"Im Zentrum"Irmgard Griss: "Impfpflicht wird die einzige Lösung sein"

Sonntagabend diskutierte eine Experten-Runde in der ORF-Sendung "Im Zentrum" über die Freiwilligkeit einer Impfung gegen das Coronavirus. Der Tenor: Die Pandemie wird im Sommer noch nicht vorbei sein. Über eine mögliche Impfpflicht war man sich noch uneins.

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Ex-NEOS-Abgeordnete und frühere OGH-Präsidentin Irmgard Griss
Ex-NEOS-Abgeordnete und frühere OGH-Präsidentin Irmgard Griss © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Ex-NEOS-Abgeordnete und frühere OGH-Präsidentin Irmgard Griss findet die Betonung der Freiwilligkeit im Zusammenhang mit einer Impfung gegen das Coronavirus durch die Politik "kontraproduktiv". Eine Impfpflicht werde aus ihrer Sicht "die einzige Lösung sein", sagte sie in der ORF-Sendung "Im Zentrum" am Sonntagabend. Im Sommer werde die Pandemie noch nicht vorbei sein, prophezeite u.a. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

Griss verwies auf die massiven Einschränkungen durch die Pandemie und deren Folgen - "Existenzen werden vernichtet, Menschen verlieren ihr Leben, tragen dauerhafte Schäden davon" - und forderte: "Diese Situation muss beendet werden." Zur Diskussion um die Sicherheit der erwarteten Vakzine gegen SARS-CoV-2 meinte sie, es sei "undenkbar, dass man diese Mengen Impfstoff produziert und bezahlt und verteilt", falls Wirksamkeit und Unschädlichkeit nicht feststehen würden. Sie vertraue da auf die zuständigen Institutionen, und wenn einmal ein Impfstoff zugelassen sein werde, sei es kontraproduktiv, nur auf Freiwilligkeit abzustellen, "weil das das Ganze wieder schwächt".

''Im Zentrum''

Impfpflicht-Diskussion

Sie sei über eine Impfpflicht-Diskussion schon deshalb unglücklich, weil in absehbarer Zeit noch gar nicht so viel an Produkten zur Verfügung stehen werde, dass die gesamte Bevölkerung damit versorgt werden könnte, gab die Vakzinologin Ursula Wiedermann-Schmidt, Leiterin der Infektiologie und Immunologie an der MedUni Wien und Mitglied der Impfkommission am Robert Koch-Institut, zu bedenken. Zudem bekämen "die Leute dann noch mehr Angst". Zunächst müsse man aber schon wegen der Verfügbarkeit ohnehin auf Risikopersonen wie Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen sowie das Gesundheits- und Pflegepersonal fokussieren und die Verteilung priorisieren.

"Sorgen der Skeptiker ernst nehmen"

Die Sorgen der Skeptiker müssten sehr ernst genommen werden, betonte die steirische Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP). Die Information der Bevölkerung müsse transparent, neutral und in verständlicher Sprache erfolgen, um "alle mitzunehmen". Die Impfung sei derzeit der "einzige Hoffnungsträger für die Zukunft". Sie sieht die Impfbereitschaft bereits "stark im Zunehmen begriffen", und mit einer Zulassung von sicheren und geprüften Vakzinen werde die Akzeptanz noch steigen. Wichtig sei eine "bundesweite klare Kommunikation", ebenso wie die Aufklärung durch die Ärzte des Vertrauens und die Gesundheitsdienste.

Kommunikation wichtig

"Wenn die Impfung einen Ausweg weist - das muss die Wissenschaft beantworten -, dann muss die Politik einen Zahn zulegen", forderte hier die Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz. Appelle und Verweise an den Hausarzt reichten nicht: "Gehen sie in die Social Media, gehen sie in alle Gruppen hinein, sonst wird das nichts", warnte sie. Nur mit Verlautbarungen werde man nicht weit kommen, die Menschen müssten das Gefühl haben, dass ihre Fragen beantwortet werden.

