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Heimo Fugger nach EM-Aus: „Habe unterschätzt, wie schmerzhaft diese Verletzung ist“

Kärntens Rad-Nachwuchsjuwel Heimo Fugger (18) spricht nach seinem Sturz bei der Emirate-Rundfahrt darüber, wie es ihm geht und wann er wieder zurückkehren wird.

Heimo Fugger trägt nach seinem Sturz noch den Schultergurt
© Essa alblooshi; Privat
Heimo Fugger trägt nach seinem Sturz noch den Schultergurt
Denise Maryodnig
Redakteurin Sport

„Es war im Finish auf der zweiten Etappe in einer Spitzengruppe mit 25 Fahrern. Ich war der Meinung, dass nur einer vor uns gewesen ist, der attackiert hat, aber im Endeffekt ist es bei uns um Platz vier gegangen. Von dem her war es schließlich ein fast unnötiger Sprint, es ist immer enger geworden und irgendwann hat es dann bei 60 km/h gekracht. In dem Moment gab es keine Möglichkeit mehr zu reagieren“, lässt Kärntens Radtalent Heimo Fugger, der in Friesach operiert wurde, das Geschehene der fünftägigen Emiraten-Tour Revue passieren.

Der Athlet des Development-Teams UAE verriet, dass es ihm „halbwegs okay“ geht, wobei er unterschätzt habe, „wie schmerzhaft diese Verletzung ist. Die ersten Tage waren ziemlich ungut, inzwischen kann ich den Arm ganz leicht bewegen, aber ich muss noch aufpassen welche Bewegungen ich mache. Schmerzmittel nehme ich keine mehr“, trägt der Wernberger aktuell noch einen Schultergurt. Nächste Woche beginnt der 18-Jährige mit Physiotherapie und auch aufs Rad will er (“zumindest erstmal indoor“) bald. Ein Start in Australien Anfang März scheint zwar eher unwahrscheinlich, „aber vielleicht gehen sich die zwei Tagesrennen in Istrien aus. Das wäre mein Ziel.“

Heimo Fugger
© UAE
Heimo Fugger

„Extrem ungünstiger Zeitpunkt“

Nach dem Schlüsselbeinbruch verpasste der Junioren-Weltmeister 2025 die Indoor-Bahn-EM in der Türkei. Bitter nicht nur aufgrund der Verletzung, sondern deshalb, „da bereits zwei andere heimische Fahrer verletzt sind. Das Zweiermannschaftsfahren ist ja olympisch und bei der EM gäbe es wichtige Qualifikationspunkte für die Weltmeisterschaft. Und wenn wir uns für die WM im Herbst nicht qualifizieren, wäre es extrem ungünstig, weil es eines der wenigen Rennen für die Olympiaqualifikation ist.“

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