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Trotz Impfstopp vieler StaatenÖsterreich impft vorerst weiter mit AstraZeneca

Corona-Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca werden nun auch in Deutschland und Italien ausgesetzt, Frankreich zieht nach. Österreichs Impfgremium empfiehlt vorerst das Weiterimpfen. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) fordert eine klare gesamteuropäische Empfehlung.

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© PhotoGranary - stock.adobe.com (Simon Lehmann)
 

Die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca sind in Deutschland vorsorglich ausgesetzt. Die Bundesregierung folge damit einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts, teilt ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums mit. Nach neuen Meldungen über Thrombosen der Hirnvenen im Zusammenhang mit der Impfung seien weitere Untersuchungen notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA werde entscheiden, "ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken".

Italien und Frankreich zogen nach, ebenso Spanien, Portugal und Slowenien. In Italien wurde der  Beschluss am Montag von der italienischen Arzneibehörde AIFA in Rom gefasst, die am Donnerstag bereits eine Charge von Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns eingezogen hatte.

Auch in Wien ist das Impfgremium zusammengetreten. Am späteren Montagabend dann die Überraschung: Österreich schließt sich nicht dem Impfstopp vieler Staaten an, sondern setzt das Impfprogramm mit dem Impfstoff AstraZeneca vorerst fort.

Österreich trotzt also dem europäischen Trend und wird weiter mit dem umstrittenen Vakzin von AstraZeneca impfen, so die vorläufige Empfehlung des nationalen Impfgremiums. Allerdings wird auch klar gestellt, dass noch Daten fehlten. Daher könne man keine "abschließende Empfehlung" abgeben, heißt es in einer Aussendung des Gremiums.

Die Entscheidung

Die Leiterin der Impfabteilung im Gesundheitsministerium, Maria Paulke-Korinek, sieht  keinen Grund, die anstehenden Impfungen abzusagen. Für sie hat der Impfstoff ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis.

Freilich schränkte die Spitzenbeamtin in der "ZiB2" ein, dass man im nationalen Impfgremium nur die österreichischen Daten zur Verfügung habe.

Die EMA sammle und evaluiere alle europäischen Daten. Daher sei es "wirklich notwendig", auf diese Informationen zu warten. Für Donnerstag ist eine Stellungnahme der EMA zu erwarten.

Die bis jetzt eingelangten Meldungen vermuteter Nebenwirkungen diverser europäischer Länder seien derzeit noch inkomplett und schwer vergleichbar, sodass sich keine zusammenfassende Aussage oder eindeutigen Schlüsse tätigen ließen, schreibt das Gremium. Am Dienstag würden jedoch neue Daten der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA vorgelegt, die als Entscheidungsgrundlage für das weitere Prozedere dienen sollten. Das Impfgremium wird daher am Dienstag wieder debattieren.

Klare Entscheidung der EU gefordert

Anschober fordert ein gesamteuropäisches Gesamtvorgehen, nachdem bereits sehr viele Staaten Europas das Verimpfen ausgesetzt haben. Es brauche jetzt eine klare Entscheidung und Empfehlung der EMA für die Mitgliedsstaaten, so Anschober. "Wir haben uns bei den Impfungen auf ein gemeinsames europäisches Vorgehen geeinigt. Nationale Einzelgänge sind in diesem Zusammenhang weder effektiv noch vertrauensbildend", betonte der Gesundheitsminister. "Wenn derart weitreichende Entscheidungen getroffen werden, müssen diese durch fundierte Daten und Fakten eindeutig belegt sein und am besten durch die dafür zuständige EMA empfohlen werden."

Derzeit gebe es laut Anschober keinen Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Impfstoff von AstraZeneca und den aktuell diskutierten gesundheitlichen Ereignissen, "die auch bei ungeimpften Personen auftreten können".

Tschechien und Polen machen ebenfalls weiter, Frankreich setzt Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca hingegen vorerst aus. Frankreich wolle bis zur Einschätzung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA den Impfstoff erstmal nicht mehr einsetzen, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag beim französisch-spanischen Gipfel mit dem spanischen Regierungschef Pedro Sanchez im südwestfranzösischen Montauban.

Es handle sich um eine "Vorsichtsmaßnahme", und es bestehe die Hoffnung, dass die Impfungen mit AstraZeneca schnell wieder aufgenommen werden könnten. Macron gab an, AstraZeneca bis mindestens Dienstagnachmittag aussetzen zu wollen.

