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Schwarz-grüner Kompromiss?Beamte schlagen Preis für Klimaschädigung vor

Nationale Ausweitung des CO2-Zertifikatehandels sei eine „Option“, schreibt die Übergangsregierung im finalen Entwurf des Klimaplans. Autofahren würde teurer werden, aber Einnahmen zurück in Förderungen fließen.

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THEMENBILD: AUTO / ABGASE / DIESEL / VERKEHR / UMWELT
Am Ausbau des Öffentlichen Verkehrs führt kein Weg vorüber © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Es ist nur eine kleine Anmerkung auf dem 254 Seiten starken Plan, wie Österreich bis 2030 seinen Beitrag leisten soll, die Klimakatastrophe abzumildern: „Option: Ausweitung des Handelssystems (ETS) auf weitere Sektoren“.

Kommentare (41)

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duerni
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Da wird wieder viel "Durcheinander" erzählt - es geht um CO2!

. auch um NOx - aber bleiben wir bei CO2.
Die beste Lösung: Kein CO2 erzeugen
Das geht aber NICHT mit dem Akku Auto, denn die Energiebilanz der Akku Herstellung beinhaltet mehr CO2 als ein moderner Diesel.
Die Lösung muss sein:
- Ermittlung der größten Verursacher von CO2 - Reduzierung bringt am meisten
- Bestrafung jener CO2 Verursacher, die eine Alternative haben
- Analyse und Reduzierung WELTWEIT (Europa ist ein kleiner Emittent im Vergleich mit Indien, China, USA, ...)

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Sibanac
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Wasserstoff ist die Lösung!

Da bleibt man immer schön abhängig, muss Frühzeitig zwecks Garantie in die Werkstatt und man kann mit den Wasserstoffpreis (der total überteuert ist €9,50kg )machen was man will! Ein Hoch auf Wasserstoff! 🤦🏻‍♂️

Reichweitenvorteil gibt es auch keinen:
Toyota Mirai 1850kg 500km ->volltanken—>€47,50
Hyundai Nexo 1850kg 666km->volltanken—>€59,90
Tesla Model 3 LR 1850kg 600km ->vollladen—>€13,50

Kann ja jeder selber ausrechnen was für einen die bessere Lösung ist 😉

BEV haben ihren CO2 Rucksack ab 30.000-50.000 Diesel-km abgelegt.
Wer eine PV-Anlage besitzt, bei dem gehts noch schneller.

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stprei
1
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Reduziert

Die Thematik wird in der veröffentlichten Diskussion leider immer auf die Autos reduziert.
Dabei werden viele andere Faktoren vollkommen außer Acht gelassen.
Ja, der zunehmende Verkehr ist ein Problem, allerdings ist die Steigerung aufgrund der immer niedrigeren Emissionswerte nicht so exorbitant. Auch die Industrie weiter an die Kandare zu nehmen, wird nicht der Weisheit letzter Schluss sein, da hier nur ein europaweit einheitliches Vorgehen zielführend sein wird. Das haben aber auch beinahe alle Parteien so betont.
Flugreisen, Kreuzfahrten etc. werden ausgeklammert, gleich wie die Problematik, dass man Bestandsbauten kaum sinnvoll sanieren kann, wenn die Renditen nicht passen und die Förderungen an vollkommen skurrile Kriterien gebunden sind.
Im städtischen Bereich muss man sich gedanken über Hausbrand, Lieferverkehr und die KFZ-Nutzung machen, solche Dinge kann man aber über lokal begrenzte Maßnahmen deutlich besser steuern (Parkplatzabgabe), dann muss man auch nicht die Bevölkerung am Land dafür bestrafen und hält auch den notwendigen Warenverkehr weitgehend uneingeschränkt (den Billa kann man nämlich nicht mit dem Lastenrad beliefern).

Aber ja, super Sache, wenn ein Beamter in Wien 1 sich überlegt, was er alles nicht braucht und das auf Österreich ausrollen will.

