Suche
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Aufsteirern 2026: Diese zehn Dinge muss man einfach ausprobieren

Heute und morgen werden wieder rund 200.000 Menschen in der Grazer Innenstadt erwartet. Das Wetter wird prächtig, das Programm bunt. Was man nicht versäumen darf.

Drei junge Frauen lachen in die Kamera
© Christoph Kleinsasser
Das trachtigste Wochenende des Jahres steht auf dem Programm. Zum „Aufsteirern“ wirft sich Graz in Schale und zieht die Festtagstracht an.
Thomas Plauder
Redakteur Bundesland Steiermark

Graz wirft sich in Schale und zieht die Festtagstracht an. Zum 25-Jahr-Jubiläum des „Aufsteirerns“ zeigt sich aber auch Petrus gut gelaunt. Die Wetterprognosen für heute (19. September) und den morgigen Sonntag (20. September) sind gut, ein Besucheransturm bei Österreichs größter Volkskulturveranstaltung damit wohl garantiert. Im Vorjahr wurde erstmals die 200.000er-Marke geknackt und auch heuer dürfte – auch dank der neuen Koralmbahn – diese beeindruckende Zahl erreicht werden.

Und die Gäste aus nah und fern erwartet viel – viel Kulinarik, viel Tradition, viel Handwerk, viel Tracht und natürlich ganz viel gute Unterhaltung. Das Programm ist bunt, die Qual der Wahl dementsprechend groß. Aber was sollte man auf keinen Fall versäumen? Anbei zehn Tipps – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, denn zu vielfältig ist das Angebot.

1. Mit Caro Fux in das „Aufsteirern“ starten

Das „Aufsteirern“ ist alljährlich auch eine einzigartige Volksmusik-Klangwolke. Aber es stehen auch regelmäßig ganz ungewöhnliche musikalische Formationen und Paarungen auf der Bühne. So auch am Samstag auf der Hauptbühne am Grazer Hauptplatz. Von 20 Uhr bis 22 Uhr geben da nämlich „Die Niachtn“ und Amadeus-Gewinnerin Caro Fux musikalisch Vollgas.

Eine Frau mit bunter Bluse lacht in die Kamera
© Klz / Daniel Winter
Amadeus-Gewinnerin Caro Fux geigt gemeinsam mit „Die Niachtn“ am Samstagabend auf der „Aufsteirern“-Hauptbühne am Grazer Hauptplatz auf.

2. Den ersten Sturm des Jahres genießen

Den ersten Sturm des Jahres genießen. Das geht zum Beispiel am Karmeliterplatz hervorragend, auf dem das Thermen- und Vulkanland seine „Aufsteirern“-Zelte aufgeschlagen hat. Am Sonntag zwischen 9 Uhr und 11 Uhr lässt es sich dort auch mit einem Winzerfrühstück perfekt in den Tag starten.

Vier junge Frauen und zwei junge Männer lächeln in die Kamera
© Christoph Kleinsasser
Am Karmeliterplatz lässt es sich trefflich den ersten Sturm des Jahres genießen.

3. Mit einem Taxitänzer das Tanzbein schwingen

Wer gerne zu zünftigen Klängen das Tanzbein schwingt, aber keinen Tanzpartner hat, der muss nicht aufs Vergnügen verzichten. Bei den beiden Tanzböden in der Herrengasse warten am Sonntag nämlich Taxitänzer. Zu erkennen sind sie leicht, tragen sie doch „Taxitänzer-Badges“.

Ein Mann und eine blonde Frau tanzen
© Richard Großschädl
Zu zünftigen Klängen lässt sich beim „Aufsteirern“ auch gut das Tanzbein schwingen.

