Hochwasser Erneut Sturzflut in NepalIm Zentrum des Landes wurden rund 45 Häusern von den Wassermassen mitgerissen, wie die Behörden mitteilten. Fünf Menschen werden demnach vermisst.von Alice Samec
Hochwasser Bereits über 6.100 Vermisste nach Sturzflut im HimalayaDrei Wochen nach der Flutkatastrophe im Himalaya haben die Behörden in Nepal die Zahl der Vermissten deutlich auf über 6.100 erhöht. "Wir haben Informationen über die Vermissten von den Bezirksämtern zusammengetragen und die Zahl nach einer Überprüfung korrigiert", sagte am Mittwoch eine Sprecherin der Katastrophenschutzbehörde der Nachrichtenagentur AFP. Damit stieg die Zahl der Vermissten um fast tausend Menschen.
Hochwasser Wiederaufbau nach Himalaya-Sturzflut: Vier Milliarden EuroDie nepalesische Regierung schätzt die Kosten für den Wiederaufbau nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya auf umgerechnet 4,12 Milliarden Euro. Davon würden etwa umgerechnet knapp 50 Millionen Euro für den kurzfristigen Wiederaufbau in den kommenden sechs Monaten und mehr als vier Milliarden Euro für den längerfristigen Wiederaufbau benötigt, sagte ein nepalesischer Außenamtssprecher am Freitag.
Hochwasser Berge vor Gletscherabbruch in Nepal ungewöhnlich warmVor dem Gletscherabbruch in Nepal mit tödlicher Sturzflut war es auf dem betroffenen Himalaya-Gletscher laut Klimaforschern außergewöhnlich warm. Zwischen dem 21. und 26. August lag die Durchschnittstemperatur auf dem Gletscher auf 5.200 Metern Höhe bei etwa fünf Grad Celsius, errechnete US-Forscher Robert Rohde anhand meteorologischer Daten. Seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 55 Jahren betrug die Temperatur dort in diesem Zeitraum noch nie über vier Grad Celsius.
Hochwasser Nepal gedenkt mit Trauertag der Opfer der SturzflutIn Nepal ist am Montag mit einem nationalen Trauertag der Opfer der verheerenden Sturzflut vor knapp zwei Wochen gedacht worden. Die Flaggen wurden auf halbmast gesetzt, später sollten Mahnwachen abgehalten werden, mit denen im Hinduismus die 13-tägige Trauerzeit nach dem Tod eines Angehörigen endet.
Hochwasser Knapp 1.400 Tote bei der Sturzflut im Himalaya bestätigtElf Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya hat sich die Zahl der Todesopfer auf fast 1.400 erhöht. Mit 1.341 Toten wurde der Großteil auf nepalesischer Seite registriert. In Tibet stieg die Zahl am Sonntagabend (Ortszeit) von 31 auf 43. Nach wie vor werden über 5.000 weitere Personen vermisst. Die Bergungsarbeiten sind weiterhin in vollem Gange. Zuletzt hatten die Rettungskräfte in Nepal am Samstag zwei Überlebende geborgen.
Hochwasser Zwei weitere Überlebende der Sturzflut in Nepal gerettetZehn Tage nach der verheerenden Sturzflut aus den Gletschergebieten des Himalaya haben Rettungskräfte in Nepal erneut zwei Überlebende geborgen. Eine Frau in den Sechzigern sei lebend aus einem verschütteten Haus in Betrawati in der an Tibet grenzenden Provinz Bagmati gerettet worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Frau sei zur Behandlung nach Kathmandu geflogen worden. Über ihren Zustand lagen zunächst keine näheren Informationen vor.
Klimawandel Sturzflut im Himalaya - UNO-Hilfsappell um 50 Mio. DollarNach der verheerenden Sturzflut im Himalaya haben die Vereinten Nationen einen Hilfsappell im Umfang von fast 50 Millionen Dollar an die internationale Gemeinschaft gerichtet. Die Summe werde für die Versorgung von mehr als 84.000 Katastrophenopfern in Nepal benötigt, erklärte die UNO am Freitag. Das Geld solle vor allem für Nahrungsmittel, die Trinkwasserversorgung, Medikamente und Notunterkünfte ausgegeben werden.