ÖVP-Parteitag99,4 Prozent für Sebastian Kurz als Parteivorsitzenden

Der Parteitag ist mit 1.500 Besuchern, davon 540 stimmberechtigten Delegierten, ein türkises Megaevent. Thematisch stehen die steuerliche Entlastungen, der wirtschaftlichen Aufschwung nach der Corona-Krise, die Digitalisierung und ein strikter Migrationskurs im Vordergrund.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
39. ORDENTLICHER BUNDESPARTEITAG DER OeVP: KURZ/OTTENSCHLAeGER/EIBINGER-MIEDL/MRTE/STELZER
Wurde gestern 35: Bundeskanzler und ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz bei seinem Eintreffen mit Lebensgefährtin Susanne Thier © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Am Tag nach seinem Geburtstag - Sebastian Kurz wurde gestern 35 Jahre alt - schreitet der ÖVP-Parteitag zu seiner Wiederwahl als Chef der Volkspartei. Der Parteitag in St. Pölten ist als "Megaevent" konzipiert - 1.500 Gäste meldeten sich an, 540 davon sind wahlberechtigte Delegierte.

Die Latte liegt hoch: Bei seinem ersten Antreten im Jahr 2017 bekam Sebastian Kurz 98,7 Prozent. Die Partei steht geeint hinter ihm. Die Debatte im Nachhang zur Ibiza-Affäre ist verstummt. In der Flüchtlingsfrage zum aktuellen Thema Afghanistan leistete ihm die Partei zu weiten Teilen Gefolgschaft.

Kurz überspringt die Latte: Es werden 99,4 Prozent, 533 Stimmen für ihn drei gegen ihn. Kurz nimmt die Wahl an und ist "nach all dem, was wir erlebt haben, unendlich dankbar für den Rückhalt und die Unterstützung".

Die 99,4 Prozent sind das beste Ergebnis, das ein VP-Obmann jemals erhalten hat. Den Bestwert hielt bisher Kurz' direkter Vorgänger Reinhold Mitterlehner, der 2014 von 99,1 Prozent der Delegierten zum Parteichef gewählt wurde.

Die Mitbewerber sollen so viel Wind machen, wie sie wollen - das macht uns nur noch stärker.

Innenminister Karl Nehammer

Zu Beginn wird die Gemeinsamkeit im schwierigen Corona-Jahr beschworen, eine leicht kitschig anmutende Version einer gemeinsam mit Kindern und "normalen Menschen" gesungenen Bundeshymne präsentiert.

Moderator Peter L. Eppinger freut sich darüber, dass wieder alle zusammenkommen können. Abstände gibt es keine, aber die 3-G-Regel für alle. Der Start wird als Celebrity-Event zelebriert - mit Begeisterung über die Präsenz (fast) jedes einzelnen Würdenträgers und Funktionärs. Auch Sebastian Kurz' Eltern, Elisabeth und Josef, und seine schwangere Lebensgefährtin Susanne Thier sind da.

ÖVP-Parteitag in St. Pölten: Wiederwahl von Sebastian Kurz als Parteichef

Das Kanzlerpaar

Kanzler Sebastian Kurz und Lebensgefährtin Susanne Thier treffen ein.

APA/HERBERT PFARRHOFER

Der Bauernprotest

Bauern aus der Region protestieren den ÖVP-Chef und seine Entourage mit dem Protest gegen die S34, die ihre Lebensgrundlage zerstöre.

APA/HERBERT PFARRHOFER

Der Jubel

Unbeeindruckt davon warten die ÖVP-Massen darauf, ihren Frontmann mit Jubel begrüßen zu dürfen

APA/HERBERT PFARRHOFER

Die Familienpartei

Familienministerin Susanne Raab, mit Ehemann und Baby

APA/HERBERT PFARRHOFER

Der Einmarsch

Es geht los - der Kanzler betritt den Saal.

