SteuerreformWie teuer wird CO2 und wer wird zur Kasse gebeten?

Ab Jänner soll das klimaschädliche CO2 in Österreich einen Preis bekommen. Wie viel soll die Tonne Treibhausgas künftig kosten und wer soll das bezahlen? Die Parteien haben unterschiedliche Vorstellungen.

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Die Preise an der Tankstelle werden durch einen CO2-Preis merklich steigen. © studio v-zwoelf - stock.adobe.com
 

Die Verhandlungen befinden sich auf der Zielgeraden: Das umweltschädliche Treibhausgas CO2 soll in Österreich ab Jänner einen Preis bekommen. Noch streiten die Koalitionsparteien über die Höhe. Wie stark soll der Lenkungseffekt sein, wie viel will und kann man der Bevölkerung zumuten?

Ist der Preis zu niedrig, gibt es wenig Anreiz, auf sauberere Technologie umzusteigen. Ist er zu hoch, könnten gerade ärmere Haushalte unter der Teuerung des täglichen Lebens leiden.

Wer verbraucht, zahlt

Generell trifft ein CO2-Preis die Bevölkerung unterschiedlich stark. Wer weder autofährt, noch mit Öl, Gas oder Kohle heizt, bekommt die Erhöhung nur indirekt zu spüren. Das ist in Österreich fast ein Viertel der Haushalte. Doch auch sie werden die Preiserhöhungen spüren, immerhin müssen zum Beispiel auch Lebensmittel in den Supermarkt transportiert werden - meist auf der Straße. Daher dürften die allgemeinen Preise durch eine CO2-Besteuerung steigen.

Wer etwa das Auto braucht, wird stärker zur Kasse gebeten. Der Ökonom Joel Tölgyes hat für das sozialliberale Momentum Institut Richtwerte berechnet: Eine CO2-Steuer von 100 Euro pro Tonne bedeutet rund 26 Cent mehr für den Liter Benzin an der Tankstelle – das entspricht in etwa der Benzinpreisentwicklung im letzten Jahr. Ein durchschnittlicher Haushalt würde demnach rund 470 Euro mehr pro Jahr für Benzin, Diesel, Heizöl, Kohle und Gas ausgeben - zusätzlich zu bereits bestehenden Umweltsteuern wie der Mineralölsteuer (MÖSt).

Einstieg bei 50 Euro pro Tonne?

CO2-Preise müssten eine angemessene Höhe haben, um zu wirken, erklärt Tölgyes und empfiehlt, mit einem Preis zwischen 50 und 60 Euro pro Tonne CO2 einzusteigen. Dann sollte ein klarer Pfad nach oben festgelegt werden, um schließlich bei "deutlich über 100 Euro pro Tonne" zu landen.

Für den kleinen Koalitionspartner scheint das realistisch zu sein. So hat sich der Vorarlberger Landesrat Johannes Rauch, der für die Grünen am Verhandlungstisch sitzt, für einen Startpreis zwischen 50 und 120 Euro pro Tonne ausgesprochen. Dass CO2 einen Preis bekommen solle, betont auch die Volkspartei. Gleichzeitig müsse es aber auch Entlastungen geben. Die Begebenheiten des ländlichen Raums sollten aus Sicht der ÖVP berücksichtigt werden, die Steuerreform selbst ökologisch und sozial sein. Details will man keine bekannt geben, um den Verhandlungen nicht vorzugreifen. Es ist aber bekannt, dass die Volkspartei einen deutlich niedrigeren Preis bevorzugen würde. Zuletzt kursierte der türkise Wunsch nach 25 Euro pro Tonne CO2.

Eine CO2-Bepreisung könne einen Beitrag zur Ökologisierung leisten, müsse aber sozial gerecht sein, betont Julia Herr, Umweltsprecherin der SPÖ gegenüber der Kleinen Zeitung. Sie appelliert, alle Haushalte mit einem Öko-Bonus zu unterstützen, der vor allem Familien mit niedrigem Einkommen am meisten bringen würde. Denn diese wären besonders stark von steigenden Preisen betroffen. Auch beim Umstieg von Ölheizungen und der thermischen Sanierung sollte der Staat ärmeren Schichten stark unter die Arme greifen. Wichtiger als der CO2-Preis sei ein Ausbau der Infrastruktur, um etwa einen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel überhaupt zu ermöglichen, so Herr.