Zur Frage, ob eine indirekte Impfpflicht in bestimmten Bereichen entstehen könnte, meinte Griss, es sei denkbar, dass etwa Firmen wie eine Fluglinie den Standpunkt einnehmen könnten: "Meine Leistung bekommst du nur, wenn du geimpft bist", sofern daraus kein Zwang entsteht, weil der Kunde auf einen anderen Anbieter ausweichen könnte. Bogner verwies auf die bestehende Möglichkeit arbeitsplatzbezogener Impfkonzepte. Die steirische KAGes etwa verlangt von ihrem Personal im patientennahen Bereich seit 2016 eine Immunität gegen Masern, Mumps, Röteln und Varicellen.

Langzeitsicherheit der Impfungen noch nicht geklärt

"Wir wissen derzeit nicht, dass ältere, vulnerable Personen in ausreichender Zahl in Studien vertreten waren", warnte Wolf-Dieter Ludwig (Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft) Irmgard Griss (ehem. Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, ehem. Abgeordnete. Nicht zuletzt deshalb würden die laufenden Studien der Impfstoffhersteller auf Verlangen der regulatorischen Behörden langfristig nachbeobachtet werden. Er sei zwar optimistisch, dass die Vakzine mittelfristig eine Lösung gegen die Pandemie bedeuten werden. Derzeit seien viele Aspekte wie Langzeitsicherheit oder Nebenwirkungen aber noch nicht geklärt.

Bei der Entwicklung der Impfstoffe sei nicht auf Kosten von Wirksamkeit oder Sicherheit Zeit gespart worden, betonte Wiedermann-Schmidt, sondern weil einerseits auf bestehende Technologien aufgebaut wurde, andererseits die Zulassungsprozesse besser strukturiert worden seien. Sie erwartet, dass mehrere Produkte mit unterschiedlicher Eignung für verschiedene Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen werden. Wie auch Ludwig stellte sie fest: Das Leben werde im Jänner oder Februar nicht wieder so sein, wie es war, und auch im kommenden Sommer sei Covid-19 "sicherlich nicht" vorbei.

Kommentare (85)
wintis_kleine
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Es wird schlussendlich egal sein, ob wir eine Impfpflicht haben oder nicht

Es werden die Länder ihre Konsequenzen ziehen, ebenso wie Veranstalter, Urlaubsdestinationen, etc. Es wird eben nicht mehr möglich sein ohne den Nachweis eines existierenden Impfschutzes aus Österreich auszureisen, oder an einer Veranstaltung teilzunehmen.
Ob ich das Gut finde?
Nun ja, es bleibt die Frage nach der Alternative:
Weiterhin in permanenter Vorsicht leben zu müssen, sich von einem zum nächsten Lockdown durchhanteln zu müssen, den wirtschaftlichen Niedergang auf Jahre in Kauf zu nehmen und schlussendlich viele Tote,, die es sonst vermutlich nicht geben würde.
Ob ich für die Impfpflicht bin?
Ja, wenn ich an all die Unvernünftigen der letzten 10 Monate denke und all die Verweigerer und Verharmloser die es noch immer gibt.
Nein, wenn jeder sich des Risikos der "Nichtimpfung" bewusst wäre und deshalb von sich aus im "privaten Lockdown" weiter leben würde - dafür bräuchte es aber Eigenverantwortung und das haben wir leider gesehen, dass selbige nur in unzureichender Form vorhanden ist.

MEHRGE
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666

Offb 13,16 "Die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Sklaven, alle zwang es, auf ihrer rechten Hand oder ihrer Stirn ein Kennzeichen anzubringen. "
Offb 13,17 "Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens."

RonaldMessics
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@wintis_kleine

Exakt

Schwoazasteira92
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Nein zum Impfzwang

Freiwillige Vor. Lockdownforeverphantasten und Maskenfetischisten bitte zuerst

schadstoffarm
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Oberarm freimachen

Und Popocatepetl sagen.

