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Blog aus BrüsselEine feine Geste mit einigen Fragezeichen

Unser Brüssel-Korrespondent Andreas Lieb versorgt Sie in seinem Blog laufend mit Insider-Informationen, spannenden Hintergründen und kuriosen Schmankerln aus der EU-Hauptstadt.

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3. April, 17.00 Uhr - Gut gemeint...

In Zeiten der Krise, wo besonders die Solidarität innerhalb der EU zunehmend fragil wirkt, spielen Symbole eine größere Rolle als sonst. Es geht um Gesten und Zeichen, so wie sich nun wildfremde Menschen mit Schutzmasken plötzlich von einer Straßenseite zur anderen zunicken.

Eine solche Geste setzte jetzt das EU-Parlament: Es stellte ein komplettes Bürogebäude in Brüssel für die Versorgung von Corona-Patienten zur Verfügung, ebenso eine Flotte von 100 Dienstfahrzeugen. "Wir sind bereit, ebenso mit unseren Büros in Luxemburg und Straßburg zu verfahren, wenn Bedarf besteht", teilte der EU-Parlamentspräsident David Sassoli mit.

Das ist wirklich sehr großmütig. Im Falle der Fahrzeuge eine wertvolle Sachspende, die in vielerlei Hinsicht Verwendung finden kann. Beim Bürogebäude allerdings ist die Sache etwas schwieriger. Das Objekt am Rande des EU-Viertels ist nämlich wirklich das, was es ist: ein Bürogebäude für mehr als 600 Menschen. Zimmer an Zimmer (natürlich alle vollgeräumt mit Bürozeug), enge, kleine Lifte, da und dort verstreute Toiletten, bis auf einige wenige Ausnahmen keine Duschen, keine Badezimmer. Die Verwendung eines solchen Gebäudes für Patienten erscheint mehr als fraglich. Damit nicht genug sind die Menschen, die normalerweise dort arbeiten, jetzt im Homeoffice - aber sie sind unmittelbar für wichtige Abläufe im Parlament zuständig und fragen sich erstens, wie sie ihre persönlichen Dinge und Unterlagen aus dem Gebäude bringen können, vor allem aber, wo sie nach Ende des Lockdowns arbeiten sollen. Und welchen Sinn es wohl haben mag, dann zB ein anderes, leerstehendes Gebäude dafür anzumieten und neu zu besiedeln, mit Technik und allem.

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Danke für Ihr Verständnis.

hfg
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Ein klassisches Eigentor

Die Klimabewegung und der Greendeal bewirken wie es jetzt aussieht eine Auferstehung der Atomlobby und der Atomkraftwerke. Fukoshima und Tschernobyl werden vergessen. Die EU fördert natürlich auch die neuen und alten Atomkraftwerke. Es geht wiederum um ein Billionengeschäft. Man beseitigt ein Übel durch ein zumindest gleich großes. Die Dummheit ist grenzenlos. Vermutlich wird die Zeit, bis zum GAU und den schrecklichen Folgen, nur wesentlich kürzer sein und die Auswirkungen noch schlimmer als der Klimawandel. Es gäbe genug sinnvolle, ungefährliche Maßnahmen um den Klimawandel zu bekämpfen.

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Sam125
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Endlich kommt noch jemand darauf,wenn das eine wie Fossiler Brennstoff ,

von was anderem,wie verstärkt geförderte Atomkraftwerke, nur das geringere Übel,mit einen noch viel, viel größeren Überl ausgetauscht wird! Und noch dazu,da wir ja selbst kein Atomkraftwerk besitzen! Und wir uns, mit unserer Stromwirtschaft,immer mehr und mehr in die Abhängigkeit der Nachbarstaaten begeben! Die Nukleare Gefahr mit den uralten und schon überlasteten Kraftwerken, vor unserer Hautüre,ist bestimmt auch noch zu erwähnendenn unser Strom hat kein Mascherl und wir benötigen,je mehr hochgiftige E Autos zugelassen werden,auch mehr Strom! Und ja,die EU hat und uns die Staubsauger mit höherer Wattzahl, wegen einer Energiesparmaßnahme verboten, aber E Autos werden gefördert!

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marioschierl
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In der allgegenwärtigen

Instrumentalisierung der Klimaänderungen zum Wohle der Geld- und Wirtschaftseliten, hatte ich ich die Atomlobby ganz oben, aber dass sich diese so schnell zu erkennen gibt, hätte ich nicht gedacht. Ich gebe ihnen vollinhaltlich recht. Die Dummheit ist grenzenlos...

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Landbomeranze
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Für die Bürger, die sie gewählt haben,

sitzen die Abgeordneten im EU Parlament. Weshalb sie deshalb einen Kommissar erhalten sollen, verstehe wer will.

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Landbomeranze
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Es würde bei Merkel sich der Spruch bewahrheiten

Es kommt nichts besseres nach. Das will nach Juncker etwas heißen.

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crawler
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Es kommt immer darauf an

aus welchem politischen Fenster man sieht. Ich glaube dass eine Frau den Job nicht schlechter macht. Frauen denken anders als Männer, und bringen so oft eine andere Sicht der Dinge. Natürlich gibt es auch Frauen die eine ganze Partei vom Fenster wischen können, oder auch Frauen die Reden halten und nichteinmal wissen für wen, aber die sind gottseidank eher selten in der Politik zu finden.

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Hildegard11
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EU und F.

Frankreich macht sich in der Europapolitik über Gebühr wichtig. Was hat F. schon aufzuweisen, außer Problemen Om eigenen Land.

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fragment
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Herr Lieb

... ist wirklich gestraft mit diesem Foto! Unglaublich, dass es schon wieder auftaucht und kein anderes aufzutreiben ist. Schön traurig für eine Zeitung!

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EU Wahlen

Ich weiß gar nicht was man da wählen soll.
EU Politik interessiert mich ja nicht so wirklich.
Bei uns geh ich auch eher wählen weil man sollte, aber EU weiß ich noch nicht ob ich hingehe.
Ich lass es offen und mach es vom Wetter abhängig ;-)

Oder besser, verkaufe meine Stimme an den höchst bietenden!!!

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Was tun mit KICKL?

Was tun mit Strache? Was tun mit Kurz? ...

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Hardy1
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Na ja...

...diese treten bei der EU Wahl ja gar nicht an.....aber sie wären immer noch besser als Schiefer.....

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ichbindermeinung
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GB Austritt brit. Beamte

Was passiert eigentl mit den ganzen brit. Beamten die in der EU Zentrale arbeiten bzw all die bereits pensionierten brit. EU Beamten. Müssen die Nettozahler deren Personalkosten weiterzahlen? Wie viele Personen sind das von den dzt. rd. 50.000 EU Mitarbeitern

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SoundofThunder
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🤔

Die dürfen sich auf der Insel einen Posten suchen . Englands Lobbyisten sind nach dem Brexit bestenfalls im Vorzimmer der EU vertreten ohne etwas mitreden zu dürfen. Beamte sind Staatsdiener- der Staat (England) bezahlt deren Bezüge bzw. Pensionen.

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Martin36
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Titelbild

Wäre es möglich, endlich einmal das verpixelte Titel Foto auszutauschen? Danke

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Panky
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Dann

Schauts no ..... aus

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