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Trotz Impfstopp vieler StaatenÖsterreich impft vorerst weiter mit AstraZeneca

Corona-Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca werden nun auch in Deutschland und Italien ausgesetzt, Frankreich zieht nach. Österreichs Impfgremium empfiehlt vorerst das Weiterimpfen. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) fordert eine klare gesamteuropäische Empfehlung.

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© PhotoGranary - stock.adobe.com (Simon Lehmann)
 

Die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca sind in Deutschland vorsorglich ausgesetzt. Die Bundesregierung folge damit einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts, teilt ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums mit. Nach neuen Meldungen über Thrombosen der Hirnvenen im Zusammenhang mit der Impfung seien weitere Untersuchungen notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA werde entscheiden, "ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken".

Italien und Frankreich zogen nach, ebenso Spanien, Portugal und Slowenien. In Italien wurde der  Beschluss am Montag von der italienischen Arzneibehörde AIFA in Rom gefasst, die am Donnerstag bereits eine Charge von Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns eingezogen hatte.

Auch in Wien ist das Impfgremium zusammengetreten. Am späteren Montagabend dann die Überraschung: Österreich schließt sich nicht dem Impfstopp vieler Staaten an, sondern setzt das Impfprogramm mit dem Impfstoff AstraZeneca vorerst fort.

Österreich trotzt also dem europäischen Trend und wird weiter mit dem umstrittenen Vakzin von AstraZeneca impfen, so die vorläufige Empfehlung des nationalen Impfgremiums. Allerdings wird auch klar gestellt, dass noch Daten fehlten. Daher könne man keine "abschließende Empfehlung" abgeben, heißt es in einer Aussendung des Gremiums.

Die Entscheidung

Die Leiterin der Impfabteilung im Gesundheitsministerium, Maria Paulke-Korinek, sieht  keinen Grund, die anstehenden Impfungen abzusagen. Für sie hat der Impfstoff ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis.

Freilich schränkte die Spitzenbeamtin in der "ZiB2" ein, dass man im nationalen Impfgremium nur die österreichischen Daten zur Verfügung habe.

Die EMA sammle und evaluiere alle europäischen Daten. Daher sei es "wirklich notwendig", auf diese Informationen zu warten. Für Donnerstag ist eine Stellungnahme der EMA zu erwarten.

Die bis jetzt eingelangten Meldungen vermuteter Nebenwirkungen diverser europäischer Länder seien derzeit noch inkomplett und schwer vergleichbar, sodass sich keine zusammenfassende Aussage oder eindeutigen Schlüsse tätigen ließen, schreibt das Gremium. Am Dienstag würden jedoch neue Daten der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA vorgelegt, die als Entscheidungsgrundlage für das weitere Prozedere dienen sollten. Das Impfgremium wird daher am Dienstag wieder debattieren.

Klare Entscheidung der EU gefordert

Anschober fordert ein gesamteuropäisches Gesamtvorgehen, nachdem bereits sehr viele Staaten Europas das Verimpfen ausgesetzt haben. Es brauche jetzt eine klare Entscheidung und Empfehlung der EMA für die Mitgliedsstaaten, so Anschober. "Wir haben uns bei den Impfungen auf ein gemeinsames europäisches Vorgehen geeinigt. Nationale Einzelgänge sind in diesem Zusammenhang weder effektiv noch vertrauensbildend", betonte der Gesundheitsminister. "Wenn derart weitreichende Entscheidungen getroffen werden, müssen diese durch fundierte Daten und Fakten eindeutig belegt sein und am besten durch die dafür zuständige EMA empfohlen werden."

Derzeit gebe es laut Anschober keinen Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Impfstoff von AstraZeneca und den aktuell diskutierten gesundheitlichen Ereignissen, "die auch bei ungeimpften Personen auftreten können".

Tschechien und Polen machen ebenfalls weiter, Frankreich setzt Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca hingegen vorerst aus. Frankreich wolle bis zur Einschätzung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA den Impfstoff erstmal nicht mehr einsetzen, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag beim französisch-spanischen Gipfel mit dem spanischen Regierungschef Pedro Sanchez im südwestfranzösischen Montauban.

