Fabian Obmann erneut am Podium: „Es zwickt da und dort schon mal“
Parallelboarder Fabian Obmann wurde beim Riesentorlauf in Rogla starker Dritter – trotz Verkühlung. Sabine Payer verpasste das Podest als Vierte nur haarscharf.
„Gegen den ‚Fisch‘ (Anm.: Roland Fischnaller) gab es nichts zu holen. Er steht so stabil am Brett, ich bin happy mit Rang drei“, sagt Boarder Fabian Obmann, der mit dem Resultat seine Podestserie prolongiert hat (3. Podium im 3. Rennen). Dabei waren die Vorzeichen nicht die besten. „Ich war schon bei der Einkleidung in Wien verkühlt und etwas angeschlagen, deshalb war meine Erwartungshaltung in Rogla nicht allzu groß, aber vielleicht war diese Einstellung gut“, konkretisiert der Meiseldinger, der heuer den Flow, den er letztes Jahr verloren hat, wieder gefunden hat.
„Das Verkopft-Sein ist Geschichte. Jetzt ist auch ein wenig Glück auf meiner Seite sowie die Hundertstel. Das zeigt, dass man nie aufgeben darf. Irgendwann zahlt sich die harte Arbeit wieder aus“, meint der Gesamtweltcup-Triumphator von 2022/23, der im Augenblick vor Selbstvertrauen strotzt und der sich eine gewisse Lockerheit verinnerlicht hat. „Klar mache ich mir vor Olympia Druck. Wenn alles perfekt zusammenpasst, kann ich eine Medaille holen. Wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter, es sind meine ersten Spiele.“
„Es zwickt da und dort schon mal“
Direkt nach dem Rennen ging es für ihn und Freundin Hannah zurück nach Graz, wo das Paar lebt. „Am Sonntag lege ich kurz die Beine hoch, am Montag werden die Schuhe angepasst und dann kann‘s losgehen in Richtung Livigno.“ Auf die Frage, wie sehr die vollgepackte Saison am Körper zehrt, meint der 29-Jährige: „Es zwickt da und dort schon mal.“
Apropos „Fisch“. Der Simonhöhe-Triumphator war es auch, der Olympiasieger Benjamin Karl (6.) im Viertelfinale besiegte. Bei den Damen wurde Sabine Payer Vierte – sie hat einmal mehr demonstriert, dass sie zu den Medaillenkandidaten am 8. Februar zählt.