Stubaital
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Impfung

Vollkommen richtig Frau Griss . Nur so können wieder Zuseher in Fußball Stadien und Veranstaltungen gehen.
Sonst bleibt die Gefahr viel zu groß.
Impfung muss natürlich 100% Sicherheit garantieren.

bam313
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Boah - sie haben vielleicht eine Ahnung!

Es gibt keine einzige Impfung auf der Welt, welchen einen 100%-igen Schutz bietet.
Aber das hat sich bis zu den Fussballdeppen noch nicht herumgesprochen.
Wenn eine Impfung zu 60% Schutz bietet, ist das schon ein super Wert.
Ich war vollgepumpt mit Impfungen, weil ich ohne derer in anderen Ländern gar nicht arbeiten durfte.
Ganz arg war Indien und dennoch wurde ich krank und musste 2 mal für 1 Monat nach Hause.
Einmal FSME (leichte Gehirnhautentzündung durch einen Zeckenbiss) und einmal wegen einer gewaltigen Grippe, welche mir die Patschen ausgezogen hatte.
Also schreiben sie hier noch so einen Quatsch!

Gedankenspiele
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@Stubaital

Können Sie mir erklären, warum die Gefahr für Sie in Fußballstadien viel zu groß bleibt, wenn Sie sich freiwillig impfen lassen würden?

Stubaital
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Gedankenspiele

Sie brauchen sich nicht impfen zu lassen.
Bleiben Sie so wie Sie sind, wahrscheinlich glücklich.

Stubaital
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Antwort

Daumen nach unten sind wahrscheinlich die Ignoranten.

GustavoGans
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Daumen nach

unten sind nicht Ignoranten, sondern durchaus Leute die sich selbst Gedanken machen und nicht andere Gedanken 1:1 übernehmen.
Ich denke, es wird genügend Menschen geben die sich freiwillig impfen lassen.
Dadurch sollte ja wohl die Herdenimnität erreicht werden, so dass Impfverweigerer durchaus nicht zwangsgeimpdt werden müssten.

AAltausseer
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Kann man durchaus Ignoranten nennen,

oder einfach „Trittbrettfahrer“

evalesacher
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Impfpflichtig

Wollt ihr so weitermachen? Von Lockdown zu Lockdown und endgültig alles ruinieren? Ist sicher nicht die Lösung. Die Impfung oder ein Medikament sind die Lösung!!

chris14
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@ stubaital

WER garantiert 100% Sicherheit? Keiner kann über Langzeitfolgen heute etwas sagen. Ist das 100%ige Sicherheit????

UHBP
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@stub...

1) gibt es keinen 100% Schutz
2) derzeit weiß man überhaupt nicht ob eine Impfung vor Übertragung schützt.
Die Ansteckungsgefahr bleibt im Stadion also gleich hoch.

Gedankenspiele
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Ich hab die Diskussion rund um die Impfpflicht noch nicht verstanden.

Wenn es, sagen wir mitte des nächsten Jahres, genug Impfstoff für alle gibt, dann steht es jedem frei, ob er/sie sich selbst schützen will oder nicht.

Wenn ich mich impfen lasse, und das habe ich vor, warum sollte es mich interessieren, ob mein Nachbar auch geimpft ist. Wenn ich geimpft werde, bin ich auf der sicheren Seite.
Es hat doch auch jeder selbst in der Hand, ob er/sie durch einen Zeckenbiss schwer erkranken will.

Natürlich muss man sehen, dass die Intensivkapazitäten nicht wieder überlastet werden. Aber ich glaube schon, dass von jenen, die bei dieser Krankheit am verwundbarsten sind, sich sehr viele auch freiwillig impfen lassen werden.

Und damit wäre das Problem beseitigt. Es wird in Zukunft nur mehr derjenige krank, der das auch möchte. Niemand sollte zu seinem eigenen Schutz (Glück) gezwungen werden.

schadstoffarm
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auch wenn einer selbstverschuldet krank wird

blockiert er ein Intensivbett. Somit ist nichts gewonnen aus ätsch-betsch selbst Schuld. Und somit wird es trotz Impfung zu lockdowns kommen müssen, wie immer die auch ausfallen.