Die Freiheitlichen lehnen eine CO2-Steuer ab. Bereits jetzt würde das Treibhausgas durch die Normverbrauchsabgabe (NoVA), die Mineralölsteuer (MÖSt) und der motorbezogenen Versicherungssteuer ausreichend besteuert. Die acht bis zehn Milliarden Euro aus diesen Einnahmen ließen sich aus Sicht der FPÖ für Umweltmaßnahmen zweckbinden.

Eine Maßnahme von vielen

Die Neos haben bereits 2018 einen konkreten CO2-Preis von 350 Euro pro Tonne benannt. Die pinke CO2-Steuer würde zwar bestehende Energieabgaben ersetzen, dennoch wäre Österreich im europäischen Spitzenfeld. Die Lenkungseffekte würden nur bei einem hohen Preis entsprechend einsetzen, erklärt der Ökonom Kurt Kratena, der die Auswirkung der Steuer für die Neos durchgerechnet hat. Demnach könnten die österreichischen Klimaziele bis 2030 durch den pinken CO2-Preis fast erreicht werden – ohne zusätzliche Maßnahmen. Um bis 2040 klimaneutral zu werden, bräuchte es aber weitere Schritte, so Kratena.

Auch Joel Tölgyes betont, dass die Bepreisung des Treibhausgases nur eine Maßnahme von vielen sein könne, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Wichtig sei außerdem, Haushalte mit niedrigem Einkommen und solche, die schwer umsteigen können, zu unterstützen. So sollte speziell jenen geholfen werden, deren Region etwa schlecht öffentlich angebunden ist oder die in Miete wohnen und keinen Einfluss auf ihre Heizform haben, empfiehlt der Ökonom.

Kommentare (99+)
Dr.B.Sonnenfreund
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Ökosozial ist ein Hohn !

Das Wort "sozial" ist dabei der reine Hohn ! 26cent pro Liter Sprit mehr ? Geht es Euch noch gut meine lieben Freunde ?? Das sind 5 ÖS, in echtem Geld , pro Liter !!!!
Naja, das Budgetloch gilt es halt zu stopfen, unter dem Deckmantel des Klimawandels. Das Klima wird sich nicht ändern dadurch, wir werden alle ärmer werden, das ist das Einzige. scheinbar wollen das die meisten, kann ich nicht mehr nachvollziehen, liebe Wähler...sorry.

Swwi07
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Da rechnet einer...

tatsächlich noch in Schillingen. Offenbar noch nicht im neuen Jahrtausend angekommen!
Solche Leute sehen keine Zukunft!

DergeerdeteSteirer
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@Sonnenfreund, da muss ich schon einhaken, denn dein Vergleich mit den € und dem ÖS ist für die Katz, .................

denk mal nach wieviel das du zur Schillingzeit, nehmen wir das Jahr 1980 her, an Gehalt bezogen hast, und wieviel du heute beziehst, du beziehst in der Relation heute das dreifache, darum hinkt dein Vergleich in der Relation tümpelnd hinterher ................... einfach nur so um da glasklare Ansagen zu machen!

Dr.B.Sonnenfreund
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@Steirer

Stimmt, der Vergleich ist nicht ganz legitim mit den Schilling, aber treffen wird die "Reform " fast alle massiv....mir fehlen die Worte meine lieben Freunde...

