Rettungseinsatz 14 Tote bei Einsturz illegaler Goldmine in KolumbienIn Kolumbien ist eine illegale Goldmine eingestürzt, 14 Menschen sind dabei ums Leben gekommen.
Menschenrechte Lateinamerika bleibt gefährlichste Region für UmweltschützerWeltweit sind im vergangenen Jahr nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Global Witness mindestens 124 Land- und Umweltschützer getötet worden. Allein 105 von ihnen wurden in Lateinamerika umgebracht - damit war die Region erneut mit großem Abstand trauriger Spitzenreiter, wie ein veröffentlichter Bericht zeigt. Am größten war die Gefahr erneut in Kolumbien, wo 39 Umweltschützer getötet wurden. Damit führt das Land zum vierten Mal in Folge die Statistik an.
Kriminalität Kolumbien will mit US-Hilfe den Anti-Drogen-Kampf stärkenKolumbien will mit Unterstützung der US-Regierung seine Streitkräfte modernisieren und den militärischen Kampf gegen Drogenhandel und bewaffnete Banden verschärfen. "Wir brauchen die Unterstützung, die Finanzspritze der Vereinigten Staaten, und wir werden entschlossen im Kampf gegen den Drogenhandel vorgehen", sagte Kolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella nach einem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio in der Hafenstadt Barranquilla.
Drogen Vor Rubio-Besuch: Kolumbien Präsident sorgt für KritikKnapp vor einem Besuch von US-Außenminister Marco Rubio in ausgesuchten Ländern Lateinamerika sorgt Kolumbiens rechtsnationaler Präsident Abelardo de la Espriella mit einem Videoauftritt für Aufsehen und auch heftige Kritik. In einem auf Social Media verbreiteten Posting ist der 48-jährige Anwalt zu sehen, wie er in einer Halle an toten Körpern entlangläuft, die in weiße Leichensäcke gehüllt sind. Es soll sich dabei um Kriminelle handeln, die von der Armee getötet wurden.
Bevölkerungsstatistik Der globale Geburten-Crash kommt viel schneller als gedachtZum ersten Mal bekommen Frauen zu wenige Kinder, um die Bevölkerung des Planeten zumindest stabil zu halten. Von der Entwicklung sind auch Länder wie Indien, Tunesien oder Brasilien betroffen, die Folgen einer schrumpfenden Gesellschaft sind aber überall gravierend.Analysevon Ronald Schönhuber
Außenpolitik Amtswechsel: Kolumbien orientiert sich an Donald TrumpKolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella, der dem ultrarechten Lager angehört, hat in seinem ersten Amtsmonat eine starke Kehrtwende in der Innen- und Außenpolitik eingeleitet. Der 48-jährige Jurist, der lange in den USA lebte, orientiert sich dabei politisch wie symbolisch stark an Donald Trump. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth gab unlängst bekannt, dass de la Espriella gemeinsame US-Militäroperationen auf kolumbianischem Boden autorisiert habe.
Außenpolitik Zehn Jahre Friedensabkommen: Gemischte Bilanz in KolumbienVor 14 Jahren, am 26. August 2012, begannen die kolumbianische Regierung und die FARC-Guerilla ihre vierjährigen Friedensverhandlungen in Havanna, die in einem Abkommen endeten - damit löste sich die FARC offiziell als Guerilla auf. Zehn Jahre nach Inkrafttreten des Friedensvertrages fällt die Bilanz gemischt aus: Der Traum vom Frieden ist heute immer noch unerreichbar und viele Kolumbianer glauben nicht mehr daran. Das heißt aber nicht, dass das Abkommen nichts gebracht hat.
Asyl Kolumbiens neuer Präsident kündigt Ausweisung Illegaler anKolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella hat in seinem Vorgehen gegen illegale Migration die Behörden angewiesen, straffällig gewordene Ausländer ohne gültige Papiere festzusetzen, um sie deportieren zu können. In einem am Montag bekannt gewordenen Video ist zu hören, wie der rechte Hardliner am Sonntag während einer Sitzung seines Sicherheitskabinetts den Beginn von Deportationsverfahren im Rahmen einer Präsidialverordnung schon für "diese Woche" ankündigt.