Gedankenspiele
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@schadstoffarm

Wie oben geschrieben, es werden sicherlich viele von jenen, die bei dieser Krankheit am verwundbarsten sind, sich auch freiwillig impfen lassen.
Der Rest braucht im Normalfall ohnehin kein Intensivbett.

Und schließlich haben wir ein gutes Gesundheitssystem, wo wir die jenigen, die dann doch eines brauchen auch unterbringen werden.

Wenn meine Annahme stimmt, dass sich aus der gefährdeten Gruppe genug freiwillig impfen lassen, dann wäre eine Impfpflicht definitiv unnötig und ich glaube und hoffe, dass es auch darauf hinauslaufen wird.

AAltausseer
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Ihre Annahme stimmt aber nicht!

Für die Herdenimmunität brauchen wir ca 60% , das wird mit so vielen Gscheitln und Bedenkenträgern freiwillig nix werden!

Gedankenspiele
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@AAltausseer

Meine Annahme hat nicht die Herdenimmunität betroffen.

Meine Annahme betrifft die Anzahl der Impfwilligen unter jenen, die auf die Intensivstation kommen würden, sollten sie sich infizieren (also die ~50-99Jährigen).
Und bei diesen nehme ich an, dass sich relativ viele impfen lassen werden umd das auch freiwillig.

schadstoffarm
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Unrealistisch

Aber wär zu probieren um es zu falsifizieren.

stadtkater
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Zum Glück ist

diese Frau nicht Bundespräsidentin geworden! Juristen mischen sich leider immer in alle Dinge ein, von denen sie nichts verstehen. Und das mit Impertinenz.

Dianthus
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Ja so sind die NEOS

Freiheit ganz laut schreien und Pflichten fordern.

Hgs19
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Immer diese Wichtigmacher

Hat die jetzt auf ihre alten Tage noch ein weiteres Studium abgeschlossen weil sie jetzt auf einmal sich wichtig macht für Impfungen, Medizin und Virologie? Oder nur geistiger Furz?

carpe diem
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Sie sind wahrlich ein sympathischer Mensch!

Und so gscheid! Sie lassen wohl nur echte ...

schadstoffarm
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deine Qualifikation hat sie nicht

trotzdem darf sie eine Meinung haben.

seinerwe
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Irren

Sie wird sich ja wohl noch irren dürfen....
Denken in größeren Zusammenhängen ist halt schwer für oberste Richter.

schadstoffarm
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und für andere

ist denken schwer ohne jegliche Relativierung oder Kategorisierung.

schadstoffarm
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Indirekt gute Idee

Den "Impfskeptikern" hängt es dabei die Kette aus und sie können endlich professionelle Hilfe kriegen.

scionescio
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Obwohl ich genau das Gegenteil eines Impfgegeners bin, frage ich mich schon, wer da tatsächlich die Verantwortung übernehmen kann und was ich im Fall des Falles davon habe, wenn dann ein Politiker sagt, dass ihm sein Irrtum leid tut ...r

Ich habe gerade in einem anderen Medium folgende Passage, die mich sehr nachdenklich stimmt, gelesen:

"Denn Schweden hat bittere Erfahrungen mit der bisher größten Impfaktion des Landes gemacht.

Das war vor ziemlich genau zehn Jahren. Damals ging es um die Schweinegrippe. Die Menschen standen landesweit Schlange, um sich gegen die vermeintlich gefährliche Krankheit impfen zu lassen. Aber nach Berechnungen des schwedischen Instituts für Infektionsschutz hat man mit der Massenimpfung nur 44 Menschenleben gerettet. Viel schwerer wiegt: Zehnmal so viele Menschen – vor allem Kinder – erkrankten später als Folge der Impfung an Narkolepsie, einer unheilbaren Schlafkrankheit. "

UHBP
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Irmgard Griss: "Impfpflicht wird die einzige Lösung sein"