Berichte über Komplikationen

Nach Berichten über Komplikationen durch Blutgerinnsel nach der Impfung haben die Niederlande, Irland, Dänemark, Norwegen und Island den Einsatz des Impfstoffs vorübergehend ausgesetzt.  Österreich stoppte die Verwendung von bestimmten Chargen.

Tod nach der Impfung

Norwegen hat den Tod eines Menschen nach der Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca gemeldet. Eine Pflegerin, die jünger als 50 Jahre alt war, starb nach Angaben der Gesundheitsbehörden vom Montag an Hirnblutung. Sie sei nach ihrer Impfung ins Krankenhaus gekommen, doch sei noch unklar, ob es einen Zusammenhang mit der Impfung gebe.

Nach einer Reihe von schweren Blutgerinnseln bei Geimpften hatte Norwegen am vergangenen Donnerstag als eines der ersten Länder die Impfungen mit dem Wirkstoff von AstraZeneca vorsorglich ausgesetzt. Am Samstag meldeten die Behörden drei weitere "schwere Fälle", die Betroffenen waren demnach jünger und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Auch bei ihnen war unklar, ob die Impfung der Auslöser war.

Die Niederlande, die am Sonntagabend ihre AstraZeneca-Impfungen vorläufig gestoppt hatten, meldeten insgesamt zehn Fälle, in denen es nach der Impfung zu "Thrombosen oder Embolien" gekommen war. Auch hier war unklar, ob sie direkt mit der Impfung zusammenhingen.

Die italienische Justiz ermittelt nach mindestens sechs Todesfällen, die mit einer AstraZeneca-Impung zusammenhängen könnten. Am Montag wurde eine 54-Jährige auf die Intensivstation eines Krankenhauses in Neapel eingeliefert, nachdem sie vergangene Woche mit einer Dosis aus der AstraZeneca-Charge ABV5811 geimpft worden war, die in Italien am Sonntag eingezogen wurde. Die Frau, die vor der Impfung gesund war, schwebt in Lebensgefahr, berichteten italienische Medien.

In Österreich war eine 49-jährige Krankenschwester des Landesklinikums Zwettl in Folge schwerer Gerinnungsstörungen gestorben, eine 35-jährige Kollegin entwickelte eine Lungenembolie, befand sich zuletzt jedoch auf dem Weg der Besserung. Bei diesen beiden Fällen in Niederösterreich hatten die betroffenen Frauen zuvor Impfungen aus derselben Charge des AstraZeneca-Impfstoffes erhalten.

"Kein Zusammenhang mit Blutgerinnseln"

AstraZeneca hat seinen Covid-19-Impfstoff nach Berichten über Nebenwirkungen verteidigt. Man sehe kein erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln in Zusammenhang mit dem Vakzin. Eine Analyse aller Sicherheitsdaten von mehr als 17 Millionen Menschen, die in der EU und in Großbritannien mit dem Mittel geimpft wurden, habe keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko einer Lungenembolie, einer tiefen Venenthrombose oder einen Rückgang der Blutplättchen ergeben, so AstraZeneca am Sonntagabend.

Auch der SPD Gesundheitssprecher Karl Lauterbach sieht die Entscheidung sehr kritisch, wie er auf Twitter mitteilte.

WHO sieht "noch kein Alarmzeichen"

Das Aussetzen von Impfungen mit dem Produkt von AstraZeneca in verschiedenen Ländern ist aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch kein Alarmzeichen. Die Vorfälle seien nicht notwendigerweise auf das Impfen zurückzuführen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf.

"Es ist eine Routine-Praxis, das zu untersuchen." Außerdem zeige es, dass das Überwachungssystem funktioniere und wirksame Kontrollen stattfänden, so der WHO-Chef. Eine WHO-Fachgruppe zur Impfstoffsicherheit analysiere die Daten und werde sich am Dienstag mit Vertretern der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) beraten.

Nach den bisher vorliegenden Daten gebe es keine Häufung schwerwiegender medizinischer Vorfälle, hieß es. "Bisher haben wir keine Verbindung zwischen den Ereignissen und den Impfungen gefunden", sagte WHO-Expertin Soumya Swaminathan. Unter den weltweit bisher verabreichten 300 Millionen Impfdosen verschiedener Hersteller gebe es bisher keinen dokumentierten Fall eines kausalen Zusammenhangs mit tödlichen Vorfällen. Der Vorteil einer Impfung überwiege nach aktuellem Stand das Risiko bei weitem.

Kommentare (99+)
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lieschenmueller
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1000x mehr?