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47er
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Bin vorige Woche bewusst auf Autofahrerverhalten durch die Stadt marschiert,

es ist ein Graus, in jedem 2. Auto sitzt nur eine, maximal 2 Personen. Auch interessant, umso wie grösser die Autos werden, desto weniger Leute sitzen drinnen, da gehört vielleicht schon bei der KFZ-Steuer etwas reguliert. Es gäbe bei den entfernteren Arbeitsplätzen die Möglichkeit von Fahrgemeinschaften, aber viele haben halt die Ausrede von Selbstständigkeit, bei der Hin- / Heimfahrt irgendwo Einkäufe erledigen zu wollen und sonstigen Blablas . Diese Bequemlichkeit hat sich halt in den letzten Jahrzehnten immer mehr eingebürgert, keiner will mehr verzichten. Wie war es vor fünfzig Jahren: Aufstehen-frühstücken--zum Bahnhof strampeln-Bahnfahrt-zum Arbeitsplatz eilen - Arbeiten bis Dienstende-zum Zug laufen-im überfüllten Waggon heimbummeln-mit dem Fahhrad weiter heimgondeln-Abendessen-und dann?- ; täglich 10-12 Stunden unterwegs. Wenn wir uns nicht beschränken wollen, werden es unsere Nachkommen doppelt müssen, vielleicht noch schlimmer als wir vor fünfig Jahren.

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duerni
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@smotron1........ sie sind ein ganz Schlauer - ......

......... Elektroauto ist die Lösung" - für die Autoindustrie, weil sie damit viel Geld verdient. Das Akku Auto ist in seiner Gesamt CO2 Bilanz SCHLECHTER als ein moderner DIESEL.
Von Technik keine Ahnung aber behaupten........
Insider Info:
Die Autoindustrie steht unter politschem Druck (Flottenverbrauch - Abgaslimits) und baut daher Autos mit Null Emmision. Akkus sind Zukaufteile ohne Ertrag - beim Selbstbau von Akkus ist Europa von China abhängig (seltene Erden) und daher strategisch unrentabel. Weiteres Handicap - der Aufbau der Infrastruktur (Ladestellen). Das Akku Auto ist Brückentechnologie - und reine Verschwendung von Steuergeldern (Infrastrukturausbau, Stromversorgung durch erneuerbare Energie nicht flächendeckend möglich - Überlandleitungen).
Ziel ist die Brennstoffzelle: Energieversorgung mit rein erneuerbarer Energie möglich! Wind- Sonnenenergie erzeugt Strom - Hydrolyse erzeugt Wasserstoff - in Tanks transportierbar.
In zehn Jahren ist das Akku Auto obsolet. Wer sich heute eines kauft, sollte das wissen. Besser ist ein sauberer Diesel (ja den gibt es!) und dann die Fuel Cell!

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smotron1
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Ich weiß

genau, auf welche Studie Sie sich berufen, deren Zweck wohl daraus besteht Elektroautos möglichst schlecht zu rechnen und die vielen anderen seriösen Studien widerspricht. Ist diese Ihr "Insiderwissen"? Es kommt sehr stark darauf an, aus welchem Strom die Batterie produziert wird und wie der Strom produziert wird, der den Akku lädt. Bei günstigen Bedingungen hat ein Elektroauto über die Lebensdauer inklusive Produktion ein Fünftel des CO2 Ausstosses eines Verbrenners. Und die Bedingungen drehen sich in Zukunft immer weiter zu Gunsten von Elektro was die Stromherstellung betrifft. Einen modernen Diesel muss , man sich ausserdem erst mal kaufen wenn man nicht schon einen hat. Und ja, es ist möglicherweise Übergangstechnologie bis Brennzellen serienreif sind. Wann wird das sein? In 20 Jahren? In 50 Jahren?

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duerni
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die ersten FC Autos fahren schon in Japan.......

Akku Herstellung erfordert u.a. Tantal - aus der Erde gebuddelt von Kindern .......
https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article151650363/Nach-diesem-Handyrohstoff-buddeln-Kinder-metertief.html
Kaufen sie sich ihr Akku Auto! Gute Fahrt!

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duerni
3
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die ersten FC Autos fahren schon in Japan.......

...... mich interessieren keine Konfrontation auf Basis von Unwissen. Diese Verherrlichung der Akku Technologie ist schon insofern beschämend als man bei der Förderung von Tantal selbts vor Kinderarbeit nicht zurückschreckt.
Lesen sie selbst:
https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article151650363/Nach-diesem-Handyrohstoff-buddeln-Kinder-metertief.html

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smotron1
0
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Soll ich Ihnen Links zu Bilder raus suchen,

wie Kinder Gallium, Platin, Neodym etc. abbauen? Bin mir sicher, dass solche mit Google einfach zu finden wäre. Braucht man nämlich für Wasserstoffautos. Ich finde Wasserstoffautos eh nicht schlechter als Akkuautos, nur ist es halt noch in viel weiterer Zukunft. Das irgendwo ein paar Einzelstücke herum fahren bedeutet gar nichts.