DergeerdeteSteirer
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@Sonnenfreund, ...............

wenn Relationen richtig gegenübergestellt würden, dann müsste der Liter Benzin heute ca. 2,00 € kosten!
Das es einige hart treffen wird steht ausser Frage, jedoch Reformen und Anpassungen sind nicht immer mit Vorteilen behaftet.
Wo ein + da ist immer auch ein - , Anpassungen und Reformen ergeben wieder neue Felder wo auch viel wieder zum besseren gewendet werden kann, flexibel sein und bleiben, wie auch schnelle Anpassungfähigkeit ist da gefragt, es heißt nicht was damals super war, das es auch heute noch super ist, mit dem Zahn der Zeit leben und mit den Gegebenheiten gehen, darin kann viel Zufriedenheit und Gutes erreicht werden.
Weißt eh noch um das alte Sprichwort, .......... "Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht", damit hast in der heutigen Zeit verloren!

lupinoklu
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Abzocke in Reinkultur

was unsere Regierenden da veranstalten. Hauptsache die türkis affinen Unternehmen und Vermögenden können ihr Vermögen weiter gnadenlos nach oben treiben. Der Klein und Mittelstand sowie die Pensionisten bleiben auf der Strecke.

Einzige Abhilfe: Genauso gnadenlos mit Preisvergleich in wenigen Minuten nicht Lebensmittel bezogene Güter im Internet bestellen. Preisunterschiede von 50 % und mehr sind ganz normal. Und das nicht nur beim geächteten Amazon. Etwas Zeit nehmen und man findet Produkte auch bei anderen Anbietern - meist nicht in Österreich- zu wesentlich günstigern Preisen. Mag sein, dass dies für die Wirtschaft nicht die beste Lösung ist aber auf diese warten wir Normalsterblichen bei unseren Politbonzen; farbunabhöngig; schon seit geraumer Zeit ohne Erfolg!!!

Horstreinhard
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Die höheren Preise für die Industrie landen sowieso bei den Verbrauchern

Höhere Produktions- und Transportkosten landen beim Kunden. Lediglich die internationale Wettbewerbsfähigkeit sinkt und Arbeitsplätze werden gefährdet.

Nora
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Danke

Ein Danke an die Grünen! Realitätsfremd ersten Ranges! Dafür sind sie machtgeil!Ist ja auch etwas,oder?
Von Messias Kurz und seinen Aposteln ganz zu schweigen!
Ich hoffe ,dass diese irre Regierungspartie die Rechnung bei der nächsten Wahl präsentiert bekommt!

Dr.B.Sonnenfreund
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@Nora

Bekommt sie, da kannst sicher sein...!

Schaupa
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Ökosoziale Steuerreform CO2 Besteuerung

Klingt ja sehr schön, okosoziale Steuerreform. Höhere CO2 Besteuerung, Geld das wieder zurück kommt zum Bürger. Bei den Aufzählungen dafür kann ich nicht herausfinden wo für Pensionisten das Geld dafür zurück kommen soll. Dafür gibt's dann kalte Wohnungen und höhere Abgaben ☹️☹️☹️

stadtkater
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Auch Pensionen

unterliegen der Einkommensteuer.

ordner5
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Dreist!

Ja und einer unverschämten Progression.

SoundofThunder
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Belastungspaket

Unter dem Decknamen "Ökosoziale Steuerreform ". Weder Sozial noch Ökologisch.😏

neumond
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Was nützt es der umwelt

Wenn das allgemeine Preisniveau steigt.

stadtkater
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Höhere Preise

Weniger Nachfrage - weniger Produktion - weniger ÇO2

Dr.B.Sonnenfreund
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@neumond

Genau das ist der Punkt

schadstoffarm
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Du kannst weniger konsumieren

Weniger co2.

hrl
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Kosten umverteilen: KFZ unbenutzt billiger, jedoch in Fahrt teurer

Für das Auto zahlt man heute in Österreich eine extrem hohe KFZ-Steuer im Vergleich zu anderen Ländern. Diese ist unabhängig von den Fahrleistungen. Daher mein Vorschlag: KFZ-Steuer stark verringern und Benzinpreis nach oben. Nur echt verursachter CO2-Ausstoß sollte etwas kosten und nicht ein unbenutztes Fahrzeug, dessen Kilometerkosten bei uns erst günstiger werden wenn man viel fährt.