Es handle sich um eine "Vorsichtsmaßnahme", und es bestehe die Hoffnung, dass die Impfungen mit AstraZeneca schnell wieder aufgenommen werden könnten. Macron gab an, AstraZeneca bis mindestens Dienstagnachmittag aussetzen zu wollen.

Berichte über Komplikationen

Nach Berichten über Komplikationen durch Blutgerinnsel nach der Impfung haben die Niederlande, Irland, Dänemark, Norwegen und Island den Einsatz des Impfstoffs vorübergehend ausgesetzt.  Österreich stoppte die Verwendung von bestimmten Chargen.

Tod nach der Impfung

Norwegen hat den Tod eines Menschen nach der Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca gemeldet. Eine Pflegerin, die jünger als 50 Jahre alt war, starb nach Angaben der Gesundheitsbehörden vom Montag an Hirnblutung. Sie sei nach ihrer Impfung ins Krankenhaus gekommen, doch sei noch unklar, ob es einen Zusammenhang mit der Impfung gebe.

Nach einer Reihe von schweren Blutgerinnseln bei Geimpften hatte Norwegen am vergangenen Donnerstag als eines der ersten Länder die Impfungen mit dem Wirkstoff von AstraZeneca vorsorglich ausgesetzt. Am Samstag meldeten die Behörden drei weitere "schwere Fälle", die Betroffenen waren demnach jünger und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Auch bei ihnen war unklar, ob die Impfung der Auslöser war.

Die Niederlande, die am Sonntagabend ihre AstraZeneca-Impfungen vorläufig gestoppt hatten, meldeten insgesamt zehn Fälle, in denen es nach der Impfung zu "Thrombosen oder Embolien" gekommen war. Auch hier war unklar, ob sie direkt mit der Impfung zusammenhingen.

Die italienische Justiz ermittelt nach mindestens sechs Todesfällen, die mit einer AstraZeneca-Impung zusammenhängen könnten. Am Montag wurde eine 54-Jährige auf die Intensivstation eines Krankenhauses in Neapel eingeliefert, nachdem sie vergangene Woche mit einer Dosis aus der AstraZeneca-Charge ABV5811 geimpft worden war, die in Italien am Sonntag eingezogen wurde. Die Frau, die vor der Impfung gesund war, schwebt in Lebensgefahr, berichteten italienische Medien.

In Österreich war eine 49-jährige Krankenschwester des Landesklinikums Zwettl in Folge schwerer Gerinnungsstörungen gestorben, eine 35-jährige Kollegin entwickelte eine Lungenembolie, befand sich zuletzt jedoch auf dem Weg der Besserung. Bei diesen beiden Fällen in Niederösterreich hatten die betroffenen Frauen zuvor Impfungen aus derselben Charge des AstraZeneca-Impfstoffes erhalten.

"Kein Zusammenhang mit Blutgerinnseln"

AstraZeneca hat seinen Covid-19-Impfstoff nach Berichten über Nebenwirkungen verteidigt. Man sehe kein erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln in Zusammenhang mit dem Vakzin. Eine Analyse aller Sicherheitsdaten von mehr als 17 Millionen Menschen, die in der EU und in Großbritannien mit dem Mittel geimpft wurden, habe keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko einer Lungenembolie, einer tiefen Venenthrombose oder einen Rückgang der Blutplättchen ergeben, so AstraZeneca am Sonntagabend.

Auch der SPD Gesundheitssprecher Karl Lauterbach sieht die Entscheidung sehr kritisch, wie er auf Twitter mitteilte.

WHO sieht "noch kein Alarmzeichen"

Das Aussetzen von Impfungen mit dem Produkt von AstraZeneca in verschiedenen Ländern ist aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch kein Alarmzeichen. Die Vorfälle seien nicht notwendigerweise auf das Impfen zurückzuführen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf.

"Es ist eine Routine-Praxis, das zu untersuchen." Außerdem zeige es, dass das Überwachungssystem funktioniere und wirksame Kontrollen stattfänden, so der WHO-Chef. Eine WHO-Fachgruppe zur Impfstoffsicherheit analysiere die Daten und werde sich am Dienstag mit Vertretern der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) beraten.