4. Gutes tun und dabei auch noch Spaß haben

Das kann man etwa bei der Genuss- und Glückshütte der Casinos Austria in der Schmiedgasse miteinander vereinen. Beim „Lebkuchen-Roulette“ werden gegen eine freiwillige Spende Lebkuchenherzen ausgespielt. Der Erlös kommt „Steirer helfen Steirern“ zugute. Und auch die Einnahmen beim Fotopoint beim „Sparkassen Stadl“ auf dem Grazer Hauptplatz kommen einem wohltätigen Zweck zugute.

5. Die Antenne-Interviewbox besuchen

Die beliebte Interviewbox der Antenne Steiermark feiert am Eisernen Tor ihr Comeback. Samstag von 12 bis 21.30 Uhr und am Sonntag von 10 bis 19 Uhr redet hier die Steiermark. Rein geh’n, rein red’n und ein Video davon direkt mitnehmen.

6. Auf Schnitzeljagd mit dem Marderjagdverein Söding gehen

Der Marderjagdverein Söding ist mit seinem mobilen Hochsitz und Kultfigur Schwabler Gerdschi auf dem Mariahilferplatz zu Gast. Aber nicht nur das. Mit der spaßigen Truppe aus der Weststeiermark kann man auch auf Schnitzeljagd durch die Grazer Innenstadt gehen. Am Samstag und am Sonntag sind nämlich jeweils drei Stamperl versteckt, die es zu finden gilt. Und so funktioniert’s: Push-Benachrichtigungen aktivieren, die Tipps in der Story-Funktion des Vereins im Auge haben, und wenn man ein Stamperl gefunden hat, ab zum Mariahilferplatz. Dort wartet der Gewinn.

Zwei Männer lachen in die Kamera
© Mjv Söding
Der Schwabler Gerdschi (rechts) und der Marderjagdverein Söding laden beim „Aufsteirern“ zur Schnitzeljagd durch die Grazer Innenstadt.

7. Loambudlkegeln am Eisernen Tor

Wer Lust hat, die steirische Version des Kegelns kennenzulernen und auszuprobieren, der ist am Eisernen Tor genau richtig. Dort findet man nämlich eine sogenannte „Loambudl“, eine traditionelle Naturkegelbahn.

8. Dem Oberlandler Kirtag einen Besuch abstatten

Seit Jahren ist der Oberlandler Kirtag am Samstag fixer Bestandteil des „Aufsteirerns“. Und auch in diesem Jahr präsentieren die Oberlandler im Landhaushof ihre Wohltätigkeitsprojekte. Der Einzug der Oberlandler von der Herrengasse in den Landhaushof findet am heutigen Samstag um 10 Uhr statt.

Fünf Männer und eine blonde Frau lachen in die Kamera
© Christoph Kleinsasser
Die Oberlandler laden am Samstag im Landhaushof zu ihrem traditionellen Oberlandler Kirtag

9. Lustige Crashkurse absolvieren

Wer beim „Aufsteirern“ etwas lernen möchte, ist am Sonntag im Lesliehof richtig. Von 13 Uhr bis 13.30 Uhr steht dort nämlich ein Jägerlieder-Crashkurs auf dem Programm. Von 14.30 Uhr bis 15 Uhr folgt der Crashkurs Påschen und Gstanzl singen.

10. Tipps von der Kräuterpädagogin einholen

Im Kinderbereich in der Schmiedgasse Süd gibt Kräuterpädagogin Angela Kroboth wertvolle Tipps. Bei ihrer Kinderstation können junge Besucherinnen und Besucher die Welt der Kräuter spielerisch entdecken und mit allen Sinnen erleben.

Und natürlich wartet auf die Besucherinnen und Besucher auch jede Menge feine steirische Kulinarik. Die Palette reicht da von der Brettljause aus der Dose über deftige Käsespätzle und Burger bis hin zu feinen Wildgerichten und edlem Käse.

Los geht es übrigens am Samstag ab 12 Uhr und am Sonntag mit dem traditionellen Bieranstich am Hauptplatz um zehn Uhr.

Mehr zum „Aufsteirern“