Sie werden (zumindest) weitere 20 Tage durchgeführt, teilte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) in einem Brief an EU-Kommission, EU-Parlament und die EU-Innenminister mit.

21.40 Uhr: Türkei: Parlament debattiert über Entlassung Gefangener

Angesichts der Corona-Krise will das türkische Parlament am Dienstag über einen umstrittenen Gesetzentwurf zur vorzeitigen Entlassung von bis zu 90.000 Gefangenen debattieren. Anwälte und Menschenrechtler kritisieren das Vorhaben scharf, weil zahlreiche wegen Terrorvorwürfen inhaftierte Regierungskritiker und Journalisten von der Regelung ausgenommen wären.

21.32 Uhr: Das offizielle Statement

Der britische Premierminister war am Sonntag wegen seiner hartnäckigen Erkrankung eingeliefert worden. Er musste mit Sauerstoff versorgt werden. Hier das offizielle Statement seines Sprechers:

21.27 Uhr: Israel schränkt Bewegungsfreiheit massiv ein

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schränkt Israel die Bewegungsfreiheit der Bürger für das kommende Pessachfest weiter massiv ein. Von Dienstag bis Freitag dürften Personen ihre Stadtteile und Dörfer nicht verlassen, teilte Regierungschef Benjamin Netanyahu am Montagabend mit.

Am Mittwochabend, dem Beginn des jüdischen Pessachfestes, werde es eine völlige Ausgangssperre geben. Bürger dürften ihr Haus bis Donnerstagmorgen gar nicht verlassen.

21.19 Uhr: Premier Johnson auf die Intensivstation verlegt

Der britische Premierminister Boris Johnson ist einem Bericht des Senders BBC zufolge auf die Intensivstation verlegt worden. Johnson ist mit dem Coronavirus infiziert. Wegen andauernder Corona-Symptome war Johnson am Sonntagabend auf Anraten seines Arztes in eine Klinik gebracht worden.

>> Mehr dazu!

21.08: WHO: Impfstoff-Tests in Afrika zu fordern "rassistisch"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Forderungen französischer Wissenschafter, einen möglichen Corona-Impfstoff in Afrika zu testen, als "rassistisch" verurteilt. "Diese Art von rassistischem Gerede bringt nichts voran. Es widerspricht dem Geist der Solidarität. Afrika kann und wird kein Testgebiet für irgendeinen Impfstoff sein", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag.

Er kritisierte die Vorschläge am Montag als "Überbleibsel einer Kolonialmentalität". Die WHO werde "alle Regeln befolgen, um jeden Impfstoff oder jedes Therapeutikum auf der ganzen Welt zu testen, ob in Europa, Afrika oder wo auch immer", betonte Tedros. "Es ist beschämend und entsetzlich, Wissenschafter im 21. Jahrhundert solche Bemerkungen sagen zu hören. Wir verurteilen sie auf das Schärfste."

>> Französische Ärzte wollen Impfstoff in Afrika testen: Rassismusvorwürfe

21.02 Uhr: Analyse: Lässt Europa Italien im Stich?

Am Dienstag sollen die EU-Finanzminister eine Lösung präsentieren, wie jenen Ländern geholfen werden kann, die extrem unter den Coronafolgen leiden. Endet die Solidarität doch beim Geld? Lassen die reichen Staaten die schwer verschuldeten im Regen stehen?

>> Eine Analyse von Andreas Lieb aus Brüssel

20.52 Uhr: Vier weitere Todesfälle in der Steiermark

In der Steiermark sind vier weitere Menschen mit einer Coronavirus-Infektion ums Leben gekommen. Es handelte sich um zwei 1924 und 1926 geborene Frauen und einen Mann mit Jahrgang 1940 aus Graz sowie um einen 1941 geborenen Mann aus dem Bezirk Graz-Umgebung, teilte die Landessanitätsdirektion am Montagabend mit. Damit gab es bereits 60 Corona-Tote in dem Bundesland.

>> Mehr dazu im steirischen Live-Ticker!

20.51 Uhr: Gangster verteilen in Mexiko Essen an Hilfsbedürftige

Mutmaßliche Mitglieder von Drogenkartellen haben in Mexiko nach Medienberichten Hilfspakete mit Lebensmitteln an Bedürftige verteilt. Die Zeitung "Reforma" berichtete am Montag unter Berufung auf offizielle Quellen, die Vorfälle in den Bundesstaaten Tamaulipas und Michoacán würden untersucht.

"El Blog del Narco", ein Nachrichtenportal über das organisierte Verbrechen, veröffentlichte Fotos aus sozialen Medien von Kisten in Ciudad Victoria, der Hauptstadt des nordöstlichen Tamaulipas. Diese waren unter anderem mit Öl, Zucker und Dosennahrung gefüllt. Darauf sind Aufkleber mit dem Namen des Cártel del Golfo (Golf-Kartell) zu sehen. Im zentralmexikanischen Michoacán hingegen reklamierte die Bande Los Viagras Berichten zufolge die Hilfslieferungen für sich.

20.38 Uhr: Das sagen Experten zur Lockerung der Maßnahmen

Ein Rundruf bei Experten und Statistikern zeigt: Maßnahmen dürfen nur schrittweise und mit größter Vorsicht gelockert werden.

>> Hier geht es zum Artikel!

20.31 Uhr: Auch Dänemark lockert erste Maßnahmen

Auch Dänemark hat eine erste Lockerung seiner in der Corona-Krise ergriffenen Maßnahmen nach Ostern angekündigt. In einem ersten vorsichtigen Schritt sollten Kinderkrippen, Kindergärten sowie die unteren Jahrgangsstufen von Schulen am 15. April wieder geöffnet werden, sagte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Montagabend.

20.27 Uhr: Brücke von Genua soll bis 21. April fertig sein

Der Neubau der im August 2018 eingestürzten Autobahnbrücke in Genua wird wie geplant in diesem Monat fertiggestellt. "Es hat wegen des Coronavirus einige Verzögerungen gegeben, doch bis zum 21. April sollen die Bauarbeiten fertig sein", sagte der Bürgermeister von Genua, Marco Bucci, laut Medienangeben am Montag.

Mehrere Personen, die auf der Baustelle im Einsatz sind, waren unter Quarantäne gestellt worden. Rund 500 Personen arbeiten an der Brücke, die vom Genueser Stararchitekten Renzo Piano entworfen wurde.

20.24 Uhr: Vorwahl in Wisconsin auf 9. Juni verschoben

Wegen der Coronavirus-Krise hat der Gouverneur des US-Bundesstaates Wisconsin die dort für Dienstag geplanten Präsidentschaftsvorwahlen in letzter Minute verschoben. Gouverneur Tony Evers unterzeichnete am Montag ein Dekret, das eine Stimmabgabe in Wahlbüros am Dienstag untersagt. Als vorläufigen neuen Wahltermin legte der Demokrat den 9. Juni fest.

>> Coronavirus legt den Wahlkampf lahm

20.05 Uhr: Airbus unterbricht Produktion in Deutschland wegen Corona

Wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus unterbricht der Flugzeugbauer Airbus seine Produktion in Bremen und Stade. "Mit diesen Maßnahmen reagiert das Unternehmen auf verschiedene Umstände, die im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie stehen", teilte das Unternehmen am Montag mit. Auch am US-Standort Mobile (Alabama) wird die Produktion vorübergehend gestoppt.

19.54 Uhr: Mehr als 10.000 Tote in den USA

Die Zahl der Coronavirus-Toten in den USA hat die Schwelle von 10.000 überschritten. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität stieg die Zahl der Opfer am Montag auf mehr als 10.300. Demnach wurden bisher rund 347.000 Infektionen bestätigt.

>> USA: Mehr Infizierte als in jedem anderen Land

19.49 Uhr: Grenzkontrollen bis 27. April verlängert

Die wegen der Corona-Pandemie wieder eingeführten Kontrollen an den Grenzen zu Italien, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein werden (zumindest) bis 27. April fortgesetzt. Das Innenministerium hat seine Verordnungen geändert. Darin war zunächst der 7. April als Ende der vorübergehenden Grenzkontrollen vorgesehen.

19.45 Uhr: Situation kann Verlust gesunder Lebensjahre bringen

Die Langzeitauswirkung der Corona-Maßnahmen auf nicht unmittelbar Erkrankte sind unbekannt.

>> Das sagt der Grazer Public Health-Experte Martin Sprenger dazu!

19.40 Uhr: Rund 250 Saisonarbeiter reisten aus Lech ab 

Nach der Aufhebung der Quarantäne über die Vorarlberger Arlbergregion sind am Montag bis 17.30 Uhr 248 der rund 1.000 Saisonarbeiter aus dem Nobelskiort Lech "geordnet und völlig ohne Probleme" abgereist. Das erklärten Bürgermeister Ludwig Muxel und Polizeisprecher Rainer Fitz.

Foto © APA/DIETMAR STIPLOVSEK

19.26 Uhr: Tschechien beschloss erste Lockerungen

Tschechien lockert seine restriktiven Maßnahmen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus ein wenig. Das Betreiben von Individualsport wird wieder erlaubt, wie das Minderheitskabinett aus populistischer ANO und Sozialdemokraten am Montag in Prag beschloss.

Zudem dürfen erste Geschäfte öffnen, die im Kampf gegen die Pandemie geschlossen worden waren, darunter Hobby- und Baumärkte, der Eisenwarenhandel sowie Fahrradwerkstätten. Doch zugleich werden die Hygieneregeln für den Einzelhandel verschärft. Der Mindestabstand zwischen Kunden muss zwei Meter betragen, am Eingang müssen Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe bereitgestellt werden.

Die Regierung in Prag hatte Mitte März einen weitgehenden Ein- und Ausreisestopp verhängt. Sie stellte nun in Aussicht, dass tschechische Bürger ab dem 14. April für unerlässliche Reisen das Land verlassen dürfen. Dazu zählen Geschäftsreisen sowie Arzt- und Verwandtenbesuche, wie Industrieminister Karel Havlicek erläuterte. Nach der Rückkehr ist eine 14-tägige Quarantäne Pflicht.

19.21 Uhr: Cuomo sieht New York am Krisen-Höhepunkt

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo sieht für den besonders heftig vom Coronavirus getroffenen Bundesstaat Licht am Ende des Tunnels. Zwar sei die Zahl der in der Pandemie gestorbenen in New York im Vergleich zum Vortag um 599 auf 4.758 gestiegen, dies liege jedoch im Bereich der Vortage, sagte Cuomo am Montag auf seiner täglichen Pressekonferenz.

Zudem sei die Zahl der neu in die Krankenhäuser Eingelieferten deutlich zurückgegangen, genauso wie die Zahl der Intubierten. Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten liege nun bei mehr als 130.000.