X22
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stimmt ja auch nicht ganz, jedes KFZ hat seinen CO2 Abdruck den es hinterlässt, ohne das ein Kilometer gefahren wird, der VCÖ erklart es so

Für die Produktion eines einzigen Autos, das durchschnittlich 1,5 Tonnen wiegt, werden im Schnitt 70 Tonnen Materialien und Ressourcen verbraucht. Je nach Gesamtfahrleistung entstehen 15 bis 20 Prozent der CO2-Emissionen bei der Produktion eines Pkw und ein Prozent beim Recycling. Was beim Betrieb eines Fahrzeugs verbraucht und emittiert wird, ist also nur ein Teil der Ressourcen- und Schadstoffbilanzen von Fahrzeugen.

Der VCÖ ist die auf Verkehr spezialisierte Umweltorganisation in Österreich. Der VCÖ finanziert sich durch Spenden von Privatpersonen. Bitte unterstützen sie uns mit Ihrer Spende.

Während die Automobilindustrie die Effizienz der Motoren verbessert, wurden die Fahrzeuge in den Jahren 1980 bis 2010 um 30 bis 50 Prozent schwerer. Nur ein Teil der technisch erreichten Effizienzsteigerung der Motoren wirkt sich daher auf einen niedrigeren Spritverbrauch aus, da mehr Masse transportiert werden muss.

Und selbst wenn das neue Auto weniger Treibstoff verbraucht, bedeutet das über seinen Lebenszyklus hinweg betrachtet noch keine verbesserte ökologische Bilanz. Verbraucht ein Neuwagen etwa einen Liter weniger pro 100 Kilometer, kompensiert er bei einer jährlichen Kilometerleistung von 10.000 Kilometern erst nach 20 Jahren Betrieb jene Menge Treibhausgase, die bei der Produktion des Fahrzeugs verursacht wurde.

Dr.B.Sonnenfreund
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VCÖ

der VCÖ setzt nur unpopuläre Maßnahmen, ist eigentlich AVCÖ der Anti-Verkehrsclub Österreichs, so schauts aus. Wenn ich den unterstützen soll, ziehe ich lieber über die Grenze nach Slowenien.
Lep dan , dragi prijatelji.

DergeerdeteSteirer
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@Sonnenfreund, ................

dann "baba und servas" ............................ ;-)

X22
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Das sie nur VCÖ verstanden haben ist eh klar

mehr erwarte ich auch nicht von ihnen
Prazne besede ne zapolnijo vreče

DergeerdeteSteirer
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Ja, wenn's teils nicht wie im Kabarett wäre was manch so User von sich gibt, gell @X22 .....................

"Leere Worte füllen die Tüte nicht" (Prazne besede ne zapolnijo vreče), total gut beschrieben von dir @X22 ..........................

ordner5
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Widrig!

Bin auch Ihrer Meinung, ich fahre die Woche ein- bez. höchstens zweimal Einkaufen ca. 5 km hin und zurück, das sind ungefähr 1000 km im Jahr. Zahle die gleiche Steuer wie meine Bekannten die es auf mindestens 10 000 km bringen. Die Grüne Damenriege, meint, so schauts jedenfalls aus, das wäre gerecht. Ich meine, hier wäre eine realere Lösung angebracht.

SoundofThunder
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🤔

10000 km im Jahr? Die Glücklichen. Viele Firmen sind in der Pampa und mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen.

fans61
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Danke an die GRÜNEN Schwurbler

für diese Teuerungen.
Nie mehr GRÜN.

Dr.B.Sonnenfreund
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nie mehr Grün ?

Habe ich nie gewählt...

Patriot
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@fans61: Im Gegenteil! Ich werde die Grünen wieder wählen.

Die tun etwas gegen den Klimawandel, damit unsere Nachkommen auch noch eine Erde vorfinden, auf der sie halbwegs gut leben können!
Diejenigen, die jetzt wegen des Preises für den Co2-Ausstoß jammern, gehen nicht nur mir, sondern vor allem der Jugend ohnedies am Arxxx vorbei!

Dr.B.Sonnenfreund
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@Patriot

Wenn die Eltern weniger Geld haben, wer finanziert dann unserer Jugend ihr Luxus-Smartphone Leben ?? Schon mal so weit gedacht ? Meinem Sohn ist es lieber wenn ich mehr Geld zur Verfügung habe...

stress
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andaman

patriot super wenn der Sprit bei uns teurer wir reden wir die Welt.