Da bin ich zu wenig kompetent.

Aber - bitte sei es nicht - wenn das eintritt, was ich in meinem Posting von 08.22 Uhr schrieb - dann können gewisse Minister den Hut nehmen.

Nicht weil ich das persönlich fordere. Aber der Vorwurf, mit anderen Ländern nicht kurz mitgezogen zu haben, also auszusetzen, überlebt man DANN politisch nicht.

mobile49
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ich nehme ihn gerne !

ich werde mich mit jedem impfstoff impfen lassen .
ich würde mich niemals vordrängen , wenn andere aber einen bestimmten impfstoff ablehnen - ich stelle mich gerne zur verfügung !
jeder impfstoff ist besser als eine covid-19 infektion
punkt

lieschenmueller
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Liebe mobile49 - wirklich gerne?

Ich meine bei Dir öfter rauszulesen, dass Du medizinisch "vom Fach" bist.

Aber falls wirklich, hilft das im Moment weiter? Wo Experten einerseits so sagen, und andere wieder gänzlich anders? Was keine Seltenheit ist bei der Profession.

Aber es - im März 2021 - Millionen von Menschen ratlos vor der Entscheidung stehen lässt, soll man sich bei der Unsicherheit impfen lassen mit AZ oder doch zuwarten, bis man mehr weiß in Bezug auf diese Embolien, die mit Fragezeichen damit in Verbindung stehen. Dazu noch, wo andere Länder momentan aussetzen.

Ich glaube, ich bin genauso viel oder wenig Hypochonder wie der Durchschnitt. Aber diesen Tag 10 bis 12 tät ich äußerst angespannt und ständig in mich hörend verbringen und würde fast der Angst vor Corona noch ein Zeitchen länger bevorzugen, als mich heute impfen zu lassen.

mobile49
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@lieschenmueller

ja , ganz sicher GERN !
und ich weiß auch warum !
jeder , der derzeit auf dem markt befindliche coronaimpfstoff ist so sicher wie nur möglich !
dass manche impfstoffe weniger bei der südafrikavariante ! wirksam ! sind steht auf einem anderen blatt , aber eine grundwirksamkeit gegen ganz schwere fälle hat jeder dieser impfstoffe !
und ja - nach einer impfung kann man auch sterben - aus vielerlei gründen .
ebenso wie ohne imfung auch !
ohne all die impfungen wäre die durchschnittliche lebenserwartung um sehr vieles geringer .
da würden auch antibiotika ( wirken nicht gegen virenerkrankungen ) und die vielen operationen nicht ihren großen beitrag zur lebenserwartung bringen können .
liebe grüße und lass dich impfen , egal mit welchem covid-impfstoff
bleib gesund

lieschenmueller
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Ich finde Impfungen im allgemeinen als Segen, mobile49,

und bin dankbar für mich selbst, das ich viele von ihnen habe, noch mehr, dass mein Nachwuchs nicht durch Krankheiten musste, dich ich als 60er-Jahre-Kind durchlitt.

Um den Bogen weiter zu spannen, und das ist nicht ungebührlich, unsere Vierbeiner haben eine Lebenserwartung, die so viel länger ist als die ihrer Vorgänger, weil man 1 x im Jahr zum Tierarzt geht, um sie vor Krankheiten zu schützen, wo mir ein Züchter sagte, sogar Welpen seien vor diesen Impfungen "gestorben wie die Fliegen", an Leptospirose etc.

Meine Großmutter starb an einer Embolie. Nicht weil sie frühzeitig einer womöglich Veranlagung erlag, sondern in höherem Alter nach einem Beinbruch bettlägerig war. Ich besuchte sie abends noch, 1 Stunde später war sie nicht mehr am Leben.

Ich weiß jetzt nicht, warum ich das anführe, deswegen sehe ich mich nicht als gefährdeter an, aber weil es halt so ruckzuck ging. Liegt in der Natur der Sache einer solchen, aber es poppt bei mir sofort auf, wenn der Name nur erwähnt wird.

Ich bin als Endfünfzigerin noch nicht an der geplanten Reihenfolge zum Impfen, was mich ehrlichgesagt gerade jetzt nicht stört. Auch will ich nicht damit sagen, andere sollen für mich das Versuchskaninchen spielen. Aber das Aussetzen fände ich nicht ein Ding der Unmöglichkeit. Andere Länder tun es auch.