19.18 Uhr: Zwischen Unmut und Erleichterung: So reagiert der steirische Handel

Die angekündigte schrittweise Lockerung für den stationären Fachhandel sorgt in der Branche zwar für eine „gewisse Erleichterung“, wie es der steirische Handelsobmann Gerhard Wohlmuth formuliert. Er berichtet aber auch von „Unmut“.

>> Zu den Reaktionen im Handel

19.13 Uhr: Wuhan wird wieder geöffnet

Mehr als zweieinhalb Monate nach der Abriegelung der chinesischen Metropole Wuhan im Kampf gegen das neue Coronavirus werden die letzten Beschränkungen der Bewegungsfreiheit für die elf Millionen Bewohner aufgehoben. In der schwer betroffenen Metropole, wo die Pandemie im Dezember ihren Ausgang genommen hatte, wird ab Mitternacht Ortszeit (Dienstag 18.00 MESZ) der Verkehr normalisiert.

Auch wird der Flugverkehr am Mittwoch wieder aufgenommen. Autos dürfen die Stadt wieder verlassen und die Menschen mit dem Zug reisen - vorausgesetzt, sie sind gesund und hatten jüngst keinen Kontakt zu Infizierten. Die Öffnung der Stadt ist für China ein wichtiges Signal, das Schlimmste überwunden zu haben.

Von den mehr als 80.000 offiziell gemeldeten Infektionen in China waren 50.000 allein in Wuhan.

19.11 Uhr: Weltstars geben gemeinsam TV-Konzert

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wollen Weltstars wie Elton John, Paul McCartney, Stevie Wonder, Lang Lang und Alanis Morissette bei einem TV-Konzert für Solidarität werben und Geld für einen Fonds der Weltgesundheitsorganisation WHO sammeln. Das Ereignis unter dem Motto "One World together at home" werde am 18. April übertragen, teilte US-Sängerin Lady Gaga als Mitorganisatorin am Montag mit.

19.07 Uhr: Mehr als 5.000 Tote in Großbritannien

In Großbritannien sind mittlerweile mehr als 5.000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Nach Angaben der britischen Gesundheitsbehörden wurden bis Montag 5.373 Todesfälle registriert. In den vergangenen 24 Stunden seien 439 Patienten gestorben.

Damit verzeichnete Großbritannien den zweiten Tag in Folge einen Rückgang bei der Zahl der neuen Corona-Todesfälle. Landesweit haben sich nach Behördenangaben mehr als 51.600 Menschen mit dem Erreger angesteckt. Zu den Infizierten zählt auch der britische Premierminister Boris Johnson.

19.01 Uhr: Prostituierte in Frankreich fordern Notfallfonds

Sexarbeiterinnen in Frankreich haben die Regierung um Hilfe in der Corona-Krise gebeten. Die Prostituierten seien durch die Ausgangssperre besonders hart getroffen, erklärte die Organisation "Roter Regenschirm", welche die Interessen von Sexarbeiterinnen vertritt, am Montag in einem Brief an Präsident Emmanuel Macron. Notwendig sei ein Notfallfonds, um sie für ihre Einkommensverluste zu entschädigen.

18.50 Uhr: Tägliche Opferzahl in Italien wächst wieder

Nachdem am Sonntag die Zahl der täglichen Covid-19-Todesopfer klar zurückgegangen war, muss Italien eine kalte Dusche hinnehmen. Am Montag kletterte die Zahl der Coronavirus-Toten innerhalb von 24 Stunden um 636 auf 16.523. Am Sonntag waren in 24 Stunden 525 Todesopfer gemeldet worden, das ist der niedrigste Wert seit dem 19. März.

Die Zahl der Infizierten in Italien kletterte auf 93.187 Personen, teilte der Zivilschutz am Montag mit. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation lag bei 3.898 Personen. Am dritten Tag in Folge war die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen rückgängig, was eine wichtige Entlastung für die Krankenhäuser bedeute, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli. 28.976 Personen befanden sich noch in den italienischen Spitälern. Die Zahl der Genesenen kletterte auf 22.837.

Der lombardische Gesundheitsbeauftragte Giulio Gallera sprach von einem ständigen Rückgang bei Neuinfizierten. Es sei wichtig, diesen Trend zu konsolidieren und sich weiterhin an die Vorbeugungsmaßnahmen zu halten. Die strenge Ausgangssperre brächten Resultate.

18.44 Uhr: Tochter von britischer Politikerin spaziert ins TV-Interview

Eltern, die wegen der Coronavirus-Krise von Zuhause arbeiten, haben sich mittlerweile wohl ans tägliche Auftauchen ihrer Kinder am heimischen Arbeitsplatz gewöhnt. In Großbritannien sorgte die Tochter von Anneliese Dodds, die dem Schattenkabinett des neuen Labour-Chefs Keir Starmer angehört, am Montag bei Fernsehzuschauern für eine niedliche Überraschung.

>> Die ganze Gesichte finden Sie hier!

 

18.30 Uhr: Spanier stahl zwei Millionen Masken aus Lagerhalle

Ein Mann ist in Spanien wegen des Diebstahls von zwei Millionen Masken und weiterem Schutzmaterial im Gesamtwert von fünf Millionen Euro festgenommen worden. Der Unternehmer werde beschuldigt, die Güter aus einer Lagerhalle in Santiago de Compostela im Nordwesten des Landes entwendet und im Nachbarland Portugal verkauft zu haben, teilte die Polizei der Region Galizien am Montag mit.

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18.21 Uhr:  Italien bereitet neue Hilfen für Unternehmen vor

Die italienische Regierung bereitet einem Insider zufolge neue Hilfen für die Unternehmen des Landes vor. Per Erlass soll dafür gesorgt werden, dass Liquidität und Bankkredite im Volumen von mehr als 400 Mrd. Euro bereitgestellt werden, erfuhr Reuters aus Kreisen des Finanzministeriums. Zusammen mit einem bereits im März erlassenen Maßnahmenpaket könnten die Banken dann Kredite im Wert von mehr als 750 Mrd. Euro anbieten.

18.10 Uhr: Studie: Krise gefährdet 20 Millionen Jobs in Afrika

Die Coronakrise gefährdet laut einer Studie rund 20 Millionen Arbeitsplätze auf dem afrikanischen Kontinent. Die Pandemie kann den Verlust von Millionen Arbeitsplätzen, wachsende Schuldenprobleme sowie sinkende Unterstützungszahlungen mit sich bringen, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Afrikanischen Union (AU) hervorgeht.

Bis Montag wurden in 51 afrikanischen Ländern knapp 9.200 Coronavirus-Infektionen bestätigt. Nach offiziellen Angaben starben bisher 414 Menschen an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Obwohl der Kontinent bis jetzt weniger stark betroffen ist als Länder wie China und die USA, sind die wirtschaftlichen Folgen aufgrund der Handelsbeziehungen mit diesen Regionen bereits spürbar. Es wird erwartet, dass der Kontinent einen 35-prozentigen Rückgang der Ein- und Ausfuhren in einer Höhe von 270 Milliarden Dollar verzeichnen wird.

17.58 Uhr: Bauern sollen ihre EU-Gelder schneller bekommen

Bauern in Europa sollen in der Coronakrise schneller Fördergelder aus Brüssel bekommen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen versprach am Montag, bald die Vorauszahlungen auf EU-Agrarmittel zu erhöhen. Damit sollten die Landwirte mehr Geld zur Verfügung haben, um ihre offenen Rechnungen zu zahlen.

Gleichzeitig sollen sie für Anträge auf Direktzahlungen und Beihilfen mehr Zeit bekommen. Bestimmte bürokratische Anforderungen würden vereinfacht, denn die Bauern hätten jetzt Wichtigeres zu tun, als Papiere auszufüllen, sagte von der Leyen. Aus den Mitteln für ländliche Entwicklung würden zudem gezielt medizinische Einrichtungen auf dem Land gefördert.

17.50 Uhr: Ausbruch in Norwegen "unter Kontrolle"

In Norwegen ist die Corona-Pandemie nach Einschätzung der Regierung eingedämmt worden. Die Ausbreitung des Coronavirus sei "unter Kontrolle", sagte Gesundheitsminister Bent Höie am Montag. Die Übertragungsrate sei auf 0,7 gesunken. Der Wert gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt.

17.41 Uhr: Oberösterreich arbeitet an Konzept für steuerfreie Prämie

Oberösterreich erarbeitet derzeit ein Konzept für eine steuerfreie Prämie für Mitarbeiter in Gesundheits- und Pflegeberufen. Man wolle "nicht nur Danke sagen, sondern auch unsere Wertschätzung zeigen", begründeten LH Thomas Stelzer (ÖVP) und sein Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) ihre Ankündigung. Die SPÖ vermisst "Nägel mit Köpfen", hieß es nach der Regierungssitzung am Montag.

Die rote Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer hatte bereits in der Regierungssitzung der Vorwoche eine Prämie in Form einer Auszahlung eines 15. Gehaltes beantragt. Die Abstimmung darüber wurde jedoch zurückgestellt. Am Montag sei ihr Antrag "ein weiteres Mal auf die lange Bank geschoben" worden, kritisierte sie und sprach von einer reinen Ankündigungs-Politik der ÖVP-FPÖ-Regierungskoalition. Aus dem Büro von Stelzer hieß es, dass man derzeit alle Details einer Prämie ausarbeite. Allerdings will Schwarz-Blau kein 15. Gehalt sondern eine steuerfreie Prämie. Oberösterreich sei das erste Bundesland, das eine derartige finanzielle Vergütung einführen werde.

17.35 Uhr: Alle Schüler in Italien steigen in höhere Klasse auf

Angesichts des Coronavirus-Notstands werden alle italienische Schüler unabhängig von ihren Noten in die nächste Klasse aufsteigen. Dies wurde von der Regierung am Montag im Rahmen einer Verordnung verabschiedet. Schulen, Kindergärten und Universitäten sind in Italien seit dem 5. März geschlossen. Öffnen die Schulen bis zum 18. Mai wieder, soll die für 17. Juni angesetzte Italienisch-Zentralmatura wie geplant abgehalten werden. Diese Prüfung ist die einzige, die auf gesamtstaatlicher Ebene zeitgleich stattfindet. Die vom jeweiligen Schultyp abhängigen weiteren Prüfungen würden dann nur von internen Kommissionen organisiert, die sonst vorgesehenen externen Mitglieder gestrichen.

17.27 Uhr: Todesfälle im Vergleich

17.25 Uhr: Thailand verhängt Stopp für internationale Flüge

Thailand verhängt in der Corona-Krise einen Stopp für internationale Passagierflüge in das südostasiatische Land. Der bisher kurzfristige Bann wird bis zum 18. April verlängert, wie die Flugbehörde am Montag mitteilte. Ausnahmen gelten für Fracht-, Hilfs- und Militärflüge, aber auch für Rückholaktionen. Inlandsflüge sind weiter gestattet, aber viele Gesellschaften haben ihren Betrieb eingestellt.