APA/HERBERT PFARRHOFER
APA/HERBERT PFARRHOFER

Die Gäste

von links: Der steirische LH Hermann Schützenhöfer, Tirols LH Günther Platter, Niederösterreichs LH Johanna Mikl-Leitner, Oberösterreichs LH Thomas Stelzer, die Bregenzer Stadträtin Veronika Marte, die steirische Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Bundeskanzler Sebastian Kurz (verdeckt) und seine Lebensgefährtin Susanne Thier

APA/HERBERT PFARRHOFER

Der Präsentator

Tirols Landeshauptmann Günther Platter: "Ich meine, es hat in den letzten Jahrzehnten nie ein Bundeskanzler so schwer gehabt wie Du. Und ich finde, Du hast das perfekt gemeistert."

APA/HERBERT PFARRHOFER

Der Einpeitscher

ÖVP-Klubobmann August Wöger (rechts) war der "Einpeitscher" am Parteitag: "Nur noch persönliche Untergriffe, nur noch ständiges Anpatzen, Diffamieren, Unterstellungen - wir wollen das nicht."

APA/HERBERT PFARRHOFER

Die Rede

Es gab da durchaus einige Tage, wo ich mich gefragt habe, ob ich da wirklich richtig bin; ob es das ist, was man im eigenen Leben möchte; wie lange man sowas aushält; und ob es in Ordnung ist, so etwas der eigenen Familie zuzumuten."

APA/HERBERT PFARRHOFER

Mister 99,4 Prozent

533 Delegierte stimmen für Kurz, drei dagegen: "Nach all dem, was wir erlebt haben, bin ich unendlich dankbar für den Rückhalt und die Unterstützung."

APA/HERBERT PFARRHOFER
1/11

Danach begrüßt Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Delegierten und Gäste. Sie spricht gleich zu Beginn aus, worum es heute geht: "Wenn wir stark für unseren Kanzler entscheiden, tun wir das, was die Menschen von uns wollen. Unser Kanzler ist nur so stark, wie unser Rückhalt für ihn."

Kleiner Scherz in Richtung der Mitbewerber, "die vielleicht auch online zusehen": "Wir sind beschlussfähig, und wir werden es auch bi zum Schluss bleiben." Bekanntlich konnten beim Parteitag der SPÖ im Juni aufgrund mangelnder Präsenz keine Beschlüsse mehr gefasst werden...

Eine leichte Übung: Die ÖVP stimmt über alle Anträge gleich am Anfang ab. Auf Präsentation und Diskussion wird verzichtet.

Erst später kommt der Kanzler zu Wort: Chef der Partei, der heute wiedergewählt werden soll. Ein "zacher Bursch", so Tirols Landeshauptmann Platter. "Ich meine, es hat in den letzten Jahrzehnten nie ein Bundeskanzler so schwer gehabt wie Du. Und ich finde, Du hast das perfekt gemeistert." Die Opposition habe ein einziges Ziel: "Kurz muss weg." Dagegen gebe es nur ein Mittel: "Zusammenhalten und konsequent für die Bürger im Land zu arbeiten."

"Alle gegen die ÖVP"

Bevor er spricht, wird das Feld aufbereitet: Zitate des politischen Gegners (vor allem jene, die sich auf die Ibiza-Affäre bezogen), gewürzt mit Empörung von Parteigängern über den schlechten Ton, die üble Stimmung, das "Schlechtmachen" des Kanzlers, gefolgt von Appellen, über die Parteigrenzen hinweg zusammenzuarbeiten, um die Krise zu bewältigen. "Wir lassen uns den Sebastian nicht herausschießen" sagt der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer in einer Einspielung.

Klubobmann August Wöginger illustriert das "Alles gegen die ÖVP". Der Umgangston sei rauer geworden, ein neuer Tiefpunkt erreicht. "Nur noch persönliche Untergriffe, nur noch ständiges Anpatzen, Diffamieren, Unterstellungen - wir wollen das nicht." Es schade auch der Politik insgesamt, die Menschen wendeten sich ab.

Die Krise sei gut überstanden, der Arbeitsmarkt erhole sich, auch dank der "in Europa einzigartigen Wirtschaftshilfen". Jetzt gehe es um Pflegereform und "Klimaschutz mit Hausverstand", so das neue Wording. Wöginger kommt auch die Rolle zu, den "Mitbewerbern" Botschaften auszurichten: Bei der zerstrittenen SPÖ "wissen wir gar nicht, wen wir anrufen sollen", mit FPÖ-Chef Herbert Kickl, der Schulter an Schulter mit Rechtsextremen demonstriere und mit Bitterstoffen gegen Corona vorgehen wolle, "ist kein Staat zu machen" und die Neos seien gar nicht spürbar, weder in Wien noch in Salzburg, wo sie in der Regierung sitzen.

