Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Corona Österreich und WeltEuroparat fordert mehr Schutz für Frauen +++ Zahl der Todesopfer in Italien steigt wieder

+++ Kärntner Wirt macht seiner Wut über Fast Food Luft +++ AUA legt drei von zwölf Langstreckenflugzeugen dauerhaft still +++ Lokale und Kirchen dürfen ab 15. Mai wieder öffnen, Schulen schrittweise +++

 

Dienstag, 21.04.2020

Dramatischer Anstieg der Gewalt gegen Frauen

Experten des Europarats haben angesichts zunehmender häuslicher Gewalt während der Ausgangsbeschränkungen an die Einhaltung der sogenannten Istanbul-Konvention erinnert. Seit Beginn der Pandemie seit eine dramatischer Anstieg bei der häuslichen Gewalt gemeldet worden, warnte der Ausschuss der Vertragsstaaten der Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt am Dienstag in einer Aussendung.

Regierungen sollen in ihren Ländern verstärkt dagegen vorgehen.

Wenn Sie betroffen sind, finden Sie hier Hilfe.

22.26 Uhr: Südafrikas Präsident: "Historisches" Rettungspaket

Wegen der verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise in Südafrika hat Präsident Cyril Ramaphosa ein milliardenschweres "historisches" Rettungspaket verkündet. 500 Milliarden Rand (etwa 25 Milliarden Euro) - rund 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts - würde die Regierung in die Wirtschaft und die Unterstützung der rund 58 Millionen Bürger stecken, sagte Ramaphosa.

22.05 Uhr: Flugverkehr im Sommer unter Bedingungen denkbar

Die derzeitigen Grenzkontrollen stellen den Tourismus auf unsichere Beine. Welche Grenzen wann geöffnet werden, ist derzeit nicht abschätzbar. Das bestätigte auch Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) am Dienstagabend im ORF-"Report". Es werde aber an der "Möglichmachung einer Art Sommertourismus gearbeitet", versprach sie - und stellte sogar mögliche Flugreisen in Aussicht.

21.51 Uhr: Konjunkturpaket in Höhe von 480 Milliarden Dollar

In den USA haben sich Republikaner und Demokraten nach Angaben des Mehrheitsführers im Senat auf ein weiteres Coronahilfe-Konjunkturpaket in Höhe von 480 Milliarden US-Dollar (441,7 Mrd. Euro) geeinigt. Das entsprechende Gesetzespaket solle nun rasch verabschiedet werden, erklärte der Republikaner Mitch McConnell.

21.48 Uhr: Eishockey-Kollege Lukaschenkos an Covid-19 erkrankt

Kämpferisch hat sich Weißrusslands Staatschef Alexander Lukaschenko Ende März in Eishockey-Montur gezeigt. Wintersport sei das beste Mittel im Kampf gegen das Coronavirus, meinte Lukaschenko damals launig. Am Dienstag erklärte sein Büro, dass ein Spieler seines Amateurteams an Covid-19 erkrankt sei und im Spital liege.

21.36 Uhr: EU-Außenminister beraten über Libyen und Ukraine

Die EU-Außenminister beraten am Mittwoch über die schlechter werdende Lage im Bürgerkriegsland Libyen. Auch vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie hatte Malta kürzlich eine humanitäre EU-Hilfsmission für das nordafrikanische Land gefordert. Hintergrund ist die Sorge, Hunderttausende Migranten könnten sich auf den Weg nach Europa machen. An dem für 15.30 Uhr angesetzten Austausch nimmt Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) teil.

21.35 Uhr: Nationalrat weiter im Zeichen von Corona

Der Nationalrat wird sich am Mittwoch weiter mit der Coronakrise beschäftigen. Zwar werden diesmal keine Gesetze beschlossen, aber zumindest welche eingebracht und es wird eine Erklärung von Kanzler und Vizekanzler geben.

21.22 Uhr: EU-Abgeordnete fordern Notfallfonds für Medien

EU-Abgeordnete fordern einen europäischen Notfallfonds zur Unterstützung der Medien- und Pressebranche. Die EU-Kommission solle dies prüfen, schrieben Abgeordnete des Kulturausschusses im Europaparlament in einem am Dienstag veröffentlichten Brief an die Kommissare Thierry Breton und Maria Gabriel.

21.20 Uhr: Michel fordert EU-Reformen nach der Krise

EU-Ratschef Charles Michel fordert für die Zeit nach der Corona-Krise Reformen für eine stärkere, effizientere und schlagkräftigere Europäische Union. Dies geht aus einem "Fahrplan für den Aufschwung" hervor, den Michel am Dienstagabend zusammen mit der Einladung für den EU-Gipfel am Donnerstag veröffentlichte.

21.08 Uhr: Asselborn bemängelt "Solidaritätskrise" und "Krämergeist"

"Ob Migrations- oder Corona- oder Finanzkrise, jedes Mal haben wir eine Solidaritätskrise. Weniger in den Institutionen als in den Mitgliedsstaaten. Wenn wir in den nationalen Krämergeist nicht überwinden, geht es schief", so Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn im "Kurier". Bundeskanzler Sebastian Kurz warf er "Grenzschutz-Fetischismus" vor.

20.49 Uhr: Weniger Patienten in Frankreich auf Intensivstationen

In Frankreich sinkt nach Angaben der Gesundheitsbehörden weiterhin die Zahl der Patienten, die wegen Covid-19 auf einer Intensivstation behandelt werden müssen. Im Vergleich zum Vortag seien es 250 Menschen weniger, sagte Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon. Landesweit benötigten demnach weiterhin rund 5.430 eine Behandlung auf einer Intensivstation.

20.39 Uhr: US-Einwanderungsstopp mit Ausnahmen für Farmarbeiter

Das von Trump angekündigte Einwanderungsverbot soll einem Insider zufolge Ausnahmen für solche Menschen beinhalten, die eine Rolle im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie spielen. Dazu gehörten Arbeiter in der Landwirtschaft und andere, die die Nahrungsversorgung der USA sicherstellten, sagte ein hochrangiges Regierungsmitglied.

20.38 Uhr: Kein finaler Neustart-Termin für Bundesliga am Freitag

Österreichs Fußball-Bundesliga wird sich bei ihrer Clubkonferenz am Freitag nicht auf einen konkreten Termin für den Neustart des Spielbetriebes festlegen. "Ich glaube, das wird noch um die zehn Tage brauchen bis Anfang Mai", sagte Liga-Vorstand Christian Ebenbauer am Dienstag in der ORF-Sendung "Sport aktuell".

20.37 Uhr: Treppenlauf im Empire State Building abgesagt

Die Veranstaltung werde erst 2021 wieder stattfinden, teilten die Organisatoren mit. Die Teilnehmer seien informiert worden. Eigentlich war die 43. Auflage des Treppenlaufs für den 12. Mai geplant gewesen.

20.36 Uhr: Österreich schickt via EU Hilfsmittel an Balkanländer

Die EU-Staaten leisten sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie gegenseitig Hilfe über den EU-Zivilschutzmechanismus. Österreich schickt Hilfsmittel im Zusammenhang mit der Coronakrise sowie mit Herausforderungen im Bereich der Migration vorwiegend an Balkanländer. "Wir zeigen uns einmal mehr solidarisch gegenüber jenen, die unsere Hilfe brauchen", erklärte Innenminister Karl Nehammer am Dienstag.

20.32 Uhr: Studie zu Malaria-Medikament: kein positiver Effekt

Ein von US-Präsident Donald Trump beworbenes Malaria-Medikament hat einer Studie zufolge keinen positiven Effekt auf Patienten, die an der Lungenkrankheit Covid-19 leiden. Bei Patienten, die Hydroxychloroquin erhielten, habe sich sogar eine höhere Sterblichkeitsrate als in der Vergleichsgruppe ergeben, hieß es am Dienstag in einer noch nicht von unabhängigen Experten geprüften Studie.

20.20 Uhr: Commonwealth-Gipfel in Ruanda verschoben

Das für Juni geplante Gipfeltreffen der 54 Commonwealth-Staaten ist wegen der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Die ursprünglich vom 22. bis 27. Juni in Ruandas Hauptstadt Kigali vorgesehen Konferenz werde nunmehr zu einem "noch zu benennenden Zeitpunkt" zusammenkommen, teilte die Commonwealth-Verwaltung am Dienstag mit.

"In den kommenden Monaten wird jede Nation des Commonwealth voll konzentriert auf den Kampf gegen Covid-19 sein", sagte Ruandas Präsident Paul Kagame. Aber er freue sich darauf, die Commonwealth-Familie in Kigali begrüßen zu dürfen, "sobald die Pandemie besiegt wird".

Das Commonwealth ist eine lose Verbindung von Staaten, die aus den ehemaligen Kolonien Großbritanniens hervorgegangen sind. An der Spitze der Organisation steht Königin Elizabeth II., die heute Geburtstag feiert.

20.10 Uhr: Vorsichtige Lockerung in Niederlanden

Die Niederlande haben eine vorsichtige Lockerung der strengen Corona-Maßnahmen angekündigt. Am 11. Mai würden Volksschulen und Kindergärten wieder geöffnet werden, teilte Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstagabend in Den Haag mit. Höhere Schulen sollen am 1. Juni folgen.

Kinder sollten zunächst nur in kleinen Gruppen Unterricht bekommen. Kinder und Jugendliche dürfen in Vereinen wieder Sport treiben. Alle übrigen Verbote aber wurden um mindestens drei Wochen verlängert.

Großveranstaltungen wie Festivals, Sportwettkämpfe und auch Profifußball bleiben sogar bis zum 1. September verboten.

20.05 Uhr: Frankreich meldet 531 neue Corona-Opfer

Aus Frankreich sind am Dienstagabend 531 neue Corona-Todesopfer binnen der vergangenen 24 Stunden gemeldet worden. Die Zahl der im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorbenen Patienten liege nunmehr bei 20.769, teilten die französischen Gesundheitsbehörden in Paris mit.

Der Generaldirektor für Gesundheit, Jérôme Salomon, verwies auf den positiven Trend, dass die Zahl der Corona-Infizierten in Krankenhäusern und in intensivmedizinischer Behandlung weiterhin langsam sinke.

Frankreich gehört neben den USA, Italien und Spanien zu den Ländern, in denen die Zahl der Corona-Toten die Marke von 20.000 überschritten hat. Wegen der Pandemie gilt in Frankreich bis zum 11. Mai eine strikte Ausgangssperre.

19.50 Uhr: Fiat Chrysler nimmt Produktion in Italien wieder auf

Der italienisch-amerikanische Autokonzern Fiat Chrysler (FCA) plant am kommenden Montag eine teilweise Wiederaufnahme der Produktion in einigen Standorten. So startet am Montag die Produktion des Lieferfahrzeuges Ducato wieder, teilte der Konzern bei einem Treffen mit den italienischen Metallgewerkschaften mit.

>> Hier lesen Sie mehr.

Sport-Quiz für Rätseltiger und Gelangweilte:

Testen Sie Ihr Wissen hier!