Patriot
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@stress: Wozu die Aufregung? Ich hab'keinen Stress!

Meine Frau fährt eine Renault Zoe und ich hab' den Hyundai Ioniq 5 schon bestellt. Eine Solar-und PV-Anlage haben wir am Dach und den fehlenden grünen Strom (ca. 2000 KW/Jahr) beziehen wir von MaxEnergy aus der Steckdose. Geheizt wird mit einem Pelletsheizkessel und einem Kachelofen mit Feinstaubfilter.
Sonst noch Fragen?
Ach ja: Ab 26.10. sind wir auch mit dem Klimaticket unterwegs!

Dr.B.Sonnenfreund
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@Patriot

Ich habe einen Passat Variant 4 Motion TDI, der ist software-optimiert und alles ist deaktiviert was als Schikanen verordnet wurde. Wir brauchen ihn als Familienauto, und er verbraucht mit mehr als 200PS (optimiert) unter 6 Lite/100km, fährt über 230km/h Spitze, ein Allrad noch dazu. Ich finde das ist umweltfreundlich, und ich möchte ihn noch einige Jahre fahren können, da mir das Geld für die Anschaffung eines e-Auto leider fehlt. Und die Umweltfreundlichkeit dieser Fahrzeuge ist in Frage zu stellen, sprich Akku-Erzeugung und Entsorgung. lange Ladezeit. Die haben nur momentan eine gut Lobby, und den Mainstream hinter sich, schlimm

Patriot
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@Sonnenfreund: Von wegen lange Wartezeit.

Der Hyundai Ioniq 5 lädt in 18 min. von 10% auf 80%!

Zapfenstreich
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@ Patriot

Es ist gut und wichtig, das etwas gegen den Klimawandel bei uns getan wird, aber wir dürfen nicht glauben, das Österreich die Welt retten kann oder die EU die Welt retten wird. Solange es Länder wie die USA, China, Indien, Brasilien usw. gibt, denen Klima- und Umweltschutz sowas von EGAL ist , können wir machen was wir wollen - es wird nichts helfen. Und diese Erkenntnis hat auch die Jugend

dude
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Die Steuer an der Zapfsäule sollte nach Steuerklassen gestaffelt sein!

Es kann doch nicht sein, dass Leute für ihr "Spassfahrzeug" (ich nenne bewusst keine Marken), mit dem sie zur Gaude im Kreis fahren, gleich wenig für den Sprit bezahlen als ein Mölltaler (es kann auch eine Gurk- oder Gail- oder Görtschitztaler sein), der sein "Nutzfahrzeug" tagtäglich für die Arbeit und zur Lebenserhaltung benötigt.
Dies wäre ganz leicht umzusetzen und hätte obendrein eine soziale Komponente. Jedes Fahrzeug ist einer Steuerklasse zugeordnet. Und an der Tankstelle wird zum Nettopreis die jeweilig fällige Mineralölsteuer dazugerechnet.

dude
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Bitte um Antworten, nicht nur um rote Daumen!

Was ist so schlecht dran, wenn ich für einen sparsamen, "vernünftigen 0815" Wagen z.B. € 1,-- pro Liter zahle (also weniger als heute) und für wahnwitzige PS-Monster und Tuning-Modelle (egal welcher Marke), der 18 Liter und mehr auf 100 km benötigt, einen wahnwitzig hohen Spritpreis.

Dies wäre sozial verträglich, denn jeder kann für den Alltag ein "Vernunftsauto" kaufen und für das Hobbyauto sollte man ruhig tief in die Tasche greifen.

Es ist jedenfalls sozial verträglicher, als wenn der Spritpreis über einen Kamm geschoren für alle € 2,-- kostet. Wenn die Tankfüllung des "Stadtgeländewagens" nicht mehr € 120,-- sondern € 200,-- kostet tut's manchem Wohlhabenden nicht weh. Für den oben beschriebenen Pendler aus den Tälern ist's allerdings existenziell!

griesbocha
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Am Ende trifft es eben wieder die kleinen Leute, die nicht einfach auf alternative Energieformen umsteigen können.

