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Wieder kein Sieg, aber Klopp ist „super-happy“

Deutschland droht nach dem 0:0 gegen die Griechen, das Viertelfinale der Nations League zu verpassen. Klopp: „Ersten Schritt haben wir gemacht.“

Jurgen Klopp umarmt Goalie Jonas Urbig
© IMAGO/Jacek Prondzynski
Jurgen Klopp umarmt Goalie Jonas Urbig

Deutschland droht das Viertelfinale der Fußball-Nations-League zu verpassen, aber Neo-Teamchef Jürgen Klopp kann gut damit leben. „Den ersten Schritt haben wir gemacht. Und als Fazit kann ich sagen: Damit bin ich super-happy“, resümierte der 59-Jährige nach der Nullnummer in Saloniki gegen Griechenland, das in der Gruppe A2 wie Leader Niederlande schon drei Punkte mehr gesammelt hat. Die DFB-Auswahl konnte hingegen nur eines von vier Spielen für sich entscheiden.

Das war zuletzt das 2:0 gegen Serbien. Im Rückspiel gegen die Griechen gelang Florian Wirtz und Co. aber wie schon beim Heim-0:1 im ersten direkten Duell kein Tor, die angepeilte Revanche blieb somit aus. Einmal mehr war der Output der Offensivabteilung noch unzureichend. Drei Tore in vier Spielen entsprechen nicht den DFB-Ansprüchen. Den zehn verschiedenen Kandidaten in der vordersten Dreierreihe gelang in den vier Partien kein einziger Treffer. Erfolgreich waren bisher nur die Mittelfeldspieler Felix Nmecha, Tom Bischof und Florian Wirtz. Klopp wollte bei diesem Lamento aber nicht mitmachen. „In der Laune bin ich nicht. Alle Stürmer haben das auf ihre Art sehr ordentlich gemacht“, referierte der DFB-Coach.

Klopp sah „unglaubliches Fußballspiel“

Auch am Auftritt in Griechenland wollte er nichts bemängeln. „Es war ein unglaubliches Fußballspiel, in allen Bereichen top, richtig top“, befand Klopp. Er hätte nicht geglaubt, dass nach einer Woche mit dieser Gruppe so ein Fußball möglich sei. Nach zwei Wochen mit 44 Akteuren habe er gemerkt, dass es dem deutschen Fußball sicher nicht an Talent fehle. „Alle wollen hart arbeiten. Und wenn die Spieler beim nächsten Mal ankommen, wird die DFB-Nationalmannschafts-Fußball-Festplatte nicht leer sein. Wir müssen nicht bei null anfangen“, sagte er „sehr zufrieden“.

Am 13. November in Belgrad gegen das punktlose Schlusslicht Serbien und drei Tage später in Berlin gegen die „Oranjes“ ist ein Großkader kein Thema mehr, 23 oder 24 Mann soll er umfassen. „Wir haben jetzt ganz viele Alternativen auf Positionen“, betonte Klopp. Spätestens dann sollten auch die Ergebnisse passen. Sonst wird die Medienlandschaft sehr schnell unruhig werden. Schon jetzt gab es auch negative Kommentare. Das auch außerhalb von Deutschland. „Die Klopp-Ära kommt nicht in Gang“, schrieb die spanische „As“.

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