Habe keinen Patienten-, Kunden- und Schülerkontakt, also kann meine mögliche Gefährdung zumindest etwas steuern. Aufgrund der Vorkommnisse giere ich nicht danach momentan.

mobile49
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@lieschenmueller

wegen deines letzten satzes muss ich schmunzeln , denn fast jeden tag steht ein tödlicher unfall in der zeitung , aber keiner denkt daran , wenn er sich ans steuer setzt und möglicherweise total unnötige autofahrten unternimmt .
embolien gibt es unter anderen gründen auch sehr oft nachdem man eine flugreise unternahm - viel öfter als nach diesen vielen millionen impfungen . nur steht das dann nie in den medien !
nach schweren knochenbrüchen ist eine "fettembolie" oder eine embolie durch einen thrombus recht oft zu sehen , deshalb ja auch die vorsorgliche heparintherapie nötig (wie auch nach operationen ) . manchmal hilft diese heparintherapie aber leider auch nicht .

lieschenmueller
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@mobile49

Autofahren ist halt so in den Alltag verankert, dass man das fast gänzlich ausblendet.

Corona "feierte" erst Jahrestag in Österreich, die Impfung ist neu .....

Es ist einfach eine schwierige Situation, leider. Bedauerlich für uns alle.

PS: Meine Oma starb 1980. Eine bis dahin beneidenswert fitte Frau, 79. Wollte Wäscheaufhängen gehen, brach sich den Knöchel ziemlich schwierig. Als es nicht heilen wollte, stand eine OP an. Die Nacht vorher hat sie nicht überlebt. Wie die Medikamente dahingehend vor 40 Jahren waren, weiß ich natürlich nicht. Wohl aber die Vorsorge in jüngerer Vergangenheit. Meine Mutter musste 2 !! Blutverdünner nehmen plus bekam zusätzlich nach den OPs einen gespritzt und daheim weiter. Der damals noch mobile Dienst fragte öfter nach, ob das seine Richtigkeit habe. Von den Ärzten vom Krankenhaus her, ja.

mobile49
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@lieschenmueller

die rasanz bei den covidimpfungen ist durch die weltweite zusammenarbeit der molekularbiologen und der firmen gelungen , wogegen bei anderen impfungen jede firma und jeder wissenschaftler sein eigenes süppchen kochte und nichts den konkurrenten verraten hat , das verzögert natürlich alles .
wie man weiß , hilft zusammenarbeit weit mehr , als einzelgängertum !

nun zu deiner oma (RIP)- vor einer OP gibt man keine blutverdünner um nicht eine unstillbare blutung während der OP zu provozieren . ausserdem war vor 40 jahren auch in der medizin von heute aus gesehen "altertum" und in meinen anfangsjahren "steinzeit" (krankenhausjargon) .
damals starben leider manche (wie deine oma) auch an erkrankungen , die sie heute überleben würden .

lieschenmueller
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@mobile49

Ich selbst - und ich denke, auch ein Großteil von uns allen - ist für die Schnelligkeit des Zurverfügungstehens von Impfstoffen in Hinblick auf Corona mehr als dankbar.

Mit den Thrombosen, die bei AZ in Verbindung gebracht werden, ist halt alles sehr irritierend geworden. Und für das Vertrauen in diesen Impfstoff ist das natürlich Gift.

Ich stelle mir vor, man ist die Firma, die extrem schnell ist, und anstatt Lorbeeren erntet man das, was dieser Tage Sache ist.

Und danke, mobile49, das mit der "Steinzeit" vor vielen Jahrzehnten. Ich habe nie genau gefragt und hatte damals das Gefühl, man hätte sich nicht wirklich gekümmert, um so etwas wie diesen Verschluss zu verhindern. Weil das für 1980 schon ein ziemliches Alter bei meiner Großmutter war. Wenn ich Todesanzeigen heute lesen, habe ich schon den Eindruck, man sei "jung" gestorben, wenn man nicht mindestens 85plus geworden ist.

mobile49
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@lieschenmueller

ja , anfang der 70-iger jahre wurden z.b. hüftprothesen nur unter 75 jährigen implatiert und bei knochenbrüchen war es ähnlich , da die gefahr "am tisch zu bleiben" ( während der OP zu sterben ) zu groß erschien und auch war . davor hatte und hat sowieso jeder und jede chirurg*in angst .

heute weiß fast keiner mehr , wie "steinzeitlich" auch intensivstationen ( wenn es überhaupt eine gab) eingerichtet waren !
und genauso rasant wie sich die medizin entwickelt , geht es eben auch heute mit den impfstoffen rasant bis zur verimpfung .
ausserdem , die größte gefahr eine thrombose zu erwerben sind die pille , flugreisen , varizzen, knochebrüche und inaktivität

Mein Graz
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@lieschenmueller & mobile49

Ich habe mit großem Interesse eure Diskussion mitgelesen - und ich gebe euch beiden recht!