Nach den bisher vorliegenden Daten gebe es keine Häufung schwerwiegender medizinischer Vorfälle, hieß es. "Bisher haben wir keine Verbindung zwischen den Ereignissen und den Impfungen gefunden", sagte WHO-Expertin Soumya Swaminathan. Unter den weltweit bisher verabreichten 300 Millionen Impfdosen verschiedener Hersteller gebe es bisher keinen dokumentierten Fall eines kausalen Zusammenhangs mit tödlichen Vorfällen. Der Vorteil einer Impfung überwiege nach aktuellem Stand das Risiko bei weitem.

Kommentare (99+)
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Laser19
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Schon erledigt

Impftermin morgen gecancelt

DannyHanny
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Laser19

Bitte hinten anstellen!
Wenn Sie glauben es gibt keine Vorkomnisse bei Moderna und Pfizer, dann irren Sie sich! Die wurden nur nicht so aggressiv kommuniziert!

Laser19
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Die 55 sind mir bekannt und

die Entscheidung genau jetzt so kurzfristig fällt auch nicht leicht. Keiner der Kommentatoren hier kann sie mir abnehmen. Ja, man kann NDR glauben, aber soll man deshalb die Entscheidungen der meisten europäischen Länder ignorieren?

voit60
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Selber schuld

Ich bin froh mit dem Stoff geimpft worden zu sein.

hbauer2580
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Laser 19 Sehr schade

Für die nächste (Nicht)-Entscheidung bitte besser informieren.
z.b: NDR Corona update podcast.

hbauer2580
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Laser 19 Sehr schade

Für die nächste (Nicht-) Entscheidung bitte besser informieren
z.b: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

Laser19
1
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Das Problem ist

daß Sie noch nicht verstanden haben worum es eigentlich geht. Es geht nicht um 62,1% gegen 94,3%, sondern um die jüngst aufgetretenen Embolien....
Schauen Sie in den NDR Podcast und dazu werden Sie nichts finden.

hbauer2580
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Laser 19 Sehr schade

Für die nächste (Nicht-) Entscheidung bitte besser informieren.
z.b: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

melahide
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Ich denke

Das bei komplett gesunden Personen nicht viel passieren wird. Die Studienphase war aber so kurz ... man kann nicht wissen, was mit diversen Personen in diversen Konstellationen passiert ... also wird man wirklich zum lebenden Versuchskaninchen.

selbstdenker70
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..

Das Problem ist nur, WER ist kerngesund? Bei einer standard Gesundenuntersuchung sieht man nur einen kleinen Ausschnitt. Weiteres kommt hinzu, die Mehrheit der Bevölkerung nimmt Medikamente ein. Diese Wechselwirkungen sind natürlich nur wenig bis kaum erforscht. Und so bleibt ein ungutes Gefühl,...

duesentrieb1
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Genau...

... ich denke nicht daran, Versuchskaninchen zu spielen, nicht für mich. Und schon gar nicht für jemanden anders, weder für die Wissenschaft noch für eine ahnungslose Regierung.

DannyHanny
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Düsendrieb

Wenn Sie meinen " Versuchskaninchen" für Covid 9 zu spielen.....wäre besser! Jeder wie er will.

steirischemitzi
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.

Ja das glaube ich mittlerweile! Und ja, ich würde mich derzeit eher mit Corona immunisieren als mit einer Impfung! Aber jeder wie er will. Und ja, wir sind Versuchskaninchen und vor allem waren es die Älteren.. denn ansonsten würde ich nicht verstehen, warum man jemanden, der bereits im Sterben liegt, noch impft (und ja, diese Geschichte ist wahr... im Sterben gelegen, darauf hingewiesen, trotzdem geimpft und zwei Tage später verstorben)

landbader
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Viele Probleme

AZ ist in der Schweiz und in den USA wegen der mangelhaften Zulassungstudie nicht zugelassen. Insgesamt 3000 Probanden der Verumgruppe haben irrtümlicherweise nur die halbe Dosis erhalten.
AZ wirkt gegen die südafrikanische (tiroler) Variante kaum, deshalb wird es in SA seit Anfang Februar nicht mehr verwendet. Auch gegen über den mRNA Impfstoffen, die zu über 95% vor schweren Verläufen schützen ist der AZ Impfstoff mit ca 60% Schutz bei Wildtypen viel schlechter.