Der Kanzler spricht

Einmal noch wird das Miteinander per Videoeinspielung beschworen, dann ist "ER" am Wort. Auch er freut "sich wirklich, Euch alle zu sehen", mitten im Sommer, und nicht nur in Form einer Videokonferenz. Scherzchen an Generalsekretär Axel Melchior in Bezug auf den Veranstaltungsort: "Du hast es geschafft, in Niederösterreich eine rote Stadt auszumachen!" Und in Richtung Wöginger: "Der Gust war eineinhalb Jahre in keinem Bierzelt, ist aber trotzdem nicht aus der Übung."

Die Impfung ist sein erstes und dringlichstes Thema: Mit dem Auf und Zu muss Schluss sein, die Impfung ist jetzt die Antwort, nicht der Lockdown." Den Menschen die Angst vor der Impfung zu nehmen, das sei die wichtigste Aufgabe der ÖVP für die nächsten Monate. "Denn jeder einzelne, den wir überzeugen, ist geschützt und leistet einen Beitrag für uns alle."

Dann kommt Kurz auf die vergangenen Wochen und Monate zu sprechen, insbesondere auf jene Anzeige, die zur Einleitung eines
Strafverfahrens geführt hat. "Das hat auch bei mir alles bisher Erlebte in den Schatten gestellt. Ich habe das bisher noch nicht so offen ausgesprochen: Aber es gab da durchaus einige Tage, wo ich mich gefragt habe, ob ich da wirklich richtig bin; ob es das ist, was man im eigenen Leben möchte; wie lange man sowas aushält; und ob es in Ordnung ist, so etwas der eigenen Familie zuzumuten."

Es gab Tage, wo ich mich gefragt habe, ob ich da noch richtig bin.

Sebastian Kurz

Kraft hätten ihm die vielen ermutigenden Telefonate und SMS gegeben: "Mich haben diese Erfahrungen noch belastbarer  gemacht, mich haben sie noch entschlossener gemacht, mit mir könnt Ihr rechnen!"

Inhaltlich legt Kurz folgende Schwerpunkte:

  • Die Entlastung: "Wir werden die Steuern für kleine und mittlere Einkommen weiter senken und den Familienbonus nochmal erhöhen." Damit den arbeitenden Menschen im Land mehr zum Leben bleibe.
  • Die Arbeit: "Wir werden klar einfordern, dass wer arbeiten kann auch arbeiten geht." Das entspreche dem Menschenbild der ÖVP, und das werde man auch einfordern.
  • Die Ökologisierung: "Das ist kein Nämlich nicht ein „Entweder-oder“, kein Widerspruch zwischen Klimaschutz, Wirtschaftsstandort oder
    sozialer Verträglichkeit, sondern dass das Bemühen darum, "einen starken Standort und  soziale Sicherheit mit dem respektvollen Umgang mit der Schöpfung in Einklang zu bringen". Was es brauche, seien Fortschritt und Innovation und nicht Rückschritt und Verbote.
  • Die Digitalisierung: "Wir müssen die öffentliche digitale Infrastruktur, vor allem die Breitbandinfrastruktur, schnellstmöglich flächendeckend ausbauen. Wofür wir nun 1,4 Milliarden Euro in die Hand nehmen." Verwaltung, Forschung und Schulen stünden im Fokus.
  • Die Migration: "Die unbeschränkte Aufnahme von Menschen aus Krisenregionen funktioniert nicht. Die Fehler aus 2015 dürfen sich nicht wiederholen." Aber den Menschen auf der Welt, die in furchtbaren Bedingungen leben, müsse geholfen werden. Die Mittel des Auslandskatastrophenfonds  seien mit ihm mehr verzehnfacht worden. "Das sind Mittel, mit denen wir in unterschiedlichen Teilen der Welt Not zumindest etwas lindern können." Die ÖVP müsse der Verantwortung für das Land gerecht werden. "Das heißt für uns: Nicht mehr Menschen aufzunehmen, als wir integrieren können." Es heiße aber auch, "dass bestimmte Grundwerte, wie die  Gleichstellung von Mann und Frau, Religionsfreiheit und Respekt vor unserem Lebensmodell nicht verhandelbar sind".