Ich persönlich tendiere dazu, mich auch mit AZ impfen zu lassen, jedoch verstehe ich sehr gut die Bedenken, die jetzt auftreten.

Ich plädiere wirklich dafür, dass jeder für sich selbst eine Entscheidung treffen soll - und ihr beide seid für mich ein leuchtendes Vorbild, wie man die eigene Entscheidung treffen und vertreten kann und trotzdem die Meinung des anderen akzeptiert.

SO soll m.E. eine Diskussion sein! Nicht den anderen auf Biegen und Brechen überzeugen wollen, sondern Fakten nennen und dabei trotzdem auf persönliche Gegebenheiten eingehen und diese akzeptieren.

Ich danke euch!

komi50
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vor zwei Monaten

haben offenbar alle noch geschlafen.....

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-impfung-arzt-miami-tod-1.5173535

aktuelle Nachfrage: Wieviele starben inzwischen nach Impfung mit Pfizer Biontech????

komi50
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wann endlich

kommt wieder Hilfe aus Israel...wir schützen Israel vs Israel schützt uns

für Herrn BK Kurz hätte ich dazu eine Idee:

wir dürfen die Impfstrassen in Israel mitbenützen..oder
...die israelische Army kommt zu uns und impft alle ....

freeman666
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Der Impfstoff von AstraZeneca hat bereits jetzt weltweit tausende Tote verhindert,

und wird noch zig tausende Todesfälle verhindern.
Von der Verkürzung der Pandemie gar nicht zu sprechen.
Covid erkrankte Personen sterben sogar deutlich häufiger an Gefäßverschlüssen als nicht erkrankte, ungeimpfte oder geimpfte Personen.
Es gibt (noch) keinen wissenschaftlichen Nachweis oder Gegenbeweis, dass AstraZeneca Impfungen an den wenigen Thrombosefällen ursächlich einen Zusammenhang haben.
Warum denkt man nicht darüber nach, bis zur Abklärung ein gerinnungshemmemdes Mittel zur Spritze zu verschreiben um ein eventuelles (sehr sehr seltenes) Thrombosegeschehen vorzubeugen?

paulrandig
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Nehmen Sie eine Zeitung (Printausgabe) und markieren Sie irgendeinen Buchstaben in dieser zeitung gelb. Im Vergleich mit allen anderen Buchstaben wäre das das Risiko an der AZ-Impfung zu sterben, wenn alle die berichteten Fälle tatsächlich auf die Impfung zurück zu führen sind. Markieren Sie dann jeden fünfzigsten Buchstaben rot. Pro Seite sind das doch eine ganze Menge. Im Vergleich zu allen anderen Buchstaben der Zeitung ist das die Wahrscheinlichkeit an Covid19 zu sterben, wenn man erkrankt.

lieschenmueller
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Wahrscheinlichkeit

paulrandig, ich nehme, zwar nicht gerne, aber doch, weil gänzlich ohne selten ist - Nebenwirkungen (der zweite Begriff fällt mir gerade nicht ein) wie Fieber und ein paar Tage Unpässlichkeit in kauf nach einer Imfpung. Auch dass AZ etwas weniger Wirkung hätte als seine "Konkurrenten".

Allein, sterben! möchte ich nicht daran.

Man kann jetzt wieder alle anderen Gefahren des Lebens ins Spiel bringen, Thema des Artikel ist dennoch das, was im Raum steht bezüglich AZ

Frank Fox
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Wenn Sie nicht sterben möchten....

... haben Sie mit Impfung die besseren Karten!

lieschenmueller
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@Frank Fox

Tja, wenn man das immer so wüsste.

Vorgestern ging ich mit meinem Hund spazieren und stürzte einen kleinen Abhang runter. Eines sag ich Ihnen, ab einem gewissen Alter wird man ungelenkig. Ich konnte fast nicht aufstehen. Mein Vierbeiner hat sehr lange Ohren. Der Arme hatte einen kurzen Schmerzmoment, als ich die - sehr vorsichtig, aber doch - zur Hilfe nahm.