Wenn ich das recht verstehe, haben weit mehr als die Hälfte der Menschen keine oder nur leicht Symptome nach einer Corona Infektion. Erkranken nicht wirklich, können das Virus aber weitergeben.
Jetzt will man eine Impfpflicht für alle, für eine Imfpung, die die Symptome lindert, aber man das Vrius trotzdem weitergeben kann.
Man will einen Großteil der Menschen, die wahrscheinlich keine oder geringe Symptome haben impfen, damit sie keine bzw. geringe Symptome haben ??????
An Dummheit, Entschuldigung für diesen Ausdruck, ist das wohl nicht mehr zu überbieten.
Übrigens auch die Aussage von Kurz, dass es erst eine Normaliesierung gibt, wenn wir eine hohe Durchimpfungsrate haben.
Impfung jener die "wahrscheinlich" schwer Erkranken können, ja zum Eigenschutz.
Impfung für jede, die sich damit besser fühlt.. Ja, jeder wie er/sie will.

Expat
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Wenn wir eine hohe Durchimpfungsrate haben

Ist Herr Kurz nicht mehr im Amt.

vandiemen
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Die Wortspenden...


...der Frau Griss auf die hat die Menscheit gewartet.

bam313
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Ich habe jetzt meine erfundene Impfung gegen Blödheit bei der Behörde zur Zulassung eingereicht.

Da aber die Zulassung ohne Langzeitforschung rasch durchgebracht werden muss, empfahl ich der Behörde, um den Zulassungsprozess zu beschleunigen, alle Politiker zwangsimpfen zu lassen.
Politiker eignen sich als Probanden bestens, weil man bei ihnen die Wirkung der Antiblödheitsimpfung schon nach 2 Tagen sehen würde.
Und sollte dabei etwas schief gehen, wäre es nicht so tragisch, weil dümmer können unsere Politiker eh nicht mehr werden.

Die Behörde prüft nun auch meine Liste der empfohlenen Probanden.
Sollte alles klappen, so könnte ich noch vor Weihnachten die Zulassung erhalten.
In Abstimmung mit dem bereits verstorbenen Tim Leary bekämen die Probanden als Draufgabe auch noch ein LSD-Zuckerl für das Weihnachtsfest!.

PoetschSt
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So nicht!

Bevor man weiß, ob die Impfung die Übertragung überhaupt verhindert, diskutiert man über eine Impfpflicht. Bevor man weiß, ob die Impfung für vulnerable Gruppen zugelassen wird, plant man deren Durchimpfung.
Und wundert sich dann lautstark über die Impfskepsis.

paulrandig
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Es mag...

...unserer Individualistengesellschaft nicht entsprechen, aber eine Impfpflicht im internationalen Maßstab könnte die Krankheit vielleicht sogar ausrotten. Wenn sich wie absehbar ein paar impfen lassen, ein paar nicht, dann wird uns Covid19 immer begleiten, und wir werden uns jährlich wieder impfen lassen müssen.

aToluna
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Impfpflicht

Dann fangen wir bei der Grippe an, die kommt nähmlich jedes Jahr weltweit wieder, wobei es viele Tote gibt. Scherrt aber keinen!! Teilweise mehr als bei Corona.

Giuseppe08
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Nachdenken

Es wird auch gegen Grippe, Pocken, etc. geimpft. Ist trotzdem nicht ausgerottet. Also was soll eine Impfpflicht uns bringen? Die einzigen Gewinner sind die Impfmittelhersteller, da diese die Stoffe teuer verkaufen werden ohne weitere Haftung und Risiko.

AAltausseer
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Die Pocken sind seit ca 40 Jahren ausgerottet!

Dank Impfung

AAltausseer
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Haha! Es wird gegen Grippe geimpft

Und die Grippe ist nicht ausgerottet!

Natürlich nicht, wenn sich so wie in Österreich weniger als 10 Prozent freiwillig impfen lassen.

Aber man kann gut abschätzen , welche Durchimpfungsrate für eine bestimmte Krankheit gebraucht wird, um die diesbezügliche Herdenimmunität zu erreichen.