Er gebe zu, Bundeskanzler sein, sei nicht immer einfach, schloss Kurz, gerade auch, wenn es darum gehe, schwierige Entscheidungen treffen zu müssen, wie zuletzt das ständige Abwägen zwischen Grundrechten und Gesundheitsschutz. "Und bei jeder einzelnen Entscheidung immer die Gewissheit zu haben, dass man es niemals allen recht machen kann."

Am Schluss noch ein Appell: "Aber mit Eurer Unterstützung ist alles möglich." Das Wahlergebnis wird um 16 Uhr verkündet.

Wahl der Stellvertreter

Neben Kurz stehen auch seine Stellvertreter zur Wiederwahl. Einzig Noch-Casinos-Chefin Bettina Glatz Kremser steht auch für diese Funktion nicht mehr zur Verfügung, alle anderen bleiben im Amt.

Wahlergebnisse der Stellvertreter

Die aktuellen Stellvertreter, Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (100 Prozent), die Bregenzer Stadträtin Veronika Marte (99,4 Prozent) und die steirische Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (100 Prozent) traten wieder an, ebenso Finanzreferent Andreas Ottenschläger (100 Prozent).

Nur Bettina Glatz-Kremser steht nicht mehr zur Verfügung.

Thematisch wird die ÖVP beim Parteitag auf steuerliche Entlastungen, den wirtschaftlichen Aufschwung nach der Corona-Krise, Digitalisierung und einen strikten Migrationskurs setzen.

Zur Begrüßung eine Bauern-Demo

Der ÖVP-Parteitag vorang ging eine für die Türkisen eher unangenehme Protestveranstaltung: Zahlreiche Bauernfamilien haben lautstark gegen den Bau der S34 Traisental-Schnellstraße protestiert und mit ihren rund 50 Traktoren lärmend auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht.

ÖVP-Chef und Kanzler Sebastian Kurz hatte sich zuletzt für den Bau einiger umstrittener Straßenbauprojekte ausgesprochen. "Weder die Straße, noch das Auto sind unsere Gegner, sondern unser Gegner muss die Emission sein", hatte Kurz zuletzt gemeint und seinen Sager, wonach er für den Klimaschutz nicht in die "Steinzeit" zurück wolle, noch einmal untermauer. Auch beim heutigen Parteitag betont die ÖVP in einem Leitantrag, dass sie auf Technologie statt "Auto-Feindlichkeit und Straßenstopp" setze.

Die demonstrierenden Bauern sehen das allerdings anders. Durch den Bau der S34 würde ihre Lebensgrundlage zerstört. 150 Hektar Boden und Wälder würden vernichtet und das Grundwasser gesenkt. "Der Kanzler sollte mehr in das Volk hineinhören", so ein Landwirt.

Dem niederösterreichischen Landesgeschäftsführer Ebne hingegen stößt die Straßenbau-Evaluierung eher übel auf; "Da sind Projekte dabei, die seit 15 Jahren vorbereitet werden; von Wien aus versteht man oft nicht, dass wir in einem Flächenbundesland auch in Zukunft Straßen brauchen werden."

Die türkise Pro-Straßenbau-Haltung wurde im Vorfeld des Parteitags allerdings auch von Greenpeace kritisiert. Denn die Klimaziele wären damit nicht mehr erreichbar.

Vor dem Sommer hatte Kurz die zweite schwere Krise seiner Kanzlerschaft durchlebt (die erste war die Abwahl durch den Nationalrat im Mai 2019, nachdem er die Koalition mit der FPÖ aufgekündigt hatte): Die Erkenntnis, dass die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ihn als Beschuldigten wegen Falschaussage im Untersuchungsausschuss führt, kam gleichzeitig mit Umfrageeinbrüchen nach Corona-Maßnahmen – die Partei, deren professionelle Kommunikation lange gefeiert worden war, kam merklich außer Tritt und verstieg sich in einen öffentlichen Kleinkrieg mit der Justiz.

