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Lockdown-EndeDie riskante Öffnung im Schatten der Mutationen

Ab heute öffnen wieder Geschäfte und Schulen. Gleichzeitig breiten sich Virusmutationen aus – nun auch in der Steiermark.

++ THEMENBILD ++ CORONA: HANDEL / LOCKDOWN / ABVERKAUF / SALE
© APA/HELMUT FOHRINGER
 

Mit heute 0 Uhr ist der strenge Lockdown, in dem Österreich seit Dezember verharrt, vorbei: Handel, Friseure, Museen sperren wieder auf, Kindergärten und Volksschulen gehen wieder in vollen Präsenzbetrieb, Unter- und Oberstufen in Schichtbetrieb.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (32)
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Hildegard11
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Verordnete Therapien...

...gehen ohne Test, Friseurbesuch mit Test. Das ist genau der Willkür-Irrsinn unserer Chaos- PR -Truppe.

wiesengasse10
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Und noch dazu schreibst du es ja auch hin, ohne es zu verstehen ??

Verordnet bzw, nicht verordnet ! Medizinisch notwendig für eine überschaubare Menge bzw. Verschönerungswunsch eienr großen Masse !!!

wiesengasse10
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Sie habens eh erklärt und ich erzähls dir aus eigener Erfahrung...

Wegen der Akutheit eines Banmdscheibenvorfalles bei mir, habe ich unmittelbar am nächsten Tag einen ersten Therapie- und Massagetermin erhalten.

towilion
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Was bringt die geforderte Disziplin?

Wenn ich hier lese, dass es wegen der Mutationen eigentlich einen noch viel härteren Lockdown bräuchte.....

Frage ich die Herren Wissenschaftler was der bringen soll? Können Sie uns garantieren, dass die Mutationen dann verschwinden? Bleiben sie uns dann erspart?
Ich hinterfrage das ganz bewusst, denn was hat uns der erste harte Lockdown im Bezug auf das Virus gebracht? - wie wir heute, beinahe ein Jahr später wissen - nicht recht viel. Und ich muss fesstellen, dass der erste Lockdown von großer mehrheit der Bevölkerung wirklich sehr genau eingehalten wurde...

Das Virus und seinen Mutationen werden wir nicht mehr los- das ist fix! Also lasst uns damit leben lernen - genauso wie wir gelernt haben mit anderen Viruserkrankungen wie Grippe usw. umzugehen.

Mein Graz
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@towilion

Doch, der 1. LD hat etwas gebracht! Die Zahlen sind m.W. zurück gegangen - bis Urlauber und Partytiger usw. einen erneuten Anstieg verursachten.

Die Mutationen werden nicht verschwinden, ganz im Gegenteil. Wir alle können allerdings mithelfen, dass sich das Virus nicht ungehemmt ausbreitet und so einen Zusammenbruch des Gesundheitssystem verursachen kann, was bei einer Mutation, die sich wesentlich schneller verbreitet durchaus im Raum steht.

Giuseppe08
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@mein Graz

Wenn man sich den Verlauf der Pandemien der Vergangenheit anschaut weiß man, dass es immer mindestens 3 Wellen gegeben hat. Dabei war die erste die schwächste, die 2. am stärksten und die 3. ähnlich der zweiten.
Die Schuld für die 2. Welle auf die Urlauber und Partytiger (fehlt nur noch Ausländer) zu schieben ist zu billig.
Natürlich haben auch die Leute (nicht nur Urlauber und Partytiger) durch ihr Handeln die 2. Welle verstärkt. Man darf aber nicht vergessen, dass dazwischen unser Ohrenbasti uns in sinnlosen PK's mitgeteilt hat "sind sehr gut durch die Krise gekommen", "Licht am Ende des Tunnels", etc. Er hat maßgeblichen Anteil an der Verhaltensweise der Personen vor der 2. Welle ausgelöst.

Mein Graz
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@Guiseppe08

Deshalb hab ich ja auch "usw." geschrieben, was m.E. ausreichen sollte um mehr als die 2 genannten Gruppen einzubeziehen.

towilion
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@ Mein Graz

Stimmt der 1. LD hat viel mehr gebracht als alle anderen LD´s - aber auch der 1. LD hat das Virus nicht ausgerottet, und das wird kein LD jemals schaffen - also lernen wir damit leben!