Bei der Grippe wäre das ca 60%,

bei der in Deutschland wieder „pflichtigen“ Masernimpfung sinds ca 95%, und die Masern waren schon fast ausgerottet!
Und ich hab noch nichts davon gehört, dass in D Menschen „zwangsgeimpft“ wurden!

Katrinmarialeipold
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Gisuseppe08

Impfungen... Mhm... Pocken sind aber in Österreich ausgerottet... wo ist das Problem... Impfgegner wird es immer wieder geben aber ich finde das dann diese Leute auf jegliche Leistung des Gesundheitssystem verzichten sollten...

AAltausseer
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Ja, Pocken ausgerottet Dank Impfpflicht!

Impfen ist halt ein jahrhunderte altes Erfolgsmodell, ob‘s uns passt oder nicht!
Das ist Fakt, trotz Meinungsfreiheit! Und ja, natürlich: 100% Sicherheit gibt’s leider nicht!

paulrandig
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Giuseppe08

Na klar sind die nicht ausgerottet. Weil nicht genug Leute geimpft sind.

SAMochestri
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Impfpflicht

Ich sehe hier das Problem auch bei der sehr unausgereiften Impfung und finde, man kann eine Impfplicht nur verordnen, wenn der Impfstoff gut geprüft und ausgereift ist, was man in diesem Fall ja keineswegs sagen kann.
Also: Impflicht definitiv NEIN

Hintschi
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Impfpflicht

Man kann keine Impfpflicht verordnen, da eine solche gegen das Grundrecht auf die körperliche Unversehrtheit verstößt und somit von jedem Gerichtshof dieser Welt (außer vielleicht von nicht sehr entwickelten Regionen auf dieser Welt) außer Kraft gesetzt wird.

babeblue
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Irmgard Griess ...

... unfassbar diese Griess!
Und wo waren da die "Experten" - (außer Prof. Ludwig)?
Griess ist weder Ärztin noch Virologin noch sonst irgendwie wichtig. Und sie verblödet sich nicht, zu sagen, es könne nicht sein, dass Menschen abwarten wollen, wie sich eine Impfung auswirkt. Na hallo? Hab ich kein Recht mehr, über meinen Körper zu entscheiden? Sind wir schon in der Diktatur ähnlich China angekommen?
Warum wollen dann die Pharmalobbyisten einen Freibrief gegen Klagen wegen Impfschäden, wenn alles eh so harmlos ist?

Hazel15
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Irmgard Griss

Hat das auch so nicht gesagt: Impfpflicht wird die einzige Lösung sein. Das ist wieder einmal ein Fake der KLZ!!!

babeblue
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doch - sie hat das gesagt!

Zitat aus dem Video: ... weil eben Menschen aus welchen Gründen immer sagen: " Na ich lass mich doch nicht impfen oder vielleicht später einmal, wenn ich sehe, wie sich das auswirkt ...".
Und sie tritt auch überzeugt für eine Impfplicht ein!

babeblue
2
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Sorry ...

... Posting hat sich verdoppelt ...

LacknerH
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Bedenklich

Sehr bedenklich, wenn das von einer ehemaligen Richterin kommt. Ich lasse ihr gerne den Vortritt, schließlich ist sie aufgrund ihres Alters Risikoperson.

babeblue
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Irmgard Griess ...

... unfassbar diese Griess!
Und wo waren da die "Experten" - (außer Prof. Ludwig)?
Griess ist weder Ärztin noch Virologin noch sonst irgendwie wichtig. Und sie verblödet sich nicht, zu sagen, es könne nicht sein, dass Menschen abwarten wollen, wie sich eine Impfung auswirkt. Na hallo? Hab ich kein Recht mehr, über meinen Körper zu entscheiden? Sind wir schon in der Diktatur ähnlich China angekommen?
Warum wollen dann die Pharmalobbyisten einen Freibrief gegen Klagen wegen Impfschäden, wenn alles eh so harmlos ist?

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