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Wahl-Chaos in ThüringenAm Ende gibt es nur Verlierer

In Thürigen geht es längst um mehr als bloß um Landespolitik. FDP-Chef Lindner stellt am Freitag die Vertrauensfrage. CDU-Chefin Karrenbauer kann sich mit raschem Neuwahl-Wunsch aber nicht durchsetzen und gilt als geschwächt.

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Thomas Kemmerich war für 24 Stunden Ministerpräsident von Thüringen, dann trat er zurück © dpa-Zentralbild/Martin Schutt
 

Am Tag danach erreichen die Schockwellen sogar Afrika. Die Kanzlerin schaltete sich von einer Reise nach Südafrika in die Debatte in der Heimat ein. „Unverzeihlich“ nannte Angela Merkel (CDU) die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten Thüringens. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ist ein Politiker mit den Stimmen einer rechtsextremen Partei in ein hohes Staatsamt gewählt worden. Das Votum müsse „rückgängig“ gemacht werden, forderte Merkel aus der Ferne. Und so kam es. Die thüringische Landes-CDU hat sich allerdings in stundenlangen Krisenberatungen nicht auf die Zustimmung zu raschen Neuwahlen einigen können. Bundeschefin Annegret Kramp-Karrenbauer verwies bei Verlassen der Sitzung in der Nacht auf Freitag auf Initiativen der Parteien im thüringischen Landtag, "Stabilität im derzeitigen Parlament herzustellen". 

Kommentare (1)

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wlan
0
4
Lesenswert?

Es wird keinen Neuwahlen in Thüringen geben...

Eben in der Bildzeitung:
"Der weitere Plan der Linken: Eine Auflösung des Landtags werde erst unterstützt, wenn der thüringische Landtag Bodo Ramelow (63) wieder zum Ministerpräsidenten gewählt hat! Wenn er gewählt ist, gibt´s keine Neuwahlen mehr! Dann ist er es wieder.
-
So geht Demokratie!
Wenn die Deutsche Bevölkerung sich das gefallen lässt, dann schafft sie Deutschland tatsächlich ab.

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