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huckg
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@sanantonio: Fortetzung

Nicht die Strafzahlungen stehen im Vordergrund sondern das Ziel Diese NICHT zu zahlen und unsere Verhalten zu ändern.
Das wurde von der Weltgemeinschaft erkannt und auch von den USA unterschrieben. Wenn ein Idiot wie Trump glaubt er kann sich darüber hinwegsetzen dann sollte er nicht unser Vorbild sein. Er und seinesgleiche werden es sich lange richten können, den Preis zahlen aber wir Alle, besonders unsere Kinder und Enkel.

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huckg
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@sanantonio: "Kosten sind selbst gewählt"

Entschuldigung, aber ich denke sie haben die Situation in der wir uns befinden und auch den Sinn des Klimaschutzabkommen nicht verstanden.
Es gibt Dinge die lassen sich nicht mit Geld (Kosten) kaufen. Dazu gehören beinahe alle wichtigen Dinge im Leben wie Gesundheit, Familie, Zufriedenheit und unter anderem eine lebenswerte Umwelt.
Es gibt nur noch wenige Menschen die den Klimawandel leugnen, viele jedoch verträngen die Konsequenzen oder begreifen sie nicht. Wir stehen kurz vor den von der Wissenschaft klar formulierten Kippeffekten. Danach geht es nicht mehr, einmal gemachte Fehler auf der Erde zu reparieren!
Das Klimaabkommen ist genau diese letzte Chance unseren Nachkommen eine ordentliche, lebenswerte Erde zu übergeben.

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duerni
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"....Persönlich würde ich übrigens umziehen wenn ich so viel Lebenszeit, ......

........... sinnlos im Auto vergeuden müsste .."! Ja gehts noch?
Ich hab mir am Land ein Haus gebaut, weil die Miete in der Stadt zu hoch ist. Die Kreditrückzahlung ist nun meine Miete.
Der Ausbau der Öffis ist eine Teillösung - der LKW Verkehr trägt u.a. auch zum
CO2 Ausstoß - geht das mit Öffis?
Wir sind Teil der EU, die das Weltklima retten will, indem sie ihre Bürger/innen knüppelt.
Deutschland trägt mit ca. 3% zu CO2 der Welt bei.
Ja zum Klimaschutz - aber im Rahmen eines Gesamtplanes der EU - der in einen Rahmen des WELTKLIMAS passen muss.
Ja - es ist schwer, Indien, China, Brasilien, USA und alle anderen Klimasünder in einen "Rahmen" zu spannen. ABER:
WENN - WIR ALLEINE - UNSEREN CO2 AUSSTOSS AUF - NULL - REDUZIEREN RETTEN WIR NICHT DAS WELTKLIMA!

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hfg
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Unsere Wiener Freunde und die Beamten

In Wien kann man praktisch mit dem Auto nichts anfangen und die öffentlichen Verkehrmittel insbesonders die U-Bahn sind unschlagbar.
Praktisch fast überall sonst in Österreich ist es leider öffentlich ziemlich unattraktiv bzw. teilweise sogar unmöglich ohne Individualverkehr auszukommen. Weil es fast komplett an der Infrastruktur fehlt.
Meine 8 jährige Tochter benützt den Schulbus muss eine dreiviertel Stunde früher aufstehen und dann eine halbe Stunde bei jeder Witterung vor der Schule stehen bevor sie hinein darf. Solange es solche Zustände gibt braucht niemand von Autoverzicht oder Verteuerung reden. Und das ist kein Einzelfall sondern die Regel.

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Monte570
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Öffis sind in Klagenfurt

noch sehr in den Kinderschuhen , sagen wir einmal im Aufbau.
Es ist unverständlich zu hören wenn die Verantwortlichen sagen 2020 und 2021 wird alles besser. Es wird nicht besser werden, die die das Sagen haben, sind auch die es schon vor zig!!! das Sagen Jahren hatten, sie haben es bis heute nicht geschafft. Keine will sich irgendwie weh tun.