19.25 Uhr: New Yorks Todeszahlen in 24 Stunden erneut unter 500

Im besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffenen US-Bundesstaat New York ist die Zahl der Toten innerhalb von 24 Stunden zum zweiten Mal in Folge unter 500 geblieben. Die Zahl der täglichen Todesopfer habe zwischen Montag und Dienstag bei 481 gelegen, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz.

"Das ist gut - aber unsere Definition von "gut" hat sich verändert. "Gut" bedeutet jetzt "nicht furchtbar"", sagte Cuomo. Zwischen Sonntag und Montag waren in dem Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern 478 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben - in den Wochen davor hingegen täglich bis zu knapp 800 Menschen. Nach Verkündung von relativ strengen Ausgangsbeschränkungen vor einem Monat waren die Zahlen der neu Infizierten in New York zuletzt bereits deutlich zurückgegangen. Insgesamt mussten bisher auch deutlich weniger Patienten in Kliniken als zuvor prognostiziert.

Bei einem Besuch im Weißen Haus in Washington wollte Cuomo am Dienstagnachmittag (Ortszeit) mit US-Präsident Donald Trump besprechen, wie künftig deutlich mehr getestet werden könnte. Cuomo und Trump hatten sich zu diesem und anderen Themen in den vergangenen Wochen immer wieder gegenseitig heftig kritisiert.

19.15 Uhr: Politiker posten Foto ohne Mindestabstand

Für Aufregung sorgen zwei weststeirische Politiker: Sie haben sich bei einem regionalen Eissalon, der seit einigen Tagen wieder geöffnet hat, ein Eis geholt - und davon ein Foto auf Facebook gepostet, das zeigt, dass der Mindestabstand nicht eingehalten wurde.

>> Hier lesen Sie mehr.

19.05 Uhr: Kärntner Wirt macht seiner Wut über Fast Food Luft

Der Villacher Wirt Klaus Stauber staunte über den Stau am Montag vor einem McDonald's-Drive-in. Auf Facebook-Posting geht er jetzt mit Papiersackerl, Pappbecher und Fleischlaberl hart ins Gericht.

>> Hier lesen Sie mehr.

19.00 Uhr: Slowakei lockert Schutzmaßnahmen in vier Schritten

Der Corona-Krisenstab der slowakischen Regierung hat einen Vier-Phasen-Plan zur Lockerung der Schutzmaßnahmen beschlossen. "Morgen erwartet uns ein großer Tag", erklärte Regierungschef Igor Matovic am Dienstag, als er den Beschluss bekannt gab. Schon Mittwoch soll die erste Phase des Regierungsplans in Kraft treten.

Sie erlaubt unter anderem die Öffnung von Geschäften mit einer Verkaufsfläche von maximal 300 Quadratmetern unter strengen Hygieneauflagen. Auch die meisten Dienstleistungsbetriebe mit derselben Maximalfläche dürfen wieder öffnen.

Ausgenommen sind vorerst allerdings Dienstleistungen mit engem Kontakt, also etwa Friseurläden oder Kosmetiksalons. Sie dürfen erst in der zweiten Phase öffnen, die nach Überprüfung der ersten Phase voraussichtlich zwei Wochen später beginnt. Sollte es nach der ersten Phase allerdings zu einem deutlichen Anstieg an Neuinfektionen mit Covid-19 kommen, werden die Lockerungen wieder zurückgenommen.

18.45 Uhr: Lateinamerika droht schlimmste Wirtschaftskrise der Geschichte

In Lateinamerika droht nach Angaben der Vereinten Nationen wegen der Coronavirus-Krise ein beispielloser Wirtschaftseinbruch: Das Bruttoinlandsprodukt der Region werde in heuer um 5,3 Prozent schrumpfen, erklärte die UN-Kommission für die Wirtschaft in Lateinamerika und der Karibik am Dienstag in Santiago de Chile.

>> Hier lesen Sie mehr.

18.35 Uhr: Hälfte aller Schüler und Studenten haben keinen Computer

Die Hälfte aller Lernenden weltweit hat nach Angaben der UN-Kulturorganisation UNESCO zu Hause keinen Zugriff auf einen Computer. Dies seien 826 Millionen Schüler und Studenten, erklärte die UNESCO am Dienstag mit Blick auf die steigende Nachfrage nach Fernunterricht in Zeiten der Corona-Pandemie.

>> Hier lesen Sie mehr.

18.30 Uhr: Zahl der Todesopfer in Italien steigt wieder

Zwei Monate nach dem Ausbruch der Coronavirus-Epidemie am 20. Februar in Italien ist die Zahl der neuen Covid-19-Infizierten am Dienstag wieder gestiegen. 534 Todesfälle wurden innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, am Montag waren es noch 454 gewesen. Damit stieg die Gesamtzahl der Verstorbenen seit Beginn der Pandemie in Italien auf 24.648, teilte der italienische Zivilschutz mit.

Die Zahl der aktuell Infizierten sank in 24 Stunden von 108.237 auf 107.709. 24.134 Covid-19-Kranke lagen in den italienischen Spitälern, davon 2.471 auf der Intensivstation. Die Zahl der Patienten in Heimisolation betrug 81.104 Personen. Die Zahl der Genesenen stieg auf 51.600 Menschen.

18.15 Uhr: Merkel verteidigt Warnung vor zu schnellen Lockerungen

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre Warnungen vor zu schnellen und zu starken Lockerungen der Einschränkungen des öffentlichen Lebens verteidigt. Es gehe ihr nicht darum, eine Debatte über Lockerungen zu unterbinden, daran beteilige sie sich auch selbst, sagte Merkel am Dienstag vor der Unionsfraktion nach Angaben von Sitzungsteilnehmern.

"Die Lockerungen dürfen aber nicht zu einem Hochschnellen der Infektionszahlen führen", hieß es.

>> Hier lesen Sie mehr.

18.03 Uhr: ÖVP-Klub spendet 150.000 Euro

Der ÖVP-Parlamentsklub reiht sich in den Spenden-Reigen im Zuge der Coronakrise ein. Wie Klubchef August Wöginger berichtete, werden von seiner 101-köpfigen Fraktion 150.000 Euro zur Verfügung gestellt. Profitieren sollen fünf "namhafte Sozial- und Wohltätigkeitsorganisationen".

18.02 Uhr: Kein finaler Neustart-Termin für deutsche Liga

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wird sich während ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstag nicht auf einen konkreten Termin für den Neustart der Bundesliga festlegen. Die Entscheidung darüber liege "selbstverständlich bei den zuständigen politischen Gremien."

17.57 Uhr: Ausbruch in Migrantenherberge an US-Grenze

In einer Migrantenherberge in Mexiko haben sich mindestens 15 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Angesteckt haben sie sich an einem Migranten, der zuletzt aus Houston in den USA abgeschoben worden war, wie der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard sagte. Unter den Infizierten sind Mittelamerikaner, Kubaner und Mexikaner.

17.50 Uhr: Gewerkschaft fordert Aufnahme von Schwangeren

Der Gewerkschaft vida geht die von der Regierung präsentierte Definition von Risikogruppen in Bezug auf das Coronavirus nicht weit genug. Sie verzeichnet es zwar als Erfolg, dass nun auch sensible Berufsgruppen wie Pflege-, Betreuungs-, Gesundheits- oder Verkehrsbeschäftigte vor Corona geschützt werden. Nicht verstehen kann die Gewerkschaft, dass Schwangere nicht als Risikogruppe definiert wurden.

17.48 Uhr: Patienten aus kritischer Infrastruktur einbezogen

Von den Ausnahmeregeln für Risikogruppen in der Coronakrise werden auch in der kritischen Infrastruktur tätige Personen profitieren.  Zielgruppen sind etwa COPD-Patienten in fortgeschrittener Phase, Herzinsuffizienz-Patienten, sowie solche, die sich in den vergangenen sechs Monaten in einer Krebs-Therapie befunden haben.

17.47 Uhr: Höchste Sterberate seit 20 Jahren in Großbritannien

Das geht aus Zahlen der britischen Statistikbehörde ONS hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurden. Demnach wurden in der Woche bis zum 10. April 18.516 Sterbefälle verzeichnet.

17.45 Uhr: Flächendeckende Tests in Pflegeheimen gestartet

Im Burgenland haben am Dienstag die flächendeckenden Corona-Tests in den Alterswohn- und Pflegeheimen begonnen. In den nächsten Wochen werden rund 4.200 Bewohner und Mitarbeiter getestet, teilte Soziallandesrat Christian Illedits (SPÖ) mit. In einem weiteren Schritt folgen Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen und Mitarbeiter der Hauskrankenpflege.

17.42 Uhr: Tiroler Quarantänegebiete ab Donnerstag wieder frei

Die Quarantäne über das Tiroler Paznauntal und die Gemeinden St. Anton am Arlberg und Sölden wird mit Donnerstag aufgehoben. Dies teilte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) am Dienstag bei einer Videopressekonferenz mit. Die Isolation der Gemeinden war erst zuletzt verlängert worden und hätte ursprünglich bis zum 26. April andauern sollen.

17.39 Uhr: Auswirkungen auf Sportsektor weitreichend

Die EU-Sportminister haben sich erstmals über den weitreichenden Einfluss der Corona-Pandemie auf den Sportsektor ausgetauscht. In einer Videokonferenz wurden unter anderem Möglichkeiten besprochen, das Training von Leistungssportlern aufrechtzuerhalten und die körperliche Aktivität der EU-Bürger zu steigern, wie die kroatische Ratspräsidentschaft mitteilte.

17.38 Uhr: Moskau und Ankara wollen Kampf verstärken

Beide Länder seien bereit, ihre gemeinsamen Anstrengungen etwa über die Gesundheitsministerien eng zu koordinieren, teilte der Kreml nach einem Telefonat zwischen Präsident Wladimir Putin und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan mit.

17.37 Uhr: Kroatien erwägt "Touristen-Korridor" für Tschechen

"Wir haben schon mit Tschechien besprochen, dass sie ihre Vorschläge machen und wir unsere", sagte Tourismusminister Gari Cappelli. Eine Initiative zur Schaffung von "Tourismus-Korridoren" nach Kroatien war Anfang des Monats von tschechischen Reiseveranstaltern ins Leben gerufen worden.

17.30 Uhr: Musik für Tiere gegen Stille der Corona-Krise

Der oberfränkische Wildpark Waldhaus Mehlmeisel in Bayern beschallt seine Tiere von 8 bis 18 Uhr mit Klassik, Rock und Schlager.

Den Grund dafür erfahren Sie hier.

17.21 Uhr: Keine Maturaprüfung in Norwegen

Die norwegische Regierung hat aufgrund des Corona-Ausbruchs alle schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen für Schüler der Oberstufenklassen abgesagt. Bildungsministerin Guri Melby sagte am Dienstag bei einer Pressekonferenz, die Zeugnisse der Schüler würden auf Basis ihrer bisherigen Leistungen ausgestellt. Der Fernunterricht würde bis zu den Sommerferien weiterlaufen.

Die Prüfungen für sogenannte Privatisten - also Schüler, die sich auf eine Abschlussprüfung vorbereiten, ohne die Schule zu besuchen - wurden nicht abgesagt. Nach der Schließung aller Schulen im März können die ersten vier Jahrgänge ab Montag wieder in die Schule gehen. Für die älteren Schüler läuft der Heimunterricht weiter.