Die Verteuerungen werden praktisch in allen Lebensbereichen spürbar werden.

Gleichzeitig darf jedes Zuckerl und jeder Mini-Schokoriegel in Kunststoff verpackt werden. Tiere dürfen tausende km weit durchs Land gekarrt werden.
Eine ORF Moderatorin wird wöchentlich zur Show eingeflogen. Unsere Politiker fahren mit PS stärksten Autos durch die Gegend.
Ich habe für die Gesamtzustände kein Verständnis.

checker43
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Mit

der Senkung der Lohnsteuer und dem Klimabonus ist es auch für kleine Leute einfach auf alternative Energieformen umzusteigen, wenn Sie damit statt Anschaffung eines neuen Verbrenners die Anschaffung eines E-Autos meinen.

Zapfenstreich
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@checker......

habe sie sich schon mal für den CO2 - Fußabdruck eines E-Autos interessiert? (Herstellung, Betrieb und Entsorgung )

melahide
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@Zapfenstreich

Haben Sie sich schon mal für den CO2 Fußabdruck eines Verbrenners interessiert (Herstellung, Ölförderung mittels Fracking, Schweröltransport, Raffinerie, Verteilung, Ausstoß?“)

Zapfenstreich
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@melahide ... bitte nicht böse sein,

aber wer so argumentiert hat eine vorgefasste Meinung von Energie, deren Herkunft und Erzeugung. Und im übrigen: Vergleich Dieselauto / Elektroauto - zweiteres muss 250000km (ohne einem möglichen Batterietausch) gefahren werden, damit es in der CO2 Bilanz den gleichen Wert erreicht wie das Dieselauto

X22
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In einer Autozeitung wird dieses Thema aufgegriffen, "CO2-Bilanz von Elektroautos (Batterie): Studien E-Autos laut Studie klimafreundlicher als Verbrenner", in der über mehrere Studien berichtet wird, welche ihre Angaben, etwas Hinterfragungswürdig aussehen lassen, habens eine Quelle dafür?

2019: Eine Studie vom Heidelberger Institut für Energie und Umweltforschung (Ifeu) hat im Auftrag der Organisation Agora Verkehrswende die CO2-Bilanz von Elektroautos untersucht. Dabei wurden von den beteiligten Forscher:innen nicht nur eigene Modellierungen vorgenommen, sondern auch 23 bereits vorhandene Untersuchungen zur Klimabilanz von E-Autos ausgewertet. Das Ergebnis: Elektroautos haben schon heute einen deutlichen Klimavorteil gegenüber vergleichbaren Fahrzeugen mit Diesel- oder Ottomotor. Für den Basis-Vergleich wurden etwa ein E-Auto mit 35-kWh-Batterie und einem Verbrauch von 16 kWh pro 100 Kilometer sowie ein vergleichbarer Benziner (5,9 Liter pro100 Kilometer) und ein Diesel (4,7 Liter pro 100 Kilometer) herangezogen. Nach einer Fahrtstrecke von 150.000 Kilometern bei gemischtem Fahrprofil seien die Emissionen der gesamten Lebensdauer 24 Prozent geringer als die von Benzinern und 16 Prozent geringer als die von Dieselfahrzeugen. Grund dafür sei vor allem, dass batterie-elektrisch angetriebene Fahrzeuge während der Fahrt kein Gramm CO2 ausstoßen. Dafür entstehen laut Ifeu-Studie aber umso mehr Emissionen an anderen Stellen – etwa bei der energieintensiven Batterieproduktion und der Herstellung des Fahrtstroms. Würde hier vermehrt auf erneuerbare Energien gesetzt, könne der Klimavorteil von Elektroautos gegenüber Verbrennern nach 150.000 Kilometern bis 2030 sogar auf etwa 40 Prozent verdoppelt werden. Selbst dann, wenn auch Benzin- und Diesel-Pkw gleichzeitig effizi

peckinpah
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Wem nützt es?

