Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Impf-NebenwirkungDiese Mediziner erklären, wie man seltene Thrombosen in zwei Tagen abwendet

So erkennt und behandelt man erfolgreich seltene Thrombosen nach einer Corona-Impfung: Österreichische Mediziner veröffentlichen neue Erkenntnisse im bekanntesten Fachjournal der Welt.

Teamarbeit: Thomas Gary, Angiologie-Chefin Marianne Brodmann, Reinhard Raggam und Albert Wölfler (Hämatologie) © (c) Juergen Fuchs (FUCHS Juergen)
 

Für Mediziner ist es ein Ritterschlag, wenn ihre Arbeit im „Lancet“, einem der ältesten, renommiertesten und wichtigsten medizinischen Fachmedien, veröffentlicht wird: Thomas Gary (Angiologie), Reinhard Raggam (Angiologie) und Albert Wölfler (Hämatologie) vom LKH-Uniklinikum Graz haben jenen Mechanismus, der hinter den seltenen Thrombosen nach einer AstraZeneca-Impfung steckt, untersucht und gleichzeitig eine Diagnose- und Behandlungsstruktur aufgebaut, die in den vorigen Wochen Wirkung gezeigt hat.

Kommentare (7)
Kommentieren
umo10
5
8
Lesenswert?

Was ist das schon wieder für eine Formulierung ???

„Wenn genügend Impfstoff da ist, dann kann man ja AstraZeneca für Frauen ab 60 verwenden“??????
Es kommt überproportional viel biontech! Da impfe ich die wenigen Mädchen mit biontech. AstraZeneca hat für alle anderen keine Einschränkung mehr! Ihr seid echt witzig

umo10
2
8
Lesenswert?

Außer für Ärzte und Bürgermeister

Die wollen den weniger wirksamen Vektorimpfstoff nicht; ich persönlich hätte auch lieber mRNA, aber ich darf nicht wählen

henslgretl
5
13
Lesenswert?

Interessant

Hilfreich wäre es, wenn konkrete Risikofaktoren benannt werden können. Da es anscheinend nur Frauen betrifft, liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, dass es hormonelle Ursachen gibt. Die Einnahme der Pille kann es aber nicht sein, dann müssten doch viele Fälle auftreten, vor allem bei jungen Frauen. Aber anscheinend sind es eher Frauen in der Phase der Wechseljahre?

petera
0
53
Lesenswert?

Das Erkennen ist halt der kritische Teil

Was ist eine "normale" Nebenwirkung und wann geht man ins Krankenhaus?

Ich vermute die Grenzen sind da sehr fließend.

freeman666
1
20
Lesenswert?

@petera vollkommen richtig

Aber ein Kriterium ist der zeitliche Abstand zur Impfung.
Die klassischen Symptome (leichte grippeähnliche Symptome) treten sehr kurzfristig nach der Impfung auf.
Das seltene Thrombosegeschehen entwickelt sich deutlich später. (etliche Tage bis 3 Wochen nach der Impfung)

henslgretl
2
12
Lesenswert?

Ist

Nach Ablauf von ca 3 Wochen die Gefahr gebannt? Oder könnte es auch noch später auftreten? Und wie ist die Prognose nach der 2. Impfung? Könnte es nach dem zweiten Stich auftreten, obwohl der erste problemlos vertragen wurde? Wahrscheinlich weiß man da noch nichts darüber.

nemo4
0
32
Lesenswert?

Wesentlich...

...ist dabei der Zeitpunkt des Auftretens der Nebenwirkungen. Während gewöhnliche Impfreaktionen (Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen) nach spätestens 2 Tagen abgeklungen sind, treten diese immunologisch mediierten Gerinnungsstörungen erst mit einer gewissen Verzögerung nach der Impfung auf - frühestens nach 3 Tagen. Beschwerden wie starke Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Beinschwellungen, die erst ab 3 Tagen oder später nach der Impfung auftreten sollten deshalb unbedingt weiter abgeklärt werden.