17.15 Uhr: AUA legt drei Langstreckenflugzeuge dauerhaft still

Die AUA schickt wegen der Coronakrise ältere Flugzeuge in den Ruhestand. Darunter sind auch drei der zwölf Langstreckenflugzeuge, die dauerhaft stillgelegt werden. "Der Neustart-Plan sieht nun ein Flotte im Jahr 2022 von rund 60 Flugzeugen vor", teilte die österreichische Lufthansa-Tochter am Dienstag mit. Derzeit hat die AUA rund 80 Flugzeuge.

17.10 Uhr: Tourismusbetriebe wollen Stornierung erleichtern

Die Erleichterungen werden von 15. Mai bis 31. Oktober gelten und sollen den Gästen um den Neusiedlersee eine "einfache und vor allem sichere Urlaubsplanung für den kommenden Sommer" ermöglichen.

>> Hier lesen Sie mehr.

17.00 Uhr: Uniklinik München testet Ohrensensor

Die Technische Universität München (TUM) testet Ohrensensoren zur Bekämpfung der Lungenkrankheit Covid-19. Die Hightech-Geräte sollen rund um die Uhr Biowerte von Erkrankten messen, die zu Hause in Quarantäne sind. 

>> Hier lesen Sie mehr.

16.55 Uhr: Soldaten fahren gratis

Für alle Soldaten, die derzeit im Einsatz stehen, ist die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel ab sofort gratis. Als "Fahrschein" für die Soldaten gilt das Tragen der Uniform in Verbindung mit einer Bestätigung des vorgesetzten Kommandos.

>> Hier lesen Sie mehr.

16.45 Uhr: Risikogruppen: 90.000 Arbeitnehmer betroffen

90.000 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zählen zu den definierten Risikogruppen für eine Covid-19-Erkrankung. Das sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Dienstag in einer Pressekonferenz mit Sozialversicherung, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Ärztekammer. Das letzte Wort, wer zur Risikogruppe zählt und wer nicht, habe weiterhin der Arzt.

>> Hier lesen Sie mehr.

16.30 Uhr: Organisatoren halten an Frankfurter Buchmesse fest

Die Frankfurter Buchmesse soll nach jetzigem Stand wie geplant im Oktober stattfinden. "Wie die 72. Buchmesse dann genau aussehen wird, können wir zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. Es wird in jedem Fall eine sehr besondere Messe, das steht jetzt schon fest", erklärte Sprecherin Kathrin Grün am Dienstag.

Die Gesundheit der Aussteller und Besucher stehe an erster Stelle, deshalb würden die Überlegungen auf Bundes- und Landesebene in die Planungen mit einfließen. "Sobald wir konkrete Entwicklungen absehen können, werden wir diese kommunizieren - voraussichtlich Mitte Juni wird sich ein klareres Bild abzeichnen."

Wegen der Coronakrise sind Großveranstaltungen in Deutschland bis Ende August verboten. Aber auch darüber hinaus stehen Events auf der Kippe. Am Dienstag war beispielsweise das Oktoberfest in München abgesagt worden. Nach aktuellen Planungen findet die Frankfurter Buchmesse vom 14. bis 18. Oktober statt. Ehrengast ist Kanada. Im vergangenen Jahr waren mehr als 300.000 Besucher auf die Messe gekommen.

16.15 Uhr: Trump will Einwanderung in die USA stoppen

US-Präsident Donald Trump will jegliche Einwanderung in die Vereinigten Staaten temporär stoppen. Er werde einen entsprechenden Erlass unterzeichnen, kündigte er am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter an. Als Begründung führte Trump mit Blick auf die Coronavirus-Pandemie den "Angriff des unsichtbaren Feindes" an sowie die Notwendigkeit, die "Jobs unserer großartigen amerikanischen Staatsbürger" zu schützen.

>> Hier lesen Sie mehr.

15.55 Uhr: Regierungschef bittet Millionäre um Hilfe

Thailands Regierungschef Prayut Chan-o-Cha hat laut Medienberichten in der Corona-Krise 20 Millionäre in einem Brief um Hilfe gebeten. Die Regierung nehme keine Geldspenden an, es gehe nicht um den Austausch von Gefälligkeiten, stellte Prayut am Dienstag klar. Die Millionäre sollen demnach Hilfsprojekte für Betroffene fördern.

Prayut erkenne an, dass viel Unterstützung geleistet werde - "aber ich brauche von jedem, dass er noch mehr tut", schrieb der ehemalige Putschgeneral laut der Zeitung "Bangkok Post" an die Reichen - diese gelten in der Landeswährung Baht als Milliardäre.

In Thailand wurden bisher 2811 Fälle des Erregers Sars-CoV-2 gemeldet, der die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann. 48 Menschen starben. In dem südostasiatischen Land gilt seit Ende März der Ausnahmezustand, es gibt Ausgangsbeschränkungen.

15.50 Uhr: Kinder dürfen in Spanien ab Montag aus dem Haus

Erleichterung für Kinder in Spanien: Erstmals seit mehr als sechs Wochen dürfen alle bis zum Alter von 14 Jahren in der Corona-Krise ab Montag wieder das Haus verlassen. Allerdings sollen sie dort nicht das tun, was Kinder am liebsten möchten: mit Freunden spielen, Fahrradfahren, Rollschuhlaufen oder auf Spielplätzen herumturnen.

Die Gefahr einer Ausbreitung des Coronavirus durch Kinder sei zu groß, sagte Regierungssprecherin Maria Jesus Montero am Dienstag nach einer Kabinettssitzung unter Leitung von Regierungschef Pedro Sanchez. Die Zustimmung des Parlaments zu dieser leichten Abschwächung der strengen Kontaktsperren galt als sicher.

15.45 Uhr: Landesregierungsmitglieder spenden ebenfalls Gehälter

Nach der Ankündigung der Mitglieder der Bundesregierung vom Montag, jeweils ein Netto-Monatsgehalt an eine ausgewählte Organisation zu spenden, sind am Dienstag auch die Landesregierungen nachgezogen. Entsprechende Bekundungen kamen bis dato etwa aus Niederösterreich, Salzburg, Oberösterreich, der Steiermark, Kärnten, Vorarlberg, Tirol und Wien.

In Kärnten überlegt man, einen Spendenbetrag aufzubringen, erklärte Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) am Dienstag. Aus welchen Geldern diese sich speist und wie hoch sie ausfallen wird, ließ er aber offen. Man wolle sich "von niemandem treiben lassen", wichtig sei, dass das Geld "nachhaltig für die Kärntnerinnen und Kärntner wirksam" werde. Die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP wollen auch die anderen im Landtag vertretenen Parteien, FPÖ und Team Kärnten, in Gespräche über eine solche Spende einbeziehen, sagte Landesrat Martin Gruber (ÖVP). Details dazu will man laut Gruber "spätestens in der nächsten Regierungssitzung" präsentieren.

Aus der Steiermark verlautete Ähnliches: Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) und LHStv. Anton Lang (SPÖ) sagten auf APA-Nachfrage, dass die Mitglieder der Landesregierung jeweils ein Nettomonatsgehalt an eine steirische Organisation spenden wollen. Das sei ein Akt des steirischen Miteinanders - man wolle es aber "nicht an die große Glocke hängen". Der Grazer KPÖ-Stadtrat Robert Krotzer wies in einem Facebook-Posting darauf hin, dass er, seine Stadtratskollegin Elke Kahr und Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler mit jeweils knapp 20.000 Euro in den ersten vier Monaten des Jahres 2020 Menschen in Notlagen unterstützt hätten. "Freilich nicht mit dem Gehalt eines Bundeskanzlers, sondern mit zwei Drittel unseres Gehalts als StadträtInnen bzw. Landtagsklubobfrau", so Krotzer. Das mache die KPÖ Steiermark entsprechend der Gehaltsobergrenze seit 1998.

15.35 Uhr: Polizei setzte Conchita am Flughafen fest

Conchita ist heute, Dienstag, Abend Teil des prominenten Rateteams der ProSieben-Show "The Masked Singer" - doch beinahe wäre Österreichs ESC-Queen gar nicht ins Studio nach Köln gekommen: Die deutsche Bundespolizei setzte sie am Montag nach der Einreise am Flughafen Düsseldorf fest, wie die deutsche "Bild"-Zeitung berichtet. Der Grund sind die geltenden Einreiseverbote im Zuge der Coronapandemie.

Demnach brachte auch die Vorlage des Arbeitsvertrag mit ProSieben zunächst keine Klarheit. Statt einer Übernachtung im Polizeigewahrsam und der Rücksendung nach Wien durfte die 31-Jährige nach längerer Beratschlagung dann kurz vor Mitternacht doch noch deutschen Boden betreten.

15.30 Uhr: "Kleines deutsches Eck" am Mittwoch für Pendler wieder offen

Für Pendler über das "kleine deutsche Eck" soll es ab morgen, Mittwoch, Erleichterungen geben. Das deutsche Innenministerium hat zugesagt, den Korridor für alle Berufspendler zu öffnen. Bisher durften nur Schlüsselkräfte passieren, und auch dies hing in der Realität vom jeweiligen Polizisten am Grenzbalken ab. Auch Linienbusse dürfen die Route wieder befahren.

Ab morgen soll der Grenzübertritt auf der Strecke Unken-Bad Reichenhall-Salzburg mit einer Pendlerbescheinigung bei der Ausreise und bei der Wiedereinreise ungehindert möglich sein, teilte das Land Salzburg am Dienstag in einer Aussendung mit. Bisher mussten - seit Wiedereinführung der Grenzkontrollen wegen der Coronakrise - Pendler den weiten Umweg über das Salzachtal nehmen. Schlüsselkräfte durften zwar in der Theorie passieren, tatsächlich kam es aber auch dabei gelegentlich zu Rückweisungen, was von der Entscheidung des jeweiligen Grenzpolizisten abhing. "Von deutscher Seite wurde uns zugesagt, dass die neue Übereinkunft auch tatsächlich zur Anwendung kommt", sagte ein Sprecher von Verkehrslandesrat Stefan Schnöll

15.20 Uhr: Madagaskar setzt auf Kräutertrunk als Heilmittel

Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus geht Madagaskar eigenwillige Wege: Der Präsident des ostafrikanischen Inselstaats, Andry Rajoelina, hat am Dienstag einen Kräutertrunk präsentiert, der das neuartige Coronavirus abwehren und heilen soll.

>> Hier lesen Sie mehr.

15.10 Uhr: China und Südkorea einigen sich über Einreise von Geschäftsleuten

China und Südkorea haben in der Coronakrise einen Deal erzielt, die Geschäftsleuten das Reisen zwischen den beiden Ländern wieder ermöglichen soll. "Das Ziel ist es, die wichtige wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit zu stabilisieren und das sichere und reibungslose Funktionieren der internationalen Industrie- und Lieferketten zu gewährleisten", so das chinesische Außenministerium.

Die chinesische Regierung sei auch mit anderen Ländern wie Singapur im Gespräch.