Ganz "nach Plan" hat sich die Aufregung in der ÖVP wieder gelegt. Am Tag nach seinem Geburtstag setzt der Kanzler zu einem neuen Höhenflug an. Kleine Anmerkung: Seit gestern ist er mit seinen 35 Jahren auch als Bundespräsident wählbar...

Korrektur: In einer früheren Version des Artikels war die Rede von 600 stimmberechtigten Delegierten - anwesend von den 614 möglichen Delegierten waren aber nur 540.

Kommentare (53)
Stony8762
1
2
Lesenswert?

---

Gratuliere zum 35er, zu den 99,4% und alles Gute zur bevorstehenden Geburt des Kleinen!

8230HB
5
8
Lesenswert?

Hm..

533 Stimmen von 600 sind 99,4%?
Rechnen wir bei den nächsten Wahlen die ungültigen Stimmen bzw. die Nichtwähler zum ÖVP Ergebnis dazu? ;)

Lodengrün
1
1
Lesenswert?

Ei, Ei

was hat die 67 bewogen keine Stimme abzugeben? Sind sie vielleicht nicht für ihn, sehen aber sonst niemanden den sie ins Rennen schicken könnten?

Stony8762
2
1
Lesenswert?

8230HB

Selbst damit wären es noch immer beachtliche 88%, um 13 mehr als Rendi!

isogs
8
8
Lesenswert?

Super Parteitag

Fast so wie unter Mao in China. Keine Diskussion zulassen war die oberste Prämisse.

SoundofThunder
5
2
Lesenswert?

🤔

Wieviel Zustimmung hatte ER damals?

Stony8762
0
2
Lesenswert?

Sound

We viel hatte der Doppelgänger von IHM vor wenigen Wochen?

Lodengrün
9
13
Lesenswert?

Wöginger

"Nur noch persönliche Untergriffe, nur noch ständiges Anpatzen, Diffamieren, Unterstellungen - wir wollen das nicht." Vielleicht soll man Herrn Wöginger darauf aufmerksam machen, dass es Herr Kurz ist, der einen amtlichen Ausweis als Anpatzer inne hat. ER und sonst NIEMAND.

crawler
1
1
Lesenswert?

Naja,

da kenn ich von der Gegenseite auch einige denen ständige Untergriffe in den Post's nicht fremd sind.

X22
4
7
Lesenswert?

Das erkläre mir bitte jemand, wie rechnet Kurz

Die Mittel des Auslandskatastrophenfonds seien mit ihm mehr verzehnfacht worden. "Das sind Mittel, mit denen wir in unterschiedlichen Teilen der Welt Not zumindest etwas lindern können."
2021 mit 52,5 Mio budgetiert
2020 25 Mio
2018 15
2016 20
Wie kommt der Herr Kurz auf eine Verzehnfachung

X22
4
2
Lesenswert?

Eine Vergleichszahl, mehr als 46 Mio

bekamen die Bundes- und Landesebene an Partei Förderungen, ohne Bezirks- und Gemeindeebene mit einzubeziehen

X22
2
2
Lesenswert?

Zahlen aus dem, beim Rechnungshof, von der Övp eingereichten Bericht für 2018

Heidrun42
11
14
Lesenswert?

Schock für den

ÖVP Parteitag. Die erhofften 100% Zustimmung blieb aus, es fehlt noch ein kleiner Anteil um entgültig in chinesische und nordkoreanische Verhältnisse vorzudringen. Der große und weiße Führer hat ein Best Of seiner Evergreens dargeboten. Hart und kompromisslos bei der Migrationsfrage, viele Zusagen an die gebeutelte Klientel wie Industrieunternehmen und Wirtschafts, Bauernbund und Parteispender. Und um Leistungen die man sich während einer Erwerbstätigkeit selbst bezahlt hat bei Arbeitslosigkeit zu erhalten wird nochmals aufgedoppelt beim Draufhauen. Das gefällt auch dem kleinen Gust (August) Wöginger.Also alles wie gehabt. St. Pölten ist ja auch ein sicheres Pflaster für unsere türkische Mannschaft.Und jetzt alle auf ein Bier. Prost .

ReinholdSchurz
28
19
Lesenswert?

