Gesundheitstalk Experten antworten: Die wichtigsten Fragen zur Corona-Schutzimpfung für Kinder

Infektiologe Voker Strenger und Kinderarzt Martin Edlinger beantworten die häufigsten Leserfragen zur Corona-Schutzimpfung für Kinder.

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Edlinger, Strenger und Marx im News-Studio der Kleinen Zeitung © (c) KLZ/Nadja Fuchs
 

Ab welchem Alter sollen Kinder die Corona-Schutzimpfung erhalten? Kann man auch Kinder schon boostern? Und welche Vorerkrankungen bei Kindern sprechen gegen die Schutzimpfung? Diese Fragen beschäftigen gerade Eltern wie auch Jugendliche und Kinder selbst.

Im Gesundheits-Talk bei Redakteurin Martina Marx geben Infektiologe Volker Strenger aus Graz und Kinderarzt und Komplementärmediziner Martin Edlinger aus Feldkirchen in Kärnten die Antworten auf die häufigsten Leserfragen. 

Sie sprechen auch das Thema der Impfschäden an und sagen deutlich und einhellig, dass die Schutzimpfung auch für Kinder sicher ist "und in aller Regel milde verläuft". 

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Kommentare (10)
excalibur
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Wenn die Pharmakonzerne selbst die Haftung für Langzeitfolgen tragen müssten, ...

...würden sie gesunde Kinder und Jugendliche definitiv nicht so offensiv zur Impfung drängen.
(Ich spreche nicht von unmittelbaren Impfreaktionen sondern von möglichen Langzeitfolgen, die absolut unbekannt sind.)

Es müssen aber Staat und Erziehungsberechtigte dafür aufkommen - ein interessantes Geschäftsmodell, gibt's in der Wirtschaft sonst nirgends.

Wambacher
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Unsicherheit gegenüber Impfung für Kinder unter 12

Ich habe mir schon viele Aufklärungssendungen betreffend Kinderimpfung angesehen und mich auch sonst informiert, bin selbst keine Impfgegenerin, meine Kinder haben die wichtigsten Kinderimpfungen von klein auf erhalten.. Leider bin ich noch immer nicht von der Sinnhaftigkeit der Kinderimpfung gegen eine Covid-19 Erkrankung für Kinder unter 12 Jahren überzeugt , die an sich gesund und fit sind. Ich selbst hab bei mir nicht lange überlegen müssen und hab mich darauf eingelassen, aber da geht es um die Entscheidung, die MEINEN Körper betrifft.
Ich denke folgendes: Würde sich die Mehrheit der Erwachsenen, die laut Erfahrungswerten und Studien am ehesten gefährdet sind, einen schweren Verlauf bei einer Covid Erkrankung zu haben und im Krankenhaus oder der Intensivstation zu landen, impfen lassen, könnten wir unseren Kindern diese Impfung ersparen.

Leopias
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Da stimme ich Ihnen vollkommen zu.

Leider ist es aber eben nicht so, dass die Erwachsenen die Kinder mitschützen indem sie sich alle eine Gratis Impfung holen um die Kleinen vor sowas zu bewahren. Und solange so viele Erwachsenen ungeschützt sind und die Kinder dadurch einer unnötig großen Wahrscheinlichkeit aussetzen angesteckt zu werden, muss man leider hier die Schlussfolgerung ziehen, seine Kinder impfen zu lassen. Als Elternteil hat man die Verantwortung, auch über die Gesundheit und die körperliche Integrität deren mit zu entscheiden, die das selber noch nicht können.
Die Impfung ist sicher, so sicher ein Medikament, eingesetzt für den richtigen Fall und in der richtigen Dosierung, eben ist. Die Krankheit in ihrer ungelenkten Form ist unvorhersehbar. Auch für Kinder. Nicht alle haben das Glück, einen milden Verlauf zu haben. Und auch wenn es nur 4/10000 sind die einen schweren Verlauf mit schweren Nachwirkungen haben, ich will nicht riskieren dass von meinen 3 eins da dabei ist.
Viel Glück die nächsten Wochen und ein froher Weihnachtsfest!

Niemandes_Knecht
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Wenn Sie mit einem 0.04-Prozent-Risiko nicht leben können

lassen Sie Ihre Kinder bitte nie vor die Türe gehen.

Da draußen lauern täglich Risiken, die um ein vielfaches wahrscheinlicher schlagend werden.

Leopias
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Meine Kinder tragen auch Helme beim Radfahren oder Rollerbladen

sind im Auto angeschnallt und haben beim Skifahren einen Helm sowie Protektoren drauf.
Vermeidbare Risiken versuche ich auszuschalten. Das Lebensrisiko kann man eh nur akzeptieren aber in vermeindbar risikobehaftete Situationen muss ich nicht blindlings reinlaufen.
Meine Kinder haben Vorerkrankungen, ich habe ein intensives Gespräch mit dem Arzt unseres Vertrauens geführt. Ich fühle mich aufgeklärt und habe für mich und die mir schutzbefohlenen entschieden. So sollte es jeder machen. Egal wie dann die Entscheidung ausfällt.

Wambacher
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bei aller Tragik...

...dass auch Kinder schwer erkranken können, möchte ichdoch wissen, ob diese 4 Kinder pro 10000 vor der Erkrankung generell gesund waren oder vorerkrankt, adipös...was auch immer. Diese Aussagen fehlen mir bei solchen Statistiken eigentlich immer, die Zahlen sind mir für eine Entscheidung ob Kind impfen oder nicht, zu wenig aussagekräftig. Und genau, weil ich für den Erhalt der Unversehrtheit meines Kindes zuständig bin und für das Kindswohl, muss ich gut abwägen.
Leider zeigt die Geschichte, dass Mediziner und Wissenschaft auch irren, so wurde in den 70er Jahren, Frauen, die ins Klimakterium kamen, breit angelegt von den Frauenärzten geraten, Hormone einzunehmen. Es gibt da im ORF Archiv sogar Aufnahmen, wo ein heute noch immer gefragter Frauenarzt (!!?) damals dies in einer Sendung sogar ausdrücklich via TV der Frauenwelt ausgerichtet hat. Heute ist man klüger als zuvor, denn die Brustkrebszahlen stiegen in Folge merkbar an.....leider komm oder kam das für viele Frauen zu spät. Sie haben der Fachwelt vertraut und litten dann an den Folgen...

multifire
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Kinder Impfen

Alle Experten sollten sämtliche Verantwortung übernehmen müssen und dann schauen wir weiter

owowow
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@multifire

Wie wäre es denn damit, dass Sie sämtliche Verantwortung für Ihre Kinder übernehmen?

Achso, Sie wollen die Vollkaskogesellschaft. Wie verantwortungslos waren dann wohl meine Eltern, die mich gegen Kinderlähmung, Diphterie, Masern und was weiß ich noch alles impfen ließen?

der alte M.
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Das

Waren aber Impfstoffe, die schon damals seit Jahrzehnten im Einsatz und bewährt waren.

eston
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Und Ihre Socialmedia-Experten

übernehmen Verantwortung?