Der Schimpansen Adenovirus der der Vektor der AZ impfung ist, löst ziemliche Nebenwirkungen im Menschen aus. Die menschliche Immunantwort auf den Vektor ist so stark, dass sie den Erfolg der Zweitimpfung gefährdet.

Eine Thrombose im Hirn ist ein Schlaganfall, und das bei einer Impfung gegen eine Erkrankung die für berufstätige (Jüngere) nicht tödlich und in der Regel folgenlos ist.

GanzObjektivGesehen
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Und jetzt hat der Landbader schon Informationen, die die Fachwelt erst erarbeiten muss.

Gratulation. Leider gibt es in Österreich auch ein paar hundert COVID-Opfer, die sich nicht an die Regeln gehalten haben.

Cirdan
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Und wieder einmal die nicht ganz korrekten Prozentangaben

Biontech/Pfizer schütz vor einer Infektion zu ca. 94 %, vor schweren Verläufen zu 99.99%
AZ schützt vor einer Infektion zu etwas über 60%, vor scheren Verläufen aber auch zu 99,99%

Im Herbst des Vorjahres waren viele bezüglich der mRNA Impfstoffe sehr verunsichert (neuartige Technologie, genbasiert etc.). Der AZ ist ein Vektorimpfstoff (erprobte Technologie -> den kannst nehmen).

Binnen kürzester Zeit drehte sich die Meinung komplett, irgenwie sind wir Menschen schon eine sehr komische Spezies...

GanzObjektivGesehen
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Gefunden auf Merkur.de :

So wenig verifiziert und mit Daten belegt wie bei AstraZeneca, und doch.

"Die 69 Todesfälle, die eine Stunde bis 18 Tage nach der Impfung mit den Corona-Präparaten von Biontech/Pfizer oder Moderna gemeldet wurden, seien PEI-Präsident Klaus Cichutek zufolge nicht von der Impfung verursacht worden. Im RND-Interview sagte er: „Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sie von der Impfung verursacht wurden“ und ergänzt: „Es handelt sich häufig um Personen mit Grunderkrankungen. Es ist plausibel, dass diese Grunderkrankungen zum Versterben geführt haben.“

Sollte man den auch aussetzen ?

Anndrea
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Prof. Sucharit Bhakdi (goldenes Brett vor.....)

hat vor Vektor-Impfstoffen und(!) mRNA-Impfstoffen vor Monaten gewarnt.

Weil er eine Große Anzahl von Virologen ausgebildet hat und für einen Impfstoff für den Nobelpreis vorgeschlagen wurde, versteht er nach Mainstream-Meinung und selbsternannten Faktencheckern nichts.

DannyHanny
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Anndrea!!

Hätte ich mir denken können, das Ihre Weisheiten von " werfen Sie die Masken weg und lasst uns singen" Guru und Servus TV Spezialist für Covid 19 verharmlosen kommen!
Wenn Sie sein Buch bereits gekauft haben ( na sicher haben Sie)...werfen Sie es in einem Jahr nicht in den Papiermüll! Das gehört in den Sondermüll!

marcneum
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@Anndrea

Das Sie sich nicht schämen solchen "Müll" hier zu verzapfen!

nijinsky
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Stoppen!

Bei kleinsten Problemen bei der Lebensmittelproduktion werden sofort ganze Chargen komplett zurückgerufen und vernichtet. Das finden alle gut, auch wenn die allermeisten der zurückgerufenen Produkte in Ordnung sind und nur geringste Verunreinigungen ausgetreten sind. Sicherheit geht eben vor.

Aber gerade bei einem Impfstoff mit Notzulassung ohne Langzeiterfahrungen soll nach ersten Komplikationen weitergeimpft werden als sei nicht gewesen. Das verstehe wer will.

Übrigens gab es auch in Norwegen bereits Todesfälle nach Impfungen mit Biontech: In Norwegen haben die Gesundheitsbehörden im Jänner in Zusammenhang mit Biontech explizit vor Impfrisiken für kranke Patienten über 80 Jahren gewarnt.

GanzObjektivGesehen
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Stoppen! Sofort !

Die Menschen sollen wieder an natürlichen Ursachen wie COVID-19 sterben.