Mein Graz
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@towilion

Meinst du: Lassen wir die Alten, Kranken und Schwachen sterben = natürliche Auslese?
Oder meinst du, dass wir doch funktionierendes Sozialverhalten an den Tag legen, die Schwächsten schützen und uns selbst damit infizieren sollten, damit die Menschen in 6, 8 oder 10 Jahren "durchseucht" sind?

wiesengasse10
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"Eintrittstests" werden gestürmt....

...und damit ist der Zweck bestens erreicht ! Es lassen sich Personen testen, die sich wohl sonst nie getestet hätten und bringt dann mit sich, dass etliche als positiv erkannt werden, die es sonst wohl nie gewusst hätten - diese Systemlosigkeit, aber dennoch Weiterverbreitung ist halt einmal etwas derartig "böses" was dieser Virus an sich hat ! So werden sie aus dem Verkehr gezogen....Klug wars das so und vor allem mit breiter Zustimmung so zu beschließen, und es zeigt ja auch, dass die SPÖ darauf gedrängt hat, die Neos auch zumindest mitgegangen sind. Wer gegen Eintrittstests ist, kann nur mehr FPÖ wählen...blöd für euch !

Giuseppe08
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Mutationen und Verhältnismäßigkeit

Es ist bekannt seit es Pandemien gibt, dass Viren mutieren. Das ist bei Covid nicht anders. Das heißt, dass wir immer hinten nach sein werden, egal ob mit Maßnahmen oder Impfung. Es gibt kein Mittel, dass die Auslöschung von Covid möglich macht. Die Impfung mildert nur den Verlauf der eigenen Ansteckung aber tötet nicht Covid. Somit werden wir immer mit Covid leben müssen, egal ob in der Ursprungsform oder mit 100en Mutationen.
Das heißt für uns alle, dass wir immer mit Abstand halten, MNS, Hände waschen, etc. konfrontiert werden sein, egal ob getestet/geimpft oder nicht.
Was bei all diesen Zahlenspielen und Angst machen vor Mutationen vergessen wird ist die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen. Wieviel Tote werden dzt. nicht weiter betrachtet? Egal ob Grippe (ist anscheinend ausgestorben), Krankenhausbakterien, HIV, etc. Und diese Anzahl wird sich erhöhen durch Suizid und Gewalt, die sich durch permanenten Lockdown ausbreiten. Somit ist ein LD Ende sinnvoll , aber nur unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen

Mein Graz
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@Guiseppe08

Auch viele andere Viren wurden einmal als "nicht ausrottbar" betrachtet. Bei vielen ist es allerdings gelungen.
Warum sollte das der Wissenschaft nicht auch mit Covid-19 gelingen?

Grippe ist nicht "ausgestorben", sondern auf Grund der für Covid-19 durchgeführten Maßnahmen kommt es auch zu einer viel geringeren Verbreitung von Grippeviren. Dies wurde von (vernünftigen) Ärzten schon im Herbst voraus gesagt!

Ob ein Ende des LD tatsächlich sinnvoll ist in einer Zeit, in der Mutationen die wesentlich ansteckender sind auftauchen, wage ich zu bezweifeln.
Denn leider gibt es noch immer (oder: schon wieder?) viele Leute, die sich in keiner Weise an irgend welche Vorgaben halten - und diese Personengruppen werden das nächste Fiasko verursachen.

Giuseppe08
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@mein Graz

Alles schöne Beschreibungen deinerseits. Du vergisst nur das Wesentliche dabei: WIR LEBEN JETZT UND HIER und nicht erst in 5, 10 oder vielleicht 20 Jahren.
Was mal sein kann ist heute ohne Belang, da wir uns aktuell tagtäglich mit der Krise auseinander setzen müssen.

gb355
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na ja

SEHR GUTE GEDANKEN!

wolff02
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die riskante Öffnung

Das einzig riskante ist die Regierung mit ihren Entscheidungen unlogischer geht es eigentlich nimmer im Handel 1 Person auf 20m2, in Schulen 25 Personen auf ca. 70 m2 und in den öffentlichen Verkehrsmitteln 30 - 70 Personen auf 27 m2. Früher wäre sowas maximal in einer Faschingssitzung vorgekommen.

Bluebiru
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Es geht um die Machbarkeit

Im Bus können sie keine größeren Abstände einführen, weil die Busse und die Zahl der zu Transportierenden nicht dafür geeignet sind. Die Alternative wäre nur, überhaupt keine Busse zur Verfügung zu stellen. Na den Radau möchte ich mir anschauen, wenn dem so wäre.