China - das Ursprungsland des neuartigen Coronavirus - hatte im vergangenen Monat fast allen Ausländern die Einreise verweigert, weil die Behörden Angst vor von außen eingeschleppten neuen Corona-Infektionen hatten. Zuletzt gab es jedoch mehrere Anzeichen dafür, dass China seine Eindämmungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus langsam lockern will, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

14.50 Uhr: Grenzkontrollen - Kurz erwartet schrittweise Aufhebung

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) geht davon aus, dass die Grenzkontrollen in Europa "schrittweise" wieder heruntergefahren werden. Der Gedanke sei der, zu öffnen, wenn jeweils beide Staaten auf vergleichbar gutem Weg in der Bewältigung der Corona-Krise unterwegs seien. Man sei dazu auch im ständigen Kontakt etwa mit Deutschland und Tschechien.

Ähnlich ist der Gedanke beim Flugverkehr. Er sehe hier ein Szenario, dass international Staaten untereinander wieder öffnen werden, die nur noch ganz niedrige Ansteckungszahlen haben: "Das ist wahrscheinlich der Weg, der in Europa Realität wird", so Kurz in der dienstägigen Regierungspressekonferenz.

Gleichzeitig warb der Kanzler für Ferien in Österreich: "Dieser Sommer wird verstärkt die Möglichkeit bieten in Österreich Urlaub zu machen." Er selbst habe seine Entscheidung in diese Richtung bereits getroffen, sollten Ferienreisen möglich sein.

14.40 Uhr: Lokale und Kirchen dürfen ab 15. Mai wieder öffnen, Schulen schrittweise

Mit 1. Mai werden die von der Bundesregierung zum Schutz vor einer Weiterverbreitung des Coronavirus verhängten Ausgangsbeschränkungen gelockert und sämtliche Geschäfte - also auch solche mit einer Fläche von mehr als 400 Quadratmetern - geöffnet. Der Schulbetrieb wird ab 4. Mai stufenweise wieder hochgefahren. Das hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Dienstag in einer Pressekonferenz verkündet.

Auch Masseure, Fußpfleger und Friseure dürfen mit 1. Mai wieder ihre Dienstleistungen anbieten, wobei - wie in Lokalen und Geschäften - MNS-Masken getragen werden müssen und der Ein-Meter-Sicherheitsabstand zu beachten ist, wie Kurz betonte. Sperrstunde für die Gaststätten und Lokale, die ab 15. Mai wieder aufsperren dürfen, ist vorerst 23.00 Uhr. Ab 4. Mai starten im Schulbereich die Vorbereitungen für die Matura und Lehrabschlussprüfungen, mit 15. Mai soll der Schulbetrieb für andere Schulstufen etappenweise hochgefahren werden. Ebenfalls ab 15. Mai sollen Gottesdienste wieder möglich sein.

>> Hier lesen Sie mehr.

14.15 Uhr: Indonesier  wegen Corona-Verstößen in "Spukhäuser" gesperrt

Um gegen Corona-Verstöße der Bürger vorzugehen, hat sich eine indonesische Politikerin auf der Insel Java eine besonders abschreckende Maßnahme einfallen lassen: Menschen, die sich nicht an die Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus halten, werden in angebliche Spukhäuser gesperrt.

"Wenn es im Dorf ein leeres und verfluchtes Haus gibt, werden die Leute dort hineingesteckt und eingesperrt", sagte Kusdinar Untung Yuni Sukowati, die Vorsitzende der Region Sragen, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Sukowati führte die Maßnahme ein, weil sich Menschen nicht an die 14-tägigen Quarantäne-Auflagen hielten, nachdem sie aus abgeriegelten Gebieten wie der Hauptstadt Jakarta nach Sragen kamen. In Indonesien ist Aberglaube weit verbreitet.

Bisher endeten fünf Regelbrecher in den ungewöhnlichen Gefängnissen. Sie müssen den Rest ihrer Quarantäne an den gespenstischen Orten verbringen - wie Heri Susanto. Er ist mit zwei weiteren Menschen im Dorf Sepat in einem verlassenen Haus untergebracht. Ihre Betten sind in gebotenem Abstand voneinander aufgestellt, dazwischen hängen blaue Vorhänge. Nach eigenen Angaben hat Heri zwar noch keine Geister gesehen, aber die Maßnahme sei wirkungsvoll: "Ich weiß, dass dies für die Sicherheit aller ist. Lektion gelernt."

13.55 Uhr: 17.000 Hochzeiten wegen Lockdowns abgesagt

Wegen der Ausgangssperre infolge der Coronavirus-Pandemie sind in Italien im Zeitraum März bis April 17.000 Hochzeiten abgesagt worden. Weitere im Mai und Juni geplante 50.000 Eheschließungen stehen auf der Kippe. Viele wurden bereits auf 2021 verschoben, geht aus Angaben des Verbands Assoeventi hervor, der in der Hochzeitsorganisation tätige Betriebe vereint.

Der Hochzeitssektor beklagt einen Umsatzrückgang zwischen 80 und 100 Prozent und will jetzt um Unterstützung bitten. Der Verband Assoeventi bittet die Regierung um Stützungsmaßnahmen für den Zeitraum zwischen März und August, sowie einen erleichterten Zugang zu Krediten.

In Italien wurden im Vorjahr 219.000 Ehen geschlossen. Die aktuelle Ausgangssperre betrifft Restaurants und andere Locations, in denen Hochzeiten gefeiert werde. Auch Blumenhändler, Fotografen, Musiker und Hochzeitsplaner sind hart betroffen.

13.45 Uhr: Hungerkrise in Afrika

In Westafrika verschärft die Coronavirus-Pandemie nach Angaben von Hilfsorganisationen eine drohende Hungerkrise: Die Zahl der Menschen, die in der Region von Ernährungsunsicherheit und Unterernährung bedroht seien, könne laut der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) zwischen Juni und August von 17 Millionen auf 50 Millionen steigen.

>> Mehr zur dramatischen Lage in Westafrika

13.40 Uhr: Stiertreiben in Pamplona abgesagt

Stiere dürfen aufatmen: Wegen der Corona-Krise ist am Dienstag das für Juli geplante "Sanfermines"-Fest in der nordspanischen Stadt abgesagt worden. Da fast alle anderen Großereignisse 2020 dem Virus zum Opfer gefallen seien, "kann natürlich auch unsere geliebte Fiesta keine Ausnahme bilden", teilte die amtierende Bürgermeisterin ​​Ana Elizalde mit.

Ein Teil der im Budget für das Spektakel vorgesehen drei Millionen Euro soll nun für den Kampf gegen das Virus verwendet werden. Das Volksfest, das der Stierkampf-Fan Ernest Hemingway in seinem Roman "Fiesta" (1926) berühmt gemacht hatte, sollte vom 6. bis 14. Juli stattfinden. Die Absage sei eine "schwierige und traurige Entscheidung" gewesen, hieß es. Elizalde wollte aber nicht ausschließen, dass die Stierhatz eventuell im September nachgeholt werden könnte.

Ungeachtet aller Proteste von Tierschützern erfreut sich das Spektakel, bei dem Stiere über eine 800 Meter lange Strecke in die Arena getrieben werden, weiter großer Beliebtheit - auch bei Touristen. An dem Treiben nehmen auch viele Läufer teil, die ihren Mut testen. Immer wieder werden Teilnehmer schwer verletzt. Den letzten Todesfall gab es 2009. Die Stiere werden nach der Hatz in einer Arena qualvoll getötet.

13.15 Uhr: EU-Europaminister tauschen sich über Exit aus

Die EU-Staaten wollen sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie und über mögliche Lockerungen weiter abstimmen. So wird es bei einem informellen Rat der EU-Europaminister, darunter die österreichische Ressortchefin Karoline Edtstadler (ÖVP), in Form einer Videokonferenz am morgigen Mittwochvormittag zu einem Erfahrungsaustausch über die im Kampf gegen Covid-19 gesetzten Maßnahmen kommen.

Dabei geht es einerseits um die Dauer, den Umfang und die Effektivität der bisherigen nationalen Maßnahmen, andererseits aber auch um die Exit-Strategien der Europäischen Kommission. Diese hat ja eine Öffnung bei spürbarer Verlangsamung der Virus-Ausbreitung in kleinen Schritten und in enger Absprache mit den EU-Partnern empfohlen, während die EU-Gesundheitsminister zu einer möglichen Lockerung der Maßnahmen bisher zurückhaltend blieben.

 

13.03 Uhr: Freibäder - Ludwig will Öffnung in Wien - notfalls ohne Schwimmen

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) will der Bevölkerung im Sommer trotz Coronavirus den Zugang zu den Freibädern ermöglichen - notfalls auch ohne Badespaß. Sollte aus Sicherheitsgründen das Schwimmen nicht möglich sein, könnten zumindest die Liegeflächen als Erholungsraum genutzt werden, sagte Ludwig am Dienstag. Man sei dazu "in engen Gesprächen" mit dem Bund.

>> Mehr zu Ludwigs Plänen

 

12.57 Uhr: Nach 4-Wochen-Tief wieder Anstieg bei Toten in Spanien

Nach dem Rückgang der Zahl an neuen Corona-Toten auf den niedrigsten Stand seit vier Wochen hat Spanien am Dienstag wieder einen leichten Anstieg verzeichnet. 430 Infizierte seien in den vergangenen 24 Stunden gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Dienstag mit. Damit kamen nach offiziellen Angaben bisher 21.282 Menschen in Spanien durch die Pandemie ums Leben.

Weltweit verzeichnen nur die USA und Italien höhere Opferzahlen. Am Montag hatte Spanien mit 399 Corona-Todesopfern die niedrigste Zahl seit vier Wochen vermeldet. Den Anstieg vom Dienstag erklärten die Behörden auch damit, dass einige Angaben aus den spanischen Regionen zu Todesfällen vom Wochenende erst jetzt beim Gesundheitsministerium eingegangen seien.

 

12.42 Uhr: U-Kommission soll laut Tiroler Opposition im Juni beginnen

Die Tiroler Oppositionsparteien FPÖ, NEOS und Liste Fritz wollen noch vor dem Sommer eine Expertenkommission zur Untersuchung des Krisenmanagements des Landes Tirol in Sachen Coronavirus einsetzen. Ziel sei es, im Mai-Landtag einen Allparteienantrag einzubringen, sagten die Parteichefs am Dienstag bei einer Online-Pressekonferenz.

Im Juni soll die Expertenkommission dann mit ihrer Arbeit beginnen. Ziel sei es auch, einen relativ engen Zeitplan für die Kommission abzustecken. Nach zwei Monaten soll ein Bericht vorliegen, mit einer möglichen Verlängerung um einen weiteren Monat, erklärte die Klubobfrau der Liste Fritz, Andrea Haselwanter-Schneider. Der Bericht soll dem Landtag dann noch im Sommer vorliegen, sodass es noch im Sommer einen Sonderlandtag geben könne, fügte FPÖ-Chef Markus Abwerzger hinzu.

 

12.37 Uhr: Dutzende Flüchtlinge in griechischem Hotel Corona-positiv

In einem Hotel auf der griechischen Halbinsel Peloponnes sind mehr als 150 Flüchtlinge positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies sagte am Dienstag der für den Zivilschutz zuständige griechische Vizeminister Nikos Chardalias Reporten in Athen.