In Thailand gilt seit dem 26. März der Ausnahmezustand. Bisher wurden dort nach Angaben des Gesundheitsministeriums 2.220 Coronavirus-Fälle verzeichnet, 51 Menschen starben.

Im Rahmen des weltweiten Rückholprogramms des Auswärtigen Amtes werden derzeit Deutsche mit Sonderflügen aus Thailand nach Hause gebracht. Nach Angaben der deutschen Botschaft startet am Donnerstag der letzte Condor-Sonderflug von Bangkok nach Frankfurt.

17.18 Uhr: Kranke Deutsche darf Kreuzfahrtschiff verlassen

Nach einer tagelangen Irrfahrt im Indischen Ozean hat eine kranke deutsche Passagierin das Kreuzfahrtschiff "MSC Magnifica" in Sri Lanka verlassen können. Wie die Marine des Inselstaats mitteilte, durfte die 75-Jährige am Montag in Colombo von Bord gehen, weil sie an einer Herzkrankheit leidet.

Ob sie mit dem neuartigen Coronavirus infiziert ist, ist demnach noch unklar. Sie wurde in ein Krankenhaus in Colombo gebracht. Die Betreiberfirma hatte zuvor mitgeteilt, dass unter den rund 1.700 Passagieren an Bord keine Corona-Infizierten seien. Die "MSC Magnifica" hatte Ende März den Hafen von Fremantle bei Perth in Westaustralien verlassen, weil Australien dem Schiff keine Genehmigung zum Anlegen erteilt hatte. Wegen der Coronavirus-Krise irren immer noch etliche Kreuzfahrtschiffe auf den Weltmeeren herum, weil sie keinen Hafen zum Anlegen finden. Vor allem Australien weigert sich strikt, Kreuzfahrtschiffe mit Infizierten in seinen Häfen anlegen zu lassen.

17.13 Uhr: Wiener "Corona-Spucker" bei zweitem Test negativ

Der zweite Corona-Test jenes 30-Jährigen, über den vergangene Woche nach einer Spuckattacke U-Haft verhängt worden war, ist laut Justizministerium negativ ausgefallen. Ob der Wiener inzwischen wieder genesen ist oder der erste Test ein fehlerhaftes Ergebnis zeigte, war zunächst unklar. Ende März war der Mann jedenfalls positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Darauf wurde von behördlicher Seite Heimquarantäne angeordnet. In der Nacht auf vergangenen Donnerstag suchte er wegen einer Verletzung ein Wiener Spital auf, wo er zu randalieren begann. Laut Landespolizeidirektion stand er unter erheblichem Alkoholeinfluss. Weil er sich nicht beruhigte, schritten Security-Mitarbeiter des Spitals ein und fixierten den Tobenden. Dabei versuchte er mehrfach, die Sicherheitskräfte anzuspucken. Gegen den 30-Jährigen, der mehrere kleine Vorstrafen aufweist, wurden Ermittlungen wegen vorsätzlicher Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten (Paragraf 178 StGB) eingeleitet.

17.11 Uhr: Schülervertreter wollen Abstriche bei Matura

Die Schülervertreter fordern Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) auf, Abstriche bei der heurigen Matura zu machen. "Die Matura kann unter diesen schwierigen Umständen nicht in vollem Umfang verpflichtend sein", so Bundesschulsprecherin Jennifer Uzodike von der VP-nahen Schülerunion in einer Aussendung. Ein Teil davon soll auch nur freiwillig absolviert werden können.

Die grundsätzliche Abhaltung der Reifeprüfung stellt Uzodike nicht in Frage. Allerdings fordert die Schülervertretung drei Wochen Vorbereitungszeit, die Abhaltung von Schularbeiten in dieser Zeit nur in Maturafächern sowie die bereits vorherige Durchführung von Feststellungs- sowie Entscheidungsprüfungen online. Die Matura selbst müsse auf "einen zumutbaren Umfang reduziert" werden. "Außerdem brauchen wir zusätzliches Entgegenkommen bei den Bewertungskriterien" - zumindest im Fach Mathematik müssten diese vereinfacht werden.

17.03 Uhr: Lehner für Differenzierung bei Risikogruppen

Für eine Differenzierung der COVID-19-Risikogruppen tritt der Vorsitzende der Konferenz der Sozialversicherungsträger, Peter Lehner, ein. Man sollte zwischen Hochrisiko-Patienten und "erweiterter Risikogruppe" unterscheiden - und letztere sollten nach Rücksprache mit einem Arzt selbst entscheiden können, ob sie die Möglichkeit des Homeoffice bzw. der Freistellung nützen. Außerdem forderte Lehner eine Risikogruppen-Regelung auch für Selbstständige, Unternehmer und Landwirte. Ihnen sollte eine Alternative zur bezahlten Freistellung der Arbeitnehmer angeboten werden. Auch ihnen müsste, wenn sie zur Risikogruppe gehören, ermöglicht werden, ihre Gesundheit zu schützen.

16.58 Uhr: Prügelstrafe in Tschetschenien wegen Verstoßes

In der russischen Teilrepublik Tschetschenien hat Republikchef Ramsan Kadyrow eine Prügelattacke der Polizei gegen einen Bewohner verteidigt. Der gesunde Mann soll gegen allgemeine Auflagen der Selbstisolation wegen der Coronavirus-Pandemie verstoßen haben und wurde dafür geschlagen. "Lieber einen schlagen, als Tausend begraben", sagte Kadyrow in einem bei Instagram veröffentlichten Video. "Wer es nötig hat, den verprügele ich mit dem Schlagstock, wer es nötig hat, den schmeiße ich ins Gefängnis und in den Keller, aber ich werde mein Volk schützen", sagte er.

Der Politiker führt die islamisch geprägte Republik im Nordkaukasus wie eine Diktatur. Bürgerrechtler beklagen immer wieder schwerste Menschenrechtsverstöße, darunter Folter und Willkürjustiz. Kadyrow beteuert zwar in der Hauptstadt Grosny seine Kremltreue - regiert aber weitgehend unbeeindruckt von Vorgaben aus Moskau.

16.54 Uhr: Zivildienst auch für Risikogruppen verlängert

Zivildiener, deren Dienst an sich mit Ende März zu Ende gegangen wäre, gelten aufgrund der Corona-Krise als weiter verpflichtet, selbst wenn sie einer Risikogruppe angehören. Das betont die Zivildienstserviceagentur ausdrücklich auf ihrer Website.

Demnach müssen auch Asthmatiker oder Diabetiker, für die eine Infektion mit SARS-CoV-2 ein zusätzliches Gesundheitsrisiko darstellen würde, bis Juni ihre bisherige Tätigkeit im Zivildienst weiter verrichten. Die Zivildienstserviceagentur empfiehlt jedoch Betroffenen, "alle gesundheitlichen Einschränkungen" dem Vorgesetzten in der Einrichtung zu melden. "Im Sinn ihrer Obsorgepflicht" habe die Einrichtung die gemeldeten gesundheitlichen Probleme "bestmöglich" zu berücksichtigen.

16.47 Uhr: Schutzmasken für Südtirol sind undicht

Eine Großlieferung an für Südtirol bestimmten FFP2- und FFP3-Schutzmasken, die mit Hilfe eines Sportartikelherstellers aus China beschafft und mit einer AUA-Maschine zunächst nach Wien-Schwechat befördert wurden, ist nicht zu gebrauchen. Das Wirtschaftsministerium in Wien hat das bestätigt.

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16.39 Uhr: Premier Johnson wird mit Sauerstoff behandelt

Der britische Premierminister Boris Johnson ist immer noch mit Coronavirus-Symptomen im Spital. "Er hat die Nacht im Krankenhaus verbracht", verlautete am Montag aus Regierungskreisen in London. Johnson war am Sonntag eingeliefert worden. Nach einem Bericht der "Times" wird er dort mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt. 

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16.38 Uhr: Millionen-Betrug mit Mundschutz-Masken

Unter dem Verdacht des Millionen-Betruges mit Mundschutz-Masken und desinfizierendem Handgel ist ein 39-Jähriger laut Europol-Angaben in Singapur festgenommen worden. Der Mann soll eine Firma um rund sieben Millionen Euro betrogen haben, wie die europäische Polizeibehörde am Montag in Den Haag mitteilte. Europol hatte die Polizei von Singapur eingeschaltet; die nahm den Mann fest.

Der Verdächtige soll die Identität einer echten Firma missbraucht und unter deren Email-Adresse medizinische Hilfsmittel im Kampf gegen das Coronavirus angeboten haben. Ein europäisches Pharmaunternehmen hatte nach Angaben von Europol Mundschutz-Masken im Wert von fast sieben Millionen Euro bestellt und auch bezahlt. Doch sobald das Geld auf ein Konto in Singapur überwiesen worden war, sei der Mann abgetaucht. Die Masken waren nie angekommen. Die europäische Polizeibehörde hat eine Zunahme von Verbrechen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie registriert. Kriminelle nutzen demnach die Krise und die Ängste der Menschen aus.

16.28 Uhr: Reisewarnungen für 29 Staaten, aber kein Reiseverbot

Es gelte "keine Reisewarnung (höchste Stufe 6 bei den Sicherheitsstufen, Anm.) für die ganze Welt", die sechsstufigen Reisehinweise für Österreicher, die ins Ausland wollen, seien aber allgemein im Zuge der Corona-Krise hinaufgesetzt worden, hieß es am Montag aus dem Außenministerium auf Anfrage der APA. Eine Reisewarnung gilt für 29 Staaten. Doch selbst für diese gebe es kein Reiseverbot. "Das Außenministerium rät aber dringlichst von jeglichen Reisen ab", betonte das Ministerium u.a. mit Verweis auf stark begrenzten Möglichkeiten, Österreicher im Notfall nach Hause zurückholen zu können.

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16.21 Uhr: "Zugbegleiter werden nicht Sherriff spielen"

Die Österreichischen Bundesbahnen werden ab Gültigkeit der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln per nächsten Montag nicht selbst Masken verteilen. Auch werden die Zugbegleiter nicht direkt einschreiten, falls die Maskenpflicht nicht eingehalten werde. Ein ÖBB-Sprecher wies jedoch darauf hin, dass am Montagnachmittag noch nichts Offizielles bezüglich der Bestimmungen vorgelegen sei.

"Unsere Zugbegleiter werden keine Sherriffs spielen - das dürfen sie nicht und das können sie auch nicht", erklärte Daniel Pinka von der ÖBB-Medienabteilung der APA. Man würde den Fahrgast höflich auf die Maskenpflicht hinweisen und bei Nicht-Befolgen wahrscheinlich mit der Polizei in Kontakt treten müssen. Das flächendeckende Austeilen von Masken auf mehr als 1.000 Bahnhöfen in ganz Österreich sei schon aus logistischen Gründen nicht machbar. "Unserer Auftrag ist, unsere eigenen Mitarbeiter mit Masken zu versorgen. Alle Fahrgäste mit Masken zu versorgen, wird sich nicht ausgehen."