Da wägt man ab, Impfen oder nicht, und dann "daloderts" (weiß den Wortursprung nicht, aber bei uns im Mürztal ist das "verunfallen" oder so ähnlich) mich bei etwas Simplen, das ich gerne tu.

lucie24
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Österreich ist gegen Alleingänge

Aha. Alle anderen setzen die Impfung aus, nur wir nicht. Wer macht jetzt den Alleingang?

pescador
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Ich finde das Vorgehen der Impfkommission nicht richtig

Man lässt die Bevölkerung verunsichert zurück, jeder muss für sich selbst entscheiden. Man impft weiter, wartet die Datenlage der EMA ab und entscheidet dann. Anstatt die Impfung auszusetzen, die Datenlage der EMA abzuwarten und dann zu entscheiden ob man weiter impft oder nicht.

Frank Fox
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Wir haben verlernt...

... eigene Entscheidung treffen zu können. Die Sachlage ist klar und transparent, dass Risiko an COVID schwer zu erkranken oder zu sterben WESENTLICH höher als bei einer Impfung. Und jetzt möchten Sie, dass ich mich entmündigen lasse und andere darüber entscheiden soll welches Risiko ich eingehen möchte?
Offensichtlich leben wir in einer Gesellschaft in der ganze Teil nicht in der Lage oder willens sind für sich selbst zu entscheiden und lieber auf die da oben schimpfen, wenn es dann nicht so wird wie sie es wollen. Ich würde mir hier mehr Eigenverantwortung wünschen.

lacrima
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So ist es.....

.......Österreich hast auf den billigen Impfstoff gesetzt. Viele Länder setzen die Impfungen damit aus, weil deren Experten es so raten. Warum muss man vor der Impfung unterschreiben. Schon das alleine, macht mich unsicher! Für die Aufklärung! Bei jeder Impfung gibt es vorher eine Aufklärung und Untersuchung.......das gehört normal dazu!! Und wenn nur Einer daran verstirbt, ist es Einer Zuviel......es gibt nicht‘s schlimmeres, als wenn man einen Angehörigen verliert!!!!!! Man kann auch an Corona versterben, aber bis jetzt hat es ganz gut funktioniert wenn man sich an die Vorgaben haltet. Das die Regierung diese Risiko eingeht ist unakzeptabel!!!

DannyHanny
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Lacrima!

Wollen Sie so weitermachen, wie das ganze letzte Jahr?
9000 Tote....gut funktioniert? Ab wie vielen Todesfällen funktioniert es für Sie nicht mehr so gut?

SagServus
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...

Es gibt in der Medizin keine 100% Sicherheit.

Bei jeder Operation, und sei sie noch so simpel, musst du entsprechende Zettel unterschreiben.

"Man kann auch an Corona versterben, aber bis jetzt hat es ganz gut funktioniert wenn man sich an die Vorgaben haltet." - Und wie lange soll ma uns noch an die Vorgaben halten? Nachdem es keine 100% Sicherheit gibt, also die Gastro, Kultur etc. für ewig schließen weil man ein Restrisiko bei der Impfung nicht ausschließen kann?

DannyHanny
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Pescador

Und 14 Tage Zeit verlieren!
Das Geplärre hier " das alles viel zu langsam geht" haben Sie ja auch mitbekommen!

pzeilinger
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Würdet ihr euch derzeit mit Astrazeneca impfen lassen?

👍 = JA
👎 = NEIN

Starfox
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Klar doch

Jeder der nein sagt handelt nicht rational sondern emotional und sollte sich nie mehr in den Straßenverkehr begeben, rauchen oder Alkohol trinken.

DannyHanny
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Pzellinger

Hier fragen Sie die Stimmung für oder gegen Astra ab!
Wenn Sie die Fakten und die Menge der gemeldeten Nebenwirkungen/Impfreaktionen, als Grundlage nehmen würden, müsste es heissen:
Würden Die sich mit Biontech/Pfizer impfen lassen: dort gibt es nämlich mehr!
Also Pfizer:

👍 ja
👎nein

umo10
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Ich lass mich wenn’s sein muss

Auch mit AstraZeneca impfen, denn ich bin nicht dick, habe Blutgruppe 0 und einen sehr niederen Blutdruck; und bin unter 65

feringo
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@uno10 : ... wenn's sein muss

Bei Ihrer körperlichen Eigenschaft würde Ihnen aber auch Biontech/Pfizer nicht schaden.

akaplan
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Termin am Freitag

Freue mich schon sehr darauf!

