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TirolÖVP kappt Kontakte zu SPÖ-Landeschef Dornauer

Nach der Affäre um ein offenbar gefälschtes Mail, das die Verwicklung einer ÖVP-Abgeordneten in eine Spendenaffäre belegen soll, will die Tiroler Volkspartei nicht mehr mit dem SPÖ_Chef zusammenarbeiten.

PK SPOe TIROL 'NEUES AUS DER SPOe TIROL' MIT DESIGNIERTEM VORSITZENDEN DORNAUER / DORNAUER
© APA/ZEITUNGSFOTO.AT/DANIEL LIEBL
 

Die Tiroler ÖVP geht nach dem öffentlich gemachten E-Mail mit angeblich illegalen Spenden von Unternehmen weiter auf Distanz zu SPÖ-Chef Georg Dornauer. Klubobmann Jakob Wolf will mit Dornauer auf Landtagsklub-Ebene vorerst nicht mehr zusammenarbeiten, Parteigeschäftsführer Martin Malaun schließt eine Koalition mit der SPÖ unter diesen Gegebenheiten auch für die fernere Zukunft de facto aus.

"Wenn dieser Stil von Dornauer weiter so beibehalten wird, kann ich mir eine mögliche Koalition mit der SPÖ nicht vorstellen", sagte Malaun der APA. Der Tiroler SPÖ-Vorsitzende müsste sich "ändern, sich entschuldigen, einen andere Stil pflegen", erklärte Malaun, der Dornauer erneut den Rücktritt nahelegte.

"Mit ihm werden wir sicher nicht mehr zusammenarbeiten. Bei allen harten Auseinandersetzungen, die wir auch in Tirol geführt haben, so ein Stil ist noch nie da gewesen", richtete indes ÖVP-Klubobmann Jakob Wolf seinem Klubchef-Kollegen Dornauer in der "Tiroler Tageszeitung" (Montagausgabe) aus. Dornauer habe sich mit seiner Vorgangsweise "endgültig ins Abseits gestellt". "Wie soll man mit so einem Politiker, der keine Handschlagqualität hat, zusammenarbeiten?", fragte Wolf. Gegenüber der APA schränkte Wolf dann etwas ein und meinte, dass eine Zusammenarbeit mit dem SPÖ-Chef jedenfalls "sehr schwierig" werde.

Dornauer hatte vergangenen Donnerstagabend per Twitter ein ihm zugespieltes E-Mail mit angeblich außerordentlichen Spenden von Tiroler Unternehmen an die ÖVP-EU-Abg. Barbara Thaler für ihren Wahlkampf öffentlich gemacht. Die ÖVP schäumte, spricht seitdem von einem lupenreinen Fake-Email und erstattete Anzeige gegen Unbekannt. Thaler klagte Dornauer inzwischen auf Unterlassung. Dieser kündigte wiederum an, E-Mail und Begleitschreiben der Korruptionsstaatsanwaltschaft zukommen zu lassen.

Später zog er zurück. Dies hätten ohnehin die Neos schon getan.

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Danke für Ihr Verständnis.

Irgendeiner
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Naja,schlicht an die Helden gefragt, ich krieg ein Mail zugespielt,

ich kann die Validität ob des Mangels an Zugang zu den Daten nicht beurteilen,ich bin Politiker und von der Konkurrenz, soll ich a) das Verschweigen und mich im Falle daß der Inhalt zutrifft mitschuldig machen,zugunsten des politischen Gegners,soll ich b)wie Dornauer das tat es öffentlich machen und zur Diskussion stellen was dem Gegenüber die Möglichkeit gibt die Sache aufzuklären oder soll ich c) sofort mit dem Paragraphenhammer draufhauen, was mich dann wirklich wegen Verleumdung in Schwierigkeiten bringen kann,denn ich selbst hab die Daten ja nicht und kanns nicht beurteilen.Und jetzt will ich eine Antwort von einem türkisen Helden, aber eine erwachsene, ich hab den Kindergarten satt.

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stprei
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Besondere Verantwortung

Als Politiker (in der Liga von Dornauer) steht man in besonderem Maße in der Öffentlichkeit und produziert ein mediales Echo. Schon deshalb muss man sich genau überlegen, was man sagt. (Wäre ja nicht so, dass das bei Dornauer noch nicht vorgekommen wäre).