16.15 Uhr: Ärzte in Pakistan nach Protesten festgenommen

Mehrere Ärzte sind nach Protesten in Pakistan für mehr Schutzkleidung gegen das Coronavirus von der Polizei festgenommen worden. Die Polizei sei in der westpakistanischen Provinzhauptstadt Quetta in Baluchistan gewaltsam gegen die Mediziner vorgegangen, sagte der Arzt Jassir Achaksai der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Mindestens ein Dutzend Ärzte seien festgenommen worden, sagte Achaksai, der selbst demonstriert hatte. Die Polizei äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

Pakistan hat seit Verbreitung des Coronavirus im Land laut Gesundheitsminister Safar Mirsa tausende Masken und Anzüge für medizinisches Personal aus China erhalten. Weltweit ist Schutzausrüstung jedoch knapp. Nur etwa die Hälfte der Ärzte in der Provinz könne derzeit damit ausgestattet werden, sagte Achaksai.

16.06 Uhr: Innsbruck öffnet Parks und Promenaden

In Innsbruck werden morgen die städtischen Parks, die gesamte Inn- und Sillpromenade und die Wanderparkplätze wieder geöffnet. Dies teilte Bürgermeister Georg Willi (Grüne) am Montag in einer Aussendung mit. Er freute sich auch, dass die Zahl der mittlerweile wieder Genesenen die Anzahl der aktuell Infizierten in Innsbruck bereits überstiegen hat. "Stand heute Mittag hatten wir in Innsbruck 195 Genesene bei 174 aktuell infizierten Personen", erklärten Willi und Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (ÖVP). Spielplätze sollen aber, auf Anraten der Experten, noch geschlossen bleiben.

16.02 Uhr: 1.500 Euro für Pflegekräfte in Deutschland

Wegen ihrer besonderen Belastung in der Corona-Krise erhalten Pflegekräfte in Deutschland eine Sonderprämie von 1.500 Euro. Darauf einigten sich die Gewerkschaft ver.di und die Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) am Wochenende, wie ver.di am Montag bekannt gab.

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15.52 Uhr: Prinz Charles und Camilla wieder vereint

Wenige Tage vor ihrem 15. Hochzeitstag sind der britische Thronfolger Prinz Charles und Herzogin Camilla wieder vereint. Charles (71) hatte vor einer Woche eine Corona-Infektion mit milden Symptomen überstanden. Camilla (72) musste bis Montag vorsichtshalber 14 Tage in Selbstisolation, um ganz sicher zu gehen, dass sie nicht infiziert ist. Die beiden halten sich zwar im schottischen Landsitz Birkhall in der Grafschaft Aberdeenshire auf, sie waren die letzte Zeit aber dort voneinander getrennt. Am Donnerstag haben die beiden ihren 15. Hochzeitstag.

15.47 Uhr: Die aktuellen Infektionszahlen im Überblick

15.35 Uhr: Wiener Festwochen abgesagt

Die Wiener Festwochen, die von 15. Mai bis 21. Juni stattfinden hätten sollen, werden wegen des bis Ende Juni geltenden Veranstaltungsverbots im Zuge der Coronakrise zur Gänze abgesagt. Das teilte eine Sprecherin des Festivals am Montag mit.

"Wir arbeiten weiterhin an alternativen Optionen und wünschen uns sehr, dass zumindest Teile des Festivals das kulturelle Programm der Stadt noch 2020 bereichern werden", hieß es in einer Stellungnahme. Man führe derzeit mit einzelnen Produktionen "intensive Gespräche" darüber, ob sie zu einem späteren Zeitpunkt des Jahres gezeigt werden können, sagte eine Sprecherin zur APA.

15.29 Uhr: 700 Kinder singen "Nessun Dorma"

Die Kulturorganisation Europa InCanto in Rom hat Mädchen und Buben in Italien, Europa und darüber hinaus aufgefordert, das Lied "Niemand schlafe" aus der Oper "Turandot" von Giacomo Puccini auf Video zu singen und einzusenden. Aus rund 700 Antworten kombinierten die Organisatoren einen virtuellen Chor. Sie stellten ihre "Botschaft der Hoffnung" mit den Fotos vieler beteiligter Kinder - oft mit Kopfhörern und selbstgemachten Namensschildern - ins Netz:

15.24 Uhr: Wiener Marktstandlern wird Gebühr für April erlassen

Durch die aktuellen Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus ist auch der Besuch auf den Wiener Märkten drastisch zurückgegangen. Wien erlässt nun den Standlern die Gebühr bzw. die Pacht für April. Das teilte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) in einer Aussendung mit. Als Beispiel für den Frequenzrückgang wurde der Brunnenmarkt genannt. Im März wurden dort pro Woche etwa 10.000 Besucherinnen und Besucher gezählt - halb so viel wie im Vergleichszeitraum 2019.

Auf Märkten, die auch beliebtes Tourismusziel sind, also etwa auf dem Naschmarkt, ist der Trend laut Rathaus noch deutlicher zu spüren. Hier könne bei manchen Ständen von einem Totalausfall gesprochen werden, hieß es.

15.13 Uhr: Neue Podcast-Folge

Ab heute gilt die Mund-Nasenschutz-Pflicht in Supermärkten – und noch immer sind Fragen offen. Im aktuellen Podcast klärt Infektionsspezialist Bernhard Haas (Kages), wie gut Schutzmasken aus Stoff wirken können, wie man verhindert, sich ständig ins Gesicht zu fassen und wer in Österreich als Corona-Toter gezählt wird.

15.05 Uhr: Vatikan richtete Nothilfe-Fonds für arme Länder ein

Die katholische Kirche hat einen Nothilfe-Fonds für die Opfer der Coronakrise in ärmeren Länder eingerichtet. Wie der vatikanische Informationsdienst "Fides" mitteilte, soll der Fonds kirchliche Spitäler, Heime und Schulen unterstützen, die durch die Pandemie besonders betroffen sind.

Für den bei den Päpstlichen Missionswerken angesiedelten Fonds habe Papst Franziskus ein Startkapital von 750.000 Dollar (694.000 Euro) angewiesen. Gleichzeitig bitte er alle kirchlichen Organisationen, soweit es ihnen möglich ist, diesen Fonds über die Missionswerke in ihren Ländern zu unterstützen. In Österreich, Deutschland und der Schweiz sind dies die Päpstlichen Missionswerke ("Missio") mit Sitzen in Wien, Aachen, München, und Freiburg. Damit rufe der Papst das gesamte weltweite Netzwerk der Kirche dazu auf, sich den anstehenden Herausforderungen zu stellen, erklärte Kardinal Luis Tagle, Leiter der Päpstlichen Missionskongregation.

14.45 Uhr: Arbeitnehmer-Kritik wegen Ausnahme bei Risikogruppen

Arbeitnehmervertreter stoßen sich an einer Ausnahmeregelung beim am Montag präsentierten Schutz von Risikogruppen vor dem Coronavirus. Demnach sollen diese vom Dienstgeber frei gestellt werden, wenn etwa Arbeit von zu Hause aus nicht möglich ist. Für Mitarbeiter kritischer Infrastruktur wie Handel, Pflege oder der Kinderbetreuung gilt das allerdings nicht.

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14.40 Uhr: Salzburger Pfingstfestspiele für 2020 abgesagt

Nach der Absage der Osterfestspiele fallen nun auch die Salzburger Pfingstfestspiele den Maßnahmen zur Eindämmung der Coronaviruspandemie zum Opfer. Wegen des heute von der Bundesregierung präsentierten Veranstaltungsverbots bis Ende Juni kann auch das für den 29. Mai bis 1. Juni geplante Festival nicht stattfinden. Die Festspielleitung kündigte für heute noch ein ausführlicheres Statement an.

14.32 Uhr: XXXLutz erbost über Bevorzugung der Baumärkte

Im Handel zeichnet sich der nächste Konflikt ab. Zuerst war es der Streit über den Verkauf von Bekleidung, Kinderspielzeug oder Gartenmöbel im Lebensmittelhandel, der Fachhändler erboste. Nun ärgert sich der Möbelkonzern XXXLutz über eine Bevorzugung der Bau- und Gartenmärkte. Diese dürfen ab 14. April wieder aufsperren, der Möbelhandel erst ab 2. Mai.

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14.25 Uhr: Keine Sport- und Kulturevents vor Publikum bis Ende Juni

Der Profisport vor Zuschauern wird in Österreich wegen der Corona-Pandemie noch viele weitere Wochen weitgehend stillstehen. Wie die Bundesregierung am Montag verkündete, dürfen öffentliche Veranstaltungen bis Ende Juni nicht stattfinden. Dazu zählen alle Sport- und Kultur-Events unter Einbeziehung von Publikum.

Ob es Geisterspiele in Österreichs Fußball-Bundesliga geben kann, hänge wiederum davon ab, wie die Marschrichtung bei einer möglichen Lockerung der Covid-Maßnahmen im Bereich Sport aussehe, erklärte ein Sprecher des Sportministeriums auf APA-Nachfrage. Zunächst wird es Ausnahmeregelungen wie etwa Trainingsmöglichkeiten für Profisportler geben. Diese hatte Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler (Grüne) "in den nächsten Wochen" in Aussicht gestellt. Noch in dieser Woche soll es eine eigene Pressekonferenz mit Erläuterungen im Sport- und Kulturbereich geben.

14.08 Uhr: Großes Medienecho für Österreichs Lockerungsmaßnahmen

Die angekündigte Lockerung der Coronavirus-Maßnahmen in Österreich hat auch international Aufmerksamkeit erregt. "Kurz fährt Österreich hoch!", titelte das deutsche Boulevardblatt "Bild" am Montagnachmittag in großen gelben Lettern im Internet, neben einem Bild des Bundeskanzlers mit Schutzmaske. "In Österreich gibt es wegen der Corona-Krise mit die strengsten Einschränkungen Europas. Jetzt plant das Land, die Maßnahmen ganz langsam und behutsam zu lockern", schrieb die "Bild"-Zeitung. Ähnlich die Aufmachung des Schweizer Boulevardblatts "Blick". "Exit-Plan aus der Corona-Krise - mit eingebauter Notbremse. Österreich öffnet am 14. April die Läden", war auf der "Blick"-Startseite bildschirmfüllend zu lesen.

Aufmacher war Österreich am Montagnachmittag auch auf den Seiten von "Welt" und "Spiegel Online". "Kurz legt hinter der Schutzscheibe die Maske ab und erklärt die nächsten Schritte", titelte das Springer-Blatt. "Österreich will Anti-Corona-Maßnahmen schrittweise lockern", war in der Onlineausgabe des Hamburger Magazins zu lesen.