Das Hotel mit etwa 470 Flüchtlingen, das als provisorische Unterkunft für Migranten dient, war bereits am Vortag wegen des Coronavirus unter Quarantäne gestellt worden. Zuvor war eine Frau aus Somalia, die in diesem Hotel lebte, positiv auf den Erreger getestet worden.

 

12.27 Uhr: Bisher 491 Covid-19-Tote in Österreich

In Österreich sind bis Dienstagvormittag 14.873 positive Testergebnisse auf das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 vorgelegen (Stand 9.30 Uhr). Die Zahl der an oder mit Covid-19 Verstorbenen wurde von Innen- und Gesundheitsministerium mit 491 beziffert, um 21 Tote mehr als Montagfrüh.

10.971 Menschen galten als wieder genesen, um 3,2 Prozent mehr als am Tag zuvor. Insgesamt wurden österreichweit bisher laut Gesundheitsministerium 189.018 Testungen durchgeführt.

Die Zahl der aktiv Erkrankten ist um 7,7 Prozent auf 3.411 gesunken: Derzeit befinden sich 756 Patientinnen und Patienten mit einer Corona-Ansteckung in einem Krankenhaus, ein Rückgang um gut sechs Prozent binnen eines Tages. 196 der Betroffenen liegen auf Intensivstationen, das sind zwei Intensivpatienten mehr als am Montag.

Weltweit wurden laut dem Gesundheitsressort bisher insgesamt 2.478.634 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle bekannt gegeben. 651.736 Menschen haben sich von einer Covid-19-Erkrankung bereits wieder erholt.

 

12.24 Uhr:  Wie Österreicher die Isolation erleben

Innerhalb Österreichs lassen sich in Bezug auf die Wahrnehmung der Isolations-Maßnahmen individuelle Unterschiede feststellen. Entscheidende Faktoren dafür, wie diese erlebt werden, sind einerseits die Größe des Wohnraumes, andererseits die Familienverhältnisse, wie das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent aus den Ergebnissen seines Isolationsreportes schließt.

>> Hier geht es zum Isolationsreport

 

12.20 Uhr: Krankenhaus in Moskau im Eiltempo errichtet

In der russischen Hauptstadt Moskau ist im Eiltempo von nur einem Monat ein Krankenhaus für die Behandlung von Patienten mit dem Coronavirus gebaut worden. Die ersten 20 Patienten seien bereits eingeliefert worden, teilte die Stadtverwaltung mit. Bis zu 800 Menschen können demnach in der Klinik am Stadtrand von Moskau behandelt werden. Notfalls könnten auch 900 Betten bereitgestellt werden.

"Bis heute haben mehr als 500 Mitarbeiter ihre Arbeit aufgenommen, und wir stellen weiter Spezialisten ein", sagte Chefarzt Sergei Perechodow. Mehr als 1.000 Fachärzte sollen dort arbeiten. Für Mitarbeiter wurden auf dem riesigen Gelände auch Unterkünfte gebaut, sodass sie auch vor Ort übernachten könnten, hieß es. Die Klinik solle auch nach Abklingen der Pandemie Menschen mit Infektionskrankheiten in den nächsten Jahren behandeln. In Russland ist die Zahl der Infektionen innerhalb von 24 Stunden erneut sprunghaft angestiegen: um 5.600 auf 52.700 Fälle. Nach offiziellen Angaben vom Dienstag starben bisher 456 mit dem Virus infizierte Menschen. Genesen seien mehr als 3.800.

RUSSIA-HEALTH-VIRUS
Foto © APA/AFP/OLGA MALTSEVA

 

12.15 Uhr: Gastronomie-Öffnung ab 15. Mai bei guter Entwicklung realistisch

Die Öffnung der Gastronomie ist vorerst für den 15. Mai geplant und weiterhin wird heftig spekuliert, unter welchen Voraussetzungen dies passieren könnte. Allerdings will sich die Bundesregierung vor Ende April nicht in die Karten blicken lassen. Denn nach der Teilöffnung des Handels spielt die Entwicklung der Fallzahlen in der Coronakrise natürlich weiterhin die Hauptrolle.

In enger Abstimmung mit der Wirtschaftskammer vertritt Stefan Ratzenberger eine prominente Schar von Gastronomen mit deren Wünschen an die Regierung. "Wir gehen davon aus, dass die Bundesregierung immer die 14 Tage abwartet, ob es zu einem neuen Anstieg der Fallzahlen kommt. Bis dahin ist alles andere Glaskugel schauen", sagte der PR-Experte und frühere Ministersprecher

 

12.11 Uhr: Österreichs erster Maskenautomat in Graz

Wer in Graz demnächst schnell einen Mund-Nasen-Schutz benötigt, kann diesen ganz einfach aus einem "Maskomaten" ziehen: Das Beschäftigungsprojekt Natur.Werk.Stadt. produziert die Schutz-Produkte, die hygienisch verpackt entnommen werden können. Die Bezahlung - eine freiwillige Spende an den Naturschutzbund Steiermark - erfolgt mittels Überweisung, hieß es am Dienstag in einer Aussendung.

Sieben Frauen und Männer sind derzeit mit der Herstellung der Masken beschäftigt. "Die Idee zum Maskomaten ist uns bei einer Videokonferenz im Team plötzlich gekommen. Und zwei Tage später war er fertig", freute sich Projektleiterin Daniela Zeschko. "Zum Glück können wir jetzt in Kooperation mit unseren Fördergebern, dem Arbeitsmarkt Service Steiermark (AMS), dem Land Steiermark und der Europäischen Union, so flexibel auf die Corona-Krise reagieren und mit unseren Leuten Masken in hohen Stückzahlen produzieren."

>> Mehr dazu im steirischen Ticker!

 

12.06 Uhr: Grenzöffnung - Schallenberg und Maas gegen "voreilige Schritte"

Die mögliche Grenzöffnung für Sommerurlauber ist am Dienstag auch in einer Videokonferenz der deutschsprachigen Außenminister erörtert worden. Die Minister hätten dabei vereinbart, dass sie sich "sehr eng abstimmen werden", sagte eine Sprecherin von Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) auf Anfrage. Sie seien sich dessen bewusst, "dass man keine voreiligen Schritte setzen darf".

Die Videokonferenz fand anstelle des traditionellen jährlichen Treffens der Außenministers Deutschlands, der Schweiz, Österreichs, Liechtensteins und Luxemburg statt. Gastgeber war der deutsche Außenminister Heiko Maas.

 

12 Uhr: Italiens "Patient 1": Bin kurz vor das Ende gelangt

Italiens inzwischen genesener "Patient 1", Mattia Maestri, hat zum ersten Mal über die 20 Tage im Koma erzählt, in denen die Ärzte um die Rettung des ersten italienischen Covid-19-Kranken kämpften. Der 38-Jährige war am 20. Februar ins Krankenhaus der lombardischen Stadt Codogno eingeliefert worden.

>> Hier erzählt er seine Geschichte

 

11.46 Uhr: Wie hoch wird der Preis fürs Schwedens alternativen Weg?

Cafés und Lokale, Friseure, Einkaufszentren und Fitnessstudios sind weiter geöffnet - und auch in vielen Schulklassen herrscht reger Betrieb: Wie hoch wird am Ende der Preis für dieses Hazardspiel sein?

>> Mehr zur Lage in Schweden

 

11.43 Uhr: Wiener Wiesn wird am Donnerstag über weiteres Vorgehen informieren

Ob das "Wiener Wiesn Fest im Prater", das vom 24. September bis 11. Oktober angesetzt ist, heuer stattfindet, wird am Donnerstag bekanntgegeben. Das wurde im Büro des Veranstalters auf APA-Anfrage am Dienstag betont. Seit der Absage des Vorbilds in München wird auch in Wien darüber spekuliert, ob das Event wie geplant über die Bühne gehen kann.

 

11.36 Uhr: ÖGB will "Corona-Tausender" für Systemerhalter

Der ÖGB hat 1.000 Euro für all jene gefordert, die das Land während der Krise am Laufen halten und sich damit einem erhöhten Gesundheitsrisiko aussetzen. Der "Corona-Tausender" getaufte Bonus soll aus dem 38 Mrd. umfassenden Hilfspaket der Regierung finanziert werden, wie ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian erklärte. Die 1.000 Euro sollen zudem steuerfrei sein. Zudem würde mit dem "Corona-Tausender" auch die Kaufkraft gestärkt und die Wirtschaft angekurbelt.

 

11.33 Uhr: Fast jeder dritte Deutsche will weiter im Homeoffice bleiben

Die in der Coronakrise erprobten digitalen Gewohnheiten wollen zahlreiche Arbeitnehmer und Verbraucher in Deutschland gern beibehalten: Fast jeder dritte Arbeitnehmer (29 Prozent) möchte auch langfristig weiter im Homeoffice arbeiten, das kontaktlose Bezahlen des Einkaufs ist für 37 Prozent zur Gewohnheit geworden.

Demnach wollen insgesamt 64 Prozent der Befragten bei Fortdauern der Krise und entsprechender Beschränkungen auch stärker digitale Kommunikation nutzen: So sei der Versand von Briefpost per E-Mail von 40 Prozent der Befragten gewünscht, 36 Prozent wollen außerdem Behördengänge digital erledigen.

>> Mehr dazu!

 

11.22 Uhr:  Zürich verzichtet heuer auf Noten

Schüler der Primar- und Sekundarschulen in Zürich erhalten heuer keine Noten. Stattdessen steht laut einem Bericht der "Neuen Zürcher Zeitung" in den Zeugnissen der Kinder die Bemerkung "nicht benotet" - gepaart mit einem Verweis auf die Corona-Pandemie. In Österreich entsprechen diese Schulen der Volksschule bzw. der AHS-Unterstufe und der Neuen Mittelschule.

In Österreich wurde bisher nur die Benotung bei der Matura angepasst. Änderungen bei der Benotung der anderen Schüler sind derzeit nicht absehbar.

 

11.19 Uhr: Konzert von Andrea Bocelli in Klagenfurt abgesagt

Das für den 12. September geplante Konzert des italienischen Tenors Andrea Bocelli im Klagenfurter Wörtherseestadion ist heute abgesagt worden. Veranstalter Leutgeb Entertainment gab die Entscheidung, die "schweren Herzens" gefallen sei, in einer Aussendung bekannt. Neuer Termin: 11. September 2021.

>> Mehr dazu im Kärntner Live-Ticker!

 

10.52 Uhr: Corona-Testungen für Personenbetreuer in Wien und NÖ

Die Wirtschaftskammer will ausländische Betreuungskräfte schneller zu ihren Familien bringen. Um die teils vorgeschriebene 14-tägige Quarantäne für 24-Stunden-Betreuerinnen, die wieder aus dem Ausland nach Österreich kommen, deutlich zu verkürzen, biete man in Wien und Niederösterreich nun Corona-Tests (PCR-Tests) an. Damit soll innerhalb von 24 Stunden Klarheit bestehen.

