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Kärntner Autohändler übersiedelt mit 300 Autos an neuen Standort

Im Herbst schließt das Autohaus Sintschnig am Südbahngürtel in Klagenfurt nach 92 Jahren. Künftig bietet das Autohaus Meyer-Hafner seine Dienste an.

Daniel Meyer und Sebastian Hafner übernehmen das Areal von Benjamin Sintschnig (Mitte)
© Hannes Krainz
Daniel Meyer und Sebastian Hafner übernehmen das Areal von Benjamin Sintschnig (Mitte)
Petra Eggerer
Redakteurin Regionalredaktion Klagenfurt

Der Fuhrpark des Autohauses Meyer-Hafner in der Klagenfurter St. Veiter Straße ist Millionen wert und glänzt immer wieder mit automobilen Raritäten. Im Vorjahr sorgte beispielsweise ein Ford Sierra RS Cosworth, Baujahr 1986, für Aufsehen: Das Fahrzeug, das zum Verkauf stand, trug eine prominente Signatur, nämlich jene des dreifachen Formel-1-Weltmeisters aus Brasilien Ayrton Senna. Die Legende war einst mit dem Vorbesitzer befreundet. Senna fuhr auch den Wagen im Zuge seiner Besuche am Wörthersee.

Künftig werden solche PS-starken Spezialitäten, aber auch Alltagsautos an einem anderen Standort zu finden sein. Das Autohaus, das von Daniel Meyer und Sebastian Hafner gemeinsam geführt wird, übersiedelt nämlich an den Südbahngürtel. Wie berichtet, setzt dort Benjamin Sintschnig einen Schlussstrich unter die 92-jährige Geschichte des gleichnamigen Autohauses und schließt den Betrieb. Das Areal übernehmen jetzt Hafner, Meyer, die 20 Mitarbeiter und die rund 300 Fahrzeuge aller Marken, die auf ihre neuen Besitzer warten. Werkstatt und Spenglerei siedeln ebenfalls mit.

Umzug Anfang Oktober

Die Übersiedlung ergab sich aus der Notwendigkeit heraus. „Die Immobilien, in denen wir aktuell noch untergebracht sind, wurden verkauft“, sagt Hafner. Die Pachtverträge mit Sintschnig sind unterschrieben. „Anfang Oktober wird gesiedelt“, erklärt Hafner im Gespräch mit der Kleinen Zeitung. Ein Teil der Mitarbeiter aus der Ära Sintschnig wird noch übernommen, aktuell laufen noch einzelne Bewerbungsgespräche. Große Umbauarbeiten sind keine notwendig. „Wir werden nur das Areal optisch auf unsere Bedürfnisse anpassen“, führt Sebastian Hafner weiter aus.

Das Unternehmen selbst wurde 2015 mit gerade mal fünf Fahrzeugen gegründet. Im Laufe der Jahre expandierte das Autohaus, mietete unter anderem einen Outdoor-Gebrauchtwagenplatz in der St. Veiter Straße an, der bis heute fixer Bestandteil des Angebots ist. Zudem erfolgte der Kauf des direkt angrenzenden Nachbarareals. 2020 erfolgte die Erweiterung um einen dritten Standort auf dem Areal der ehemaligen Billa-Filiale in der St. Veiter Straße, also in unmittelbarer Nachbarschaft. Zwei Jahre später wurde dann das Räderzentrum eröffnet. Erst in diesem Jahr wurde das hauseigene Karosserie- und Lackierzentrum gestartet.

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