14.01 Uhr: Shanghai spendete 21.000 Schutzmasken an Stadt Salzburg

Die Stadt Shanghai hat ihrer österreichischen Partnerstadt Salzburg 3.000 medizinische und 18.000 reguläre Schutzmasken für Ärzte, Pfleger und Patienten der Landeskliniken gespendet. Auch die Kosten für die Luftfracht nach Wien wurden von der chinesischen Millionenstadt übernommen. Eingefädelt haben die Lieferung übrigens der frühere Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden und seine Frau Jianzhen.

Schaden, der nach einer Verurteilung im Salzburger Finanzskandal derzeit den unbedingten Teil seiner Strafe mit einer Fußfessel verbüßt, ist seit 2013 mit der gebürtigen Chinesin verheiratet. Seine Frau leitet bereits seit 2002 das China-Verbindungsbüro von Stadt und Land Salzburg. "Wir haben von Mitarbeitern der Landeskliniken von Engpässen bei der Schutzausrüstung erfahren und überlegt, wie wir unsere guten Kontakte nützen können", sagte der Ex-Bürgermeister im APA-Gespräch.

13.57 Uhr: Tiger in New Yorker Zoo positiv getestet

In einem Zoo in New York ist ein Tiger positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Die vierjährige Tigerdame "Nadia" im Zoo der Bronx habe sich mutmaßlich bei einem Pfleger angesteckt, teilte die für die Verwaltung der Zoologischen Gärten der Stadt zuständige Wildlife Conservation Society am Sonntag mit. Der Pfleger hatte demnach zu dem Zeitpunkt keine Symptome des Virus gezeigt.

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13.44 Uhr: Fast 10.000 Menschen in USA gestorben

Die Zahl der Todesfälle in den USA stieg binnen 24 Stunden um mehr als 1.200, wie am Sonntagabend aus der Statistik der Johns-Hopkins-Universität hervorging. Insgesamt weist die Statistik 9.633 Todesfälle aus. Die Zahl der verzeichneten Infektionsfälle wuchs auf mehr als 337.200 - damit sind die USA mit großem Abstand das Land mit den meisten Infektionen.

Der Aufseher der US-Gesundheitsdienste, Jerome Adams, warnte, dass auf die Vereinigten Staaten besonders schwere Tage zukämen. Dies werde die "härteste und traurigste Woche" werden, welche die meisten US-Bürger bisher in ihrem Leben erlebt hätten, sagte Adams im Fernsehsender Fox News. "Das wird unser Pearl-Harbor-Moment, unser 9-11-Moment" - allerdings mit dem Unterschied, dass das Ereignis nicht auf einen Ort der USA begrenzt sei.

13.40 Uhr: Auch Online-Handel leidet massiv

Auch ein Großteil der Online-Händler leidet massiv unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Insgesamt lagen die E-Commerce-Umsätze im März um fast 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie der deutsche Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) am Montag mitteilte. "E-Commerce ist heute ein normaler Einkaufskanal. Deshalb wirkt sich solch eine Krise in der Konsumstimmung voll auf unsere Branche aus", sagte der bevh-Präsident Gero Furchheim. Die Behauptung, der Online-Handel werde pauschal als Gewinner aus der Corona-Pandemie hervorgehen, sei "schlicht falsch".

Drastische Umsatzeinbrüche gab es nach der Umfrage des Verbandes im März vor allem im Online-Handel mit Mode, Schuhen, Elektronikartikeln, Computern und Büchern. "Einzig die Kategorien, die auch im Einzelhandel stark nachgefragt wurden, konnten zum Teil deutliche Zuwächse verzeichnen: Lebensmittel, Drogeriewaren, Medikamente und Do-it-Yourself- beziehungsweise Baumarktsortimente", berichtete der Verband.

13.30 Uhr: Polens Vize-Regierungschef trat zurück

Im Streit um eine Verlegung der für den 10. Mai geplanten Präsidentenwahl ist Polens stellvertretender Ministerpräsident Jaroslaw Gowin zurückgetreten. Er habe andere Politiker im Lager der nationalkonservativen Regierungspartei PiS nicht davon überzeugen können, dass die Wahl verschoben werden müsse, begründete Gowin am Montag im Warschau diesen Schritt.

"Ich bin der Meinung, dass die Wahl nicht am 10. Mai abgehalten werden kann", sagte der Chef der kleineren Koalitionspartei Porozumienie (Verständigung) vor Journalisten. Deshalb ziehe er sich zurück. Wie Gowin hatten auch schon Oppositionelle ein Votum genau zum erwarteten Höhepunkt des Virus-Ausbruchs als zu gefährlich bezeichnet. Gowin betonte, dass seine Partei am Regierungsbündnis festhalte. Sein Rücktritt ist aber dennoch die bisher größte Belastung für die Koalition. Ohne ihren Junior-Partner Porozumienie hätte die PiS-Koalition keine Mehrheit mehr.

13.22 Uhr: Tiroler Vollquarantäne endet mit Dienstag

Während die Ausgangsbeschränkungen österreichweit doch noch bis Ende April andauern, endet mit morgen, Dienstag, ein Tiroler Spezifikum: Die sogenannte Vollquarantäne. Dies teilte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) am Montag in einer Videopressekonferenz mit. Gemäß der Verordnung durften Bürger bisher nur in Ausnahmefällen von einer Gemeinde in eine andere fahren.

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13.00 Uhr: Pressekonferenz der Tiroler Landesregierung

Die Tiroler Landesregierung will ab 13.00 Uhr in einer Pressekonferenz über "Aktuelles zur weiteren Vorgangsweise in Tirol" informieren. Zu Wort kommen unter anderem Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP), Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe (Grüne) und Mikrobiologin Cornelia Lass-Flörl. Hier sehen Sie die Pressekonferenz im Livestream:

12.55 Uhr: Nova Rock 2020 abgesagt

Nachdem die Regierung am heutigen Montag bekannt gegeben hat, dass Veranstaltungen bis Ende Juni verboten bleiben, steht fest, dass das Nova Rock 2020 nicht stattfinden kann. Das Festival, das von 10. bis 13. Juni in Nickelsdorf geplant war, ist damit abgesagt, bestätigte Veranstalter Ewald Tatar.

"Wir stehen als Veranstalter selbstverständlich zu 100 Prozent hinter diesem Entschluss der Regierung, obwohl wir uns diese Entscheidung schon deutlich früher gewünscht hätten", hieß es in einer Stellungnahme der Veranstalter. Es sei "natürlich sehr schade", doch es handle sich um eine Situation, die man aufgrund der bestehenden Lage verstehe und "vollends" mittrage. "Gebt uns bitte nun Zeit, um hier einmal alles zu ordnen und euch so schnell wie möglich mit weiteren Informationen zu versorgen", hieß es weiter.

12.39 Uhr: Kurz vermutet "Durchseuchung" bei einem Prozent

Die Corona-Erkrankung in Österreich spielt sich im Promille-Bereich ab. Das erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei der Regierungspressekonferenz zur aktuellen Lage unter Berufung auf Zwischenergebnisse der repräsentativen Tests in der Bevölkerung. Seinen Angaben zufolge liegt die Durchseuchung bei etwa einem Prozent.

Aktuell sind in Österreich über 12.200 positive Testergebnisse bekannt. Allerdings war man immer von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgegangen, weshalb eine breiter gefasste Testserie mit gut 2.000 Personen angelegt wurde, deren Ergebnisse laut Kurz vermutlich am Dienstag vorliegen werden. Würde man wirklich nur im Promillebereich bzw. bei annähernd einem Prozent liegen, würde das eine Zahl von maximal rund 88.000 bedeuten und damit tendenziell eine geringere Dunkelziffer als mancherorts erwartet.

12.34 Uhr: In Neuseeland ist der Osterhase "systemrelevant"

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern hat versichert, dass der Osterhase trotz der Corona-Krise über Ostern im Einsatz sein wird. Der Osterhase biete wie die Zahnfee eine wesentliche Dienstleistung, stellte Ardern am Montag bei einer Pressekonferenz klar. Auch in dem Pazifikstaat herrscht wegen des Virus der Ausnahmezustand, die Menschen dürfen nur wenig das Haus verlassen.

12.26 Uhr: 12 Tonnen Schutzausrüstung in Wien am Wochenende angekommen

Am Wochenende landete am Flughafen Wien-Schwechat eine AUA-Maschine, kommend aus Shanghai, mit insgesamt 12 Tonnen an dringend benötigter Schutzausrüstung. Die Schutzausrüstung wurde durch die Stadt Wien in intensiver Zusammenarbeit des Wiener Krankenanstaltenverbundes und des Landeseinsatzstabes, geführt durch die Berufsrettung Wien, organisiert. In Empfang genommen wurde die Lieferung von den Stadträten Peter Hanke und Peter Hacker.

Im Rahmen der Lieferung konnten vom Wiener Einsatzstab 400.000 OP-Masken, 20.000 Schutzanzüge, 10.000 Gesichtsschilder und 20.000 Schutzbrillen entgegen genommen werden. Diese Ausrüstung wird ab heute an die Wiener Krankenhäuser, Pflegewohnhäuser, die Wiener niedergelassenen ÄrztInnen, Rettungsdienste und an weitere Einheiten der kritischen Infrastruktur nach erfolgter Kontrolle zur Verfügung gestellt. Wobei die Verteilung nach Priorität und aktuellen Lagerbeständen vorgenommen wird.

12.20 Uhr: Gleich 52 Tote in einem Seniorenheim in Bergamo

Ein Drittel der 150 Bewohner eines Seniorenheims unweit der lombardischen Stadt Bergamo ist im Zeitraum eines Monats Covid-19 erlegen. 52 Todesopfer meldete das Seniorenheim Sant' Andrea in Clusone bei Bergamo.

Die ersten vier Infizierte sind mit dem Krankenwagen weggeführt worden und starben im Spital. Den anderen Senioren im Heim wurden keine Abstriche genommen, doch laut den Krankenpflegern wiesen viele Symptome wie hohes Fieber und Atmungsbeschwerden vor.

12.14 Uhr: Volksanwalt: Fallweise übertriebene Härte bei Strafen

Die Volksanwaltschaft hat eine in Zeiten der Corona-Krise fallweise "übertriebene" Härte bei den von der Polizei durchgesetzten Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus geortet. Wie der für die Belange des Innenministeriums zuständige Volksanwalt Walter Rosenkranz (FPÖ) am Montag in einer Aussendung anmerkte, würden Verbote österreichweit auch unterschiedlich geregelt.

"Einerseits wird seitens der Bundesregierung von der Bevölkerung notwendigerweise viel abverlangt, um die Krise der Corona-Pandemie einzudämmen. Andererseits liegen der Volksanwaltschaft zahlreiche Berichte über tatsächliche oder vermeintliche Härtefälle bei der Bestrafung vor", so Rosenkranz. Natürlich gehe es aber nicht darum, die Arbeit der Polizei zu verunglimpfen. Von den Beamten werde "großartige und aufgrund der Situation aufreibende, ja sogar aufgrund der Ansteckungsgefahr gefährliche Arbeit geleistet".

