Die Stadt Pordenone setzt vorläufig alle Radarkontrollen aus - als erste größere Stadt der Region Friaul. Nach einem aktuellen Gerichtsurteil befürchtet man nämlich zigtausende Einsprüche gegen Radarstrafen, wie italienische Medien berichten. Auslöser war eine Radarstrafe, gegen die ein Anwalt Einspruch erhoben hatte. Einer seiner Mitarbeiter sollte Strafe zahlen, weil er in Treviso in der Region Venetien statt der erlaubten 90 mit 97 km/h unterwegs war und „geblitzt“ wurde. Der Anwalt beschwerte sich, dass nicht alle Radarmessgeräte in Italien den geltenden Regeln entsprechen würden. Ein Gericht gab ihm Recht. Jetzt muss sich das Ministerium damit befassen.
Angst vor Einsprüchen
Erste Stadt in Friaul setzt Radarstrafen komplett aus
Unsicherheit bei italienischen Behörden: Anwalt bekämpfte erfolgreich Radarstrafe, weil das Geschwindigkeitsmessgerät ohne Norm-Kontrolle genehmigt worden war. Jetzt prüft Ministerium.
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