DannyHanny
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Akaplan

Mehr als die Hälfte meiner Familie schon geimpft ( Gesunheitsbereich - keine Vordrängler).
3x Pfizer: 2Personen ohne Nebenwirkungen, 1 Person: Kopfweh, Fieber, Krankheitsgefühl für 2 Tage
4x Astra: 2Personen ohne Nebenwirkungen, 2 Personen: 1 Tag Krankheitsgefühl wie bei grippalen Infekt!

Der Rest der Familie nimmt jeden Impfstoff, den unser Arzt uns zuteilt, wenn wir an der Reihe sind!

Balrog206
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Und

Warum freust du dich schon so drauf , würde mich wirklich interessieren ?

DannyHanny
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Balrog!

Die Verordnungen und Massnahmen halten ich für sinnvoll und trage sie auch mit.......Nur ich will sie weghaben, wieder:
Meine Verwandten besuchen (teils hoch betagt)
Freunde auf a spontanes Tratscherl treffen
Mit Nachbarn in 5 min ein " jeder bringt was mit" Festl organisieren
Wieder Konzerte, Theater,Kleinkunst besuchen
Mit Kollegen ein Kaffepause Gelächter abhalten.....
Nur Beispiele, und so naiv das alles wieder so wird wie es vor Covid war, bin ich nicht! Nur so nahe dran wie es geht, hätte ich gerne und das geht nur wenn sich viele die so denken Sie ich, auch impfen lassen!

tomtitan
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Hab' die erste mit AZ schon hinter mir - bin froh und dankbar geimpft zu sein!

Die Impfreaktion war zwar ordentlich aber auch auszuhalten - ist nicht bei jedem gleich, warum auch immer...

steirischemitzi
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Ursache...

vielleicht kann man aber trotz allem mal der Ursache auf den Grund gehen? Komischerweise sinds in Österreich Frauen aus dem Gesundheitsbereich? Hatten die vielleicht schon Corona und es gab eine Wechselwirkung mit Antikörper? (Ja, meine Hausärzte bestätigt, dass es bei Antikörper zu schweren Nebenwirkungen kommen kann). Da es Frauen sind, nahmen sie vielleicht die Pille, welche ja sowieso Thrombose begünstigt? Das wäre vielleicht mal sinnvoll herauszufinden....

checker43
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Es

sind Frauen aus dem Gesundheitsbereich, weil die vorgezogen wurden bei den Impfungen. Also nicht komisch, sondern geht gar nicht anders.

Fotomandalas
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Die Standhaftigkeit der Experten müßte doch alle nun überzeugen

Die Standhaftigkeit unserer Experten und der Regierung müßte nun doch alle
Impfgegner restlos überzeugen . Können wir nun beruhigt zur Impfung schreiten?
Ich bewundere die Mutigen, die zum russischen Roulette sich anmelden.
Leider bin ich zu feige.

Frank Fox
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Ich bin auch zu feige....

mich nicht impfen zu lassen. Allerdings spiele ich auch kein Lotto, da es mir zu wenig logisch ist statistisch 5.000.000 investieren zu müssen um 1.000.000 gewinnen zu können.

FamDeutsch
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Zib vom 15.3.

Grossbritanien: 10,7 Mio Impfungen mit Pfizer, 15 Thrombosen. 9,7 Mio mit Astra 13 Thrombosen.
Alles unter dem Bevölkerungsschnitt.
Das Problem scheint das Image und nicht der Impfstoff zu sein. Oder warum diskutiert niemand über Pfizer?

VH7F
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37 Fälle bei 21.000.000 Impfungen?

Gegen Thrombosen gibt es Medikamente, wer's braucht. Bitte weiter impfen. Und die blockierten Dosen aus der EU holen. Dann sind wir im April fertig mit Corona.

acgelenk
4
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thrombose mittel

wie stellen sie sich das vir VH7F? eine thrombose ist nicht sichtbar! wenn man sie merkt, ist es meist schon zu spät.
ich bin bluter und hochrisikopatient. ich kann mir nicht einfach eine thrombose spritze reinjagen, damit ich abgesichert bin. wobei heparin auch nciht das allheilmittel ist.
ich finde es wirklich unpassend wie kurzsichtig manche menschen sind und die paar todesfälle oder impfkomplikationen einfach so lapidar abwerten.

und ja, ich gehe zur impfung. bewaffnet mit epi pen, cortison und allergiemittel, da ich auf quasi jede impfung allergisch reagiere.

VH7F
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5
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An Corona werden in Österreich 1000mal mehr Leute sterben, als an Thrombose

durch eine Impfung. Her mit der Impfung.