Oder an Aspirin:

ASS-Studie: Aspirin schuld an 3.000 Todesfällen pro Jahr.
"Wie Wissenschaftler der Universität Oxford jetzt herausgefunden haben, ist Aspirin jährlich für rund 3.000 Todesfälle verantwortlich. Betroffen sind vor allem Menschen über 75 Jahren, die bereits Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten waren."

Das waren 3000 Tote in einem Beobachtungszeitraum von einem Jahr. In Großbritannien!
Natürlich stirbt der Durchschnittsbürger nicht am Aspirin. Aber wenn gewisse Faktoren gleichzeitig auftreten ist auch dieses Medikament tödlich.

Wollen wir noch über die Gefahren des Rauchens sprechen?

Anndrea
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Was für eine Gelegenheit

Eine gute Chance den Impfstoff den andere Länder nicht brauchen, aufzukaufen. Kürzlich hat der Sektenführer kund getan, er würde sich mit dem Impfstoffstoff von AstraZeneca impfen lassen. Eine gute Chance, gell?

hfg
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Wenn jetzt noch Amerika

den neu zugelassenen Impfstoff von Johnsen &Johnsen nicht exportieren lässt - dann gibts natürlich viel zuwenig Impfstoff. Dann kommt Plan „B“ aber den gibts leider nicht. Es wird Zeit sich an Russland und China zu wenden und über Notfallzulassungen nachzudenken bzw. anstatt auf die schleppenden Impfungen zu setzen möglichst rasch über effizientes und genaues Contact Tracing und vollständiges Testen nachzudenken-nötigenfalls sogar mit Zwangsmaßnahmen und vorübergehender Überwachung. Alles besser wie ewiger Lock Down. Asiatische Staaten zeigen wie es möglich ist. Weniger Tote fast keine wirtschaftliche Schäden.

landbader
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Jansen

Der von Johnson und Johnson erzeugte Impfstoff ist eine Entwicklung von Jansen (Belgien).

apina
0
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Johnson und Johnson

.....ist ebenso wie AZ ein Vektor-Impfstoff, nur zum Unterschied von diesem mit einem menschlichen Adenovirus. An der Studie waren mehr als ein Drittel über 65jährige beteiligt, diese hatten im Allgemeinen leichtere Nebenwirkungen zu beklagen als jüngere Probanden.
Sagt der Entwickler....

hfg
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Wird aber angeblich in

Amerika hergestellt.

unterhundert
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hfg,

Oder doch nur abgefüllt,

hfg
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Wenn die USA

ein Exportverbot haben bleibt der Impfstoff in den USA wenn er dort abgefüllt wird. Irgendwas nicht verstanden.

marcneum
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Uhh...

Angeblich... Möglicherweise... Schon wieder extrem gut recherchierte Infos von hfg...

hfg
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Für die Überprüfung bin ich nicht zuständig

Heute (11. März) entscheidet die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) über die Zulassung des Corona-Impfstoffes von Johnson & Johnson*. Der Impfstoff aus den USA könnte das Impfverfahren in Deutschland deutlich beschleunigen, wie *echo24.de berichtet. Doch was macht den Impfstoff so besonders?

musikus
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Grob Fahrlässig

In bereits 15 von 27 EU-Ländern wurde die CORONA-Impfung ausgesetzt.
Trotz mehrerer Zwischenfälle hält man in Österreicher aber weiter an dem Impfstoff zweiter Klasse fest, nur weil man an der falsche Impfstrategie festhält.

Bobby_01
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Und

Was machen die Österreicher. Sie zögern wieder.
Wenn es für die anderen Länder zu riskant ist wird bei uns lustig weiter geimpft.

FRED4712
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ich denke, dass allein

in A jeden tag leute an einer Embolie sterben......dass das nicht selten ist, sieht man ja schon daran, dass man nach op`s enge Strümpfe anziehen muss und Blutverdünner bekommt.....bin übrigens selbst mit astra geimpft und ohne jedes Problem damit.....nicht einmal die Stichstelle ist gerötet

Ragnar Lodbrok
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Bei uns müssen sie Astra Zeneca

verimpfen - sonst gibt es keine Impfungen auf Monate...

duesentrieb1
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Wie gesagt, ahnungslos

ja, weil unsere Expertenregierung so eingekauft hat. Lieber den billigen als den wertvollen. Lasst endlich Erwachsene arbeiten

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