Vertrauen bewegt👍

Liebe Genossen und Genossinen Frau Doktor Pamela Rendi Wagner, so schaut ein Ergebnis für den Spitzenkandidaten aus, mit fast 100% Zustimmung geht Kurz aus dem Parteitag heraus in die nächste Phase seiner politischen Karriere👍
Was war das nochmal bei Ihnen Frau Doktor?🤦🏻‍♂️

SoundofThunder
0
0
Lesenswert?

🤔

Das nennt man Kadavergehorsam. Selbstaufgabe usw.

scionescio
2
0
Lesenswert?

@türkiserKampfposter: kommt man sich bei einem so lächerlichen Geschreibsel…

… eigentlich nicht schon selbst lächerlich vor?
Wie kognitiv eingeschränkt muss man sein, um deine Texte ernstzunehmen?

Lepus52
0
1
Lesenswert?

Hätte Rendi-Wagner das Ergebnis von Kurz,

würden Sie von Volksdemokrstie und kommunistischen Ergebnis sprechen. Meinungsvielfalt ist nicht grundsätzlich undemokratisch, Einfalt ist das schon eher.

Gotti1958
3
5
Lesenswert?

Schurz

Hör auf zu sabbern. Wie bei den türkisen mit (eigenen) Meinungen umgegangen wird, weiß eh schon jeder. Kindergartenniveau.

fedorov
7
9
Lesenswert?

Demokratie kann niemals

100% Übereinstimmung haben, ausser man sieht schwarz

ReinholdSchurz
20
14
Lesenswert?

Nachruf👣🎪

Am Bundesparteitag stellt sich Pamela Rendi-Wagner der Wiederwahl. Ein Viertel der Delegierten hat sie nicht gewählt🤔

Bei ihrer ersten Wiederwahl an diesem Samstag, den 26. Juni 2021, blieben dann nur mehr 75,3 Prozent für die Parteivorsitzende.

Rendi-Wagner: „Mit dem türkisen System ist kein Staat zu machen“
Wenn sie sich da nicht einmalig irrt oder irrt sie sich immer wieder die Liebe gute Frau 🤫

ReinholdSchurz
14
6
Lesenswert?

Noch was👣🎪

Der eine bekommt fast 100% und ein andere bald Jahre noch nicht unbedingt aber bald🤭

Lodengrün
8
16
Lesenswert?

Kritik

kann sehr befruchtend sein, Kuschen eher nicht. Wenn schon unser LH die Schnappatmung bei Nennung seines Namens kriegt und sich geradezu zu Boden wirft, was kann man da vom kleinen Soldaten erwarten. Wie jemand schreibt, - bei Putin, Orban usw. läuft es nicht anders. Aber Hü und Hott liegen sehr dicht neben einander.

Lodengrün
12
26
Lesenswert?

Die Parteidisziplin

hat voll zugeschlagen. Das war ein „Kurz Event“. Aber erklärbar. Er nährt sie doch alle. Aber wo ist der Flügel Platter/Wallner die schon meckerten? Brav abgetaucht.

mtttt
6
4
Lesenswert?

Macht hat immer einen eigenen Geruch

Ich habe in der Zeit des roten Absolutismus meine Jugend in Kaernten verbracht. Es war zum Ko....n. Etwas von Macchiaveli setzt jede Partei um, um oben zu bleiben. Nie abhängig werden ist ein Lebensmotto. Jetzt hat fast ganz Europa einen Niedergang des Sozialismus zu verzeichnen. Scheinbar keine Antworten auf die Fragen der Menschen. Kurz / Merkel / Orban müssen weg ist einfach zu wenig. Für die Jugend ist so oder so Grün das neue Rot.

Lodengrün
3
8
Lesenswert?

Wie es @mttt

zur Zeit in der BRD aussieht geht das Schiffchen CDU/CSU den Bach runter.

mtttt
3
3
Lesenswert?

Mag sein

und ist auch gut so, jeder muss einmal weg von der Macht, die macht taub für die Bedürfnisse des Volkes. Siehe Rot in Oesterreich. Aber die Linken werden nicht allein folgen, Grün ist das Rot der Jugend.

 
Kommentare 1-26 von 53