DannyHanny
9
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Lapidar abwerten?

Und was sind die Ursachen, der Thrombosen die bisher in der Bevölkerung aufgetreten sind?
Jetzt wird so getan, als ob das eine total neue Krankheit ist, die erst durch die Impfungen entstanden ist!

rehlein
13
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Grade lief im ARD "hart aber fair"

Das sollte man gesehen haben - wen es interessiert eventuell in der Mediathek anschauen.

Kurzfassung: 7 Fälle von Sinusvenenthrombosen bei jungen Menschen innerhalb weniger Tage nach AZ Impfung, 3 davon sind bereits verstorben.
Normal kommen in ganz Deutschland 50 solcher Sinusvenenthrombosen innerhalb eines Jahres in der Gesamtbevölkerung vor.

Das Paul Ehrlich Institut empfahl den Impfstopp da es eine statistische Häufung wäre.
Alles wird nun genau überprüft.

Man wird nun in den nächsten Tagen europaweit speziell nach dieser Komplikation in den europäischen Datenbanken suchen - es wären bereits vermehrt ähnliche Fälle in Europa nach der AZ Impfung aufgefallen.

Bereits AZ Geimpfte sollen sich 10 Tage beobachten auf Hautblutungen, blaue Flecken und starke Kopfschmerzen achten.
Liegt die Impfung bereits 16 Tage zurück, besteht keine Gefahr mehr.
Kritische Phase innerhalb von 4-10 Tagen nach der Impfung.

Österreich sollte sich seine Haltung nochmal überlegen.....

Deutschland spricht von einer Fallhäufung.

Keine Panikmache von mir, sondern Kurzfassung der Sendung.

Frank Fox
7
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Antibabypille verbieten?

In der Zusammenfassung fehlt ein wenig die Relation. Die Chance an dem Impfstoff zu schaden zu kommen ist verschwindend viel geringer, als durch COVID zu Schaden zu kommen. Wenn ich also die Chance habe mein Risiko um Faktor 100 oder höher zu minimieren, brauche ich nicht eine Sekunde darüber nachzudenken ob ich den Impfstoff nehmen würde oder nicht, zumal es deutlich Warnsignale gibt, sollte man tatsächlich eine Unverträglichkeit haben. Ich denke man sollte aufklären und die Entscheidung den Menschen selbst überlassen, oder wollen Sie das die Politik jetzt auch die Antibabypille verbietet die ebenfalls Thrombosen verursachen kann?

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/frauenmedizin/tod-mit-20-durch-die-pille-warnendes-beispiel-warum-junge-frauen-alles-ueber-ihre-antibabypille-wissen-sollten_id_8505459.html

bam313
12
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Was für ein Sinneswandel

rehlein, wir sind wegen unterschiedlicher Anschauungen und Meinungen schon schwer zusammengekracht.
Ich hielt dir stets zu Gute, dass du im Gesundheitswesen tätig bist und ich als Maschinenbauer damit nichts am Hut habe.
Und jetzt kommt das von dir?

georgstreit
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anderer Meinung

Habe mir jetzt extra die Sendung auf ARD angeschaut. sie haben Recht, sehr informativ, gut gemacht und konstruktiv argumentiert. trotzdem geht am meisten hervor: ja es gibt nebenkomplikationen, aber diese sind im Vergleich zum CoVid so gering, dass weitergeimpft werden muss/sollte. vor allem die Aussage: jetzt warten wir eine Woche, dann kommt die Warnung und dann geht's weiter. warum warten?

bam313
19
34
Lesenswert?

Melde dich doch für eine Impfung an!

Das interessiert hier niemanden.
Wir wollen dir deine Entscheidung nicht nehmen!
Aber wir dürfen dennoch sagen, dass wir das nicht wollen.
Aus welchen Gründen auch immer!

Mein Graz
4
5
Lesenswert?

@bam313

Aus welchem Grund trittst du so gegen die Impfung an?
Du hattest doch Corona, und lt. deinen letzten Mitteilungen hast du auch Antikörper. Also wirst du nicht geimpft, oder?

Und wie andere User schon geschrieben haben: sprich für DICH - nicht für andere, mich eingeschlossen. Ich habe eine andere Meinung und kann mich auch selbst artikulieren.

DannyHanny
7
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Bam 313

Sprechen Sie von sich...nicht von wir!
Ein sehr grosser Teil will nicht " wir" mit Ihnen sein( mich eingeschlossen)!

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