Dem Staatssäckl natürlich…
Was bringts der Umwelt?
Nix.

Mal ein paar Geschichtsbücher lesen… derlei Ideen - Steuern… neue Steuern… mehr Steuern… - hatte man schon vor Jahrhunderten.
Wem nützte es schon damals?
Dem Staatssäckl (für die Pingeligen, nennen wir die ‚die oberen‘).

Fällt was auf?

melahide
6
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Wenn du

Umweltfreundlich unterwegs bist, dann trifft es dich nicht! Eine Ökosteuer lässt dir die Wahl. Willst weiter machen wie jetzt? Dann zahl. Willst nicht zahlen? Ändere dein Verhalten. As simple as it is..

DergeerdeteSteirer
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@melahide, ................

Genau so schaut's aus ..........................

Sam125
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Ja liebe Leute,jetzt bekommen wir alle die Rechnung präsentiert und nicht die

großen Handelsketten und nicht die großen Firmen und NICHT die Wirtschaft muss zahlen,nein wir alle,doch für diejenigen die sagen,dass das sein muss,habe ich nur ein ungläubiges Kopfschütteln über!!Jetzt kommen die "Grünen"immer mehr an die Macht und ihr habt sie gewählt!!Doch fragt einmal eine Alleinverdienerin mit Kindern,eine/en Pensionistin/en mut einer kleinem Rente,fragt eure NICHT Begüterten Nachbarn und Verwandten was sie dazu zu sagen haben!Ja,es muss die große Masse bezahlen und die Begüteten lachen sich ins "Fäustchen"!Warum seit ihr nur so blind wie die Maulwürfe und so ferngesteuert wie die Lemminge? Ich kann es einfach nicht mehr glauben,denn ihr hattet es mit eurerm Kreuzerl ja selbst in der Hand wohin eure Reise geht! Doch blinde Lemminge kann man noch leichter in den Abgrund führen! Danke!

chatrouge
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Quadratur des Preises

Pressemeldungen vor wenigen Stunden:
Frankreich deckelt Preis von Gas und Strom über den Winter.

Kulak
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Die tun sich leicht mit ihren vielen Atomkraftwerken

Wir werden uns auch so etwas zulegen müssen.

ordner5
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Raffiniert!

1. Wir müssen da klug und überlegt vorgehen, ich würde zuerst mit dem Türkis-Grünen Vorschlag starten, CO₂ -Steuern hinauf und das nicht zu knapp. 2. Dann den Vorschlag von Frau Rendi, die Mehrwertsteuer zu senken, aufgreifen und als über drüber Hammer einen Winterbonus in genannter Höhe auszahlen. Damit hat sich eine österr. Lösung zufriedenstellend durchgesetzt. Glückwunsch.

Sam125
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Eines MUSS uns allen klar sein,solange gnadenlos und weltweit die Regenwälder

abgeholzt werden und sich daher der"Golfstrom"gravierend verändert,werden sich die Meeresströmungen und damit auch das Weltklima nachhaltig zum Nachteil der gesamten Welt und für immer verändern!Die Klimakatastrophe wird daher leider auch nicht zum aufhalten sein!Es ist schön,wenn wir fossile Brennstoffe durch Elektrizität ersetzen wollen,was natürlich nur in Ländern möglich ist,wo keine AUTOBATTERIEEN,wie in China,hergestellt werden,denn in China wird wegen der florierenden Wirtschaft(E- Mobilität!)fast täglich ein neues Kohlekraftwerk hochgefahren und die sogenannten westlichen und fortschrittlichen Länder wollen alles verbieten was mit fossilen Brennstoffen fährt und heizt und die gute Luft vom "Westen"wird durch die schlechte Luft vom "Osten",gesehen für's WELTKLIMA,wieder aufgehoben! Schöne Aussichten für uns alle! Und Deutschland verbraucht ALLEIN 40 % vom weltweit angebauten Palmöl und ist daher auch am allermeisten für die Abholzung der Regenwälder verantwortlich!

Patriot
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@Sam125: Sie können Ihren Nonsens noch so oft reinkopieren,

er wird deshalb nicht richtiger!

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