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Nach 3:3 in MattersburgJörg Siebenhandl: "Es war ein Verbrechen am Fußball"

Statt eines "Pflichtsieges" schaute für den SK Sturm gegen Mattersburg gestern am Ende nur ein Punkt heraus. Für Torhüter Jörg Siebenhandl trägt Schiedsrichter Josef Spurny Mitschuld an dem Ergebnis.

Jörg Siebenhandl
Jörg Siebenhandl musste trotz gehaltenem Elfer drei Gegentore hinnehmen. © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Michael Meindl)
 

Für den SK Sturm war der gestrige Fußballtag ein gebrauchter. Zwei Mal gaben die Steirer eine Führung aus der Hand, haderten dabei mit strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen und konnten letztendlich nur einen Punkt aus Mattersburg mitnehmen. Torwart Jörg Siebenhandl war dabei wahrscheinlich die sprichwörtlich ärmste Sau am Feld. Beim ersten Gegentreffer wurde eine wohl aktive Abseitsstellung von Nedeljko Malic nicht geahndet, Patrick Bürgers Treffer zum 2:2 fiel unter die Kategorie unhaltbar.

In der Nachspielzeit musste die Nummer eins der Grazer schließlich noch einem Elfmetertreffer nachsehen – und das, nachdem Siebenhandl im ersten Durchgang sogar einen Strafstoß pariert hatte. Nach Spielende ließ der Torhüter seinem Frust – wie auch Trainer Nestor El Maestro und Geschäftsführer Sport Günter Kreissl – freien Lauf: "Es war heute ein Verbrechen am Fußball. Es ist Wahnsinn, was da heute abgegangen ist."

"Skandalentscheidung am Ende"

Ganz abseits von den großen Entscheidungen hatte Siebenhandl generell keine Freude mit der Linie von Schiedsrichter Josef Spurny: "Die Mattersburger haben die gewohnt harte Gangart gehabt, immer wieder Konter unterbunden und der Schiedsrichter hat einfach seine gelbe Karte nicht gefunden. Ich glaube, die hätten die Partie nicht mit allen Spielern beenden dürfen. Es war einige Sachen dabei, die einfach Katastrophe sind."

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit pfiff der Wiener nach Handspiel von Thomas Schrammel den zweiten Elfmeter der Partie. Eine wohl richtige Entscheidung, was der 29-jährige Torhüter jedoch nicht wahrhaben wollte: "Wenn der Schiedsrichter die Skandalentscheidung am Ende nicht trifft, dann hätten wir uns über die anderen Dinge eh nicht so aufgeregt. Sicher kann man diskutieren, ob es Handspiel ist. Aber in solch einer Situation habe ich bisher wenige Leute gesehen, die, wenn sie davor so einen Scheiß pfeifen, dann auch noch sowas hinten draufhauen."

Sturm liegt nach acht gespielten Runden mit 13 Punkten auf dem fünften Rang. Bei einem Sieg gegen den WAC könnte der TSV Hartberg (Ab 14.30 Uhr im Live-Ticker) heute an den Grazern vorbeiziehen.

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tintifax
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sturm und der große frust:

laut heutigem kommentar von herrn michael schuen (kleine zeitung, printausgabe 22.9.2019) waren die entscheidungen des schiedsrichters hart, nicht im sinne von sturm graz - aber keine einzige war komplett daneben. also: was soll das ganze theater und das große frust-wehleidig-herumheulen

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Rick Deckard
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dann hättens halt vorn

5 Tore schießen müssen.

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Legatus
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Wehleidig und unbeherrscht.

Es sind keine absichtlichen Fehlentscheidungen und es betrifft alle. Jetzt gibt es eben eine Häufung gegen Sturm. Das ändert sich auch wieder.

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blick
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Verstoßregeln gut kennen

Bevor man los poltert sich nicht mehr beherrscht sollte man zur
Kenntnis nehmen das SR-Entscheidung eine TATSACHENENTSCHEID-
UNG ist und nicht rückgägig gemacht wird auch wenn man benachtei-
ligt wird. Die Ausraster bei Sturm haben dem Verein keinen guten
Dienst erwiesen den andere SR werden eine Sturm Beteiligung mit
flauem Gefühl leiten und dabei nicht fehlerfrei bleiben.

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checker43
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Wenn

die Tatsachenentscheidung auf keiner Tatsache beruht, ist es eine Fehlentscheidung.

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