12.07 Uhr: Verwirrender Oster-Erlass zurück genommen

Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) stellte klar, dass der sogenannte Oster-Erlass, wonach man in der Wohnung nur fünf Menschen zusätzlich empfangen darf, zurückgenommen wird. Dieser sei nicht notwendig, die Verkehrsbeschränkungen alleine reichten, um Corona-Partys aufzulösen.

12.00 Uhr: Japan will offenbar Ausnahmezustand ausrufen

Wegen der Corona-Krise will die Regierung in Japan offenbar den Ausnahmezustand ausrufen. Berichten zufolge will sich Ministerpräsident Shinzo Abe am Montagabend mit einem Beratergremium treffen. Erwartet wird, dass er dann am Dienstag den Ausnahmezustand verkündet. Japan verzeichnete zuletzt einen rapiden Anstieg bei den Coronavirus-Infektionen.

Am Sonntag meldete die Regierung in Tokio 148 Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Der Anstieg - wenngleich deutlich niedriger als in Europa oder den USA - löste erneut Forderungen nach einer Verschärfung der Eindämmungsmaßnahmen aus.

11.55 Uhr: Weltärztebund fordert Exit-Strategie

In der Debatte um eine Lockerung der massiven Beschränkungen im öffentlichen Leben hat der Chef des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, vor einem festen Ausstiegsdatum gewarnt. "Die Politik soll sich jetzt auf eine Exitstrategie festlegen", sagte Montgomery der "Bild"-Zeitung vom Montag.

Der Beginn des Ausstiegs sei aber "kein Kalenderdatum", sondern müsse sich richten nach der "Dauer, in der sich Infektionen in einem Gebiet verdoppeln". Er warnte "vor einem Jojo-Effekt bei den Ansteckungen". Unterdessen stieg die Gesamtzahl an weltweit Infizierten laut Johns Hopkins-University auf 1.277.962 (Stand Montag, 11.20 Uhr)

11.53 Uhr: Billa und Co. verlangen einen Euro pro Maske

Rewe-Chef Marcel Haraszti: "Nachdem wir ein erstes Kontingent zur Erstausstattung gratis verteilt haben, werden wir nun einen Kostenbeitrag von einem Euro pro Stück einheben." Aber niemand sei gezwungen, ihn zu kaufen.

11.45 Uhr: Malaria-Medikament lässt auf Wirksamkeit bei Covid-Patienten hoffen

Derzeit werden Hydroxychloroquin und die verwandte Substanz, Chloroquin, in klinischen Studien für die Behandlung von COVID-19 untersucht. 130 Millionen Dosen werden weltweit zur Verfügung gestellt und es soll eine namhafte Menge davon in Kürze über Sandoz, ein Tochterunternehmen von Novartis, auch in Österreich bereitgestellt werden.

10.35 Uhr: Bischof spendete in Panama Segen von Hubschrauber aus

In Panama hat ein katholischer Bischof die Menschen wegen der Coronavirus-Pandemie am Palmsonntag von einem Hubschrauber aus gesegnet. Erzbischof Jose Domingo Ulloa feierte zum Auftakt der Karwoche eine Messe in einem Flughafenhangar und stieg dann mit einer Marienstatue und einer Monstranz in einen Hubschrauber.

10.24 Uhr: Italien denkt an Neustart der Schulen im September

Die italienische Regierung überlegt, die Schulen erst im September wieder zu öffnen. Sollte weiterhin Epidemiegefahr bestehen, müssten Maßnahmen zur Distanzierung der Schüler in den Schulklassen ergriffen werden, sagte die italienische Bildungsministerin Lucia Azzolina in einem TV-Interview am Sonntagabend.

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10.06 Uhr: Popularität der tschechischen Regierungspartei stark gestiegen

Die Popularität der tschechischen Protestpartei ANO von Ministerpräsident Andrej Babis ist inmitten der Coronakrise stark gestiegen. Laut der ersten seit Beginn des Ausbruchs der Pandemie durchgeführten Wählerumfrage kommt ANO derzeit auf 34,5 Prozent. Weit abgeschlagen - bei 14 Prozent und weniger - liegen die anderen Parteien, wie die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar CZ zeigt.

ANO kann demnach ein Plus von mehr als vier Prozentpunkten verzeichnen. Mit 14 Prozent der Wählerstimmen könnte laut Umfrage die konservative Demokratische Bürgerpartei (ODS) rechnen, auf Platz drei liegen die Piraten mit 13,5 Prozent. Alle übrigen Parteien, darunter die mitregierenden Sozialdemokraten (CSSD) oder die liberal-konservative TOP 09, deren Ehrenvorsitzender Karel Schwarzenberg ist, landen in der Nähe der Fünf-Prozent-Hürde.

09.56 Uhr: Nachhaltig Ostern feiern in Zeiten der Corona-Krise

Damit trotz der Einschränkungen im Alltag ein schönes und umweltfreundliches Ostern gelingt, hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace 10 Ökotipps zusammengestellt. Diese sollen Menschen bei der Bewältigung der Krise unterstützen und dazu ermutigen, bei Einkauf und Ernährung die Umwelt zu schonen - etwa indem Ostereier mit natürlichen Zutaten gefärbt und für die Osterjause Bioprodukte verwendet werden.

09.45 Uhr: Trauer bei Feuerwehr nach Covid-19-Tod von Arzt

Nach dem Covid-19-Tod eines niederösterreichischen Hausarztes am Sonntag trauert auch die Feuerwehr in dessen Heimatgemeinde. Der Mediziner sei "menschlich bis zuletzt" gewesen, schrieben die Freiwilligen auf Facebook. "Tief erschüttert" zeigte sich in einer Aussendung der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres.

Der Mediziner aus Niederösterreich war auch Feuerwehrarzt. Seine Ordination habe er bis zuletzt noch offen gehabt, im Feuerwehrwesen habe er die Atemschutztauglichkeitsuntersuchungen "mit voller Energie" unterstützt, betonten die Kameraden. Der Arzt sei seit 1. September 1988 Feuerwehr-Mitglied gewesen und für seine Verdienste mehrfach ausgezeichnet worden.

09.22 Uhr: Ungarn: Kurz will "sehr genau hinsehen"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) will "sehr genau hinsehen", ob in anderen Ländern die außergewöhnlichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus auch wieder zurückgenommen werden. "Das gilt für Ungarn genauso wie für alle anderen Länder", sagte er in einem von der "Tiroler Tageszeitung", den "Vorarlberger Nachrichten" und den "Oberösterreichischen Nachrichten" veröffentlichten Interview.

"Sobald wir Covid-19 erfolgreich bekämpft haben, werden wir die Maßnahmen zurücknehmen und selbstverständlich auch sehr genau hinsehen, ob sie auch außerhalb Österreichs zurückgenommen werden. Und nicht versucht wird, die Krankheit zu benutzen, um Freiheitsrechte einzuschränken. Das gilt für Ungarn genauso wie für alle anderen Länder", sagte der ÖVP-Chef.

09.01 Uhr: Sängerin Pink hatte Angst um an Corona erkrankten Sohn

Sängerin Pink (40, "What About Us") hatte nach eigenen Angaben Angst um ihren mit dem Coronavirus erkrankten Sohn Jameson (3). "Es gab viele Nächte, in denen ich geweint habe, und ich habe noch nie in meinem Leben mehr gebetet", sagte die Mutter von zwei Kindern, wie das US-Promimagazin "People" berichtet.

Ihr Sohn sei "sehr, sehr krank" gewesen. Er habe "das Schlimmste davon gehabt", sagte Pink über die Erkrankung Covid-19. Sie habe drei Wochen jeden Tag die Symptome ihres Sohns aufgeschrieben. "Es war für uns beide eine Achterbahnfahrt", sagte Pink. Es gebe niemanden, der vor dem Coronavirus sicher sei. So sei auch nicht garantiert, dass Kinder davon verschont blieben.

Pink äußerte auch Kritik daran, dass Corona-Tests in den USA nicht für die gesamte Bevölkerung gut zugänglich seien.

8.54 Uhr: Apple entwickelt durchsichtigen Gesichtsschutz

Die Masken aus durchsichtigem Plastik decken das gesamte Gesicht ab und sind für Krankenhauspersonal bestimmt, wie Konzernchef Tim Cook mitteilt. Das Unternehmen werde in der Lage sein, eine Million Masken pro Woche herzustellen.

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08.34 Uhr: Zwei französische Ärzte sorgen mit rassistischen Aussagen zu Impfstofftests in Afrika für Eklat

Der rassistische Vorschlag erntete Unmengen an Kritik. Unter anderem von Fußballstar David Alaba.

08.22 Uhr: Psychotherapie Helpline 0720 12 00 12 bietet täglich von 8 bis 22 Uhr kostenfreie Hilfe

Die Ausnahmesituation aufgrund der Coronakrise stellt für die Bevölkerung eine große Herausforderung und psychische Belastung dar. Derzeit ist nicht absehbar, wann die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben werden und sich der Alltag wieder normalisiert. Aber selbst wenn sich die Beschränkungen lockern, werden wir für längere Zeit die psychischen Nachwirkungen im persönlichen und sozialen Leben spüren

08.12 Uhr: Zahl der Neuinfektionen in Südkorea fällt auf unter 50

Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist zum ersten Mal seit dem Höhepunkt Ende Februar auf unter 50 gefallen. Am Sonntag seien 47 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Montag mit. Südkorea gilt mittlerweile unter anderem dank seines rigiden Testprogramms als Vorbild für die Eindämmung des Virus.

Vizegesundheitsminister Kim Gang-lip warnte jedoch angesichts von lokalen Häufungen und neuer "importierter" Fälle, den Zahlen zu hohe Bedeutung beizumessen. Am Wochenende seien nur etwa 6.000 Virustests am Tag durchgeführt worden, statt etwa 10.000 an Wochentagen.

08.06 Uhr:  Britischer Premier verbrachte Nacht im Krankenhaus

Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen immer noch mit Coronavirus-Symptomen im Spital. "Er hat die Nacht im Krankenhaus verbracht", verlautete am Montag aus Regierungskreisen in London. Johnson war am Sonntag eingeliefert worden. Sein Büro teilte mit, dass es sich um eine "Vorsichtsmaßnahme" handle.

07.44 Uhr: Handelsverband empfiehlt Lockerungen bei Geschäften jeder Größe

Seit Freitag ist das Abholen vorbestellter Speisen in Gasthäusern wieder erlaubt. Ein sinnvoller Schritt der Bundesregierung, der auch in anderen Bereichen dringend notwendig ist, um die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise in Grenzen zu halten. Jetzt geht es darum, einen konkreten Fahrplan für das strukturierte Hochfahren der vom Shutdown besonders betroffenen Branchen auszuarbeiten – selbstverständlich unter Beachtung der gesundheitlichen Behördenvorgaben, schreibt der Handelsverband in einer Aussendung.