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untrpos
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Und die Autofahrer zahlen drauf

Ich muss leider - weil ich natürlich auch arbeiten muss - ca 20.000 km im Jahr fahren. Danke Schwarz Grün, ich werd einfach arbeitslos, dann seid ihr für mich vielleicht auch wählbar. Klimaschutz ja, aber nicht mit verboten und Steuern. Einzig die SPÖ sieht das realistisch.

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Hieronymus01
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Dann sollte man fast Mitleid haben.

Am besten ist, wir senken die Treibstoffpreise und damit die Vielpendler nicht soviel Zeit verlieren heben wir für sie die Geschwindigkeitsbeschränkungen auf.

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smotron1
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Öffis keine Option?

Ansonsten: Sie fahren eine tägliche Strecke zur Arbeit von etwa 40-50km. Gerade für solche Strecken würde sich doch ein kleines Elektroauto ideal anbieten? Eventuell haben Sie ohnehin schon ein Zweitauto für die Arbeit. Persönlich würde ich übrigens umziehen wenn ich so viel Lebenszeit sinnlos im Auto vergeuden müsste, aber das sieht wohl jeder anders.

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Mein Graz
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@smotron1

Einer in unserer Familie musste täglich "aus-" pendeln. Es waren täglich ca. 60 km zu fahren.
Wohnort Graz, Firma in der Nähe von Gleisdorf.
Öffis nicht möglich, da
1. Schichtarbeit und vor 5:15 Uhr kein öffentliches Verkehrsmittel ging und nach 22:10 ebenfalls nicht.
2. Kein öffentliches Verkehrsmittel in die Nähe der Firma fuhr, dort also wieder ein Auto nötig gewesen wäre.

Umziehen nicht möglich, da
1. wir ein Haus in Graz haben
2. die Kinder in Graz zur Schule gingen
3. der 2. Partner bei einem gut gehenden Betrieb in der Innenstadt tätig war

Die öffentlichen Verkehrsmittel gehören DRINGEND ausgebaut!

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hagenau
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die pendler sind´s

immer, wenns dem autoverkehr an den kragen geht, vestecken sich alle blitzschnell hinter den pendlern. warum sind dann die hälfte der pkw-fahrten in Graz nur ca 6km lang? und ein fünftel überhaupt nur 3 km? lauter pendler? https://www.graz.at/cms/beitrag/10192604/8032890/Mobilitaetsverhalten.html#tb3

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SoundofThunder
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🤔

Nur ein Beispiel: Wenn die Firma in der Pampas ist (Pankl-Racing in Tragöß) - wie kommt man ohne Auto dorthin?

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untrpos
4
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Ich nehme an, Sie leben in einer Stadt?

Umziehen ist keine Option. Das machen leider eh schon zu viele, nennt man landflucht. Elektroauto absolut keine Option, da fehlt ganz einfach die Infrastruktur. Was helfen würde, ist eine Erhöhung der Pendlerpauschale, Möglichkeit zur Heimarbeit, 4 Tage Woche. Ja, das würde helfen. Die Themen sehe ich nur bei der spö. Deswegen bekommen sie meine Stimme, auch wenn ich vom Land bin.

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UHBP
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@smo..

"Persönlich würde ich übrigens umziehen wenn ich so viel Lebenszeit sinnlos im Auto vergeuden müsste .."
Manche haben auch noch eine Familie mit Kindern und Freunee die ihnen wichtig sind und nicht nur die Arbeit.
Manche können sich so einen Umzug in die Stadt schon aus finanziellen Gründen nicht leisten.
Manche wollen vielleicht auch gar nicht in der Stadt wohnen und nehmen die Zeit von un zur Arbeit in Kauf.

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smotron1
4
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.

Wie gesagt, "das sieht wohl jeder anders". Ich persönlich finde Lebenszeit halt sogar noch wertvoller als jedes Geld, weil sie noch viel limitierter ist. Kinder die dort aufwachsen haben dann ja in Zukunft auch noch das selbe Problem.

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Mein Graz
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@smotron1

Bei uns waren die Kinder über 10 Jahre, als einer anfangen musste auszupendeln.
Die Kinder hatten ihren Freundeskreis, alle Verwandten in der Stadt.
Der Partner hatte einen Job in der Stadt.

Um Kindern und Partnern nicht das Leben schwer zu machen war dann der Betroffene selbstverständlich dazu bereit, auf Annehmlichkeiten zu verzichten.

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sgy
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Schwarz Grün

wäre ja die ideale Ausgangsposition zur Erreichung der gesteckten Ziele. Also Sebastian, steig zurück.

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