Die Schulklassen können sie nicht größer machen. Sie können nur die Kinder alternierend unterrichten, was man auch getan hat. Alternativ können sie nur die Schulen zusperren, was wir auch hatten und bei vielen gar nicht gut ankam.

Im Handel sind die Verkaufsflächen relativ groß. Da kann man auch ein wenig großzügiger sein. Abgesehen davon, dass Kunden sicher nicht den ganzen Tag in einem Lebensmittelgeschäft verbringen. Kinder in der Schule aber schon.

@Guiseppe: Wenn sie den Unterschied in der Notwendigkeit einen Zahnarzt zu besuchen, zu der Notwendigkeit einen Friseur zu besuchen, nicht kennen, tun sie mir leid. Keiner muss zum Friseur!

wolff02
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Es geht um die Machbarkeit

Das mit den Abstand im Bus und der Schule ist schon klar nur sollte es nach Ansteckungsrisiko und nicht nach der Machbarkeit beurteilt werden und nachdem es zumindest offiziell in den Öffis keine Ansteckung gibt sind alle anderen Einschränkungen zumindest nach der Logik nur Schikane aber nicht begründbar

Giuseppe08
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Hast vollkommen Recht

beim Friseur benötigt man negativen Test. Beim Zahnarzt geht es ohne. Das ist Faschingskabarett

DergeerderteSteirer
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Das wichtigste ist meines Erachtens, .............................


"Ein Hauch Normalität!" ............. dies wäre vielen Bürgern dringlich anzuraten, mit g'sundem Verstand, Logik und Verantwortungsbewusstsein wäre auch bisher viel unangenehmes ausgeblieben, Selbstbeherrschung und Eigenverantwortung sind jedoch bei einigen vom Sinn her noch immer nicht durchgedrungen, egal was es für Gebiete betrifft !
Ein wahrlich wie eingebranntes Suchtverhalten bei einigen ist nicht aus den Denk- und Handlungsweisen zu löschen, darin liegt ein Hauptteil des bisher erlebten Ungemaches !!

SoundofThunder
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Und ich sage euch (und dazu brauche ich keine 🔮!):

Der 4.Lockdown kommt bestimmt. Jeder Haushalt soll mit Schnelltests beliefert werden damit sich jeder selber testen kann bevor er aus dem Haus geht. Dann ist die Pandemie vorbei.

DannyHanny
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Und! Sound

Die jenigen die es schwer erwischt, sind im Bett oder im Kh und die mit leichten oder keinen Symptomen, gehen trotzdem ausser Haus weil " i spür nix, is ja eh nix"! Bei der Nachverfolgung lügen sie sowieso wie gedruckt " um niemand rein zureiten".... Gibt genug Berichte davon und wenn sie jemanden kennen der dort arbeitet.....schwer zu glauben was da abgeht!
Verlässt man sich auf die Menschen.....ist man verlassen ( persönliches Umfeld ausgenommen wenigstens bei einigen)

SoundofThunder
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So ist es

Kenne selber solche die behaupten folgendes: Wenn ich es habe melde ich mich nicht.

frogschi
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Sie sollten auf eine

einsame Insel ziehen.

DannyHanny
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Frogschi

Wieso!
Weil ich Recht habe, und ein Teil der Bevölkerung sich so verhält, wie ich geschrieben habe!
Zu welchem Teil gehören Sie?

Sam125
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Sound,ja das wäre mit Sicherheit ein guter Ansatz,denn es ist ja hoffentlich

schon uns allen bis auf die extremen Coronaleugner bewusst,dass es nicht mehr nur um unsere älteren gefährdeten Mitbürger geht,sondern um uns ALLE!! Und da geht es nicht mehr nur um die gesundheitliche Gefährdung von uns, sondern borallem auch um die Millionen von Mitbürgern die um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen und die Mitbürger,die keine Arbeit mehr haben und durch die Schließung vieler Betriebe,auch keine Arbeit mehr finden werden!!! Zumindest, wenn es so weitergeht,sehr lange keine Arbeit mehr haben werden!!

Mein Graz
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"Die Öffnung war eine politische Entscheidung."

War etwas anderes zu erwarten?
Nein.

Die Regierung unter Kurz geht stur ihren Weg, ohne der Meinung von Experten in ihre Entscheidungen Gewicht zu verleihen.

Und ab heute werden wieder alle irgend was "dringend brauchen", in die Geschäfte rennen und munter weiter streuen.

Und in 10 - 14 Tagen werden wieder alle jammern, weil der nächste Lockdown vor der Tür steht.

 
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