Erstes Koralmbahn-Aufsteirern: Ansturm der Kärntner erwartet
Das „Aufsteirern“ 2026 in Graz wartet mit einigen Premieren auf. Und die Veranstalter rechnen dank der Koralmbahn auch mit Tausenden Besuchern aus Kärnten.
Sonnig und mild, mit Temperaturen bis 25 Grad – das Wetter, so sagen es zumindest die Prognosen, ist in bester „Aufsteirern“-Laune. Wenn am kommenden Samstag (19. September) und Sonntag (20. September) in Graz das 25-Jahr-Jubiläum der größten Volkskulturveranstaltung Österreichs zelebriert wird, dann deuten viele Faktoren auf einen neuen Besucherrekord hin.
Eigentlich schwer zu glauben, nachdem im Vorjahr erstmals die 200.000er-Marke geknackt wurde. Schon in den vergangenen Jahren erfreute sich das „Aufsteirern“ bei den Kärntnerinnen und Kärntnern großer Beliebtheit. In diesem Jahr dürfte der Kärntneransturm aber neue Dimensionen erreichen, ist es doch das erste Aufsteirern seit der Eröffnung der Koralmbahn im vergangenen Dezember. Und so rechnen die Veranstalter mit vollen Zügen, die sich auf den Weg durch die Koralm machen, und mit Tausenden Besuchern aus dem benachbarten Bundesland. „Vor einigen Jahren musste einmal ein Zug, der aus dem Raum Südoststeiermark zum ‚Aufsteirern‘ nach Graz fuhr, wegen Überfüllung abgestellt werden. Ich bin heuer wirklich gespannt, was sich unter der Koralm abspielen wird", sagt Markus Lientscher, der gemeinsam mit seiner Frau Alexandra sowie Astrid und Giuseppe Perna das Volkskulturfestival organisiert, schmunzelnd.
Günstige Anreise mit den Öffis
Für die Besucherinnen und Besucher aus den steirischen Regionen ist das Freizeit-Ticket Steiermark maßgeschneidert für die Anreise nach Graz. Es wird an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ausgegeben, kostet 15 Euro und ist eine Tageskarte für eine Person, die im gesamten steirischen Verbundgebiet gilt. Sie ist gültig für Nahverkehrszüge (keine Fernverkehrszüge), städtische Linien in Graz, Bruck/Kapfenberg, Leoben und im Aichfeld, Regiobusse mit dreistelligen Liniennummern sowie für die Grazer Schloßbergbahn.
Aber das diesjährige „Aufsteirern“ kann auch mit einigen Neuerungen aufwarten. Erstmals kann die Herrengasse nämlich an beiden Tagen bespielt werden. „Die Herrengasse ist die beliebteste Gasse beim „Aufsteirern“, die wir auch in gewisser Weise herausarbeiten wollten. Das heißt, die gesamten Aufbauten sind heuer auf den Schienen, damit bleiben die schönen Fassaden der Herrengasse sowie die Eingänge zu den Geschäften und die Schaufenster frei und man kann auf beiden Seiten flanieren“, freut sich Lientscher.
Und heuer gibt es sogar eine eigene „Aufsteirern“-App. Da findet man nicht nur alle wichtigen Infos, sondern auch Mitfahrgelegenheiten, Tanzpartner und vielleicht auch den Partner fürs Leben, denn man kann mit der App auch anbandeln.