07.40 Uhr: Corona-Stillstand sorgt bei Insolvenzen für Ruhe vor möglichem Sturm

 Im ersten Quartal, in dessen später Phase die Coronakrise begonnen hat, gab es deutlich weniger Unternehmenspleiten und weniger Privatinsolvenzen als im Vorjahreszeitraum. Wie heftig sich die Krise schlussendlich auswirkt, ist offen: "Wie viele Insolvenzen es über das ganze Jahr geben wird, hängt davon ab, wie sich die nächsten drei Monate entwickeln", sagte KSV-Experte Hans-Georg Kantner zur APA.

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07.31 Uhr: Deutlich weniger neue Fälle in Deutschland

In Deutschland sind die Neuinfektionen den vierten Tage in Folge rückläufig. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Montag weitere 3677 bestätigte Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl auf insgesamt 95.391. Der Anstieg war geringer als der am Sonntag bekannt gegebene von 5936 Neuinfektionen. Die Zahl der Toten stieg um 92 auf 1434.

Nach Berechnungen der Johns Hopkins Universität gibt es in Deutschland bereits mehr als 100.000 Infektionsfälle. Deutschland zählt zu den Ländern mit den meisten bestätigten Corona-Fällen weltweit. Nur die USA, Italien und Spanien haben mehr Infektionen gemeldet. Die Sterberate in Deutschland ist aber deutlich niedriger als in diesen Ländern.

07.14 Uhr: Kurzarbeits-Mittel werden von 1 auf 3 Mrd. aufgestockt

Wegen des hohen Bedarfs an Mitteln für Kurzarbeits-Unterstützungen in der Corona-Krise stockt die Regierung die dafür vorgesehenen Mittel von einer auf drei Milliarden Euro auf. Das werden Finanzminister Gernot Blümel und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (beide ÖVP) per Verordnung veranlassen, sagten die Ressortchefs zur APA.

Bis Freitag wurden bereits Corona-Kurzarbeitsanträge im Ausmaß von einer Milliarde Euro bewilligt. "Die Corona-Kurzarbeit hat bisher rund 400.000 Arbeitsplätze in Österreich gesichert", so Ministerin Aschbacher. Das Modell werde sehr stark angenommen. Allein ab Mittwoch hätten binnen 72 Stunden mehr als 10.000 weitere Unternehmen Kurzarbeits-Anträge gestellt, in Summe seien es bis Freitag 23.021 gewesen. Schon jetzt würden die Anträge auf Kurzarbeit circa doppelt so vielen geretteten Arbeitsplätzen wie zusätzlichen Arbeitslosen entsprechen.

07.10 Uhr: Grundrechte in vielen EU-Staaten eingeschränkt

Die meisten EU-Länder haben im Kampf gegen das Coronavirus mittlerweile die Grundrechte ihrer Bürger eingeschränkt. "Bisher haben 20 EU-Länder eine Art Notstandsgesetzgebung verabschiedet, um die Corona-Krise erfolgreich zu bekämpfen und die notwendigen Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen (...) durchsetzen zu können", sagte EU-Kommissions-Vizepräsidentin Vera Jourova der Zeitung "Die Welt".

07.04 Uhr: Gefeuerter Kommandant von US-Flugzeugträger infiziert

Der kürzlich vom Pentagon gefeuerte Kommandant eines US-Flugzeugträgers, auf dem sich das Coronavirus ausgebreitet hatte, ist laut einem Zeitungsbericht selber positiv auf den Erreger getestet worden. Kapitän Brett Crozier habe Symptome der Infektion gezeigt, noch bevor er am Donnerstag entlassen wurde, berichtete die "New York Times" am Sonntag.

Crozier war wegen eines an die Medien gelangten Brandbriefs zur Lage an Bord der "USS Theodore Roosevelt" seines Postens enthoben worden. Der Offizier hatte auf eine Evakuierung des Schiffes gepocht. "Wir befinden uns nicht im Krieg. Es müssen keine Seeleute sterben", wurde er von US-Medien zitiert.

>> Unsere Kollegen von Politico.com berichteten ausführlich über den Konflikt zwischen Crozier und Trump

07.02 Uhr: Boris Johnson für Tests ins Krankenhaus eingeliefert

Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen seiner Covid-19-Erkrankung ins Krankenhaus gebracht worden. Das teilte der Regierungssitz in London am Sonntagabend mit. Demnach dient der Spitalsaufenthalt für Tests, nachdem die Corona-Symptome bei dem Regierungschef bisher nicht abgeklungen sind.

>> Mehr zu Johnsons Gesundheitszustand

05.36 Uhr: Rückgang bei Todesfällen in Italien, Frankreich und Spanien

Hoffnung in Italien, Spanien und Frankreich: Der Anstieg der Corona-Todesfälle in den am schwersten von der Corona-Pandemie getroffenen Ländern Europas schwächt sich ab. Italien meldete am Sonntag die niedrigste Zunahme seit mehr als zwei Wochen. In Spanien ging die Zahl der Todesfälle den dritten Tag in Folge zurück, während Frankreich den niedrigsten Anstieg seit einer Woche registrierte.

In Italien starben 525 Menschen binnen 24 Stunden an der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19, wie der italienische Zivilschutz mitteilte. Dies war ein Viertel weniger als am Samstag, als noch 681 Patienten der Krankheit erlagen. Zudem war es der geringste Zuwachs seit dem 19. März, als 427 Tote registriert wurden. "Das sind gute Nachrichten, aber wir sollten weiterhin auf der Hut sein", sagte der Chef des Zivilschutzes, Angelo Borreli. Insgesamt starben bisher 15.887 Menschen in Italien an der vom Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19.

"Die Kurve beginnt abzuflachen und die Zahl der Toten fängt an zu sinken", sagte der Direktor von Italiens Obersten Gesundheitsinstitut (ISS), Silvio Brusaferro. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könne über eine Lockerung der Ausgangssperren nachgedacht werden.

05.15 Uhr: "Wir werden siegen"

Königin Elizabeth II. hat die Briten in einer historischen Rede zum Durchhalten in der Coronavirus-Pandemie aufgerufen und ihnen Mut zugesprochen. "Wir bekämpfen diese Krankheit gemeinsam", sagte die 93 Jahre alte Monarchin in der mit Spannung erwarteten Ansprache, die am Sonntagabend übertragen wurde. "Wenn wir vereint und entschlossen bleiben, werden wir sie überwinden", so die Queen.

04.31 Uhr: Schutzmasken-Pflicht für Super- und Drogeriemärkte

Mit Montag ist das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS) in Supermärkten und Drogeriemärkten Pflicht. Betroffen sind Geschäftslokale über 400 Quadratmetern Kundenbereich. Durch das Tragen soll verhindert werden, dass etwa bei Husten oder Niesen durch Tröpfcheninfektionen andere Menschen angesteckt würden. Es können auch selbstgenähte Masken oder Schals benützt werden.

Die Masken sollen von den Handelsunternehmen "kostenfrei" zur Verfügung gestellt werden. Für das nach Ostern angekündigte schrittweise Ende des "Shutdown" könnte die Maskenpflicht noch ausgedehnt werden und auch als Voraussetzung für die Wiederaufnahme einer Produktion oder sonstigen betrieblichen Tätigkeit verfügt werden. Die Ärztekammer (ÖÄK) ist für das Tragen einfacher Schutzmasken im öffentlichen Leben zur Eindämmung des Coronavirus.

03.20 Uhr: Trump will US-Profisport schnellstmöglich zurückbringen

US-Präsident Donald Trump hofft auf eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs in den großen amerikanischen Ligen. Das erklärte Trump nach einer Telefonkonferenz mit den Liga-Chefs und weiteren Verantwortlichen aus dem Profisport am Samstag (Ortszeit) in Washington. "Ich möchte die Fans zurück in den Arenen. Sobald wir bereit sind", sagte Trump danach.

02.05 Uhr: Ärztekammer über Tod eines Hausarztes erschüttert

Covid-19 hat laut der Ärztekammer für Niederösterreich das erste Todesopfer unter Medizinern im Bundesland gefordert. Es handelte sich einer Aussendung zufolge um einen Hausarzt, "der sich bis zuletzt in seiner Ordination um seine Patientinnen und Patienten gekümmert hat". Der Erkrankte sei auf der Intensivstation eines Krankenhauses gestorben, teilte eine Sprecherin der Kammer auf APA-Anfrage mit. Der Mediziner habe über das gesetzliche Pensionsalter hinaus gearbeitet.

01.38 Uhr: Tägliche Opferzahl erstmals klar rückgängig

Italien meldet erstmals eine klar sinkende Zahl der täglichen Covid-19 Todesopfer. Am Sonntag ist die Zahl der Coronavirus-Toten innerhalb von 24 Stunden um 525 auf insgesamt 15.887 gestiegen, das ist der niedrigste Wert seit dem 19. März. Der Höhepunkt war am 26. März mit einem Rekord von 969 Verstorbenen an einem Tag erreicht worden. Die Zahl der Infizierten in Italien kletterte von 88.274 auf 91.246, teilte der Zivilschutz mit. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation lag bei 3.997 Personen. 28.949 Personen befinden sich noch in den italienischen Spitälern. Sowohl die Zahl der Kranken in den Spitälern insgesamt als auch jener auf den Intensivstationen ging zurück.

00.15 Uhr: Über 1.380 Tote in Deutschland

In Deutschland sind bis Sonntagnachmittag mindestens 94.927 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: über 89.300 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, welche die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Mindestens 1.384 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bisher deutschlandweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 1.103).

00.02 Uhr: "Viele Tote" wegen Corona in USA

US-Präsident Donald Trump hat die Vereinigten Staaten angesichts steigender Opferzahlen der Coronavirus-Epidemie auf harte Zeiten eingeschworen. Es werde in den nächsten zwei Wochen "viele Tote geben, leider", sagte Trump im Weißen Haus. Die kommende und die darauffolgende Woche würden vermutlich die schlimmsten sein, sagte Trump. Der oberste Gesundheitsbeamte, Vizeadmiral Jerome Adams, fügte hinzu: "Das wird ein Test unserer Widerstandskraft. Das wird die Prüfung unseres Lebens." Nun müssten sich alle Amerikaner einen Monat lang an die Schutzmaßnahmen halten und auch in der Öffentlichkeit Masken tragen, forderte er.

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

 

 


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (63)

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stern000
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24 Stundenpflege

Wie geht es mit dem Wechsel der Pflegerinnen aus anderen EU Ländern weiter?
Wie erfolgt der Transport und bekommen sie bald einen Test?
Es sind einige Pflegerinnen jetzt schon sehr lange in Österreich- ein Wechsel ist bald notwendig und man hört und liest zu diesem Thema kaum mehr etwas außer, dass ein Flugzeug nach Rumänien geschickt wurde!
Die Betreuerinnen kommen aber auch aus anderen EU- Ländern z B Kroatien!!!