Derzeit ist für alle jene Rückkehrer aus dem Ausland, die nicht unter die Pendlerregelung fallen, entweder eine 14-tätige Quarantäne oder ein negatives Attest nötig, sagte der stellvertretende Wiener Wirtschaftskammer-Fachgruppenobmann Mario Tasotti. Betreuungskräfte aus den unmittelbaren Nachbarstaaten sind von der Quarantäne bzw. den Tests ausgenommen, Kräfte etwa aus Kroatien oder Rumänien hingegen nicht. Man wolle aber unabhängig davon sicherstellen, dass alle Betreuungskräfte vor ihrem Einsatz auch wirklich gesund sind, daher sei es sinnvoll, dass sich alle einem Test unterziehen.

 

10.48 Uhr: Hilfsorganisationen: 50 Millionen Westafrikaner von Hunger bedroht

In Westafrika verschärft die Coronavirus-Pandemie nach Angaben von Hilfsorganisationen eine drohende Hungerkrise: Die Zahl der Menschen, die in der Region von Ernährungsunsicherheit und Unterernährung bedroht seien, könne laut der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) zwischen Juni und August von 17 Millionen auf 50 Millionen steigen.

Davor warnten acht Hilfsorganisationen, darunter Oxfam, Care, Save the Children und die Aktion gegen den Hunger, am Dienstag. Vor dem Hintergrund zur Neige gehender Erntevorräte und andauernder Konflikte verschärfe die Pandemie die bereits sehr fragile Ernährungssituation in der Region, erklärten die Organisationen. Der Zugang zu Lebensmitteln sei sowohl in den Städten als auch in ländlichen Gebieten schwieriger geworden.

>> Mehr zur Lage in Westafrika

 

10.36 Uhr: Donauinselfest soll wie geplant im September stattfinden

Das Wiener Donauinselfest soll wie geplant im September stattfinden. Ein Sprecher des Veranstalters, der Wiener SPÖ, hat entsprechende, am vergangenen Freitag getätigte Aussagen am Dienstag noch einmal bekräftigt. Falls Sicherheitsvorkehrungen nötig seien, würden diese jedenfalls eingehalten. Die 37. Ausgabe des Megaevents ist für den 18. bis 20. September angesetzt.

Die Absage des Oktoberfestes in München ändert laut den Veranstaltern der Inselsause vorerst nichts. Die "Wiesn" wäre vom 19. September bis 4. Oktober geplant gewesen. Die Situation in Wien werde laufend evaluiert, hieß es heute - wobei betont wurde, dass Sicherheitsmaßnahmen im Freien wohl einfacher umzusetzen seien als in Bierzelten.

 

10.32 Uhr: Opposition tritt heute vor die Medien

SPÖ, FPÖ und Neos formulieren in einzelnen Pressekonferenzen Kritik an der Regierung - und stimmen auf die bevorstehende Nationalratssitzung ein.

Den Anfang hat die SPÖ gemacht, um 10.30 Uhr folgt die FPÖ. Um 11.15 treten schließlich die Neos an.

>> Hier geht es zu den Livestreams

 

10.26 Uhr:  155 Medikamente und 79 Impfstoffe werden erforscht

Weltweit wird derzeit an insgesamt 155 Medikamenten und 79 Impfungen zur Bekämpfung von COVID-19 gearbeitet. Diese erstaunlichen Zahlen hat das Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA) aktuell erhoben. Die meisten der 155 in der Entwicklung befindlichen Medikamente gegen COVID-19 haben schon eine Zulassung für andere (virale) Infektionen und erfordern eine besondere Evidenz für die Zulassung gegen COVID-19. Von den 79 Impfstoffkandidaten wiederum ist bisher keiner über das Entwicklungsstadium gelangt.

>> Mehr zur Coronaforschung weltweit

 

10.16 Uhr: Grenzöffnung - EU-Kommissar Breton erwartet Kontrollen über Sommer

U-Binnenmarktkommissar Thierry Breton erwartet, dass die Grenzkontrollen, die in den Schengen-Staaten in der Coronakrise eingeführt wurden, über den Sommer fortgeführt werden. Breton äußerte sich am Dienstag im französischen Sender BFM TV.

Zuletzt war eine Diskussion über eine mögliche Grenzöffnung für deutsche Urlauber aufgekommen, nachdem Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) eine bilaterale Vereinbarung mit Deutschland ins Spiel gebracht hatte.

Nächste Woche soll zu dem Thema eine Videokonferenz von EU-Binnenmarktkommissar Breton mit den EU-Tourismusministern stattfinden, wie eine Kommissionssprecherin der APA mitteilte. Die EU-Kommission drängt in der Grenzfrage auf ein koordiniertes und schrittweises Vorgehen der Staaten.

 

10.07 Uhr: Aktuelle Zahlen zum Corona-Virus

Bisher gab es in Österreich 14.873 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand sind österreichweit 491 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 10.971 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 756 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 196 der Erkrankten auf Intensivstationen.

9.52 Uhr: Zwei Regierungs-PK um 13 und 15 Uhr

Die Regierung hat für den Nachmittag zwei Pressekonferenzen zur Coronakrise angekündigt. Um 13 Uhr sprechen Bundeskanzler Kurz, Vizekanzler Kogler, Gesundheitsminister Anschober und Innenminister Nehammer über "Aktuelles". Um 15 Uhr informiert Anschober gemeinsam mit Sozialpartnern über die Pläne zum Schutz von Risikogruppen.

Um 15 Uhr dabei sein werden neben Anschober auch AK-Präsidentin Anderl, WKÖ-Generalsekretär Kopf, Ärztekammerpräsident Szekeres und der Vorsitzende des Dachverbands der Sozialversicherungsträger, Lehner.

 

9.44 Uhr: Mehr als die Hälfte der Tiroler Gemeinden frei von Corona

Mehr als die Hälfte aller Tiroler Gemeinden ist mit Stand Dienstagvormittag wieder frei von Corona gewesen. Demnach gab es in 142 der insgesamt 279 Tiroler Gemeinden keinen einzigen Fall eines aktuell Erkrankten. In weiteren 60 Gemeinden gab es jeweils nur eine Person, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert war. Diese Zahlen gingen aus dem Dashboard des Landes Tirol hervor.

In lediglich zwölf Gemeinden lag die Anzahl der aktuell Infizierten über zehn Personen. Spitzenreiter war nach wie vor die Gemeinde St. Anton am Arlberg mit 100 Infizierten, gefolgt von Ischgl mit 52. An dritter Stelle reihten sich Sölden und die Landeshauptstadt Innsbruck mit jeweils 38 aktuell Infizierten ein.

Von Montagabend bis Dienstagvormittag wurde in Tirol nur eine weitere Person positiv auf das Coronavirus getestet. Damit waren aktuell 645 Personen infiziert, 2.698 Personen waren bereits wieder genesen.

 

9.36 Uhr: Finnland deutet Lockerungen an: Zuerst Schulen?

Finnland deutet erstmals eine Lockerungen der strikten Coronaregelungen an. Der Druck der Wirtschaft auf die Mitte-Links-Regierung von Ministerpräsidentin Sanna Marin wurde in den vergangenen Wochen immer stärker. Marin stellte am Dienstag Entscheidungen noch diese Woche in Aussicht. Bildungsministerin Li Andersson forderte umgehend als erstes ein Wiederaufsperren der Schulen.

 

9.23 Uhr: Fix: 2020 kein Oktoberfest in München

"Mit Corona zu leben, heißt vorsichtig zu leben. So lange es keinen Impfstoff gibt, gilt Sensibilität. Wir sind übereingekommen, dass das Risiko zu groß ist - Halbalternativen bringen nichts": Mit diesen Worten verkündete Bayerns Ministerpräsident Markus Söder heute die Absage des Oktoberfestes in München.

>>Mehr zur Absage

 

9.15 Uhr: Italiens Premier stellt diese Woche Plan für Phase 2 vor

Die italienische Regierung will noch vor Ende dieser Woche ihren Plan für den Beginn der sogenannten "Phase 2" vorstellen, in der mehrere Produktionstätigkeiten wieder aufgenommen sollen und die Ausgangssperre gelockert werden soll. Die neue Phase solle am 4. Mai beginnen, kündigte Premier Giuseppe Conte am Dienstag auf Facebook an.

"Viele Bürger fordern eine beträchtliche Lockerung der Maßnahmen oder deren totale Abschaffung. Dazu gibt es die Bedürfnisse der Unternehmen und des Handels, die so rasch wie möglich neu starten wollen", schrieb Conte. Es wäre jedoch "verantwortungslos" sofort alles hochzufahren, denn dies würde dazu führen, dass die Pandemiekurve auf unkontrollierte Weise steigt. "Dies würde all die Opfer zunichtemachen, die wir bisher zusammen geleistet haben", meinte der parteilose Premier.

Die Lockerung der Vorsichtsmaßnahmen müsse aufgrund eines strukturierten Plans erfolgen, der unter anderem die Öffnungszeiten von Büros und Geschäfte sowie das öffentliche Transportwesen berücksichtigt. "Wir werden aufgrund eines gesamtstaatlichen Programms handeln, das jedoch die regionalen Eigenschaften berücksichtigt", sagte Conte.

In queste ore continua senza sosta il lavoro del Governo, coadiuvato dall’équipe di esperti, al fine di coordinare la...

Gepostet von Giuseppe Conte am Montag, 20. April 2020

 

9.10 Uhr: "Fest der Freude" in diesem Jahr wegen Coronavirus virtuell

Das "Fest der Freude" anlässlich des Kriegsendes vor 75 Jahren wird aufgrund der Coronakrise virtuell stattfinden. Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) veranstaltet die Feier am 8. Mai zum achten Mal. Highlight wird diesmal die Rede der Zeitzeugin Erika Kosnar sein. Auch die Wiener Symphoniker werden mit einem Beitrag vertreten sein. Verfolgen kann man das Fest via Livestreeam und ORF III.

Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Deutsche Wehrmacht und der Zweite Weltkrieg endete in Europa. Das Fest der Freude widmet sich heuer neben dem Tag der Befreiung auch dem inhaltlichen Schwerpunkt "Menschlichkeit ohne Grenzen". Dieses Jahr wird das "Fest der Freude" erstmals nicht am Heldenplatz, sondern im Livestream auf www.festderfreude.at und in der Live-Übertragung des ORF zu sehen sein.

 

8.56 Uhr: Diese Menschen gehören zur Risikogruppe

Die behördlichen Definitionen der Risikogruppen für eine Covid-19-Erkrankung sind laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) fertig. Ein Wissenschaftlergremium habe die Abgrenzung durchgeführt, sagte er am Dienstag im Ö1-"Morgenjournal". Anschober hofft auf eine Rechtskräftigkeit ab 4. Mai. Am Mittwoch solle der entsprechende Antrag im Nationalrat eingebracht werden.

Auf die Frage, wer zu den Risikogruppen zählt, erwähnte der Minister etwa Menschen mit schweren Gehirn- und Lungenerkrankungen sowie schweren Krebserkrankungen. Die niedergelassenen Ärzte erhielten eine Art Checkliste. Das Attest werde genügen, um im Gespräch mit dem Arbeitgeber entweder einen besonders verstärkten Schutz am Arbeitsplatz, Home-Office oder eine Freistellung zu erreichen. Details könnten noch heute nachmittag in einer Pressekonferenz präsentiert werden.

>> Mehr dazu!