Zudem verfügt er über einen Mitarbeiterstab, dem es durchaus zumutbar ist, die Authentizität der "zugespielten" Inhalte zu prüfen und sei es durch eine einfache Rückfrage bei den Genannten/Betroffenen (wie es auch vor Ibiza war, dass die Medien vorab bei den Betroffenen nachgefragt haben). Man kann sich aber auch bei seiner Quelle rückversichern und die Herausgabe von Originalen verlangen.

Zudem weiß ich nicht, wie man selbst bei so etwas eine Mitschuld haben kann, aber es stünde ihm ja frei, die rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen, es wäre nicht das erste Mal, dass in Österreich mit Strafanzeigen Politik gemacht wird. Und dne Rechnungshof gibt es auch noch immer.

Die Aussage mit dem Paragraphenhammer verstehe ich nicht ganz, aber ich vermute, es bezieht sich auf eine Strafanzeige. Wenn angegeben wird, dass man sich der Authentizität nicht völlig sicher ist, dürfte das kein Problem sein, aber wohl auch nicht zum gewünschten Erfolg (also der Aufdeckung/Schädigung des Gegners) führen.

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Irgendeiner
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Keinen Nebel, die Türkisen werden ihn nicht in ihre EDV lassen,

da wärens bescheuert,eine Rückfrage bei Türkis und wohl auch anderswo erhält die Antwort das sei alles normal,hama gerade gehabt,wenn Dir was anonym zugespielt wird Du aber erkennst, daß der Schreiber vom Metier eine Ahnung hat,kannst rückfragen auch nicht, der wollt anonym bleiben, aus guten Gründen,eine Strafanzeige würde ihm abgesehen von dem rechtlichen Risiko,ich kann dich auch anzeigen ein Päderast zu sein aber dann wehe mir, dann hab ich ein Stoffwechselprodukt auswendig,abgesehen davon also hat er einen noch größeren Shitstorm, weil er böse und ohne zu wissen eine Anzeige erstattet um dem Gegenüber zu schaden.Dasselbe gilt für eine Sachverhaltsdarstellung die du meinst,Dornauer hat den gelindesten Weg gewählt.Aber mir ist Dornauer wurst,mir gehts darum, daß wieder welche Skandal schreien ohne a)sagen zu können was falsch war und b)ohne angeben zu können welchen Weg er beschreiten hätte sollen,er hatte drei Möglichkeiten und ich die Faxen dicke.

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Irgendeiner
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Nachtrag:Und wie ich in einem anderen Artikel gerade sehe hama offenbar

alles,gekriegt habens zumindest drei Parteien, wenn ich das richtig lese haben die Blauen gar nichts getan,Fall a), also riskiert was zu verdecken wenn was dran ist.Die Neos wieder haben es den Ermittlungsbehörden weitergeleitet,Fall c) zwar in der Annahme es sei ein Fake,womit sie aber natürlich in Kauf nehmen, daß das Prozedere mit Kontoöffnungen anrollen könnte,was selbst bei völliger Unschuld sehr lästig ist. Und Dornauer b) hat öffentlich gefragt,da schreinens Skandal.Nur weißt, wenn mein Rasenmäher plötzlich am Grund meines Nachbarn steht,ich frag zuerst auch nach was die Geschichte dahinter ist.

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wjs13
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Dornauers Stil ähnelt frappant dem Kickls

Hat er bei dem ein Politikerseminar belegt?

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UHBP
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@wjs..

Ja, jetzt hat Kickl wieder Zeit. Die letzten beiden Jahre war er mit Kurz voll ausgelastet.

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georgXV
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???

Menschen, wie Georg Dornauer, sind der Sargnagel der SPÖ und sorgen LEIDER dafür, daß die SPÖ immer mehr an Bedeutungslosigkeit gewinnt !!!
Die SPÖ wird bald genau so bedeutungslos sein wie ihre Schwesterpartei die SPD !!!

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isogs
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egal

georg wird die SPÖ sowieso nie wählen!

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UHBP
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@georg

Da hast du vielleicht recht!
Intelligente SPÖ Wähler könnten wegen der Fakemail davonlaufen.
Da hat es PatzDiAn einfacher, den laufen seine einfachen Wähler mit jeder Fake-Nachricht sogar noch zu.