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willfurth
30
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Lasst uns hoffen,...

...dass sich unser höchst kompetenten Bundeskanzler zumindest dieses eine mal geirrt hat, denn...
...wenn die Zahl von 1% Infizierter der Wahrheit entspricht und...

...wenn man tatsächlich der Meinung ist, dass dieses "teuflische", "hinterlistige", "unsichtbare" Virus (was ist eigentlich mit den anderen mehr als 200 bekannten humanpathogenen Viren? die müssen ja vor Neid erblassen!)

...wenn man also tatsächlich der Meinung ist, dass dieses spezielle Virus all die weitsichtigen Maßnahmen unserer Regierung rechtfertigt,....

...ja dann kann man nur zu einem logischen Schluss kommen:

Die lebenbedrohende Gefahr hat sich um kein Deut verringert und wir behalten den Status Quo noch mindestens 2 Jahre bei!

Simple Logik wird aktuell zum Glück nicht sehr hoch geschätzt, denn "komplexes Bauchgefühl" ist, wie wir noch aus dem Mittelalter wissen, der wesentlich bessere Berater....
Hoffen wir also, dass das Bauchgefühl unseren kompetenten Führungskräften irgendwann doch rät, diese "volksrettenden" Maßnahmen auf ein vernünftiges Maß zurückzuschrauben.

Ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, die tatsächlich gefährdeten Mitbürger darum zu bitten, Kontakt mit der Öffentlichkeit zu meiden und einen Bruchteil der jetzt vernichteten Milliarden dafür zu verwenden, sie kostenlos daheim zu versorgen?
...eine von mehreren Alternativen in dieser ach so alternativenlosen Zeit...

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Miraculix11
3
11
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Du willst also alte Leute 2 Jahre einsperren

Und sie dafür kostenlos versorgen? Und uns das als Alternative präsentieren?

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samro
1
8
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mitbuerger

nein hat er nicht.
er hat geschrieben:
'' die tatsächlich gefährdeten Mitbürger darum zu bitten, Kontakt mit der Öffentlichkeit zu meiden''
das sind alle, denn wie wir wissen kann es fuer alle gefaehrlich werden, auch kinder.
ich weiss nur nicht ob das so billig ist alle kostenlos zu versorgen? und ob da die wirte ausreichen? und wer produziert und arbeitet dann noch wie jetzt?

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willfurth
6
2
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Verzeih, aber...

..."gefährdet" sind wir jeden Tag, wenn wir uns zum Beispiel in ein Auto setzen und losfahren...
...so "gefährlich" ist dieses Virus auch für Menschen mit normaler gesundheitlicher Konstitution.
Niemand bestreitet, dass vereinzelt auch gesunde Menschen an einer Infektion sterben können (wie das auch bei einem Verkehrsunfall möglich ist)....aber mit dieser Gefahr leben wir schon seit Jahrtausenden....was hat sich jetzt also geändert?
Aber nun habt ihr mir den Unterschied zwischen Schweden und Österreichern offensichtlich gemacht.
Dafür meinen herzlichen Dank!

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samro
1
4
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vergleiche

verzeihung kleiner unterscheid dieses virus und die eigenentscheidung auto zu fahren. alles ein toller vergleich.

die weltweite entwicklung haben sie aber schon mitbekommen?

ja leider kostet das in schweden genug menschen das leben. gut dass sie das erkannt haben.

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willfurth
4
2
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Mit Personen...

...die lieber Unsinn schreiben, als öffentlich verfügbare Informationen zu lesen, möchte ich mich nicht unterhalten.
Um ihnen die "Mühe" zu ersparen:
Schweden: 6800
Österreich: 12200
...wird schon einen Grund dafür geben...der ist wahrscheinlich, dass es in Schweden mehr Einwohner gibt als in Österreich.....aber das würde jetzt zu weit führen, das wär dann ja schon Prozentrechnung...

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Mein Graz
0
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@willfurth

Tote pro 1 Million Einwohner:
Schweden: 47
Österreich: 24

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samro
1
3
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theorie

nicht sowas schreiben.
die realitaet wuerde sonst die illusion zerstoeren die sich manche noch immer gerne machen.
die frage ist nur warum sie ihre illusionen so einhaemmernd posten. da gibt es wohl einen grund?

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Mein Graz
2
5
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@samro

Ich hoffe, solche User mit Tatsachen so zu verwirren, dass sie sich selbst in Widersprüche verwickeln. 😂

Witzig ist, dass gerade die das sind, die von "Logik" oder "Objektivität" schreiben - und dass es da laufend neue Nicks gibt.

Warum die das tun? Ich vermute mal, dass bei vielen, die die "Gefährdeten" wegsperren wollen wirtschaftliche Gründe im Hintergrund stehen. Da wird dann halt einmal von "Kollateralschaden" geschrieben, oder wie alt denn einer werden soll, wenn er ja eh schon 80 ist - ich find es einfach nur mehr grauslich, was man da alles zu lesen bekommt.

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samro
1
4
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logik

ja und es ist auch gut den usern zu zeigen und zu hinterfragen was sie da reden.

neue nicks aber immer die gleichen theorien und schlagwoerter, das gleiche gedankengut.
welche wegsperren. komisch welches gedankengut ist das?
da wird gerade viel von polizeistaat geschrieben wegen der ausgangssperren. aber einsperren ein gutes adaequates mittel. da wird nie von polzei und grundrechten geredet.
das recht auf leben schon gar nicht.

kollateralschaden, vergleich grippe, verkehrsunfaelle werden gepaart mit berichten von angeblichen experten auch krankenschwestern, die bei rueckfragen aber nie benannt werden .

grauslich ist fuer mich wenn ein mensch als kollateralschaden und nicht mehr gesehen wird, oder eh schon so alt, dass er doch bitte gleich gar keine behandlung mehr braucht und am besten doch gleich selbst darauf verzichten sollte.
auf die kinder, jungen, mittelalten kann das kollateralschaden natuerlich auch zutreffen, dann sind die selber schuld.
was ist da los?

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Mein Graz
3
3
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@willfurth

Tests pro 1 Million Einwohner:
Schweden: 3.654
Österreich: 12.357

Was glaubst du, wo mehr nicht erkannte Corona-Infizierte herum rennen?

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willfurth
7
2
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Nein, der Charme dieser Variante wäre,...

dass die restliche Bevölkerung, wie bei jedem anderen Keim, in recht kurzer Zeit eine natürliche Immunität entwickelt, die in weiterer Folge auch dem Schutz der tatsächlich gefährdeten Menschen dient.

Die 2 Jahre, die sehr kurz gegriffen sind, weil dann erst 25% unserer Mitbürger imunisiert wären, ergeben sich aus dem aktuell gewählten Weg.
Wenn, was jetzt bejubelt wird, die Zahl der Neuinfektionen sogar sinkt, verlängert sich dieser Zeitraum entsprechend....
Faszinierend ist allerdings die Absurdität der gerade postulierten Erleichterungen.
Entweder ich will meine Mitbürger auf diese Weise schützen, dann gibt es aktuell kein Argument für die angekündigten Lockerung (1%!), oder man hat sich besonnen und erkannt, dass der eingeschlagene Weg der Gesamtbevölkerung mehr Schaden zufügt als die Krankheit, dann sollte man das aber auch offen sagen.

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samro
1
5
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charme

schon den echten realitaetscharme gelesen im live ticker?:

Tägliche Opferzahl in Italien wächst wieder

Nachdem am Sonntag die Zahl der täglichen Covid-19-Todesopfer klar zurückgegangen war, muss Italien eine kalte Dusche hinnehmen. Am Montag kletterte die Zahl der Coronavirus-Toten innerhalb von 24 Stunden um 636 auf 16.523.

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Bobby_01
12
8
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Diese Aktion

der Regierung war defintiv zu früh - die Zahlen sind nicht 1,6 % wie angegeben sondern von gestern auf heute 15:00 2,5 % und 75 Infektionen mehr als am Vortag!
Hoffe sehr dass dies nicht daneben geht.
Weiteres sollen die Öffis, wie die GVB und auch die GKB wieder auf Normalfahrplan umstellen. Es sind ja wieder mehr Leute unterwegs!

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selbstdenker70
2
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...

Der xxxxxxxxxxxxlutz regt sich auf. Haben wir jetzt in den letzten 3 Wochen 17x seinen Geburtstag versäumt ??? Oder hat er doch nur 1x in der Woche Geburtstag??? Ist mir egal, mein Postkasten freut sich jedenfalls....

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Miraculix11
9
12
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Durchseuchung von 1% vermutet

Das sind 88.000 Peronen.
Und weil viele geglaubt haben daß das Virus so tödlich ist, rechnen wir mal nach:
3% Mortalität wären 2640 Tote
2% Mortalität wären 1760 Tote
1% Mortalität wären 880 Tote
Bisher haben wir 220 Tote

Aber warten wir mal das Endergebnis ab

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schadstoffarm
8
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Glauben heisst nix wissen

Unter optimalen Bedingungen hast niedrige Mortalität. Unter Johnson oder Trump vor Begegnung Mi der Realität sähe es anders aus. Wo ist das Problem?

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halelale
32
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Von 2000 Tests

auf die Dunkelziffer zu schließen ist wie mit dem Schmetterlingseffekt zu hantieren.
Da wir zu viel Bullshit Bingo mit Zahlen gespielt.

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schadstoffarm
4
21
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lehnst Statistik generell ab

oder vom Fach und die Durchführung entspricht nicht den Regeln der Kunst ?

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Miraculix11
5
15
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Das sind dieselben Leute die auch meinen...

....die Wahlumfragen seien falsch weil das Ergebnis nicht ihrem Weltbild entspricht :-)

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halelale
15
2
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?

Wäre es nicht sinnvoll eine fundierte Basis zu haben, bevor man Maßnahmen davon ableitet und/oder Statements über die Medien rausposaunen lässt, wie jeder wir bald ein Coronaopfer kennen?
Ich verstehe darunter verantwortungsvolles Arbeiten. Ist in Österreich net so üblich, ich weiß, wir wurschteln gerne.

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schadstoffarm
5
2
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Nicht praktikabel

Es müssen Maßnahmen ohne vollständige Information getroffen werden.

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fliegenpilz123
18
12
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Daumen runter

wenn man Schutzutensilien für medizinisches Personal einfordert???Hoffentlich müssen wir uns nie begegnen,aber,na,Dummheit is eh ned ansteckend........

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Miraculix11
5
14
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Besser als einfordern wäre liefern..

..und das kannst Du auch nicht.

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Bobby_01
12
21
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Also bitte

nachdenken! Italien öffnet die Schulen frühestens im September. Wir sollen auch nicht andenken bereits früher, etwa im Juni zu öffnen. Dann wären die ganzen Maßnahmen wohl umsonst gewesen. Das gleiche gilt für das Öffnen der Geschäfte!!! Liebe K + K + A bitte nochmal darüber nachdenken!

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