 

8.53 Uhr: Burgtheaterdirektor Martin Kusej: "Es geht fast gar nichts"

Die Theatersaison ist in Österreich Anfang März zu Ende gegangen. Am Freitag gab die Regierung Bedingungen bekannt, unter denen die Bühnen die nächste Saison vorbereiten können. Burgtheaterdirektor Martin Kusej lässt im Interview kein gutes Haar an den Vorgaben: "An Theaterarbeit, wie ich sie verstehe, ist nicht zu denken." Unter diesen Auflagen zu arbeiten sei eigentlich "völlig plemplem!". Proben im Juni seien nicht möglich, der Saisonstart dürfte nach hinten verschoben werden.

>>Kusej im Interview!

 

8.34 Uhr: EU-Coronahilfen - Gipfel dürfte Entscheidung über Fonds vertagen

Die europäischen Staats- und Regierungschefs werden beim EU-Gipfel aller Voraussicht nach keine abschließende Entscheidung über einen Wiederaufbaufonds treffen. Das erklärten EU-Diplomaten am Dienstag mit Blick auf die Videokonferenz aller 27 Mitgliedsstaaten zu den Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen am Donnerstag.

Demnach hieß es bei einem Vorbereitungstreffen auf den Gipfel am Montag, wegen der Pandemie werde weltweit mit einem Einbruch der Wirtschaftsleistung von zehn Prozent gerechnet. Den Angaben nach will die EU-Kommission vorschlagen, dass die Mitgliedsstaaten für 2022 und 2023 mehr ins EU-Budget einzahlen als bisher vorgesehen. Die Mittel sollen für den Wiederaufbaufonds verwendet werden

 

8.26 Uhr: Grenzöffnung für Urlauber - EU drängt auf koordiniertes Vorgehen

In der Diskussion über eine mögliche Grenzöffnung für deutsche Urlauber drängt die EU-Kommission auf ein koordiniertes Vorgehen der Staaten. Für kommende Woche sei auch eine Videokonferenz von Binnenmarktkommissar Thierry Breton mit den EU-Tourismusministern geplant, "um die Bedürfnisse im Hinblick auf die Sommersaison zu bewerten", teilte eine Kommissionssprecherin mit.

"Die Kontrollen an den Binnengrenzen sollten in koordinierter Art und Weise beendet werden, sobald die epidemiologische Situation der angrenzenden Regionen ausreichend konvergiert und die Regeln zur sozialen Distanzierung verbreitet und verantwortungsvoll angewandt werden", betonte die Sprecherin. "Die Reisebeschränkungen sollten als erstes zwischen Gebieten gelockert werden, in denen das Virus vergleichsweise wenig in Umlauf ist." Die EU-Seuchenkontrollbehörde ECDC werde in Abstimmung mit den Mitgliedsstaaten eine entsprechende Liste dieser Gebiete führen.

>> Sommersaison im Fokus

 

8.17 Uhr:  Mobilität noch "weit entfernt" von Vorkrisen-Niveau

Das Telekomunternehmen A1 und das Grazer Unternehmen Invenium liefern dem Covid-19-Krisenstab der Regierung täglich anonymisierte Analysen über die Bewegungsmuster der Bürger. Der starke Mobilitätsrückgang infolge des Lockdowns ist nun zwar etwas abgeschwächt, von ihrem Vorkrisen-Verkehrsverhalten sind Herr und Frau Österreicher aber "noch weit, weit entfernt", so Mario Mayerthaler von A1.

Die Analysen des Spin-offs der Technischen Universität (TU) Graz, Invenium, beruhen auf Information darüber, welche Mobiltelefone sich über die SIM-Karte über den Tag verteilt an welchen Handymasten einwählen. Die Grunddaten bleiben zu jeder Zeit bei A1. Jedes Handy erhält eine für das Tracking automatisch zufällig generierte Nummer zugewiesen, die alle 24 Stunden neu vergeben wird.

Beim Blick auf die Werktage der vergangenen Wochen zeigt sich, dass der Anteil der Österreicher, die pro Tag geschätzt weniger als einen Kilometer zurücklegen von beständigen rund 27 Prozent vor der Coronakrise in der Woche von 23. bis 27. März auf den Höchststand von 56 Prozent anstieg. In der Osterwoche waren dann noch genau 50 und in der vergangenen Woche (14. bis 17. April) noch 47 Prozent dieser Mobilitätsgruppe zuzuordnen, sagte Mayerthaler.

 

8.07 Uhr: Tierische Auszeit in Zoo Schönbrunn und Haus des Meeres

Der Tiergarten Schönbrunn läuft auf Minimalbetrieb und für das Haus des Meeres wird es finanziell immer knapper.

>> Mehr zur Lage finden Sie hier!

 

8.04 Uhr: Konjunkturerholung in Österreich könnte laut Ökonomen Jahre dauern

Die Erholung der Wirtschaft in Österreich könnte sich nach der Coronakrise doch länger hinziehen als zunächst gehofft. Ökonomen der Wirtschaftsuniversität Wien, des IHS, des Wifo und des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) rechnen laut einer gemeinsamen Untersuchung mit bis zu drei Jahren. Das BIP könnte heuer um bis zu 6,0 Prozent zurückgehen.

>> Österreichs Wirtschaft in Nöten

 

7.57 Uhr: Fans müssen wegen Corona auf "The Batman" warten

Auch Superheld Batman bleibt nicht von der Corona-Krise verschont. Der geplante Film "The Batman" mit Hauptdarsteller Robert Pattinson soll nun erst im Oktober 2021 in die Kinos kommen, wie das Studio Warner Bros. am Montag mitteilte. Ursprünglich war der Start in den USA für Juni nächsten Jahres angesetzt. Im Februar hatte Pattinson mit einem kurzen Video erstmals Einblick in seinen Auftritt als Fledermausmann unter der Regie von Matt Reeves ("Planet der Affen") gegeben.

 

7.49 Uhr: 2.000 Infizierte in Gefängnis in US-Bundesstaat Ohio

In einem Gefängnis im US-Bundesstaat Ohio haben sich fast 2.000 von rund 2.500 Häftlingen mit dem Coronavirus infiziert. Betroffen sei die Haftanstalt im Ort Marion, wo es bisher 1.950 bestätigte Infektionen und einen Todesfall in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19 gegeben habe, teilte die örtliche Justizvollzugsbehörde am Montag (Ortszeit) mit.

In einem weiteren Gefängnis südwestlich der Stadt Columbus seien von rund 2.100 Häftlingen inzwischen knapp 1.200 infiziert. In der Haftanstalt Pickaway gab es demnach sieben Todesfälle - bei sechs der Häftlinge sei der Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen worden, hieß es weiter.

>> Mehr dazu!

 

7.44 Uhr: Trump kündigte per Twitter Aussetzen der Einwanderung in die USA an

 US-Präsident Donald Trump hat in einer Twitter-Botschaft angekündigt, er werde jegliche Einwanderung in die USA zeitweise aussetzen. Er werde einen dahin gehenden Erlass unterzeichnen, schrieb er am Montagabend. Er begründete dies mit Blick auf die Corona-Pandemie und dem "Angriff des unsichtbaren Feindes" und der Notwendigkeit, "Jobs unserer großartigen amerikanischen Staatsbürger" zu schützen.

 

7.41 Uhr: Situation der Pressefreiheit in Österreich verschlechtert

Die Situation der Pressefreiheit in Österreich hat sich im vorigen Jahr weiter verschlechtert. Wie die am Dienstag veröffentlichte Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen (ROG) zeigt, verliert Österreich erneut zwei Plätze und rutscht vom 16. auf den 18. Rang ab. An der Spitze ändert sich hingegen wenig: Norwegen und Finnland belegen wie im Vorjahr die Plätze eins und zwei. Insbesondere in den letzten Monaten der ÖVP-FPÖ-Regierung unter Kanzler Sebastian Kurz und seinem Vize Heinz-Christian Strache wurden laut ROG-Präsidentin Rubina Möhring rote Linien in Bezug auf die demokratische Pressefreiheit überschritten.

 

7.37 Uhr: Die Queen feiert "allein" auf Windsor Castle ihren 94. Geburtstag

Einsam feiert Elizabeth II. am Dienstag auf Schloss Windsor ihren 94. Geburtstag. Mit ihrer Autorität eint die Queen in der Krise ihr Volk.

>> Mehr dazu

 

7.34 Uhr: UN-Resolution für gleichen Zugang zu Corona-Impfstoff

Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben in einer Resolution "gleichberechtigten" Zugang zu künftigen Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus verlangt. Künftig sollen Medikamente sowie Impfstoffe gegen das Virus in "gerechter, transparenter, gleichberechtigter und effizienter" Form allen Ländern mit Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Dies gelte besonders für Entwicklungsländer.

>>Mehr dazu!

 

7.29 Uhr: Erste Stellungnahme-Ersuchen des VfGH wegen Corona-Gesetzen

Der Verfassungsgerichtshof arbeitet an der raschen Erledigung der Anträge zu den Corona-Maßnahmen. Die Regierung wurde bereits in ersten Fällen um Stellungnahme ersucht, und zwar mit einer Frist von sechs Wochen. Mit dem Covid-2-Gesetz wurden zwar alle Gerichts-Fristen bis 1. Mai unterbrochen. Aber in der Juni-Session könnte bereits über erste Anträge beraten werden. Mittlerweile liegen dem VfGH über 20 Anträge vor. Die Verfassungsrichter werden sie "zügig" behandeln, sagte VfGH-Sprecherin Cornelia Mayrbäurl.

 

7.05 Uhr: Lockerung des Besuchsverbots in Altenheimen in Aussicht

Der Wunsch von Angehörigen und Bewohnern von Seniorenheimen, nach sechs Wochen Besuchsverbot wieder persönlichen Kontakt miteinander haben zu dürfen, wird inzwischen an alle Sozialreferenten der Länder herangetragen. In einer Videokonferenz Montagabend mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) meinte dieser, "in den nächsten Tagen Empfehlungen erarbeiten zu lassen", teilte sein Büro mit.

>> Mehr zum Thema

 

Coronakrise treibt tausende Firmen in Großbritannien in die Pleite

In Großbritannien ist die Zahl der Unternehmenspleiten wegen der Coronakrise stark angestiegen. Zwischen Anfang März und Mitte April seien 21.200 Firmen mehr pleite gegangen als im Vorjahreszeitraum, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie des britischen Zentrums für Unternehmensforschung ERC. Dies entspreche einer Zunahme um 70 Prozent.

Ölpreis in New York stürzt auf Rekordtief von unter fünf Dollar

>> Mehr dazu

Eigentümer von Beate-Uhse-Website profitiert von Coronakrise

Der Eigentümer der Internetseite von Beate Uhse verkauft wegen der Corona-Pandemie deutlich mehr Produkte. "Infolge der Corona-Krise stieg der Verkauf in Deutschland um durchschnittlich 94 Prozent, wobei täglich bis zu 800 Bestellungen mehr eingehen als an einem regulären Werktag", teilte die niederländische EDC Retail mit Blick auf die Ergebnisse für das erste Quartal 2020 in Veendam mit.

Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr nach der zweiten Insolvenz des Erotikkonzerns Beate Uhse dessen Online-Geschäft übernommen. "Am bisher umsatzstärksten Tag des Jahres 2020 konnte sogar ein Wachstum von 162 Prozent verzeichnet werden", hieß es am Montag weiter.

Bolsonaro: Beschränkungen noch diese Woche aufheben

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat eine Aufhebung der Corona-Beschränkungen noch diese Woche gefordert. "Diese restriktiven Maßnahmen sind in einigen Staaten übertrieben, sie haben ihr Ziel nicht erreicht", sagte Bolsonaro am Montag vor Anhängern vor seinem Amtssitz in Brasília.

Münchner Oktoberfest wird abgesagt

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, ist das Aus für das Münchner Oktoberfest offenbar besiegelt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter wollen die Absage morgen offiziell verkünden. Die Staatskanzlei kündigte eine Pressekonferenz für 9 Uhr am Dienstagmorgen an.

Auch Musterschüler Singapur meldet jetzt sprunghaften Anstieg

Der Stadtstaat gilt hierzulande vielen als Vorbild bei der Eindämmung des Virus. Doch wie schwierig es ist, das auf Dauer zu schaffen, zeigt sich jetzt auch dort. 

>> Redakteurin Nina Koren analysiert die Lage in Singapur

Gastronomie: Wiedereröffnung ab Mitte Mai im Fokus

Nach der verordneten Schließungen der Gastronomiebetriebe aufgrund der Coronakrise Mitte März will die Branche Mitte Mai wieder öffnen. "Unser Ziel ist es, ein ausgewogenes Gesamtpaket zu erreichen, damit die Betriebe die Möglichkeit haben, ihr Geschäft wieder auszurichten und damit in absehbarer Zeit zufriedenstellende Einnahmen erzielen können", so WKÖ-Gastronomie-Obmann Mario Pulker am Montag.

>> Essen gehen bald mit Maske? Mehr zur Debatte

Ostern: Millionen orthodoxe Christen feiern das Fest zu Hause

Ein Geistlicher hält das heilige Feuer vor der Grabeskirche in der Altstadt Jerusalems. Die Zeremonie des Heiligen Feuers ist in orthodoxen Ländern sehr wichtig.

AP

Ein orthodoxer Priester in der Ukraine überreicht einem älteren Mann einen Osterkuchen in der Nähe der Hauptstadt Kiew.

AP

Ein Priester der ukrainisch-orthodoxen Kirche Nazariy segnet Familienmitglieder am Osterabend in der Nähe ihres Hauses im Dorf Nove.

AP

Ein orthodoxer Priester segnet traditionelle Osterkuchen und bemalte Eier, die für die Osterfeier in einem Haushaltshof der Kasaner Kathedrale zubereitet wurden.

AP

Ein Freiwilliger mit Schutzausrüstung trägt ein Kreuz, während er zusammen mit Priestern den orthodoxen Karfreitagsgottesdienstes in Bukarest begeht.

AP

Klicken Sie sich durch die weiteren Bilder.

AP
AP
AP
AP
AP
AP
AP
AP
AP
AP
1/15


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

scheini
19
11
Lesenswert?

Öffnung der Kirchen

Geniale Idee der Regierung, die Kirchen mit einem Altersschnitt von 70+ wieder zu öffnen und im Gegenzug die Fitnesseinrichten, welcher der Gesundheit dienen und größtenteils von einem jüngeren Klientel besucht werden, weiter geschlossen zu lassen :(

Wildberry
7
18
Lesenswert?

scheini

Eigenverantwortung heißt das Zauberwort! Risikogruppen werden ja hoffentlich mitdenken und nicht sofort in überfüllte Kirchen rennen. Falls doch, dann ist nicht die Regierung daran Schuld! Das sind doch Erwachsene und müssen selbst einschätzen können, ob es notwendig ist.

scheini
2
15
Lesenswert?

@Wildberry

Dann sollte dieser Grundsatz aber auch für andere Einrichtungen gelten ;)

mobile49
2
20
Lesenswert?

warum sterben auch bei grippe viele menschen ?

weil sie trotz fieber nicht im bett bleiben , trotzdem ins fitnesscenter , zur schon lange geplanten party , auf faschingsbälle oder ähnliches gehen . ausserdem werden die kinder trotz erkrankung in die KITA oder die schule geschickt , mit dem ergebnis , dass sie alle anderen auch noch anstecken .
die folge ist dann eine herzmuskelentzündung oder dergleichen und das führt dann oftmals auch zum tod .
vielleicht wachen die menschen jetzt auf und verhalten sich auch in zukunft vernünftig .
mit einer grippe hütet man das bett bis man gesund ist - dadurch steckt man keine kollegInnen und freundInnen an und es werden auch weniger menschen an der influenza sterben
punkt
ohne diese einschränkungen hätten wir viel mehr todesfälle .
ausserdem kennt noch niemand die langzeitfolgen dieser COVID19 erkrankung

sagdeinemeinung
11
3
Lesenswert?

Hotels

dürfen wann wieder aufsperren?

styrianprawda
16
7
Lesenswert?

...mit 15. Mai soll der Schulbetrieb für andere Schulstufen etappenweise hochgefahren werden.

Am 15. Mai., an einem Freitag.
Sehr schlau.

f235d9e18b64147ca1ee66f827143655
40
18
Lesenswert?

Und die anscheinend unbedarften Untertanen lassen sich unter die Knute unbedarfter Politiker stellen

So sediert, so kleinmütig scheint der Untertan mittlerweile zu sein.
Jede Woche eine neue Geschichte, warum die Massnahmen aufrecht erhalten werden müssen.
Eine, nicht nur rechtsstaatliche, Tragödie, nur anscheinend merken es die Wenigsten

erstdenkendannsprechen
4
20
Lesenswert?

glauben sie,

dass das für irgendwen auch nur ansatzweise lustig ist?
wir alle (und ich glaube ich kann da die politker einschließen) wünschen uns eine situation, in der wir so leben können wir vor drei monaten (was nicht heißt, dass das immer gut war, aber das ist eine andere geschichte).
aber wissen sie, was dagegen spricht? die realtität. und die kann man sich nicht "wegzaubern".

Wildberry
10
24
Lesenswert?

tomshitty1

Aha, was glaubens warum wir trotzdem weiterhin Maßnahmen in Kauf nehmen müssen? Mal nachdenken.... vielleicht deshalb, damit uns eine zweite Welle nicht mit voller Wucht trifft im Herbst? Sie wissen schon dass Pandemien in Wellen kommen, oder? Aja genau, Sie wissen ja alles besser!

fred4711
6
29
Lesenswert?

gut, dass wir leute wie dich haben,

wir würden sonst gar nicht merken, wie blöd wir sind....

reisi1974
6
22
Lesenswert?

Nicht gut,

dass es so Leute wie tomshitty( nomen est omen? 🤔) gibt, sonst hätten wir womöglich das Zehnfache an Infizierten oder gar Toten!

fans61
27
16
Lesenswert?

Wir kehren somit langsam in die NORMALITÄT zurück

Wurde auch Zeit.

erstdenkendannsprechen
1
17
Lesenswert?

je stärker dann ein anstieg von neuinfektionen ist,

umso härter werden die dann nötigen maßnahmen sein.
wenn jetzt alles "normal" läuft bei vielen, wird das im sommer nichts mit hotels offen usw.
ein bisschen eigenes hirn einschalten und eigendisziplin, und vieles würde uns erspart bleiben...

Wildberry
11
33
Lesenswert?

fans61

Wurde auch Zeit?? Dieses Gejammere geht mir auf die Nerven! In Italien sind es schon über zwei Monate und dazu eine Ausgangssperre! also was wollen Sie eigentlich? Wird wohl nix dabei gewesen sein einen Monat auf gewisse Dinge verzichten zu müssen?

f235d9e18b64147ca1ee66f827143655
22
14
Lesenswert?

Sie scheinen die Realität zu verkennen

Leider

CloneOne
10
83
Lesenswert?

Bevor über Grenzöffnung

diskutiert wird wäre es wichtiger zu wissen WANN Herrund Frau Österreicher sich wieder treffen und umarmen können. Die eigenen Leute zu Hause wegsperren und gleichzeitig Urlauber anlocken entzieht sich meinem Verständnis.

fred4711
8
9
Lesenswert?

keine freunde umarmen können,

schön, wenn du keine größeren Probleme hast....mit umarmen wird kein Arbeitsplatz gerettet , mit fremdenverkehr schon....ist der unterschied jetzt klar?

Wildberry
4
11
Lesenswert?

CloneOne

Mit 15. Mai könnens da eh wieder Kaffee trinken mit ihren Freunden. Also?

erstdenkendannsprechen
1
21
Lesenswert?

dazu wollen sie eine genehmigung der regierung?

es wird sie zu 99 prozent niemand anzeigen oder bemerken, wenn sie ihre freunde umarmen - die frage ist, ob sie denen was gutes damit tun.
eigenverantwortung?

rebuh
6
21
Lesenswert?

Warum brauchts bei jedem Treffen Umarmung und Bussi Bussi?

Entzieht sich meinem Verständnis!

Ba.Ge.
16
27
Lesenswert?

Geld

Darüber hinaus bringt der Tourismus mehr Geld, als ein Kaffee unter Freunden.

ad93994a74a32b7eb4632a6e357a2262
4
25
Lesenswert?

Überbordender Tourismus und Globalisierung haben den immensen Beitrag zur Pandemie beigetragen, ........

Viele Lebewesen Namens Mensch handeln mit "Gier und Sensationssucht" und versenkt sich über kurz oder lang selber, die Natur ist einfach stärker!!

Silvia1962
16
34
Lesenswert?

Tourismus

Der Tourismus hat auch das Virus gebracht.

satiricus
22
42
Lesenswert?

Diese Geldgier ist zum kotzen

Man denke nur einige Wochen zurück - Ischgl, Paznaun & Co.
Und dann treten hilf- und ahnungslose Politiker vor die TV-Kameras und wollen uns einreden: "...die Behörden haben keine Fehler gemacht"
Man sollte Tirol virusgerecht in "Virol" umbenennen.

Ba.Ge.
42
23
Lesenswert?

Freunde vs Touristen

Gerade Umarmungen sollten wohl noch länger vermieden werden.
Genau darum gehts ja mMn. Einen Touristen wird man wahrscheinlich nicht so nahe kommen, wie einen guten Freund. Hirn einschalten hilft manchmal ;)

erstdenkendannsprechen
0
9
Lesenswert?

die frage ist aber die:

es können - so wie es auch im märz war - sehr leicht infizierte als touristen kommen. die wissen vlt. selber noch nichts davon, weil sie prä- oder asymptomatisch sind (wir wissen ja - inkubationszeit).
treten dann in einem hotel mehrer fälle auf - oder in einem ort - wie wird dann damit umgegangen? dann sind wir wieder ganz am anfang.
wir jubeln jetzt, weil wir "nur" aktuell 3.000 und ein paar erkrankte haben. ja, das ist auch schön. aber vor vier wochen waren es wesentlich weniger - und wir brauchten einen lockdown, um keine explodierenden infektionszahlen zu haben (was ja gut funktioniert hat, weil es noch früh genug war).