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schteirischprovessa
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Stimmt grundsätzlich,

nur bei der derzeitigen SPÖ sehe ich das "leider" nicht.

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Frohsinnig
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Im Schutz der Immunität ist leicht posten

Jeder normale Staatsbürger muss sich 3x überlegen so etwas ungeprüft zu behaupten. Eben ein Politikerprivileg, das Herr Dornauer nutzte

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hbratschi
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man kann nur hoffen,...

...dass dornauer seinen stil beibehält. denn der schwarze stil geht schon immer mehr ins blaue. obwohl, blau ist eigentlich auf absehbare zeit nicht mehr zu toppen...

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SoundofThunder
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Wen juckt‘s?

Und dass gerade die ÖVP sich über mangelnde Handschlagsqualität mokiert ist der Witz des Tages . Man darf den Schwarzen niemals den Rücken zukehren.

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stprei
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Umkehr

Klassischer Kommentar in erwartbarer Grundhaltung. Dass Dornauer erfundene/gefälschte Inhalte verbreitet und als wahr ausgibt, ohne sie irgendwie geprüft zu haben, wird negiert und stattdessen grundsätzliches Misstrauen gegen "die Schwarzen" gepredigt.

Es ist genau dieser Stil, der die SPÖ langsam aber sicher zu Grunde richtet. Jeglicher Sinn für Anstand und/oder Recht wird für den kurzfristigen Vorteil (nicht Erfolg) über Bord geworfen, weil eine tiefsitzende Kränkung über den selbst zusammengezimmerten Machtverlust am Ballhausplatz vorhanden ist.

Ganz ehrlich, so wird das nix.

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crawler
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Gut.

Poster hier können jeden Sch... schreiben/posten. Ein Politiker muss sich aber schon überlegen was er öffentlich weitergibt. Vermutlich und wahrscheinlich sind da zu wenig. Auch wenn man noch so einen Hass auf andere Politiker, Spender und was sonst noch hat. Das könnte nämlich für ihn auch noch teuer werden.

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SoundofThunder
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🤔

Ein Politiker muss schon überlegen was er weitergibt und veröffentlicht: Nur:Von wem kam dieses E-Mail? Dornauer hat es der Forensischen(?) Untersuchung weitergegeben. Da Silberstein als Sündenbock abhanden gekommen ist sucht die ÖVP geradezu krankhaft nach einem neuen Sündenbock um sich als Opfer darstellen zu können. Und von wem kam die Schmuddelseite die die ÖVP gesucht hatte? Diese Schmuddelseite hat auch die Grünen als Menschenfresser bezeichnet! Haben die Grünen sich als Opfer hingestellt? Hat das jemanden gestört?

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stprei
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Zugestanden

Dornauer hat sogar zugestanden, dass er die Echtheit des Schreibens nicht verifizieren kann und dieses per Post bekommen habe. Und er hat sich versucht aus der Verantwortung zu winden, indem er behauptet hat, lediglich "eine Frage gestellt zu haben".

Dass die Öffentlichkeit der Frage in Zusammenhang mit der großen Öffentlichkeitswirksamkeit seiner Person durchaus geeignet ist, mehrere Personen absichtlich in ein falsches Licht zu rücken, das will er nicht wahrhaben. Und Wahlkampf ist ja auch grad keiner. Und Dornauer ist dafür bekannt, sich immer bedacht auszudrücken und hatte auch in der eigenen Partei noch nie Probleme, weil er etwas zügellos ist, mit dem was er im Internet verbreitet.

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heri13
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Liegt da eine versteckte Drohung drinn?

Dornauer mag nicht jedermanns Freund sein.
er hat an die övp nur eine Frage gestellt.
Die ist aber sofort explodiert ,anstatt die Wahrheit zu sagen.
Das ist die Art des Blenders.
Der kurz verdirbt den Charakter der övp Anhänger.
Das war beim Schüssel gleich, der hat sie auch als zweiter Dollfuß gesehen, klein genug ist er ja.
bekam aber dann den Scherm aufgesetzt.
Ich hoffe auch für kurz ,ist diese Wahl der Untergang!

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UHBP
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@craw..

Du schreibst da wohl von Kurz, oder?
Eine gerichliches Verbot, wegen seiner Lügen, hat er ja schon.

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